ThemaErdbeben

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Gewaltige Natur

Der moderne Mensch kann ins All fliegen, tödliche Krankheiten besiegen und in Sekundenschnelle gigantische Datenmengen um den Globus schicken. Doch wenn die Erde bebt, ist er so machtlos, wie seine Vorfahren - noch immer haben Forscher keine Warnsignale für Erdbeben gefunden.

Philippinen: Tsunami-Warnung nach starkem Erdbeben

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2012

Auf den Philippinen hat sich ein starkes Erdbeben ereignet. Die Bewohner der östlichen Küstengebiete wurden vor einem möglichen Tsunami gewarnt. Ein Kind wurde von einer einstürzenden Mauer erschlagen, die Behörden rechnen mit Schäden an Gebäuden. mehr...

Philippinen: Mehr als 40 Tote bei schwerem Erdbeben

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2012

Mindestens 43 Menschen sind bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen ums Leben gekommen. Eine Tsunami-Warnung wurde inzwischen wieder zurückgenommen. In mehrere Städten brach Panik aus. mehr...

Emilia-Romagna: Mehrere Erdbeben erschüttern Norden Italiens

SPIEGEL ONLINE - 25.01.2012

Eine Reihe kleinerer Beben erschreckt Italien: Im Norden des Landes registrierten Geophysiker mehrere Erdstöße. Die Justiz beschäftigt sich unterdessen mit dem verheerenden Beben von L'Aquila vor drei Jahren. Gegen den ehemaligen Chef des Zivilschutzes wird nun ermittelt. mehr...

Neue Bilanz: Tsunami in Japan tötete fast 19.300 Menschen

SPIEGEL ONLINE - 11.01.2012

Die japanische Polizei hat eine neue Opferstatistik zum Tsunami vom März 2011 veröffentlicht. Demnach starben bei der Naturkatastrophe offenbar mehr als 19.000 Menschen. Nach etlichen Leichen wird noch immer gesucht. mehr...

Angst vor Tsunami: Entwarnung nach Erdbeben vor Sumatra

SPIEGEL ONLINE - 10.01.2012

Vor der Westküste Sumatras hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Der Erdstoß erreichte mindestens eine Stärke von 7,1. Bewohner von Küstenorten rannten in Panik auf die Straßen. Indonesiens Regierung gab eine Tsunami-Warnung heraus, hob sie jedoch bald wieder auf. mehr...

Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe

SPIEGEL ONLINE - 09.01.2012

Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer ringen die Menschen mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu wenig. mehr...

Japan: Schweres Erdbeben erschüttert Tokio

SPIEGEL ONLINE - 01.01.2012

In Tokio schwankten die Häuser: Die japanische Hauptstadt und der Osten des Landes sind von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 560 Kilometer südlich der Metropole. Eine Tsunami-Warnung wurde jedoch nicht gegeben. Angaben über Schäden lagen zunächst nicht vor. mehr...

11 entscheidende Minuten 2011: Tragödie in zwei Akten

SPIEGEL ONLINE - 23.12.2011

11. März 2011, 14.46 Uhr: Im Pazifik vor der japanischen Küste bebt die Erde. Die folgende Tsunami-Welle reißt bis zu 20.000 Menschen in den Tod, zermalmt ganze Städte - und lässt das AKW Fukushima explodieren. Bis heute tut sich das Land schwer, die Katastrophe aufzuarbeiten. mehr...

Erdstöße in Neuseeland: Schrecken vor dem Weihnachtsfest

SPIEGEL ONLINE - 23.12.2011

Für viele Einwohner Christchurchs war es ein Déjà-vu der Angst. Mitten in der betriebsamen Vorweihnachtszeit haben einige Beben die Stadt erschüttert. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Erdstöße weckten schreckliche Erinnerungen an die Katastrophe vom Februar. mehr...

Sieben Jahre nach Tsunami: Totgeglaubtes Mädchen findet Familie wieder

SPIEGEL ONLINE - 23.12.2011

Vor sieben Jahren spülte der verheerende Tsunami ein kleines indonesisches Mädchen fort. Ihre Eltern dachten, die Tochter sei tot. Nun ist sie als Teenager in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. mehr...


Erdbebenstärken

Die Richterskala

Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben. Der jeweils angegebene Wert, die Magnitude , kennzeichnet dabei die freigesetzte Energie.

Mittels Seismografen werden die Maximal amplituden (also die Ausschläge der Nadel) bestimmt, die umgerechnet von Erdbeben in 100 km Entfernung erzeugt worden wären. Der dekadische Logarithmus der gemessenen Maximalamplituden ergibt die Magnitude. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist also 33-mal so stark wie eines der Magnitude 4,0. Die Skala wurde 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg am California Institute of Technology entwickelt.

Genau genommen werden Erdbebenstärken jedoch heute in der Moment-Magnituden-Skala angegeben. Sie berücksichtigt neben der Energie auch die Größe des gebrochenen Gesteins. Die Bruchfläche lässt sich aus der Erdbebenmessung vieler Seismografen berechnen.

Die Auswirkungen

Interaktiv

SPIEGEL ONLINE
Erdbeben seit 1900

Wikipedia

Erdbeben

Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Im Meerboden ausgelöste Beben werden Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt. Der deutlich größte Anteil aufgezeichneter Erdbeben ist jedoch zu schwach, um von Menschen wah...mehr...

Skala der Erschütterungsstärken von Erdbeben

Unterschied zur Richterskala

Die Skala der Erschütterungsstärken beziehen sich NICHT auf die RICHTERSKALA, SONDERN auf die zwölfstufige INTENSITÄTEN-SKALA. Die Richterskala ist ein Maß für die bei Erdbeben freigesetzte Energie. Die Intensitäten-Skala hingegen beschreibt die Einwirkung der seismischen Wellen auf Gegenstände - die Werte werden kleiner mit der Entfernung zum Bebenherd. Intensität 9 entspricht ungefähr einem Beben der Stärke 6,5 auf der Richterskala, das in der Nähe stattfindet. Das Japan-Beben hatte die Stärke 9, was Erschütterungen der Stärke 12 zufolge hatte.

I - Nicht gespürt

II - Sehr selten gespürt

III - Schwach

IV - Weitgehend beobachtet

V - Stark

VI - Geringe Schäden

VII - Schäden

VIII - Starke Schäden

IX - Zerstörend

X - Stark zerstörend

XI - Verwüstend

XII - Totale Zerstörung


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