ThemaErdbeben

Alle Artikel und Hintergründe

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Gewaltige Natur

Der moderne Mensch kann ins All fliegen, tödliche Krankheiten besiegen und in Sekundenschnelle gigantische Datenmengen um den Globus schicken. Doch wenn die Erde bebt, ist er so machtlos wie seine Vorfahren - noch immer haben Forscher keine verlässlichen Warnsignale für Erd­beben gefunden.

Katastrophe in Japan: Der Tag, an dem der Schmerz zurückkehrt

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2012

Zum Jahrestag von Erdbeben, Tsunami und Atomdesaster flackern in Japan Bilder über die Fernsehgeräte, die viele Menschen dort am liebsten nie wieder sehen würden. In ihren Schmerz mischen sich auch Wut und Hilflosigkeit. mehr...

Erdbeben in China: Schnellster Riss der Welt schockiert Geoforscher

SPIEGEL ONLINE - 27.02.2012

Warum war das Beben 2010 in China so verheerend? Warum wurde die Erde zum Katapult? Jetzt beweisen Forscher: Der Boden brach mit Rekordgeschwindigkeit. Auch zahlreiche Metropolen liegen in Regionen, in denen superschnelle Beben auftreten könnten. mehr...

Christchurch: Erdstöße legen menschliche Knochen frei

SPIEGEL ONLINE - 19.02.2012

Die Erde in der neuseeländischen Stadt Christchurch kommt nicht zur Ruhe, Tausende Nachbeben musste die Region in den letzten Monaten verkraften. Ein grausiges Bild bot sich jetzt Friedhofsbesuchern - Erdstöße hatten menschliche Überreste an die Oberfläche gebracht. mehr...

Philippinen: Tsunami-Warnung nach starkem Erdbeben

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2012

Auf den Philippinen hat sich ein starkes Erdbeben ereignet. Die Bewohner der östlichen Küstengebiete wurden vor einem möglichen Tsunami gewarnt. Ein Kind wurde von einer einstürzenden Mauer erschlagen, die Behörden rechnen mit Schäden an Gebäuden. mehr...

Philippinen: Mehr als 40 Tote bei schwerem Erdbeben

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2012

Mindestens 43 Menschen sind bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen ums Leben gekommen. Eine Tsunami-Warnung wurde inzwischen wieder zurückgenommen. In mehrere Städten brach Panik aus. mehr...

Emilia-Romagna: Mehrere Erdbeben erschüttern Norden Italiens

SPIEGEL ONLINE - 25.01.2012

Eine Reihe kleinerer Beben erschreckt Italien: Im Norden des Landes registrierten Geophysiker mehrere Erdstöße. Die Justiz beschäftigt sich unterdessen mit dem verheerenden Beben von L'Aquila vor drei Jahren. Gegen den ehemaligen Chef des Zivilschutzes wird nun ermittelt. mehr...

Neue Bilanz: Tsunami in Japan tötete fast 19.300 Menschen

SPIEGEL ONLINE - 11.01.2012

Die japanische Polizei hat eine neue Opferstatistik zum Tsunami vom März 2011 veröffentlicht. Demnach starben bei der Naturkatastrophe offenbar mehr als 19.000 Menschen. Nach etlichen Leichen wird noch immer gesucht. mehr...

Angst vor Tsunami: Entwarnung nach Erdbeben vor Sumatra

SPIEGEL ONLINE - 10.01.2012

Vor der Westküste Sumatras hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Der Erdstoß erreichte mindestens eine Stärke von 7,1. Bewohner von Küstenorten rannten in Panik auf die Straßen. Indonesiens Regierung gab eine Tsunami-Warnung heraus, hob sie jedoch bald wieder auf. mehr...

Haiti-Erdbeben: Die verschleppte Katastrophe

SPIEGEL ONLINE - 09.01.2012

Fast zwei Jahre ist es her, dass Haiti von einem heftigen Erdbeben erschüttert wurde, doch noch immer ringen die Menschen mit den Folgen der Katastrophe. Fotos zeigen, was sich in dem Land seither verändert hat - zu wenig. mehr...

Japan: Schweres Erdbeben erschüttert Tokio

SPIEGEL ONLINE - 01.01.2012

In Tokio schwankten die Häuser: Die japanische Hauptstadt und der Osten des Landes sind von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 560 Kilometer südlich der Metropole. Eine Tsunami-Warnung wurde jedoch nicht gegeben. Angaben über Schäden lagen zunächst nicht vor. mehr...


Erdbebenstärken
Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben. Der jeweils angegebene Wert, die Magnitude , kennzeichnet dabei die freigesetzte Energie.

Mittels Seismografen werden die Maximal amplituden (also die Ausschläge der Nadel) bestimmt, die umgerechnet von Erdbeben in 100 km Entfernung erzeugt worden wären. Der dekadische Logarithmus der gemessenen Maximalamplituden ergibt die Magnitude. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist also 33-mal so stark wie eines der Magnitude 4,0. Die Skala wurde 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg am California Institute of Technology entwickelt.

Genau genommen werden Erdbebenstärken jedoch heute in der Moment-Magnituden-Skala angegeben. Sie berücksichtigt neben der Energie auch die Größe des gebrochenen Gesteins. Die Bruchfläche lässt sich aus der Erdbebenmessung vieler Seismografen berechnen.
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Erdbeben seit 1900

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Erdbeben

Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Sie entstehn durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben infolge von Verschiebungen an Bruchfugen der Lithosphäre, in weniger bedeutendem Maße auch durch vulkanisch...mehr...

Skala der Erschütterungsstärken von Erdbeben
Die Skala der Erschütterungsstärken beziehen sich NICHT auf die RICHTERSKALA, SONDERN auf die zwölfstufige INTENSITÄTEN-SKALA. Die Richterskala ist ein Maß für die bei Erdbeben freigesetzte Energie. Die Intensitäten-Skala hingegen beschreibt die Einwirkung der seismischen Wellen auf Gegenstände - die Werte werden kleiner mit der Entfernung zum Bebenherd. Intensität 9 entspricht ungefähr einem Beben der Stärke 6,5 auf der Richterskala, das in der Nähe stattfindet. Das Japan-Beben hatte die Stärke 9, was Erschütterungen der Stärke 12 zufolge hatte.

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