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Gewaltige Natur

Der moderne Mensch kann ins All fliegen, tödliche Krankheiten besiegen und in Sekundenschnelle gigantische Datenmengen um den Globus schicken. Doch wenn die Erde bebt, ist er so machtlos wie seine Vorfahren - noch immer haben Forscher keine verlässlichen Warnsignale für Erd­beben gefunden.

Erdbeben in Nepal: Hunderttausende Kinder von Katastrophe betroffen

Erdbeben in Nepal: Hunderttausende Kinder von Katastrophe betroffen

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2015

In Nepal campieren Hunderttausende auf der Straße, fast eine Million Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen des Erdbebens. Helfer fürchten den Ausbruch von Seuchen. mehr... Forum ]

Erdbeben in Nepal: Helfer wollen Kathmandu über den Landweg erreichen

Erdbeben in Nepal: Helfer wollen Kathmandu über den Landweg erreichen

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2015

Experten sagten es voraus: Bei einem schweren Erdstoß in Nepal wird es für Helfer schwieriger als beim großen Beben in Haiti. Nun ist genau der Fall eingetreten. Flughäfen sind beschädigt, Straßen zerstört - Retter kommen nicht durch. Von Ulrike Putz, Neu-Dehli mehr... Video | Forum ]

Erdbeben im Himalaya: Video zeigt Lawine am Mount Everest

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2015

Erst wackelt der Boden, Sekunden später geht eine gewaltige Schneewalze nieder: Der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch hat den Lawinenabgang im Basislager des Mount Everest mit der Kamera festgehalten. mehr...

Erdbeben im Himalaya: Nepal meldet mehr als 3200 Tote

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2015

Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben im Himalaya steigt weiter: Laut dem Chef des Katastrophenschutzes kamen in Nepal 3218 Menschen ums Leben, 6500 wurden verletzt. mehr...

Freunde im Erdbebengebiet: So helfen Facebook und Google bei der Suche nach Vermissten

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Sind Freunde oder Angehörige vom Erdbeben in Nepal betroffen? Mit dem "person finder" und dem "safety check" haben Google und Facebook zwei Funktionen eingerichtet, mit denen man nach Personen im Katastrophengebiet suchen kann. mehr...

Erdbeben in Nepal: Land in Trümmern

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Nur langsam erwacht Nepal nach dem Erdbeben aus seiner Ohnmacht. In der schwer getroffenen Hauptstadt Kathmandu gibt es keinen Strom, keine Lebensmittel, keine Zuflucht. Die EU stellt drei Millionen Euro Soforthilfe bereit, erste Rettungsteams sind auf dem Weg. mehr...

Suchaktionen nach Erdbeben: Schicksal von Deutschen weiter unklar

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Während in Nepal die ersten Hilfsmaßnahmen unter deutscher Beteiligung anlaufen, herrscht weiter Unklarheit, ob auch Deutsche dem Erdbeben zum Opfer gefallen sind. Die zerstörte Infrastruktur erschwert Recherche und Suche. mehr...

Augenzeugenbericht aus Kathmandu: Zuflucht unter Zeltplanen

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Als das Erdbeben losbrach, war Alina Shrestha in ihrem Haus in Kathmandu. Sie griff ihre zwei Söhne und rannte hinaus in den Garten. Inzwischen versorgt die Nepalesin auf ihrem Grundstück gut 50 Menschen. mehr...

Berlinerin an der Annapurna: Freunde von uns sind wahrscheinlich tot

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Das Erdbeben traf Nepal mitten in der Kletter- und Trekking-Saison, rund 300.000 ausländische Touristen sind im Land unterwegs. Nur zu wenigen besteht Kontakt. Was sie erzählen, ist alarmierend. mehr...

Katastrophe im Himalaya: Nachbeben versetzen Menschen in Nepal in Panik

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Noch immer erschüttern Nachbeben Nepal, mehr als 1800 Leichen wurden bislang schon geborgen. Es fehlt an Wasser, Nahrung, Strom. Und über die Folgen des Bebens in abgelegenen Regionen des Landes ist noch gar nichts bekannt. mehr...

Erdbeben am Mount Everest: Helikopter erreichen verwüstetes Basiscamp der Bergsteiger

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2015

Die Lawine pflügte durch das Basiscamp der Bergsteiger am Mount Everest und riss mindestens 18 Menschen in den Tod. Nun erreichen die ersten Hubschrauber das zerstörte Lager. Noch immer sind Hunderte Kletterer am Berg. mehr...

Katastrophe im Himalaya: Hunderte Tote bei schwerem Erdbeben in Nepal

SPIEGEL ONLINE - 25.04.2015

Vom Unesco-Weltkulturerbe im Tal von Kathmandu soll nichts mehr stehen, es gibt Hunderte Tote und Verletzte: In Nepal ist die Situation nach dem Erdbeben katastrophal. Die Regierung hat den Ausnahmezustand verhängt. mehr...


Erdbebenstärken
Die Richterskala
Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben. Der jeweils angegebene Wert, die Magnitude , kennzeichnet dabei die freigesetzte Energie.

