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Alle Artikel und Hintergründe

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Gewaltige Natur

Der moderne Mensch kann ins All fliegen, tödliche Krankheiten besiegen und in Sekundenschnelle gigantische Datenmengen um den Globus schicken. Doch wenn die Erde bebt, ist er so machtlos wie seine Vorfahren - noch immer haben Forscher keine verlässlichen Warnsignale für Erd­beben gefunden.

Höhenkrank: Zwei Bergsteiger sterben am Everest

Höhenkrank: Zwei Bergsteiger sterben am Everest

SPIEGEL ONLINE - 21.05.2016

Am Everest gibt es die ersten Todesfälle der Saison: Ein 35-jähriger Bergsteiger aus den Niederlanden und ein weiterer Ausländer starben an der Höhenkrankheit. mehr... Forum ]

Möglicher Rekord: Mehr als 150 Bergsteiger erreichen Everest-Gipfel

Möglicher Rekord: Mehr als 150 Bergsteiger erreichen Everest-Gipfel

SPIEGEL ONLINE - 19.05.2016

Wird ein Rekord gebrochen? Zwei Jahre lang war die Besteigung des Mount Everest nicht möglich - jetzt aber herrscht Massenandrang. mehr... Forum ]

Südamerika: Erdbeben erschüttert Ecuador

Südamerika: Erdbeben erschüttert Ecuador

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2016

In Ecuador hat sich erneut ein Erdbeben ereignet. Diesmal bebte im Nordwesten des Landes die Erde. Schäden sind bisher nicht bekannt. mehr...

Südamerika: Erdbeben erschüttert Ecuador

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2016

In Ecuador hat sich erneut ein Erdbeben ereignet. Diesmal bebte im Nordwesten des Landes die Erde. Schäden sind bisher nicht bekannt. mehr...

Vorher-nachher-Vergleich: Nepal heute - und vor einem Jahr

SPIEGEL ONLINE - 24.04.2016

Ein gewaltiges Erdbeben erschütterte vor einem Jahr die Himalaya-Region, in Nepal stürzten Hunderttausende Häuser ein. Diese Bilder zeigen, was sich seitdem getan hat. mehr...

Bild der Woche: Zuflucht im Auto

DER SPIEGEL - 23.04.2016

Nach Erdbeben übernachten Menschen in der japanischen Präfektur Kumamoto in ihren Autos; Sie flohen vor den Erdbeben, die vergangene Woche die japanische Präfektur Kumamoto erschütterten – und mussten Tage später immer noch in ihrem Auto… mehr...

Südamerika: Eine Deutsche bei Erdbeben in Ecuador umgekommen

SPIEGEL ONLINE - 21.04.2016

Bisher hat das heftige Erdbeben in Ecuador mehr als 570 Menschen das Leben gekostet. Unter ihnen ist auch eine deutsche Staatsangehörige. Offenbar handelt es sich um eine Austauschschülerin aus Augsburg. mehr...

Erdbeben in Ecuador: Steuererhöhungen für den Wiederaufbau

SPIEGEL ONLINE - 21.04.2016

Beim Erdbeben in Ecuador sind mindestens 570 Menschen gestorben. Die Regierung plant den Wiederaufbau der Region. Das dürfte Milliarden kosten - und soll über Steuererhöhungen finanziert werden. mehr...

Erdbeben in Ecuador: Der lange Kampf nach der Katastrophe

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2016

Die Zahl der Toten ist nach dem heftigen Erdbeben in Ecuador auf mehr als 500 gestiegen. Internationale Hilfe rollt an - während heftige Nachbeben die Krisenregion erschüttern. mehr...

Südamerika: Mehr als 300 Nachbeben erschüttern Ecuador

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Das ganze Ausmaß des Erdbebens in Ecuador wird nur langsam deutlich: Die Zahl der Toten ist auf mehr als 400 gestiegen, unter den Opfern sind auch Ausländer. Die Rettungsarbeiten dauern weiter an. mehr...

Erdbeben in Ecuador: Zahl der Toten steigt weiter

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Retter suchen nach dem Erdbeben in Ecuador weiter nach Überlebenden. Mit der Zeit verstreicht auch die Hoffnung, Verschüttete lebend zu finden. Oftmals stoßen die Helfer nur noch auf Tote. mehr...

Ausnahmezustand: Hunderte Tote bei Erdbeben in Ecuador

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2016

Es war das stärkste Erdbeben in Ecuador seit Jahrzehnten: Mehr als 230 Menschen sind bei der Katastrophe ums Leben gekommen. Es wird befürchtet, dass es noch weitere Opfer gegeben hat. mehr...

Erdbeben in Ecuador: Zahl der Todesopfer steigt auf 233

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2016

Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben in Ecuador ist bereits auf mindestens 233 gestiegen. Es wird befürchtet, dass es noch weitere Opfer gegeben hat: In vielen Orten dauern die Rettungsarbeiten an. mehr...


Erdbebenstärken
Die Richterskala
Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben. Der jeweils angegebene Wert, die Magnitude , kennzeichnet dabei die freigesetzte Energie.

