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Alle Artikel und Hintergründe

Getty Images/ USAF

Ferngesteuerter Luftangriff

Drohnen-Piloten sitzen weit weg von den Zielen, die sie anvisieren. Sie steuern die unbemannten Flugkörper per Joystick und Monitor mit großer Präzision und zu einem Bruchteil der Kosten, die ein Kampfjet verursacht. Doch bei der Jagd auf Extremisten sterben auch immer wieder unbeteiligte Zivilisten.

3D-Technik: Die Drohne aus dem Drucker

3D-Technik: Die Drohne aus dem Drucker

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2014

Wissenschaftler haben eine Drohne entwickelt, deren Teile aus dem 3D-Drucker stammen. Das Gerät ist preiswert und hat einen großen Vorteil: Nach Abstürzen können die Ersatzteile einfach nachgedruckt werden. Das ist auch nötig. mehr... Forum ]

OSZE-Überwachung: Deutschland prüft Einsatz von Drohnen in der Ostukraine

SPIEGEL ONLINE - 16.09.2014

Die OSZE will die ukrainisch-russische Grenze aus der Luft überwachen - und zwar mit deutscher Hilfe. Die Bundeswehr soll sich mit Drohnen an der Mission beteiligen. Ein Erkundungsteam wird ab heute die Lage in Luhansk erkunden. mehr...

Flug über Atomanlage: Iran meldet Abschuss von israelischer Drohne

SPIEGEL ONLINE - 24.08.2014

Eine israelische Aufklärungsdrohne soll sich einer iranischen Atomanlage genähert haben. Revolutionsgarden schossen den Flugkörper nach eigenen Angaben ab. mehr...

Kriege: Gott im Himmel

DER SPIEGEL - 14.07.2014

Wie aus dem Nichts bringen Drohnen Tod und Vernichtung. Und sie produzieren mit ihrer Allmacht aus Datenwissen und Präzision genau das, was sie eigentlich verhindern wollen: den Terror. Von Georg Diez. Die Drohne ist ein "game changer". Sie teilt d... mehr...

Drohnen: Absturz nach Crew-Fehler

DER SPIEGEL - 07.07.2014

Absturz einer Bundeswehr-Drohne vermutlich auch auf menschliches Versagen zurückzuführen. Der Absturz einer "Heron"-Drohne der Bundeswehr in Afghanistan im vergangenen November hatte nicht nur technische Ursachen, ein Grund ist auch menschliches Ve... mehr...

Umstrittene Waffensysteme: Verteidigungsexperten wollen israelische Kampfdrohne

SPIEGEL ONLINE - 06.07.2014

Bei der möglichen Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr rückt das israelische Modell in den Mittelpunkt. Experten der Großen Koalition sprechen sich für die "Heron TP" aus. Als Grund fällt auch die NSA-Affäre. mehr...

Pressekompass: Drohnen für die Bundeswehr - ein Fortschritt?

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2014

Verteidigungsministerin von der Leyen will bewaffnungsfähige Drohnen anschaffen. Braucht Deutschland Kampfdrohnen? Sind sie eine ganz normale Waffe? Das sagen internationale und deutsche Medien und Blogs - eine Auswahl im Pressekompass. mehr...

Neue Waffen für die Bundeswehr: Von der Leyens Drohnen-Trick

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2014

Ursula von der Leyen will neue Drohnen vorerst nur leasen. Ob die Bundeswehr irgendwann auch bewaffnete kaufen soll, lässt die Verteidigungsministerin geschickt offen - offenbar mit Rücksicht auf die SPD. mehr...

Umstrittene Waffensysteme: Von der Leyen spricht sich für bewaffnungsfähige Drohnen aus

SPIEGEL ONLINE - 01.07.2014

Lange bezog Verteidigungsministerin von der Leyen nicht klar Position zu bewaffneten Drohnen. Nun hat sie sich laut einem Zeitungsbericht erstmals öffentlich festgelegt. mehr...

