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Gewaltige Natur

Der moderne Mensch kann ins All fliegen, tödliche Krankheiten besiegen und in Sekundenschnelle gigantische Datenmengen um den Globus schicken. Doch wenn die Erde bebt, ist er so machtlos wie seine Vorfahren - noch immer haben Forscher keine verlässlichen Warnsignale für Erd­beben gefunden.

Erdbeben in Taiwan: Einsatzkräfte retten Überlebende aus Trümmern

Erdbeben in Taiwan: Einsatzkräfte retten Überlebende aus Trümmern

SPIEGEL ONLINE - 08.02.2016

Die Zahl der Todesopfer bei dem Erdbeben in Taiwan ist auf 37 gestiegen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Rund zwei Tage nach der Tragödie werden noch Menschen aus eingestürzten Gebäuden befreit. mehr... Video ]

Erdbeben in Taiwan: Einsatzkräfte retten Überlebende aus Trümmern

SPIEGEL ONLINE - 08.02.2016

Die Zahl der Todesopfer bei dem Erdbeben in Taiwan ist auf 37 gestiegen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Rund zwei Tage nach der Tragödie werden noch Menschen aus eingestürzten Gebäuden befreit. mehr...

Erdbeben in Taiwan: Rettungskräfte suchen noch mehr als 130 Vermisste

SPIEGEL ONLINE - 07.02.2016

Die Einsatzkräfte kommen nach dem Erdbeben in Taiwan nur langsam voran. Bisher haben sie 26 Tote geborgen, mehr als 130 Menschen sind noch verschüttet - viele von ihnen in dem umgekippten Hochhaus. mehr...

Bei Erdbeben eingestürztes Hochhaus: Taiwan prüft Verdacht auf Pfusch am Bau

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2016

Bei dem Erdbeben in Taiwan ist ein 16-stöckiges Hochhaus umgekippt und hat viele Bewohner unter sich begraben. Die Behörden wollen jetzt untersuchen, ob beim Bau gepfuscht wurde. mehr...

Verschüttete und Tote: Erdbeben in Taiwan lässt 16-stöckiges Hochhaus umkippen

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2016

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat im Süden Taiwans mehrere Wohngebäude einstürzen lassen - ein Hochhaus kippte auf die Seite. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Verschütteten. mehr...

Rätselhafter Alaska-Tsunami 1964: Fatale Stufen am Meeresgrund

SPIEGEL ONLINE - 02.02.2016

Mysteriöse Wogen zerstörten 1964 den Ort Chenega in Alaska. Schallwellen-Bilder des Meeresgrunds verraten nun endlich die Ursachen: Eine gewaltige Lawine - und fatale Stufen. mehr...

Grenze zu Burma: Tote und Verletzte bei Erdbeben in Indien

SPIEGEL ONLINE - 04.01.2016

Bei einem schweren Erdbeben im Nordosten Indiens sind mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Die Erschütterungen waren auch in Burma, Bangladesch und Bhutan zu spüren. mehr...

Naturkatastrophe: Schweres Erdbeben erschüttert Tadschikistan

SPIEGEL ONLINE - 07.12.2015

Die Auswirkungen waren bis in die indische Hauptstadt Neu-Delhi zu spüren: Ein Erdstoß der Stärke 7,2 hat Tadschikistan getroffen. mehr...

Naturgewalt: Zweite Tote bei Erdbeben in Westgriechenland

SPIEGEL ONLINE - 17.11.2015

Am Meeresgrund vor der griechischen Insel Lefkas hat es ein heftiges Seebeben gegeben. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, die Erdstöße verursachten ersten Berichten zufolge zudem Sachschäden. mehr...

Geologie: Mehr Todesopfer als durch Kriege

DER SPIEGEL - 31.10.2015

Erdbebenforscher Robert Yeats über gute und schlechte Katastrophen-Vorsorge. Der US-amerikanische Erdbebenforscher Robert Yeats, 84, über gute und schlechte Katastrophen-Vorsorge SPIEGEL: Sie warnen in Ihrem neuen Buch vor "Erdbeben-Zeitbombe... mehr...

Erdbeben im Hindukusch: Zahl der Toten steigt auf mehr als 300

SPIEGEL ONLINE - 27.10.2015

Langsam werden die Ausmaße des schweren Erdbebens im Hindukusch bekannt. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mehr als 300, es gibt Hunderte Verletzte, Tausende Häuser wurden zerstört. Die Regierung rechnet mit noch Schlimmerem. mehr...


Erdbebenstärken
Die Richterskala
Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben. Der jeweils angegebene Wert, die Magnitude , kennzeichnet dabei die freigesetzte Energie.

Mittels Seismografen werden die Maximal amplituden (also die Ausschläge der Nadel) bestimmt, die umgerechnet von Erdbeben in 100 km Entfernung erzeugt worden wären. Der dekadische Logarithmus der gemessenen Maximalamplituden ergibt die Magnitude. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist also 33-mal so stark wie eines der Magnitude 4,0. Die Skala wurde 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg am California Institute of Technology entwickelt.

