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Milliarden-Geschenke der Kanzlerin: FDP wirft Merkel Unvernunft vor

Milliarden-Geschenke der Kanzlerin: FDP wirft Merkel Unvernunft vor

SPIEGEL ONLINE - 01.06.2013

"Nicht unser Verständnis von ökonomischer Vernunft": Mit harschen Worten hat die FDP-Spitze die milliardenschweren Wahlversprechen von Angela Merkel kritisiert. Auch aus der eigenen Partei erntet die Kanzlerin Widerspruch. mehr... Video | Forum ]

Aus der Traum!

DER SPIEGEL - 06.05.2013

Die Europäische Zentralbank senkt die Zinsen auf Rekordtief. Das ist gut für die Banken - und eine Katastrophe für alle Sparer. Die einst versprochenen Renditen für ihre private Altersvorsorge lösen sich in Luft auf. Manches künftige Elend versteck... mehr...

Vergleich mit Südeuropa: Deutsche müssen länger für ihre Rente arbeiten

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2013

Welche Europäer sind am wohlhabendsten? Für diese Frage spielt die Altersversorgung eine wichtige Rolle. Eine OECD-Studie zeigt, dass deutsche Ruheständler länger für ihre Bezüge arbeiten - und dann gemessen am Einkommen weniger bekommen. mehr...

Altersbezüge: Kabinett beschließt Rentenerhöhung zum 1. Juli

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2013

Rentner in Ostdeutschland können sich freuen, für Senioren im Westen fällt das Plus dagegen sehr dünn aus: Das Kabinett hat die diesjährige Rentenerhöhung beschlossen - sie gilt ab 1. Juli. mehr...

1,7 Mio.

DER SPIEGEL - 25.03.2013

1,7 Mio. Senioren weltweit haben deutsche Rentenansprüche erworben. Senioren weltweit haben deutsche Rentenansprüche erworben und lassen sich ihre Altersruhegelder heute ins Ausland überweisen. Neben Gastarbeiter-Herkunftsländern wie Italien oder S... mehr...

SOZIALPOLITIK: Mütterrente treibt Beitragssatz

DER SPIEGEL - 25.03.2013

Von der CDU geplante Mütterrente treibt Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung in die Höhe. Der Unionskompromiss zur Mütterrente gefährdet die Ziele der Bundesregierung. Wird die Vereinbarung tatsächlich umgesetzt, müsste der Beitragssatz... mehr...

Plus von 3,29 Prozent: Renten steigen im Osten deutlich

SPIEGEL ONLINE - 20.03.2013

Die Renten im Osten nähern sich dem West-Niveau: Die Ruheständler können sich auf eine ordentliche Erhöhung freuen. Grund ist der stärkere Anstieg der Löhne in den neuen Bundesländern. mehr...

ENQUETE-KOMMISSION: Koalitionäre fordern Rente mit 69

DER SPIEGEL - 18.03.2013

Enquete-Kommission des Bundestages ist für Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters auf 69 Jahre. Die Enquete-Kommission des Bundestags "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" plädiert für die Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters auf 69 Jahre bis zum... mehr...

Geheimtreffen: Seehofer und Merkel einigen sich auf Mütterrente

SPIEGEL ONLINE - 16.03.2013

CDU und CSU haben ihren Streit um die Mütterrente offenbar beigelegt. Auch die Lebensleistungsrente soll kommen. Allerdings wird die Rentenerhöhung vor der Bundestagswahl nicht mehr beschlossen, sondern nur ins gemeinsame Wahlprogramm geschrieben. Der Grund: die FDP. mehr...

SOZIALPOLITIK: Im luftleeren Raum

DER SPIEGEL - 11.03.2013

Im Rentenstreit simuliert die Koalition Handlungsfähigkeit: Sie arbeitet an einem Kompromiss, der nur dem Wahlkampf dient. Ursula von der Leyen wählt ihre Garderobe mit Bedacht. Wann immer die Sozialministerin ihr Bildungspaket für Hartz-IV-Kinder ... mehr...

Boom am Arbeitsmarkt: Rentenversicherung hortet Milliarden

SPIEGEL ONLINE - 24.01.2013

Die gesetzliche Rentenversicherung verfügt über so hohe Rücklagen wie nie. Dank der guten Wirtschaftslage ist das Finanzpolster laut "Stuttgarter Zeitung" auf knapp 30 Milliarden Euro angewachsen. Allerdings entspricht die Summe gerade mal anderthalb Monatsausgaben. mehr...


