Bankenkrise: Slowenien schielt auf den Euro-Rettungsschirm

Bankenkrise: Slowenien schielt auf den Euro-Rettungsschirm

SPIEGEL ONLINE - 26.09.2013

Die Krise in Slowenien verschärft sich: Ministerpräsidentin Bratu¿ek schließt erstmals einen Antrag auf internationale Hilfen nicht mehr aus. Damit droht nun schon das sechste Land der Währungsunion unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen zu müssen. mehr... Forum ]

Euro-Krise: Deutsche zahlen pro Kopf weniger in Rettungsschirm ein als Nachbarn

Euro-Krise: Deutsche zahlen pro Kopf weniger in Rettungsschirm ein als Nachbarn

SPIEGEL ONLINE - 20.09.2013

Die Deutschen sind die Haupt-Zahlmeister in der Euro-Krise? Dieses Klischee hat mit den Fakten wenig zu tun. Pro Bürger zahlt die Bundesrepublik nach SPIEGEL-Informationen zum Teil deutlich weniger in den Rettungsschirm ESM ein als andere Mitgliedstaaten. mehr... Forum ]

Wahlkampf in Österreich: FPÖ fordert Volksabstimmung zu Euro-Rettungsschirm

Wahlkampf in Österreich: FPÖ fordert Volksabstimmung zu Euro-Rettungsschirm

SPIEGEL ONLINE - 19.09.2013

Die Rechtspopulisten wollen bei den EU-kritischen Wählern punkten und fordern eine direkte Abstimmung über den "Haftungswahnsinn". In den skurrilen Österreicher Wahlkampf mit Lämmern und knappen Badehöschen schaltet sich nun auch noch Dieter Bohlen ein. mehr... Forum ]

Marode Banken: Euro-Gruppe sorgt sich um Slowenien

Marode Banken: Euro-Gruppe sorgt sich um Slowenien

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2013

Die Euro-Finanzminister werden sich auf ihrer nächsten Sitzung mit den slowenischen Banken beschäftigen. Die Euro-Gruppe bezweifelt, dass das Land die Finanzlücken seiner Geldinstitute stopfen kann. Die EZB drängt dem "Handelsblatt" zufolge die slowenische Regierung zu einem Hilfsantrag an den ESM. mehr... Forum ]

Euro-Krise: EZB und Europaparlament verzögern Bankenaufsicht

Euro-Krise: EZB und Europaparlament verzögern Bankenaufsicht

SPIEGEL ONLINE - 10.09.2013

Gerät der Zeitplan für die Bankenaufsicht schon wieder ins Wanken? EZB und Europaparlament können sich nicht einigen, wie viel Einblick die Aufseher in ihre Arbeit gewähren müssen. IWF-Chefin Lagarde mahnt Tempo an, denn jede Verzögerung verlängert die Vertrauenskrise. mehr... Forum ]

Krise in Griechenland: Investoren sollen Verkauf von Staatsimmobilien ankurbeln

Krise in Griechenland: Investoren sollen Verkauf von Staatsimmobilien ankurbeln

SPIEGEL ONLINE - 30.08.2013

Die Privatisierung in Griechenland stockt, auch weil viele Immobilien in miserablem Zustand sind. Der Rettungsfonds ESM schlägt deshalb vor, dass private Investoren staatliches Eigentum attraktiver für potentielle Käufer machen. Von David Böcking mehr... Forum ]

Euro-Debatte: Merkel öffnet sich ein Hellas-Hintertürchen

Euro-Debatte: Merkel öffnet sich ein Hellas-Hintertürchen

SPIEGEL ONLINE - 25.08.2013

Bekenntnis mit kleiner Einschränkung: Die Bundeskanzlerin warnt vor einem Schuldenschnitt für Griechenland - schließt ihn aber nicht so kategorisch aus wie ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble. Damit hält sich Merkel in der Euro-Krise alle Optionen offen. Von Christian Rickens mehr... Forum ]