Mehr Verantwortung in der Welt

DER SPIEGEL - 30.06.2014

Die Drohnen-Debatte verschärft die Auseinandersetzung über eine neue deutsche Außenpolitik. Gleich dreimal ist seit Anfang des Jahres eine neue deutsche Außenpolitik ausgerufen worden: vom sozialdemokratischen Außenminister, von der christdemokrati... mehr...

Bundeswehr: Zu heiße Knarren

DER SPIEGEL - 30.06.2014

Ministerin Ursula von der Leyen kämpft mit Rüstungsvorhaben und schlechter Stimmung im eigenen Haus. Der Kabinettsstar ist in den Mühen der Ebene angekommen. Plötzlich ist er da, der Kontrollverlust. Ursula von der Leyen steht vor dem Eingang des P... mehr...


Fotostrecke
Drohnen im Einsatz: Krieg per Mausklick

Die wichtigsten Drohnentypen
"MQ-1 Predator"
Die "MQ-1 Predator" war im Jahr 1995 die erste Drohne, die bei der US-Luftwaffe zum Einsatz kam.

Hersteller: General Atomics Aeronautical Systems
Stückpreis: rund 4.5 Millionen Dollar
Bewaffnung: zwei Luft-Boden-Raketen "AGM-114 Hellfire"
Maße: 8,23 m lang, 14,84 m Flügelspannweite
Reichweite: 3704 km
Flughöhe: max. 7620 m
Steuerung: Fernsteuerung durch einen Piloten
"MQ-9 Reaper"
Die "MQ-9 Reaper"(früher "Predator B") basiert technisch gesehen auf der "MQ-1 Predator". Sie ist aber für den Angriff optimiert, da sie die zehnfache Waffenlast im Vergleich zum Ursprungsmodell befördern kann. Eingesetzt wird sie von der US-Marine und Luftwaffe.

Hersteller: General Atomics Aeronautical Systems
Stückpreis: 10,5 Millionen Dollar
Bewaffnung: bis zu 1361 kg
(z.B. Raketen der Typen "AGM-114 Hellfire" und "AIM-9 Sidewinder" oder Bomben der Typen "GBU-12 Paveway II" und "GBU-38 DAM")
Maße: 10,97 m lang, 20,12 m Flügelspannweite
Reichweite: 5926 km
Flughöhe: max. 15.400 m
Steuerung: Fernsteuerung durch einen Piloten
"RQ-7 Shadow 200"
Die "RQ-7 Shadow 200" dient bei der US Army und dem US Marine Corps zur Aufklärung. Sie ist seit 2003 im Einsatz und kann keine Ziele angreifen.

Hersteller: AAI Corporation
Stückpreis: 275.000 Dollar
Bewaffnung: keine
Maße: 3,4 m lang, 3,9 m Flügelspannweite
Reichweite: 125 km
Flughöhe: max. 4600 m
Steuerung: autonom, mit GPS
"RQ-4 Global Hawk" / "Euro Hawk"
Die "RQ-7 Global Hawk" wird als Langstrecken-Aufklärungsdrohne eingesetzt. Sie existiert in zwei Versionen. Die spätere (RQ-4B) wurde auch von der Bundeswehr als "Euro Hawk" eingeführt, ausgestattet mit Sensoren der deutschen EADS. Die Drohne ist wesentlich größer als "Predator", "Reaper" und "Shadow" und mit einem Strahltriebwerk ausgestattet.

Hersteller: Northrop Grumman
Stückpreis: 35 Millionen Dollar
Bewaffnung: keine
Maße: 13,53 m lang, 35,42 m Flügelspannweite (RQ-4A) bzw. 14,50 m lang, 39,89 m Flügelspannweite (RQ-4B)
Reichweite: 25.000 km (RQ-4A) bzw. 22.780 km (RQ-4B)
Flughöhe: max. 19.800 m
Steuerung: autonom, mit GPS





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