Die Säulen des Sozialsystems
Arbeitslosenversicherung
Jeder Arbeitnehmer in Deutschland ist Pflichtmitglied der Arbeitslosenversicherung. Die Hauptleistung der Versicherung ist das Arbeitslosengeld I (ALG I), das einen Teil des ehemaligen Nettoeinkommens ersetzt und bis zu ein Jahr nach Verlust einer Stelle gezahlt wird. Für ältere Arbeitslose gelten Ausnahmen. Läuft die Zahlung des ALG I aus, ohne dass eine neue Stelle gefunden wurde, wird anschließend Arbeitslosengeld II (ALG II) gezahlt. Das Instrument - auch bekannt als Hartz IV - wurde im Jahr 2005 geschaffen, als die ehemalige Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt wurden. Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung beträgt derzeit 3,0 Prozent des Bruttolohns. Arbeitgeber zahlen diesen Satz auch für jeden Beschäftigten.
Krankenversicherung
Es gibt zwei Arten von Krankenversicherungen - die Gesetzliche (GKV) und die Private (PKV). Rund 90 Prozent der Erwerbstätigen sind in der GKV pflichtversichert. Der Beitragssatz beträgt aktuell 15,5 Prozent für alle Versicherten. Zusätzlich können die Krankenkassen vom Einkommen unabhängige Beiträge erheben. Seit Anfang 2009 fließen alle Beiträge in einen Gesundheitsfonds, aus dem sie an die Kassen verteilt werden. Der Zugang zur PKV steht nur Selbstständigen und Arbeitnehmern oberhalb einer Einkommensgrenze offen.
Rentenversicherung
Die Beiträge werden durch ein Umlageverfahren finanziert, bei dem die Berufstätigen die Leistungen der Rentner zahlen. Anhand der eingezahlten Beiträge wird die künftige Rentenhöhe errechnet. Zurzeit liegt der Beitragssatz bei 19,6 Prozent. Im Januar 2013 sinkt der Beitrag auf 18,9 Prozent. Das gesetzliche Renteneintrittsalter wird derzeit stufenweise von 65 Jahren auf 67 Jahre heraufgesetzt.
Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung ist die jüngste der Sozialversicherungen in Deutschland. Sie ist eine Grundversicherung, die einen Teil der Pflegekosten abdeckt.

Alles zur Rente ab 67
So steigt das Rentenalter
Wann Sie mit Ihrer vollen Rente rechnen können
Jahrgang Alter*
1946 65
1947 65+1
1948 65+2
1949 65+3
1950 65+4
1951 65+5
1952 65+6
1953 65+7
1954 65+8
1955 65+9
1956 65+10
1957 65+11
1958 66+0
1959 66+2
1960 66+4
1961 66+6
1962 66+8
1963 66+10
ab 1964 67+0
* in Jahren + Monaten
Ab 2012 steigt das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre. Die Umstellung beginnt mit dem Geburtsjahrgang 1947. Menschen, die in diesem Jahr geboren wurden, müssen einen Monat länger arbeiten, wenn sie ihre Rente vollständig erhalten wollen. Bis 2023 kommt dann für die einzelnen Jahrgänge jeweils ein Monat Mehrarbeitszeit hinzu. Ab 2024 geht es weiter mit Zweimonatsschritten. Ab dem Geburtsjahrgang 1964 gilt so schließlich das neue Rentenalter 67.
Das sind die Ausnahmen
Wer schon 45 Jahre Rentenbeiträge bezahlt hat, kann auch künftig mit 65 in Rente gehen, ohne Abzüge akzeptieren zu müssen. Dabei zählt auch die Kindererziehung bis zum zehnten Lebensjahr des Nachwuchses bei den Beitragszeiten mit. Allerdings schaffen es nur wenige Arbeitnehmer tatsächlich auf 45 Beitragsjahre - bei den Männern waren es zuletzt 28 Prozent, bei Frauen sogar nur vier Prozent.
So viele Abschläge zahlen Sie
Wer 35 Jahre Beiträge gezahlt hat, soll auch künftig mit 63 in Rente gehen können, muss aber Abschläge dafür in Kauf nehmen: 0,3 Prozent für jeden Monat, den man vor der Regelzeit aufhört.
Das ändert sich bei der Witwenrente
Hinterbliebene Ehepartner bekommen künftig statt ab 45 erst ab 47 die große Witwenrente (55 Prozent der normalen Versichertenrente). Bis dahin muss man sich mit der kleinen Witwenrente von 25 Prozent zufriedengeben.
So ändert sich Ihr Versicherungsbeitrag
Der Beitragssatz zur Rentenversicherung soll durch die Reform bis 2020 nicht über 20 Prozent und bis 2030 nicht über 22 Prozent steigen. Das ist eine schwierige Aufgabe: Dem Statistischen Bundesamt zufolge wird der Altersdurchschnitt der Bevölkerung im Jahr 2050 von 42 auf 50 Jahre steigen.
Das ändert sich für Schwerbehinderte
Für Schwerbehinderte wird das Renteneintrittsalter stufenweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. Mit finanziellen Abschlägen ist aber auch der Renteneintritt mit 62 möglich.
Das ändert sich bei den Erwerbsminderungsrenten
Wer aus gesundheitlichen Gründen nur eingeschränkt arbeiten kann, muss sich auf maximal 10,8 Prozent Abschlag einstellen. Er kann als Erwerbsgeminderter zudem mit 63 Jahren ohne Einbußen in Rente gehen. Diese Regelung gilt bis 2023, danach sind 40 Beitragsjahre erforderlich.





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