Genau genommen werden Erdbebenstärken jedoch heute in der Moment-Magnituden-Skala angegeben. Sie berücksichtigt neben der Energie auch die Größe des gebrochenen Gesteins. Die Bruchfläche lässt sich aus der Erdbebenmessung vieler Seismografen berechnen.
Die Auswirkungen
Grob lassen sich die typischen Effekte der Erdbeben in der Nähe des Epizentrums folgendermaßen beschreiben:
  • - Stärke 1-2: nur durch Instrumente nachweisbar
  • - Stärke 3: nur selten nahe dem Epizentrum zu spüren
  • - Stärke 4-5: 30 Kilometer um das Zentrum spürbar, leichte Schäden
  • - Stärke 6: mittelschweres Beben, Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen
  • - Stärke 7: starkes Beben, das zu Katastrophen führen kann
  • - Stärke 8: Groß-Beben
Weltweit ereignen sich jährlich etwa 50.000 Beben der Stärke drei bis vier, 800 der Stärke fünf oder sechs und durchschnittlich ein Groß-Beben. Das stärkste auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile .
Skala der Erschütterungsstärken von Erdbeben
Unterschied zur Richterskala
Die Skala der Erschütterungsstärken beziehen sich NICHT auf die RICHTERSKALA, SONDERN auf die zwölfstufige INTENSITÄTEN-SKALA. Die Richterskala ist ein Maß für die bei Erdbeben freigesetzte Energie. Die Intensitäten-Skala hingegen beschreibt die Einwirkung der seismischen Wellen auf Gegenstände - die Werte werden kleiner mit der Entfernung zum Bebenherd. Intensität 9 entspricht ungefähr einem Beben der Stärke 6,5 auf der Richterskala, das in der Nähe stattfindet. Das Japan-Beben hatte die Stärke 9, was Erschütterungen der Stärke 12 zufolge hatte.
I - Nicht gespürt
Keinerlei Wahrnehmungen durch Menschen.
II - Sehr selten gespürt
Nur von sehr wenigen Personen (< ein Prozent) in Ruhe und in sehr empfindlicher Position innerhalb von Gebäuden wahrgenommen.
III - Schwach
Von wenigen Personen in Gebäuden wahrgenommen als leichtes Schwingen oder Vibrieren.
IV - Weitgehend beobachtet
In Gebäuden von vielen, im Freien aber nur von sehr wenigen Personen wahrgenommen; einige wachen auf; leichtes Schwingen oder Vibrieren von Gebäuden, Möbel, etc., Rütteln von Fenstern und Türen, Knarren von Balken; hängende Objekte schwingen.
V - Stark
In Gebäuden von den meisten und im Freien von einigen wahrgenommen; einige rennen erschrocken ins Freie, viele Schlafende erwachen; starke Erschütterungen des ganzen Gebäudes, Raums und von Möbeln; hängende Objekte schwingen erheblich, labil aufgestellte können sich verschieben oder fallen um; Flüssigkeiten schwingen und können überschwappen, Türen und Fenster können auf- und zuschlagen; wenige Gebäude schlechter Bausubstanz können leichte Schäden aufweisen.
VI - Geringe Schäden
Viele Leute rennen verängstigt ins Freie. Einige Objekte fallen um, Möbel können rutschen. Viele Häuser erleiden geringe Schäden wie Haarrisse oder Abfallen kleiner Putzflächen.
VII - Schäden
Die meisten Leute rennen verängstigt ins Freie. Möbel können verrückt und viele Gegenstände aus Regalen geworfen werden. Viele gut gebaute gewöhnliche Bauten erleiden mäßige Schäden wie kleine Risse in Wänden, Abfallen von Putz, Abbrechen von Schornsteinteilen. Bei älteren Gebäuden können größere Risse in Wänden auftreten; nichttragende Wände können einstürzen.
VIII - Starke Schäden
Viele Leute haben Schwierigkeiten stehenzubleiben. Viele Häuser weisen große Risse in den Wänden auf. Einige gut gebaute, normale Bauten zeigen ernsthafte Versagensschäden von Wänden. Schwache ältere Gebäude können einstürzen.
IX - Zerstörend
Allgemeine Panik. Viele schwache Konstruktionen stürzen ein. Sogar gut gebaute, normale Bauten zeigen sehr schwere Schäden, z.B. schwerwiegendes Versagen von Wänden und teilweise auch strukturelles Versagen.
X - Stark zerstörend
Viele normale Bauwerke stürzen ein.
XI - Verwüstend
Die meisten gut gebauten, normalen Bauwerke stürzen ein, sogar einige mit guter, erdbebensicherer Bauweise werden zerstört.
XII - Totale Zerstörung
Alle Gebäude schlechter bis mittelguter Bausubstanz und die meisten mit guter Bausubstanz (holz-, stahl- oder stahlbetonverstärkt) werden zerstört. Maximale Schäden und Landschaftsveränderungen.






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