Mittels Seismografen werden die Maximal amplituden (also die Ausschläge der Nadel) bestimmt, die umgerechnet von Erdbeben in 100 km Entfernung erzeugt worden wären. Der dekadische Logarithmus der gemessenen Maximalamplituden ergibt die Magnitude. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist also 33-mal so stark wie eines der Magnitude 4,0. Die Skala wurde 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg am California Institute of Technology entwickelt.

Genau genommen werden Erdbebenstärken jedoch heute in der Moment-Magnituden-Skala angegeben. Sie berücksichtigt neben der Energie auch die Größe des gebrochenen Gesteins. Die Bruchfläche lässt sich aus der Erdbebenmessung vieler Seismografen berechnen.
Die Auswirkungen
Grob lassen sich die typischen Effekte der Erdbeben in der Nähe des Epizentrums folgendermaßen beschreiben:
  • - Stärke 1-2: nur durch Instrumente nachweisbar
  • - Stärke 3: nur selten nahe dem Epizentrum zu spüren
  • - Stärke 4-5: 30 Kilometer um das Zentrum spürbar, leichte Schäden
  • - Stärke 6: mittelschweres Beben, Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen
  • - Stärke 7: starkes Beben, das zu Katastrophen führen kann
  • - Stärke 8: Groß-Beben
Weltweit ereignen sich jährlich etwa 50.000 Beben der Stärke drei bis vier, 800 der Stärke fünf oder sechs und durchschnittlich ein Groß-Beben. Das stärkste auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile .
Skala der Erschütterungsstärken von Erdbeben
Unterschied zur Richterskala
Die Skala der Erschütterungsstärken beziehen sich NICHT auf die RICHTERSKALA, SONDERN auf die zwölfstufige INTENSITÄTEN-SKALA. Die Richterskala ist ein Maß für die bei Erdbeben freigesetzte Energie. Die Intensitäten-Skala hingegen beschreibt die Einwirkung der seismischen Wellen auf Gegenstände - die Werte werden kleiner mit der Entfernung zum Bebenherd. Intensität 9 entspricht ungefähr einem Beben der Stärke 6,5 auf der Richterskala, das in der Nähe stattfindet. Das Japan-Beben hatte die Stärke 9, was Erschütterungen der Stärke 12 zufolge hatte.
I - Nicht gespürt
Keinerlei Wahrnehmungen durch Menschen.
II - Sehr selten gespürt
Nur von sehr wenigen Personen (< ein Prozent) in Ruhe und in sehr empfindlicher Position innerhalb von Gebäuden wahrgenommen.
III - Schwach
Von wenigen Personen in Gebäuden wahrgenommen als leichtes Schwingen oder Vibrieren.
IV - Weitgehend beobachtet
In Gebäuden von vielen, im Freien aber nur von sehr wenigen Personen wahrgenommen; einige wachen auf; leichtes Schwingen oder Vibrieren von Gebäuden, Möbel, etc., Rütteln von Fenstern und Türen, Knarren von Balken; hängende Objekte schwingen.
V - Stark
In Gebäuden von den meisten und im Freien von einigen wahrgenommen; einige rennen erschrocken ins Freie, viele Schlafende erwachen; starke Erschütterungen des ganzen Gebäudes, Raums und von Möbeln; hängende Objekte schwingen erheblich, labil aufgestellte können sich verschieben oder fallen um; Flüssigkeiten schwingen und können überschwappen, Türen und Fenster können auf- und zuschlagen; wenige Gebäude schlechter Bausubstanz können leichte Schäden aufweisen.
VI - Geringe Schäden
Viele Leute rennen verängstigt ins Freie. Einige Objekte fallen um, Möbel können rutschen. Viele Häuser erleiden geringe Schäden wie Haarrisse oder Abfallen kleiner Putzflächen.
VII - Schäden
Die meisten Leute rennen verängstigt ins Freie. Möbel können verrückt und viele Gegenstände aus Regalen geworfen werden. Viele gut gebaute gewöhnliche Bauten erleiden mäßige Schäden wie kleine Risse in Wänden, Abfallen von Putz, Abbrechen von Schornsteinteilen. Bei älteren Gebäuden können größere Risse in Wänden auftreten; nichttragende Wände können einstürzen.
VIII - Starke Schäden
Viele Leute haben Schwierigkeiten stehenzubleiben. Viele Häuser weisen große Risse in den Wänden auf. Einige gut gebaute, normale Bauten zeigen ernsthafte Versagensschäden von Wänden. Schwache ältere Gebäude können einstürzen.
IX - Zerstörend
Allgemeine Panik. Viele schwache Konstruktionen stürzen ein. Sogar gut gebaute, normale Bauten zeigen sehr schwere Schäden, z.B. schwerwiegendes Versagen von Wänden und teilweise auch strukturelles Versagen.
X - Stark zerstörend
Viele normale Bauwerke stürzen ein.
XI - Verwüstend
Die meisten gut gebauten, normalen Bauwerke stürzen ein, sogar einige mit guter, erdbebensicherer Bauweise werden zerstört.
XII - Totale Zerstörung
Alle Gebäude schlechter bis mittelguter Bausubstanz und die meisten mit guter Bausubstanz (holz-, stahl- oder stahlbetonverstärkt) werden zerstört. Maximale Schäden und Landschaftsveränderungen.






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