SPIEGEL ONLINE
- 19.10.2009
Was für eine Literatur-Jukebox! Das Hörbuch "Lyrikstimmen" bringt einige der besten Gedichte deutscher Sprache, gelesen nicht etwa von Schauspielern, sondern von den Autoren selbst: Bachmann, Benn, Brecht. Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1907 - es spricht Hugo von Hofmannsthal. Von Tobias Becker mehr... [ Forum ]
DER SPIEGEL - 30.03.1998
So banal es ist, daß Frauen und Männer die Welt verschieden
empfinden, erleben und erleiden: Wer nach der Besonderheit und
Eigenart der von Frauen verfaßten Literatur fragt, begibt sich noch
heute auf ein von Fallen umstelltes Gelände. Von Marcel
Rei... mehr...
DER SPIEGEL - 12.02.1996
Else Lasker-Schüler: Anfrage vom Finanzamt.
56, Geschäftsführer der
Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, soll dem Finanzamt
Wuppertal-Elberfeld eine knifflige Frage beantworten. Unter der
Adresse der Literaturgesellschaft und mit Geschäftszeichen... mehr...
SPIEGEL SPECIAL - 01.10.1995
Der rabiateste Kritiker-Verriß verblaßt vor dem wechselseitigen
Hohn der Dichter.
Ernst Jünger
"Katastrophal! Weichlich, eingebildet, wichtigtuerisch und
stillos. Sprachlich unsicher, charakterlich unbedeutend ... Es hat
in genügender Menge ... mehr...
DER SPIEGEL - 12.12.1983
Elfi Hartenstein: "Wenn auch meine Paläste zerfallen sind. Else
Lasker-Schüler 1909/1910". Schreiben Frauenliteraturverlag, Bremen;
168 Seiten; 19,80 Mark.
.
Dunkelblau ist ... das Tuch, das sie sich wie einen Turban um
den Kopf schlingt ... Übe... mehr...
DER SPIEGEL - 05.11.1979
Sie treffen sich an einem "Höllengrund" an der Jerusalemer Altstadtmauer: Hitler und Faust, Goebbels und Mephisto. Elbe Lasker-Schülers nachgelassenes Bühnenstück "IchundIch", vor rund 35 Jahren im Jerusalemer Exil entstanden, wird Ende dieser Woche,... mehr...
DER SPIEGEL - 17.11.1969
Die Dichterin liebte ihre Verleger nicht; sie nannte sie "die wahren Buchteufel" und zog gegen sie mit wütenden Pamphleten zu Felde. Kein Wunder: Ihre Bücher gingen schlecht, die Honorare tröpfelten nur, und Werbung für ihre Werke fand nicht statt.Zu... mehr...
DER SPIEGEL - 07.10.1968
Kleine Judenkinder wurden wie Konfekt am Tannenbaum aufgehängt"; auf den Gassen lagen "zarte Händchen und blutbespritzte Füßchen umher", "entblößte Körper bluteten zerrissen auf Splittern der Fenstergläser gespießt": Pogromberichte ihres westfälische... mehr...
DER SPIEGEL - 12.07.1961
THEATER.
Weh dem gesamten Judentum!" brüllten vier auf Stühlen sitzende
Gestalten im Straßenanzug, Manuskriptblätter auf den Knien, in das
Auditorium der Westberliner Akademie der Künste, "Heil Hitler!" Sie
lasen aus einem Schauspiel vor, dessen... mehr...
DER SPIEGEL - 20.01.1960
Im Berliner Café des Westens saß in den ersten Jahrzehnten des
zwanzigsten Jahrhunderts gelegentlich - und gewiß nicht allzu
selten - eine exzentrisch gekleidete Dame in einer roten Samtjacke
mit goldenen Knöpfen, dazu einer Jockeimütze auf dem Ko... mehr...