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Alle Artikel und Hintergründe

Atomkraft: Ohne Castoren kein Rückbau

DER SPIEGEL - 28.07.2014

Zulassung für Castoren verzögert sich weiter; Die Zulassung von Transportbehältern (Castoren) für Brennelemente aus Siedewasserreaktoren verzögert sich weiter. Das räumte die Bundesregierung gegenüber der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia… mehr...

KERNKRAFT: Durch die Hintertür

DER SPIEGEL - 01.07.2013

Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich wird in die USA exportiert; Mit einem juristischen Trick ist es der Bundesregierung gelungen, den Export von Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich in die USA zu ermöglichen. In letzter Minute wurde eine… mehr...

Wie viel Radioaktivität rollt durch unsere Städte, Herr Neumann?

DER SPIEGEL - 27.05.2013

Wie viel Radioaktivität rollt durch Deutschlands Städte?; Wolfgang Neumann, 60, unabhängiger Gutachter für nukleare Sicherheit, über Atomtransporte in Deutschland SPIEGEL: Vor kurzem ging ein Frachter mit radioaktiver Ladung im Hamburger Hafen in… mehr...

Castor-Protest: Bundestag hebt Immunität von Linken-Abgeordneten auf

SPIEGEL ONLINE - 29.11.2012

Vier Abgeordneten der Linken-Bundestagsfraktion wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem Castor-Transport zu Straftaten aufgerufen zu haben. Jetzt hat der Bundestag die Immunität der Parlamentarier aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft will einen Strafbefehl gegen das Quartett erwirken. mehr...

Plutonium-Schiff in Niedersachsen: Umweltaktivisten blockieren Kernkraftwerk Grohnde

SPIEGEL ONLINE - 18.11.2012

Acht plutoniumhaltige Brennelemente sind per Schiff nach Niedersachsen gebracht worden. Hunderte Demonstranten versuchten, den Weitertransport ins AKW Grohnde zu verhindern - zu Lande und zu Wasser. mehr...

Umstrittener Atomtransport: Frachter bringt britische Brennelemente nach Deutschland

SPIEGEL ONLINE - 23.09.2012

Acht plutoniumhaltige Brennelemente aus der britischen Atomanlage Sellafield sind per Schiff nach Deutschland gebracht worden. Der Transport war umstritten, es kam zu Protesten. Die Brennelemente sollen im Atomkraftwerk Grohnde zur Stromerzeugung verwendet werden. mehr...

Nordsee: Atombrennstoff aus England in Niedersachsen erwartet

SPIEGEL ONLINE - 21.09.2012

Heikle Fracht aus England: Im niedersächsischen Nordenham wird ein Transport mit Atombrennstäben aus der Atomanlage in Sellafield erwartet - sie sollen von dort mit Lkw ins AKW Grohnde gebracht werden. Umweltverbände haben Proteste angekündigt. mehr...

Gesetzesänderung: Bremen will Häfen für Atomtransporte sperren

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2012

Künftige Atommülltransporte könnten über Bremen laufen. Das kleinste Bundesland will seine Häfen dafür sperren - mit umstrittener Taktik. Bund und Länder protestieren. Auch in Bremen gibt es Widerstand. mehr...

Bilanz des Anti-Atom-Protests: Castor-Gegner und Polizei beklagen Brutalität

SPIEGEL ONLINE - 29.11.2011

Der Castor-Transport ist nach mehr als fünf Tagen in Gorleben angekommen, der Widerstand war so heftig wie noch nie. Demonstranten und Polizei ziehen eine erste Bilanz: Beide Seiten werfen sich massive Gewalt während der Proteste vor. mehr...

Zwischenlager: Castor-Transport erreicht Gorleben

SPIEGEL ONLINE - 28.11.2011

Trotz anhaltender Proteste hat der Castor-Transport am Montagabend das Zwischenlager Gorleben erreicht. Bis zuletzt verzögerten Atomkraftgegner Etappe um Etappe das Weiterkommen des Konvois - mit zunehmender Gewalt, wie die Polizei beklagt. mehr...


Castor-Lexikon
Castor-Behälter
dpa/dpaweb
Die Castor-Behälter wurden speziell für den Transport und die Zwischenlagerung von hoch radioaktiven Abfällen entwickelt. Die Castoren sind etwa sechs Meter lang und haben einen Durchmesser von mehr als zwei Metern. Beladen wiegt ein Behälter etwa 117 Tonnen. Die Castoren sind mit einer Neutronenabschirmung und speziellen Dichtungen ausgestattet. Die gusseisernen Behälter werden mit zwei Deckeln verschlossen. Die Gesamtwärmeleistung des Atommülls pro Behälter beträgt 56 Kilowatt - ein Heizstrahler hat rund zwei Kilowatt.
Castor-Transport
AP
Wenn der 13. Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll im niedersächsischen Zwischenlager Gorleben ankommt, wird der 600 Meter lange Schwerlastzug aus dem französischen La Hague rund 1200 Kilometer zurückgelegt haben. Elf Castor-Behälter werden transportiert. Darin sind 28 Glaskokillen mit hoch radioaktiven Abfällen aus deutschen Atomkraftwerken enthalten. Es ist der letzte Transport von Frankreich nach Gorleben, ab 2014 soll jedoch Atommüll aus Großbritannien eingelagert werden.
Endlager
DPA
Der Strahlenmüll der Republik könnte im Wendland unter die Erde gebracht werden: 1977 gab der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Endlager bekannt - seitdem wird erkundet, ob sich dort Atommüll für Zehntausende Jahre sicher lagern lässt (siehe Chronik). Das Erkundungsbergwerk liegt wenige hundert Meter vom Zwischenlager entfernt - in den Stollen lagert bisher kein Atommüll. Anwohner und Politiker protestieren gegen ein mögliches Endlager in Niedersachsen. Laut Grünen war der Auswahlprozess in den siebziger Jahren manipuliert, Gorleben scheide damit als Kandidat aus.
Schottern
dapd
Die Gruppe "Castor? schottern!" will auch in diesem Jahr das Gleisbett der Transportstrecke abtragen - und damit den Transport der Castoren behindern. Das ist illegal, trotzdem rechnen die Organisatoren wieder mit einer hohen Zahl an Teilnehmern. Wo und wann die Aktionen stattfinden, wird im Vorfeld geheim gehalten.
Verladebahnhof
dpa
Der Castor-Transport aus dem französischen La Hague kommt nur bis Dannenberg auf Bahngleisen - danach müssen die Behälter auf Schwertransporter umgeladen werden, und die letzten 20 Kilometer auf der Straße zurückzulegen.
Zwischenlager
dpa
Südwestlich der Ortschaft Gorleben liegt ein 15 Hektar großes, von einem Erdwall und einem Betonzaun umschlossenes Areal: Das Atommüll-Zwischenlager. Hier wird strahlender Abfall über Jahrzehnte hinweg provisorisch abgestellt, weil er "abkühlen" muss. Das Zwischenlager beherbergt ein Abfalllager mit schwach und mittel radioaktivem Atommüll, eine Anlage zur Behandlung des Mülls und das Transportbehälterlager. Dort soll der Castor-Transport enden. An den Seiten der Halle strömt kühlende Luft ein, die von den heißen Atomüllbehältern erwärmt wird und über Öffnungen im Dach wieder austritt. Die Halle darf maximal 420 Behälter für längstens 40 Jahre aufnehmen. Rund 100 Behälter mit Atommüll stehen dort derzeit.

Atommülllager
DER SPIEGEL

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