Sonntag, 27. Mai 2012
Wirtschaft


ThemaBundesbank

Alle Artikel und Hintergründe

Euro-Krise: Warum eine höhere Inflation normal wird

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2012

Die Debatte über eine höhere Inflation in Deutschland führt in die Irre. Sie verschleiert das Ausmaß der echten Probleme - und legt der Politik falsche Schlüsse nahe. Die eigentlichen Knackpunkte liegen vor allem bei steigenden Immobilienpreisen und wachsenden Schulden in der Privatwirtschaft. mehr...

Zweifel an offizieller Zählung: Rechnungshof überprüfte deutsche Goldreserven

SPIEGEL ONLINE - 14.05.2012

Wie viel Gold hat Deutschland? Eigentlich ist das bekannt. Doch der Bundesrechnungshof wollte es offenbar ganz genau wissen - und prüfte auf eigene Faust. Nun sollen die Ergebnisse dem Haushaltsausschuss des Bundestags zugänglich gemacht werden. mehr...

Euro-Krise: Bundesbank nimmt höhere Inflation in Kauf

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2012

Die Inflation der Bundesrepublik kann künftig über dem Durchschnitt der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion liegen. Das sagte der Chefvolkswirt der deutschen Zentralbank. Beobachter werten das als Kehrtwende in der Geldpolitik. mehr...

EZB-Sitzung in Barcelona: Euro-Wächter im Zentrum der Krise

SPIEGEL ONLINE - 03.05.2012

Tausende Polizisten mussten Europas Notenbanker schützen: Die Währungshüter hatten sich ausgerechnet Barcelona ausgesucht, um über Krisenmaßnahmen zu diskutieren. mehr...

Neue Target-Zahlen: Spaniens Notenbank-Schulden steigen drastisch an

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2012

Die Notenbanken in Spanien und Italien leihen sich immer mehr Geld, um ihre strauchelnden Banken zu unterstützen. Laut neuesten Zahlen des Münchner Ifo-Instituts sind die Verbindlichkeiten beider Länder im europäischen Target2-System im März dramatisch gestiegen. mehr...

Trotz Schuldenkrise: Griechische Notenbank schüttet Millionen an Aktionäre aus

SPIEGEL ONLINE - 12.04.2012

Das Land hängt am Tropf der Euro-Partner, seine Zentralbank hat gewaltige Schulden bei anderen Notenbanken. Dennoch gönnt die Bank of Greece ihren Aktionären weiterhin eine Dividende. Insgesamt schüttet sie fast hundert Millionen Euro aus. mehr...

Notkredite der EZB: Großbanken wollen Milliardenhilfen zurückzahlen

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2012

Die Lage auf dem Bankenmarkt entspannt sich offenbar. Laut "Financial Times" planen mehrere Großinstitute, die Krisenkredite der Europäischen Zentralbank vorzeitig zurückzuzahlen - obwohl sie dafür noch fast drei Jahre Zeit hätten. Insgesamt hatten die Geldhäuser mehrere hundert Milliarden Euro erhalten. mehr...

GELDPOLITIK: Weidmann lehnte Krisenprogramme ab

DER SPIEGEL - 26.03.2012

Bundesbank-Chef Jens Weidmann votierte gegen Krisenprogramme für Europas Banken. Bundesbank-Chef Jens Weidmann hat nach Informationen aus Kreisen der Frankfurter Währungszentrale in den vergangenen Monaten häufig gegen Entscheidungen des Rats der E... mehr...

TARGET-SALDEN: Berlin widerspricht

DER SPIEGEL - 26.03.2012

Bundesregierung hält Target-Salden für unproblematisch. Die Bundesregierung hält die Forderungen der Bundesbank von über einer halben Billion Euro gegenüber Notenbanken südlicher Euro-Länder für unproblematisch. Nach Ansicht von Ifo-Chef Hans-Werne... mehr...

Finanzkrise: Die Märkte schreien nach immer mehr Geld

SPIEGEL ONLINE - 19.03.2012

Um die Finanzkrise zu bekämpfen, haben die Notenbanken die Finanzmärkte mit billigem Geld geflutet. Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel hält diese Politik für potentiell gefährlich und erklärt im Interview, warum sich die Finanzinstitute künftig auf härtere Zeiten einstellen müssen. mehr...


Wikipedia

Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Sie ist eine bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts und eine mi...mehr...

Die Meilensteine der deutschen Geldpolitik
1. März 1948: Zur Festigung der Währung wird die Bank deutscher Länder errichtet.


21. Juni 1948: Durch die Währungsreform in Westdeutschland löst die D-Mark die Reichsmark ab.


01. August 1950: Die Deutsche Bundesbank nimmt ihre Arbeit auf und soll die Währung unabhängig von Weisungen der Bundesregierung sichern.


10. Juli 1961: Durch das Kreditwesengesetz erhält die Bundesbank eine umfassende Beteiligung an der Bankenaufsicht.


12. März 1973: Das Bretten-Woods-System bricht auseinander. Dadurch erhalten europäische Währungen wie die D-Mark eine größere Bedeutung.


1. Juli 1990: Durch die deutsch-deutsche Währungsunion wird der Geltungsbereich der D-Mark auf Ostdeutschland ausgeweitet.


7. Februar 1992: Der Maastricht-Vertrag über die Europäische Union wird unterzeichnet und sieht eine Wirtschaftsunion vor.


1. Januar 1999: Der Euro wird durch die dritte Stufe der Währungsunion gemeinsame Währung von elf EU-Ländern.


1. Januar 2002: Das Euro-Bargeld wird als Zahlungsmittel in den Ländern der Europäischen Währungsunion eingeführt.


23. März 2002: Durch die Änderung des Bundesbankgesetzes werden die Landeszentralbanken zu Hauptverwaltungen ohne Eigenständigkeit.


(Quelle: Bundesbank)

Kodex für Bundesbank-Vorstände
Die Deutsche Bundesbank ist politisch unabhängig, ihre Vorstände müssen sich aber an gewisse Regeln halten. Diese sind seit Juli 2004 im Verhaltenskodex für Bundesbank-Vorstände festgehalten. Ein Überblick. Quelle: dpa
Wie wird man Bundesbank-Chef?
Wer in die Chefetage der Bundesbank will, muss von der Bundesregierung vorgeschlagen werden. An der Spitze steht der Vorstand. Er besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern. Beim Präsidenten, Vize und einem weiteren Mitglied schlägt die Bundesregierung allein ihre Favoriten vor.



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