Bereits geringe Konzentrationen können gefährlich sein. Als Langzeitwirkungen wurden etwa Störungen des Immunsystems, schwere Erkrankungen der Haut, der Atemwege, der Schilddrüse und des Verdauungstraktes festgestellt. In Tierversuchen wurden krebserregende Wirkungen nachgewiesen.
Die einmal in die Umwelt gelangten Gifte bauen sich nur sehr langsam ab und reichern sich deshalb auch im Gewebe von Tieren und Menschen an. 90 bis 95 Prozent der Belastung
kommt über die Nahrung in den Körper - vor allem durch den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Ein prominentes Opfer einer Dioxin-Vergiftung ist der ukrainische Politiker
Wiktor Juschtschenko. Er hat einen Dioxin-Anschlag im Jahr 2004
nur knapp überlebt.
(Quelle: dpa)