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Alle Artikel und Hintergründe

Getty Images/ USAF

Ferngesteuerter Luftangriff

Drohnen-Piloten sitzen weit weg von den Zielen, die sie anvisieren. Sie steuern die unbemannten Flugkörper per Joystick und Monitor mit großer Präzision und zu einem Bruchteil der Kosten, die ein Kampfjet verursacht. Doch bei der Jagd auf Extremisten sterben auch immer wieder unbeteiligte Zivilisten.

In Kriegsgebieten und in den USA: Mehr als 400 US-Drohnen seit 2001 abgestürzt

SPIEGEL ONLINE - 21.06.2014

Technisches Versagen, schlechtes Wetter, falschen Knopf gedrückt: 418 US-Drohnen sind nach Recherchen der "Washington Post" in den vergangenen zwölf Jahren vom Himmel gefallen. Einige verpassten um wenige Meter eine große Katastrophe. mehr...

Skunk Riot Control Copter: Diese Drohne soll Aufstände bekämpfen

SPIEGEL ONLINE - 19.06.2014

Der Skunk Riot Control Copter kann Pfefferspray verschießen und Menschen mit Blitzlicht irritieren. Zum Einsatz kommen soll die ungewöhnliche Drohne bei Aufständen. Erste Interessenten gibt es schon. mehr...

Drohneneinsätze: US-Regierung will Geheimdokument veröffentlichen

SPIEGEL ONLINE - 21.05.2014

Die US-Regierung hält Drohneneinsätze im Ausland für legal - doch zum Ausmaß äußerte sie sich bislang nicht. Jetzt beugt sich Washington dem Druck mehrerer Senatoren: Ein Geheimdokument soll freigegeben werden. mehr...

Unbemannte Flugsysteme: Rüstungskonzerne planen europäisches Drohnenprojekt

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2014

Beteiligt sind Konzerne aus Frankreich, Italien und Deutschland: Europäische Rüstungsunternehmen wollen ein neues Drohnenprogramm starten. mehr...

Zivile Nutzung: Drohnen sollen Killer-Image verlieren

SPIEGEL ONLINE - 16.05.2014

Drohnen sind als Kriegswerkzeug berüchtigt und als Spione gefürchtet. Doch sie können noch viel mehr. Die Branche will nun den zivilen Nutzen der Geräte herausstellen. mehr...

Weltgrößte Drohnenmesse: Der ferngesteuerte Tod

SPIEGEL ONLINE - 14.05.2014

In Florida hat eines der größten Treffen der Drohnenbranche begonnen. Zum Auftakt ließ ausgerechnet das sonst so schweigsame US-Militär drei Topexperten Interna ausplaudern. Begeistert berichten sie von der tödlichen Effizienz ihrer Waffen. mehr...

Rüstung: Europaweite Standards

DER SPIEGEL - 05.05.2014

Bundesverteidigungsministerium führt neues Zulassungsverfahren für Rüstungsprojekte ein. Pleiten wie jene mit der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" will das Bundesverteidigungsministerium künftig verhindern. Laut einem internen Bericht von Ende März so... mehr...

Rechtfertigung der Militäreinsätze: USA müssen Geheimakten zu Drohneneinsätzen offenlegen

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2014

Wie rechtfertigen die USA Drohneneinsätze gegen Extremisten? Die Details waren bisher geheim, doch nun muss die Regierung die Unterlagen dazu offenlegen. Die "New York Times" hatte auf die Herausgabe geklagt. mehr...

Forschungsprojekt: US-Militär entwickelt App-Steuerung für Heli-Drohne

SPIEGEL ONLINE - 05.04.2014

Ein Tablet, eine App und eine kurze Einweisung sollen künftig genügen, um Hubschrauber zu steuern. US-Militärs wollen mit solchen autonom fliegenden Geräten Nachschub an die Front bringen. Hobbypiloten kennen so etwas schon lange. mehr...

RÜSTUNG: Bundeswehr prüft US-Drohne

DER SPIEGEL - 17.03.2014

Bundesverteidigungsministerium treibt Drohnen-Pläne voran. Das Verteidigungsministerium will noch in diesem Jahr über die Anschaffung von Kampfdrohnen entscheiden. Die Vorbereitungen sind weiter gediehen als bisher bekannt. Ein amerikanisches und e... mehr...


Fotostrecke
Drohnen im Einsatz: Krieg per Mausklick

Die wichtigsten Drohnentypen
"MQ-1 Predator"
Die "MQ-1 Predator" war im Jahr 1995 die erste Drohne, die bei der US-Luftwaffe zum Einsatz kam.

Hersteller: General Atomics Aeronautical Systems
Stückpreis: rund 4.5 Millionen Dollar
Bewaffnung: zwei Luft-Boden-Raketen "AGM-114 Hellfire"
Maße: 8,23 m lang, 14,84 m Flügelspannweite
Reichweite: 3704 km
Flughöhe: max. 7620 m
Steuerung: Fernsteuerung durch einen Piloten
"MQ-9 Reaper"
Die "MQ-9 Reaper"(früher "Predator B") basiert technisch gesehen auf der "MQ-1 Predator". Sie ist aber für den Angriff optimiert, da sie die zehnfache Waffenlast im Vergleich zum Ursprungsmodell befördern kann. Eingesetzt wird sie von der US-Marine und Luftwaffe.

Hersteller: General Atomics Aeronautical Systems
Stückpreis: 10,5 Millionen Dollar
Bewaffnung: bis zu 1361 kg
(z.B. Raketen der Typen "AGM-114 Hellfire" und "AIM-9 Sidewinder" oder Bomben der Typen "GBU-12 Paveway II" und "GBU-38 DAM")
Maße: 10,97 m lang, 20,12 m Flügelspannweite
Reichweite: 5926 km
Flughöhe: max. 15.400 m
Steuerung: Fernsteuerung durch einen Piloten
"RQ-7 Shadow 200"
Die "RQ-7 Shadow 200" dient bei der US Army und dem US Marine Corps zur Aufklärung. Sie ist seit 2003 im Einsatz und kann keine Ziele angreifen.

Hersteller: AAI Corporation
Stückpreis: 275.000 Dollar
Bewaffnung: keine
Maße: 3,4 m lang, 3,9 m Flügelspannweite
Reichweite: 125 km
Flughöhe: max. 4600 m
Steuerung: autonom, mit GPS
"RQ-4 Global Hawk" / "Euro Hawk"
Die "RQ-7 Global Hawk" wird als Langstrecken-Aufklärungsdrohne eingesetzt. Sie existiert in zwei Versionen. Die spätere (RQ-4B) wurde auch von der Bundeswehr als "Euro Hawk" eingeführt, ausgestattet mit Sensoren der deutschen EADS. Die Drohne ist wesentlich größer als "Predator", "Reaper" und "Shadow" und mit einem Strahltriebwerk ausgestattet.

Hersteller: Northrop Grumman
Stückpreis: 35 Millionen Dollar
Bewaffnung: keine
Maße: 13,53 m lang, 35,42 m Flügelspannweite (RQ-4A) bzw. 14,50 m lang, 39,89 m Flügelspannweite (RQ-4B)
Reichweite: 25.000 km (RQ-4A) bzw. 22.780 km (RQ-4B)
Flughöhe: max. 19.800 m
Steuerung: autonom, mit GPS





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