ThemaElbehochwasser 2002

Alle Artikel und Hintergründe

Warnsysteme an Flüssen: Mit Trommeln und Bechern gegen Hochwasser

Warnsysteme an Flüssen Mit Trommeln und Bechern gegen Hochwasser

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2012

Die Welt rüstet sich gegen Flusshochwasser: EU-Forscher präsentieren eine Hightech-Anlage für den gesamten Globus. Doch Mosambik zeigt, dass es auch einfacher geht: Ein Warnsystem mit Bechern, Trommeln und Fahrrädern hat in dem afrikanischen Land schon Tausenden das Leben gerettet. Aus Wien berichtet Axel Bojanowski mehr... Forum ]

Katastrophenschutz (5) Trittin will "Stress für die Wälder senken"

SPIEGEL ONLINE - 03.10.2002

Mehr Kompetenzen in der Flusspolitik verlangt Bundesumweltminister Jürgen Trittin im SPIEGEL-ONLINE-Interview. Verantwortlich für die Hochwasservorsorge an den großen Flüssen könne "nach Lage der Dinge nur der Bund" sein. Der Grünen-Politiker hofft dabei auf Unterstützung des Freistaats Bayern. Von Jochen Bölsche mehr...

Katastrophenschutz (4) Die Flut der bösen Tat

SPIEGEL ONLINE - 02.10.2002

Damit es zu einer mörderischen Hochwasserkatastrophe wie im August kommen kann, bedarf es dreierlei: extremer Niederschläge, versiegelter Landschaften und vieler Menschen, die zu dicht am Wasser bauen. Auch die dritte Voraussetzung ist in Deutschland voll erfüllt - dafür haben Geldgier und Gleichgültigkeit, Kompetenzstreit und kommunale Kungelei gesorgt. Von Jochen Bölsche mehr...

Nach der Flut ist vor der Flut (3) Das schwarze Dreieck schlägt zurück

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2002

Keiner spricht mehr vom Baumsterben. Doch vor allem im Erz- und im Riesengebirge ist der Wald noch immer massiv durch Umweltgifte geschädigt. Im Quellgebiet vieler Elbzuflüsse haben die Forsten ihre Funktion als Wasserspeicher weitgehend eingebüßt - eine von vielen bislang übersehenen Hochwasser-Ursachen. Von Jochen Bölsche mehr...

Nach der Flut ist vor der Flut (2) Der Regenwurm als Katastrophenschützer

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2002

Die prominentesten Fluthelfer in den Zeiten des Elbhochwassers hießen Gerhard Schröder und Jürgen Trittin. Der wohl unscheinbarste unter den Katastrophenschützern heißt Lumbricus terrestris. Doch die Verdienste des gemeinen Regenwurms um die Hochwasservorsorge scheinen nicht mehr so recht gefragt - und das hat schlimme Folgen. Von Jochen Bölsche mehr...

Nach der Flut ist vor der Flut (1) Millionen in den Sand gesetzt

SPIEGEL ONLINE - 27.09.2002

Gut einen Monat nach der Jahrtausendflut warnen Wissenschaftler davor, falsche Lehren aus der größten deutschen Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg zu ziehen. Sie fürchten, dass viele Millionen Euro aus dem Regierungsprogramm zum "Zweiten Aufbau Ost" in den Sand gesetzt werden - Thema einer vierteiligen SPIEGEL-ONLINE-Serie über Fehleinschätzungen und Fehlplanungen, Korruption und Kompetenzgerangel im Hochwasserschutz. Von Jochen Bölsche mehr...

Jahrhundertflut Bilanz des Schreckens

SPIEGEL ONLINE - 26.09.2002

Die Bundesregierung hat jetzt eine erste Schadensbilanz der Jahrhundertflut gezogen. Demnach hat die Hochwasser insgesamt Schäden in Höhe von mindestens 22,6 Milliarden Euro verursacht - und den größten Katastrophenschutz-Einsatz in der Geschichte der Bundesrepublik ausgelöst. mehr...

Trittins Fünf-Punkte-Plan Flüsse sollen mehr Raum bekommen

SPIEGEL ONLINE - 15.09.2002

Mit einem Fünf-Punkte-Programm will die Bundesregierung den Schutz vor Flutkatastrophen verbessern. Überschwemmungsgebiete sollen künftig für Wohn- und Gewerbegebiete tabu sein. mehr...

Vorschlag Bundeswehr soll Flut-Hilfsgelder verteilen

SPIEGEL ONLINE - 15.09.2002

Erst mussten die Soldaten Dämme bauen, jetzt sollen Bundeswehr-Experten Hilfsgelder verteilen, bevor sie versickernBerlin -. Das schlägt Bundeswirtschaftsminister Werner Müller vor. mehr...

Hochwasser-Konsequenz Trittin will keinen Ackerbau mehr an Flüssen

SPIEGEL ONLINE - 14.09.2002

Vor der nationalen Flusskonferenz in Berlin hat sich Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) für mehr Überschwemmungsgebiete an Flüssen ausgesprochen - die allerdings nur als Wiesenflächen genutzt werden sollen. mehr...


Das Hochwasser in Sachsen 2002
dpa
Gewaltige Fluten, verwüstete Landstriche, zerstörte Existenzen: Nach sintflutartigen Niederschlägen begann im August 2002 das Hochwasser in der sächsischen Erzgebirgsregion. Eine verheerende Flutwelle rollte wochenlang von Tschechien durch Dresden, Dessau, Bitterfeld und Wittenberg bis nach Hitzacker in Niedersachsen. Im Dauereinsatz versuchten Zehntausende Helfer und Bundeswehrsoldaten, die Fluten mit Sandsäcken und Barrieren aufzuhalten. Dennoch brachen zahlreiche Dämme.

Wikipedia

Elbehochwasser 2002

Das Elbehochwasser im Jahr 2002 war ein als Jahrhunderthochwasser klassifiziertes Flutereignis entlang der Elbe und vieler ihrer Nebenflüsse.mehr...


Hochwasser - Alarmstufen in Deutschland
An deutschen Flüssen gibt es bei Hochwasser bis zu vier Alarmstufen, sobald die für jeden Flussabschnitt festgelegten Hochwassermeldepegel erreicht werden. Die Alarmstufen 1 und 2 werden von der Landesbehörde ausgerufen, die Alarmstufen 3 und 4 auf deren Vorschlag hin von den Oberbürgermeistern und Landräten der betroffenen Regionen. Zudem tritt dann ein Krisenstab der Landesregierung zusammen.
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