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Betrug im Sport

Schneller, höher, weiter - oft mit Hilfe verbotener Substanzen. SPIEGEL ONLINE über das Wettrennen zwischen Dopingsündern und den Bekämpfern, neue Nachweis­methoden und Sportler, die ihre eigene Gesund­heit ruinieren und das Publikum betrügen.

Erfurter Dopingaffäre: Blutbehandlung laut Gutachten schon vor 2011 verboten

SPIEGEL ONLINE - 23.05.2012

Die Erfurter Dopingaffäre muss wohl neu aufgerollt werden: Ein neues Nada-Gutachten kommt offenbar zu dem Schluss, dass die vom Sportarzt Andreas Franke praktizierte UV-Bestrahlung von Blut schon vor 2011 verboten war. mehr...

Ex-Radsport-Teamleiter: De Rooij bestätigt Doping im Team Rabobank

SPIEGEL ONLINE - 05.05.2012

Der ehemalige sportliche Leiter des Radteams Rabobank, Theo de Rooij, hat laut Medienberichten zugegeben, in seiner Amtszeit zwischen 1996 und 2007 von Doping in seinem Team gewusst zu haben. "Wenn es passierte, war es eine gut überlegte Entscheidung", sagte de Rooij. mehr...

Erfurter Dopingaffäre: Pechstein verklagt ARD auf Schadensersatz

SPIEGEL ONLINE - 02.05.2012

Claudia Pechstein macht Ernst: Die Eisschnellläuferin verklagt die ARD auf Schadensersatz und wirft ihr Rufmord vor. Der Sender hatte sie mit der Erfurter Blutdopingaffäre in Verbindung gebracht. Dadurch sei ihr ein lukrativer Sponsorenvertrag entgangen. Die ARD reagierte gelassen. mehr...

UV-Bestrahlung in Erfurt: Wada rudert in Blut-Affäre zurück

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2012

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat in der Erfurter Blut-Affäre ihren guten Ruf aufs Spiel gesetzt. Im Gegensatz zu vorherigen Bekundungen kam die Wada nun zum Schluss, dass die Methode erst seit Januar 2011 verboten ist. Der weltweite Doping-Kampf könnte darunter leiden. mehr...

Eigene Staatsanwaltschaft: Freiburg wird Anti-Doping-Zentrum

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2012

Zeichen gegen Doping im Sport: In Freiburg kümmert sich künftig eine eigene Staatsanwaltschaft um das Thema Leistungsmanipulation. Der Standort ist bewusst gewählt worden: In Freiburg gibt es nach dem Telekom-Skandal bereits einschlägige Erfahrungen. mehr...

ZEITGESCHICHTE: Pionier des Dopings

DER SPIEGEL - 16.04.2012

Der Sportarzt Martin Brustmann - ein Pionier des Dopings im Jahr 1912. Der junge Mediziner Martin Brustmann, der die deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen 1912 betreute, genoss unter Sportlern schnell einen guten Ruf. Warum, das wurde bald... mehr...

Erfurter Blut-Affäre: DLV fordert Klarheit für Olympia-Athleten

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2012

Der Deutsche Leichtathletik-Verband macht sich Sorgen wegen der Erfurter Blut-Affäre - und fordert Akteneinsicht. Dadurch soll geklärt werden, ob auch potentielle Olympia-Athleten betroffen sind. Ob die Staatsanwaltschaft diesem Wunsch entspricht, ist allerdings offen. mehr...

Olympische Spiele in London: Sportler dürfen Anabolika besitzen

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2012

Australien und China haben ihr Arzneimittelrecht während der Olympischen Spiele geändert, Großbritannien hält dagegen an geltenden Gesetzen fest: Sportler dürfen mit Anabolika nach London reisen. Bei Dopingvergehen fordern die Briten jedoch härtere Strafen. mehr...

Offener Brief an Merkel: Das System duldet Doping

SPIEGEL ONLINE - 28.03.2012

Sofortige Konsequenzen in der Erfurter Blutdoping-Affäre: Das fordern prominente Doping-Bekämpfer in einem Brief an Politiker und Sportfunktionäre. Sie beschuldigen die Verantwortlichen, das Dopingsystem nicht konsequent genug zu bekämpfen. mehr...

Erfurter Blut-Affäre: Anti-Doping-Agentur droht mit Sportgerichtshof Cas

SPIEGEL ONLINE - 22.03.2012

Für die Nationale Anti-Doping-Agentur ist es eindeutig: Die umstrittenen Methoden des Erfurter Sportarztes Andreas Franke sind als Doping einzustufen. Die Nada will für diese Auffassung bis vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen. mehr...


Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Die Ausdauerleistungsfähigkeit ist wesentlich vom Sauerstoffaufnahmevermögen abhängig. Erythropoetin (Epo), ein Peptidhormon, stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl im Organismus zirkulierender Erythrozyten führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutes und hat damit eine Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit zur Folge.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet seit mehr als zwölf Jahren den Gebrauch von Epo. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, bei denen Blutarmut auftritt. Epo gehört zur Gruppe der Peptidhormone. Ebenso wie das Wachstumshormon HGH, das zur Behandlung von Kleinwüchsigkeit eingesetzt wird. Das Wachstumshormon HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, mit langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden als Folge. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. Auch bei den Peptid-Hormonen gibt es immer neue Varianten, die mit heutigen Dopingtests nicht erkannt werden. (mit dpa)
Kampf gegen Doping
Am 10. November 1999 wurde auf Initiative des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) die unabhängige Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in Lausanne gegründet. Zusammen mit den nationalen NOKs und staatlichen Organisationen will die Wada die internationale Dopingbekämpfung fördern und einheitliche Standards für Kontrollen in allen Ländern schaffen. Das Anti-Doping-Programm der Wada wurde im März 2003 von allen Delegierten der internationalen Sportverbände, der Regierungen und dem IOK auf der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Kopenhagen angenommen. Der Welt-Anti-Doping-Codex löste im darauffolgenden Jahr den Anti-Doping-Code der Olympischen Bewegung ab und gilt seit den Spielen in Athen 2004 auch für die Olympischen Spiele.

Wikipedia

Doping

Unter Doping versteht man die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung der (meist sportlichen) Leistung. Dies ist im Sport weitestgehend verboten, da die für den Sportler häufig mit dem Risiko eine...mehr...


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