Der Mann, einst "Nummer drei" im Terrornetzwerk al-Qaida, gilt als Drahtzieher der Anschläge. "Ich war verantwortlich für die Planung der Operationen von A bis Z", soll er 2007 nach Angaben des Pentagons gestanden haben. Kritiker zweifeln die Aussagekraft der Geständnisse allerdings an und verweisen auf Berichte, nach denen Mohammed gefoltert wurde. Der Angeklagte kam 1964 oder 1965 auf die Welt und wuchs in Kuwait auf, sein Vater soll aus der pakistanischen Provinz Belutschistan stammen. In den achtziger Jahren studierte er in den USA, wo er angeblich einen Abschluss als Ingenieur erwarb.
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Der heute 36-jährige Jemenit wohnte in Hamburg zusammen mit Mohammed Atta, dem Anführer der Todespiloten vom 11. September, und gilt als einer seiner engsten Vertrauten. In der Hamburger Terrorzelle soll Binalshibh als Organisator und "Bankier" gewirkt haben. Nach Überzeugung der US-Regierung ist er einer der Mitverschwörer der Terroranschläge. Angeblich sollte er ursprünglich bei den Flugzeugentführungen dabei sein, bekam aber kein Visum für die USA. mehr auf der Themenseite...
Der in Kuwait aufgewachsene Mann soll die Flugzeugattentäter mit Geld versorgt haben. Er ist mit Scheich Mohammed und dem Drahtzieher des Anschlags von 1993 auf das World Trade Center, Ramsi Ahmed Jussuf, verwandt. Jussuf war im November 1997 zu einer Freiheitsstrafe von 240 Jahren verurteilt worden.
Der Saudi-Araber soll den Flugzeugterroristen Geld beschafft haben - und kurz nach den Anschlägen unter anderem Qaida-Chef Osama bin Laden getroffen haben. Er sagte im Prozess gegen den Franzosen Zacarias Moussaoui aus, der im Mai 2006 als Mitverschwörer der Anschläge vom September 2001 zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.
Die Anklage wirft ihm vor, die Todespiloten unterstützt und in direktem Kontakt mit ihnen gestanden zu haben. Der Guantanamo-Häftling hat nach Angaben des Pentagons vom März 2007 die Planung des Anschlags auf das US-Kriegsschiff "USS Cole" im Oktober 2000 im Jemen zugegeben, bei dem 17 US-Soldaten getötet wurden. Zudem soll er seine Beteiligung an den Terrorangriffen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im August 1998 mit 230 Toten gestanden haben. Angeblich unterstützte Attasch die Attentäter unter anderem mit gefälschten Stempeln und Visa. Es heißt außerdem, er sei zeitweise Leibwächter von Osama Bin Laden gewesen.