Geldpolitik: EZB belässt Leitzins bei 0,5 Prozent

Geldpolitik: EZB belässt Leitzins bei 0,5 Prozent

SPIEGEL ONLINE - 02.10.2013

Die Europäische Zentralbank bleibt bei ihrer Politik des billigen Geldes. Trotz der leichten Erholung der Wirtschaft in der Euro-Zone belässt die Notenbank den Leitzins bei historisch niedrigen 0,5 Prozent. mehr... Forum ]

Kapitalflucht wegen Mickerzinsen: Deutsche schaffen Vermögen ins Ausland

Kapitalflucht wegen Mickerzinsen: Deutsche schaffen Vermögen ins Ausland

SPIEGEL ONLINE - 27.09.2013

Deutsche Anleger flüchten vor den niedrigen Zinsen ins Ausland: Unternehmen und Privatleute haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Vermögen über die Grenzen verlagert. Der Bundesbank zufolge liegen die Auslandsforderungen inzwischen bei mehr als sieben Billionen Euro. mehr... Forum ]

Bankenkrise: Slowenien schielt auf den Euro-Rettungsschirm

Bankenkrise: Slowenien schielt auf den Euro-Rettungsschirm

SPIEGEL ONLINE - 26.09.2013

Die Krise in Slowenien verschärft sich: Ministerpräsidentin Bratu¿ek schließt erstmals einen Antrag auf internationale Hilfen nicht mehr aus. Damit droht nun schon das sechste Land der Währungsunion unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen zu müssen. mehr... Forum ]

Proteste gegen Sparpolitik: Griechische Streikwoche beginnt

Proteste gegen Sparpolitik: Griechische Streikwoche beginnt

SPIEGEL ONLINE - 23.09.2013

In Griechenland hat eine Woche mit Protesten gegen die Sparpolitik und Entlassungen im öffentlichen Bereich begonnen: Gymnasiallehrer legen für 48 Stunden die Arbeit nieder, Angestellte der Kommunen streikten, an vielen Orten bleibt der Müll liegen. mehr... Forum ]

Schwaches Wachstum: EZB-Chef Draghi verspricht weiter lockere Geldpolitik

SPIEGEL ONLINE - 16.09.2013

Die Euro-Länder haben die Rezession überwunden, die Wirtschaft aber ist weiterhin schwach. Damit das nicht so bleibt, wird die Europäische Zentralbank an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten, verspricht EZB-Präsident Draghi - und hofft auf eine starke Bankenunion. mehr...

Monatsbericht: EZB bekräftigt Niedrigzinsversprechen

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2013

Die Europäische Zentralbank wird die Leitzinsen noch für einen längeren Zeitraum niedrig halten. Inflation sei mittelfristig nicht zu erwarten und die Wirtschaft im Euro-Raum weiterhin schwach, begründete der Rat der Notenbank die Entscheidung im aktuellen Monatsbericht. mehr...

Anleihekaufprogramm: 136 Wirtschaftsprofessoren kritisieren EZB

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2013

Hart gehen 136 Wirtschaftsprofessoren mit der EZB ins Gericht. In der "FAZ" kritisieren die Ökonomen die Anleihekäufe der Notenbank als "rechtswidrig und ökonomisch verfehlt". Das Programm sei verbotene Staatsfinanzierung. mehr...

Geldpolitik: EZB steht zu Niedrigzins-Versprechen

SPIEGEL ONLINE - 05.09.2013

Schlechte Nachrichten für Sparer: Obwohl sich die Wirtschaft in der Euro-Zone langsam erholt, will EZB-Chef Draghi den Leitzins noch lange niedrig halten. Die Anleihezinsen von Deutschland und Frankreich steigen trotzdem auf ihre höchsten Stände seit mehr als einem Jahr. mehr...

Top-Jobs für Managerinnen: Europäische Zentralbank beschließt Frauenquote

SPIEGEL ONLINE - 29.08.2013

Die Europäische Zentralbank führt eine Frauenquote ein. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge will die Notenbank den Anteil der Frauen in ihren Führungsebenen bis Ende 2019 verdoppeln. Geplant sei, dass bis dahin im oberen Management 28 Prozent der Stellen mit Frauen besetzt sein werden. mehr...

Transparenz-Offensive: EZB will geheime Protokolle veröffentlichen

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2013

Ob Leitzins oder Anleihekäufe - bisher trifft die Europäische Zentralbank ihre wichtigen Entscheidungen im Geheimen. Doch das dürfte sich bald ändern. EZB-Chef Mario Draghi kündigte an, die Geldpolitik transparenter zu machen. Und versprach zugleich dauerhaft niedrige Zinsen. mehr...

Transparente Notenbank: Draghi will EZB-Protokolle veröffentlichen

SPIEGEL ONLINE - 30.07.2013

Einige Direktoriumsmitglieder der EZB hatten es bereits gefordert, nun meldet sich auch Präsident Draghi zu Wort: Die Protokolle der streng geheimen Treffen des EZB-Rats sollen öffentlich werden - wie die der meisten anderen Notenbanken. mehr...

Direktoriumsmitglied Asmussen: EZB soll Sitzungsprotokolle veröffentlichen

SPIEGEL ONLINE - 29.07.2013

Die beiden Direktoriumsmitglieder der Notenbank, Jörg Asmussen und Benoît Coeuré, plädieren dafür, die Protokolle der streng geheimen Treffen des EZB-Rats zu veröffentlichen - schließlich sei die EZB die einzige große Notenbank der Welt, die ihre Protokolle noch geheim halte. mehr...

Protest gegen Notenbankschelte: Top-Ökonomen starten Aufruf zur Unterstützung der EZB

SPIEGEL ONLINE - 26.07.2013

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat die Euro-Krise beruhigt - aber in Deutschland viel Kritik hervorgerufen. Sogar das Verfassungsgericht befasst sich mit der Rechtmäßigkeit des Anleihenkaufs. Führende Ökonomen wollen die EZB nun unterstützen und starten einen weltweiten Aufruf. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Die wirkliche Gefahr der Billigzinsen

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2013

Die Zinsen in der Euro-Zone werden auf Jahre extrem niedrig bleiben. Doch wer deshalb die Gefahr von Inflation und Spekulationsblasen heraufbeschwört, hat die Funktionsweise der Kreditwirtschaft nicht verstanden. Das wahre Risiko lauert woanders. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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