Mittels Seismografen werden die Maximal amplituden (also die Ausschläge der Nadel) bestimmt, die umgerechnet von Erdbeben in 100 km Entfernung erzeugt worden wären. Der dekadische Logarithmus der gemessenen Maximalamplituden ergibt die Magnitude. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist also 33-mal so stark wie eines der Magnitude 4,0. Die Skala wurde 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg am California Institute of Technology entwickelt.

Genau genommen werden Erdbebenstärken jedoch heute in der Moment-Magnituden-Skala angegeben. Sie berücksichtigt neben der Energie auch die Größe des gebrochenen Gesteins. Die Bruchfläche lässt sich aus der Erdbebenmessung vieler Seismografen berechnen.
Die Auswirkungen
Grob lassen sich die typischen Effekte der Erdbeben in der Nähe des Epizentrums folgendermaßen beschreiben:
  • - Stärke 1-2: nur durch Instrumente nachweisbar
  • - Stärke 3: nur selten nahe dem Epizentrum zu spüren
  • - Stärke 4-5: 30 Kilometer um das Zentrum spürbar, leichte Schäden
  • - Stärke 6: mittelschweres Beben, Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen
  • - Stärke 7: starkes Beben, das zu Katastrophen führen kann
  • - Stärke 8: Groß-Beben
Weltweit ereignen sich jährlich etwa 50.000 Beben der Stärke drei bis vier, 800 der Stärke fünf oder sechs und durchschnittlich ein Groß-Beben. Das stärkste auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile .
Skala der Erschütterungsstärken von Erdbeben
Unterschied zur Richterskala
Die Skala der Erschütterungsstärken beziehen sich NICHT auf die RICHTERSKALA, SONDERN auf die zwölfstufige INTENSITÄTEN-SKALA. Die Richterskala ist ein Maß für die bei Erdbeben freigesetzte Energie. Die Intensitäten-Skala hingegen beschreibt die Einwirkung der seismischen Wellen auf Gegenstände - die Werte werden kleiner mit der Entfernung zum Bebenherd. Intensität 9 entspricht ungefähr einem Beben der Stärke 6,5 auf der Richterskala, das in der Nähe stattfindet. Das Japan-Beben hatte die Stärke 9, was Erschütterungen der Stärke 12 zufolge hatte.
I - Nicht gespürt
Keinerlei Wahrnehmungen durch Menschen.
II - Sehr selten gespürt
Nur von sehr wenigen Personen (< ein Prozent) in Ruhe und in sehr empfindlicher Position innerhalb von Gebäuden wahrgenommen.
III - Schwach
Von wenigen Personen in Gebäuden wahrgenommen als leichtes Schwingen oder Vibrieren.
IV - Weitgehend beobachtet
In Gebäuden von vielen, im Freien aber nur von sehr wenigen Personen wahrgenommen; einige wachen auf; leichtes Schwingen oder Vibrieren von Gebäuden, Möbel, etc., Rütteln von Fenstern und Türen, Knarren von Balken; hängende Objekte schwingen.
V - Stark
In Gebäuden von den meisten und im Freien von einigen wahrgenommen; einige rennen erschrocken ins Freie, viele Schlafende erwachen; starke Erschütterungen des ganzen Gebäudes, Raums und von Möbeln; hängende Objekte schwingen erheblich, labil aufgestellte können sich verschieben oder fallen um; Flüssigkeiten schwingen und können überschwappen, Türen und Fenster können auf- und zuschlagen; wenige Gebäude schlechter Bausubstanz können leichte Schäden aufweisen.
VI - Geringe Schäden
Viele Leute rennen verängstigt ins Freie. Einige Objekte fallen um, Möbel können rutschen. Viele Häuser erleiden geringe Schäden wie Haarrisse oder Abfallen kleiner Putzflächen.
VII - Schäden
Die meisten Leute rennen verängstigt ins Freie. Möbel können verrückt und viele Gegenstände aus Regalen geworfen werden. Viele gut gebaute gewöhnliche Bauten erleiden mäßige Schäden wie kleine Risse in Wänden, Abfallen von Putz, Abbrechen von Schornsteinteilen. Bei älteren Gebäuden können größere Risse in Wänden auftreten; nichttragende Wände können einstürzen.
VIII - Starke Schäden
Viele Leute haben Schwierigkeiten stehenzubleiben. Viele Häuser weisen große Risse in den Wänden auf. Einige gut gebaute, normale Bauten zeigen ernsthafte Versagensschäden von Wänden. Schwache ältere Gebäude können einstürzen.
IX - Zerstörend
Allgemeine Panik. Viele schwache Konstruktionen stürzen ein. Sogar gut gebaute, normale Bauten zeigen sehr schwere Schäden, z.B. schwerwiegendes Versagen von Wänden und teilweise auch strukturelles Versagen.
X - Stark zerstörend
Viele normale Bauwerke stürzen ein.
XI - Verwüstend
Die meisten gut gebauten, normalen Bauwerke stürzen ein, sogar einige mit guter, erdbebensicherer Bauweise werden zerstört.
XII - Totale Zerstörung
Alle Gebäude schlechter bis mittelguter Bausubstanz und die meisten mit guter Bausubstanz (holz-, stahl- oder stahlbetonverstärkt) werden zerstört. Maximale Schäden und Landschaftsveränderungen.


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