Die Eta sieht sich selbst als linksstehende Befreiungsorganisation, sie kämpft für ein unabhängiges Baskenland im Norden Spaniens und Südwesten Frankreichs. Von der Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen wurde sie offiziell als terroristische Vereinigung eingestuft. Bei etwa 4000 Terroranschlägen wurden
mehr als 820 Männer, Frauen und Kinder getötet. 2300 Menschen wurden verletzt.
Bei Anschlägen auf
Mallorca im Sommer 2009 wurden auf der Ferieninsel zwei Polizisten getötet. Einen Tag zuvor war ein Anschlag auf eine Kaserne im Norden Spaniens verübt worden. Dabei wurden 46 Menschen verletzt.
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Der Name Eta steht für
Euskadi Ta Askatasuna - zu Deutsch "Baskenland und Freiheit". Die nationalistische Autonomiebewegung im Baskenland wurde 1959 gegründet. Dem ersten Attentat 1968 folgten zahlreiche Anschläge in ganz Spanien. Die Organisation kämpfte gegen die Franco-Diktatur, die von 1939 bis 1975 dauerte. Eine der spektakulärsten Aktionen war 1973 die Ermordung des damaligen spanischen Ministerpräsidenten Luis Carrero Blanco.
Nach der Rückkehr Spaniens zur Demokratie 1977 setzte ein Teil der Eta den bewaffneten Kampf fort. 1987 gab es bei einem Anschlag auf ein Kaufhaus in Barcelona die bisher meisten Toten - insgesamt 21. Die Eta verkündete in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals eine "Waffenruhe" und führte Verhandlungen mit der spanischen Regierung, die aber stets scheiterten, zuletzt 2006.