Neues Hilfspaket: "Kleiner zweistelliger Milliardenbetrag" für Athen

Neues Hilfspaket: "Kleiner zweistelliger Milliardenbetrag" für Athen

SPIEGEL ONLINE - 24.08.2013

Braucht Griechenland ein neues Hilfspaket? Ja, sagt EU-Kommissar Günther Oettinger. Und anders als Parteifreund Wolfgang Schäuble will er auch einen neuen Schuldenschnitt für Athen nicht ausschließen. Den hält ein prominenter Ex-Notenbanker sogar für "unvermeidbar" mehr... Forum ]

Euro-Rettung: Schäuble rechnet mit kleinerem Hilfspaket für Griechenland

Euro-Rettung: Schäuble rechnet mit kleinerem Hilfspaket für Griechenland

SPIEGEL ONLINE - 23.08.2013

Nach der Wahrheit kommt nun die Beschwichtigung: In einem Interview sagt Bundesfinanzminister Schäuble, ein drittes Hilfsprogramm für das rezessionsgeplagte Griechenland werde kleiner sein als seine beiden Vorgänger. Einen weiteren Schuldenschnitt schließt Schäuble kategorisch aus. mehr... Forum ]

Drittes Hilfspaket: Warum Griechenland noch mehr Geld braucht

Drittes Hilfspaket: Warum Griechenland noch mehr Geld braucht

SPIEGEL ONLINE - 22.08.2013

Die Milliarden aus dem zweiten Finanzprogramm für Athen sind noch nicht mal alle überwiesen, da kündigt Finanzminister Schäuble schon ein drittes Hilfspaket an. Muss das sein? Was Griechenland schon bekommen hat, was es noch braucht - der Überblick. Von Nicolai Kwasniewski mehr... Forum ]


So funktioniert der Rettungsfonds ESM
Volumen
Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) kann bis zu 500 Milliarden Euro an Hilfsgeldern vergeben. Nur 80 Milliarden Euro davon werden wirklich eingezahlt, der Rest sind Garantien. Nicht angerechnet werden die bereits vergebenen Hilfen aus dem vorläufigen Rettungsfonds EFSF sowie bilaterale Kredite der Euro-Staaten an Griechenland.
Einzahlung
Die 80 Milliarden Euro Kapital werden in fünf Tranchen eingezahlt; zwei im Jahr 2012, zwei weitere 2013 und eine letzte bis Mitte 2014. Erst dann hat der Fonds sein komplettes Ausleihvolumen von 500 Milliarden Euro erreicht. Bis dahin kann es eng werden: Der ESM muss stets 15 Prozent von dem Geld besitzen, das er in Notfällen verleiht. Er müsste also 15 Milliarden Euro besitzen, um ein Rettungspaket von 100 Milliarden Euro schnüren zu können. Um für eine Übergangsphase gerüstet zu sein, soll der vorläufige Rettungsfonds EFSF noch bis Mitte 2013 einspringen können, falls der ESM noch nicht ausreichend gefüllt ist. Im EFSF befinden sich noch rund 240 Milliarden Euro, die nicht für bestehende Hilfsprogramme ausgegeben wurden.
Aufgabe
Der ESM soll Mitgliedsländern der Euro-Zone helfen, die Schwierigkeiten haben, sich am Finanzmarkt frisches Geld zu leihen - etwa wenn die Zinsen für Staatsanleihen zu hoch sind, um sie dauerhaft zahlen zu können. Es gibt keine feste Definition, ab welchem Zinsniveau Staaten Hilfe beantragen müssen oder können - als Faustregel gelten aber sieben Prozent für zehnjährige Staatsanleihen. Bei Erreichen dieses Werts hatten Länder wie Portugal oder Irland Hilfen aus dem Vorgängerfonds EFSF beantragt. Im Gegenzug für Hilfen aus den Rettungsfonds müssen die Krisenländer strenge Sparauflagen einhalten und Strukturreformen beschließen.






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