Streit über Bankenunion: Zombie-Banken bedrohen Europas Wohlstand

Streit über Bankenunion: Zombie-Banken bedrohen Europas Wohlstand

SPIEGEL ONLINE - 17.06.2013

Jahrelange Stagnation, sinkende Einkommen, explodierende Schulden: Wenn Europas Politiker die notwendige Bankensanierung weiter verschleppen, drohen dem Kontinent japanische Verhältnisse. Von Stefan Kaiser mehr... Forum ]

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr... Forum ]

Griechenland-Rettung: ESM-Chef Regling schimpft über Internationalen Währungsfonds

Griechenland-Rettung: ESM-Chef Regling schimpft über Internationalen Währungsfonds

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Chef des Euro-Krisenfonds kritisiert den Internationalen Währungsfonds so scharf wie nie zuvor. Der IWF mache den Stabilitätspakt lächerlich, sagt Klaus Regling. Er wünscht sich daher langfristig ein rein europäisches Krisenmanagement. mehr... Forum ]

Entscheidung über Euro-Rettung: Das überforderte Gericht

Entscheidung über Euro-Rettung: Das überforderte Gericht

SPIEGEL ONLINE - 12.06.2013

Das Bundesverfassungsgericht soll über die Rechtmäßigkeit der Euro-Rettung urteilen. Doch die Verhandlung in Karlsruhe zeigt: Eine klare Entscheidung ist den Richtern kaum zuzumuten. Zu viel steht auf dem Spiel. Von Stefan Kaiser, Karlsruhe mehr... Forum ]

Euro-Anhörung in Karlsruhe: Ökonom Sinn warnt vor Billionen-Risiko

Euro-Anhörung in Karlsruhe: Ökonom Sinn warnt vor Billionen-Risiko

SPIEGEL ONLINE - 12.06.2013

Wie gefährlich sind die Anleihekäufe der EZB für Deutschland? Darüber verhandelt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Der Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn warnt vor gigantischen Summen, mit denen Deutschland für die Rettungspolitik hafte. Von Stefan Kaiser, Karlsruhe mehr... Forum ]

Euro-Rettung: IWF-Chefin Lagarde verteidigt EZB-Programm

Euro-Rettung: IWF-Chefin Lagarde verteidigt EZB-Programm

SPIEGEL ONLINE - 12.06.2013

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank gegen Kritik in Schutz genommen: Das Eingreifen der EZB habe die Lage in der Euro-Zone stabilisiert, sagte Lagarde der "Süddeutschen Zeitung". mehr... Forum ]

Verhandlung über Euro-Rettung: Verfassungsrichter zweifeln an EZB-Programm

Verhandlung über Euro-Rettung: Verfassungsrichter zweifeln an EZB-Programm

SPIEGEL ONLINE - 11.06.2013

Eine historische Verhandlung: Das Verfassungsgericht soll über das Anleiheprogramm der EZB entscheiden - und damit über den Kern der Euro-Rettungspolitik. Schon am ersten Tag zeigen die Richter Zweifel an der Rechtmäßigkeit - doch sie ringen auch mit der Frage, ob sie das überhaupt etwas angeht. Von Stefan Kaiser, Karlsruhe mehr... Forum ]

Euro-Verhandlung in Karlsruhe: Asmussen redet unbegrenztes EZB-Kaufprogramm klein

Euro-Verhandlung in Karlsruhe: Asmussen redet unbegrenztes EZB-Kaufprogramm klein

SPIEGEL ONLINE - 11.06.2013

Die Politik der EZB wird vor dem Verfassungsgericht verhandelt - ihr Direktor Jörg Asmussen verteidigt sie als notwendig, effektiv und faktisch begrenzt. Bundesbank-Chef Weidmann warnt dagegen vor einer Vergemeinschaftung von Schulden. mehr... Forum ]

Euro-Anhörung in Karlsruhe: "Das Nein geht nicht so leicht über die Lippen"

Euro-Anhörung in Karlsruhe: "Das Nein geht nicht so leicht über die Lippen"

SPIEGEL ONLINE - 11.06.2013

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank. Die zentrale Frage ist: Sind diese durch das Mandat der EZB gedeckt? Die Antwort fällt nicht leicht. Ein Gastbeitrag von Michael Hüther mehr... Forum ]

Euro-Verhandlung in Karlsruhe: Weidmanns gefährliches Spiel

Euro-Verhandlung in Karlsruhe: Weidmanns gefährliches Spiel

SPIEGEL ONLINE - 10.06.2013

Die Bundesbank stellt sich bei den umstrittenen Anleihekäufen offen gegen die Politik der EZB. Das bestätigt ihre Stellungnahme für das Verfassungsgericht. Diese riskante und einseitige Strategie dürfte sich auch aus dem Machtinteresse der deutschen Währungshüter speisen. Ein Gastbeitrag von Peter Bofinger mehr... Forum ]


So funktioniert der Rettungsfonds ESM
Volumen
Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) kann bis zu 500 Milliarden Euro an Hilfsgeldern vergeben. Nur 80 Milliarden Euro davon werden wirklich eingezahlt, der Rest sind Garantien. Nicht angerechnet werden die bereits vergebenen Hilfen aus dem vorläufigen Rettungsfonds EFSF sowie bilaterale Kredite der Euro-Staaten an Griechenland.
Einzahlung
Die 80 Milliarden Euro Kapital werden in fünf Tranchen eingezahlt; zwei im Jahr 2012, zwei weitere 2013 und eine letzte bis Mitte 2014. Erst dann hat der Fonds sein komplettes Ausleihvolumen von 500 Milliarden Euro erreicht. Bis dahin kann es eng werden: Der ESM muss stets 15 Prozent von dem Geld besitzen, das er in Notfällen verleiht. Er müsste also 15 Milliarden Euro besitzen, um ein Rettungspaket von 100 Milliarden Euro schnüren zu können. Um für eine Übergangsphase gerüstet zu sein, soll der vorläufige Rettungsfonds EFSF noch bis Mitte 2013 einspringen können, falls der ESM noch nicht ausreichend gefüllt ist. Im EFSF befinden sich noch rund 240 Milliarden Euro, die nicht für bestehende Hilfsprogramme ausgegeben wurden.
Aufgabe
Der ESM soll Mitgliedsländern der Euro-Zone helfen, die Schwierigkeiten haben, sich am Finanzmarkt frisches Geld zu leihen - etwa wenn die Zinsen für Staatsanleihen zu hoch sind, um sie dauerhaft zahlen zu können. Es gibt keine feste Definition, ab welchem Zinsniveau Staaten Hilfe beantragen müssen oder können - als Faustregel gelten aber sieben Prozent für zehnjährige Staatsanleihen. Bei Erreichen dieses Werts hatten Länder wie Portugal oder Irland Hilfen aus dem Vorgängerfonds EFSF beantragt. Im Gegenzug für Hilfen aus den Rettungsfonds müssen die Krisenländer strenge Sparauflagen einhalten und Strukturreformen beschließen.






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