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Alle Artikel und Hintergründe

Nach öffentlicher Kritik: EZB veröffentlicht Geheimabkommen der Notenbanken

Nach öffentlicher Kritik: EZB veröffentlicht Geheimabkommen der Notenbanken

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2016

Finanzpapiere im Wert von vielen Milliarden Euro haben die europäischen Notenbanken in den vergangenen Jahren angehäuft - geregelt durch die geheime Anfa-Vereinbarung. Nun legt die EZB nach Kritik das Abkommen offen. mehr...

Kriminalitätsbekämpfung: EZB bereitet mögliche Abschaffung von 500-Euro-Scheinen vor

Kriminalitätsbekämpfung: EZB bereitet mögliche Abschaffung von 500-Euro-Scheinen vor

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2016

Die Europäische Zentralbank befasst sich laut einem Zeitungsbericht mit einer möglichen Abschaffung der 500-Euro-Scheine. Der Vorstoß dürfte die Debatte über die Einschränkung von Bargeldzahlungen anheizen. mehr... Forum ]

Eurozone: Inflation steigt auf 15-Monats-Hoch

Eurozone: Inflation steigt auf 15-Monats-Hoch

SPIEGEL ONLINE - 29.01.2016

Der Preisauftrieb im Euroraum hat sich Anfang des Jahres leicht verstärkt. Im Januar lag die Teuerungsrate bei 0,4 Prozent. Die EZB strebt eine weitere Steigerung der Inflation an. mehr... Forum ]

Falschgeld-Schwemme: So viele Euro-Blüten gab es noch nie

Falschgeld-Schwemme: So viele Euro-Blüten gab es noch nie

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2016

Noch nie haben Wirtschaft und Polizei so viele falsche Euroscheine aus dem Verkehr gezogen wie 2015 - in Deutschland und im Rest der Welt. Unterschiede gibt es bei der bevorzugten Banknote der Geldfälscher. mehr... Forum ]

Hypo-Alpe-Adria-Pleite: Gläubiger lehnen 75-Prozent-Rückzahlung ab

Hypo-Alpe-Adria-Pleite: Gläubiger lehnen 75-Prozent-Rückzahlung ab

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2016

Kärnten bietet den Gläubigern der Hypo Alpe Adria an, drei Viertel der Schulden zurückzuzahlen. Doch die bleiben hart: Die Österreicher sollen ihren Verpflichtungen im vollen Umfang nachkommen. mehr...

Niedrige Inflation: EZB hält Leitzins auf Rekordtief von 0,05 Prozent

Niedrige Inflation: EZB hält Leitzins auf Rekordtief von 0,05 Prozent

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2016

Die EZB hält an ihrem Kurs des extrem billigen Geldes weiter fest. Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. Das Wertpapierkaufprogramm wird vorerst nicht aufgestockt. mehr... Forum ]

Niedrige Inflation: EZB hält Leitzins auf Rekordtief von 0,05 Prozent

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2016

Die EZB hält an ihrem Kurs des extrem billigen Geldes weiter fest. Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. Das Wertpapierkaufprogramm wird vorerst nicht aufgestockt. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Warum Schwellenländer für die Kurskrise sorgen

SPIEGEL ONLINE - 15.01.2016

Die Turbulenzen an den Aktienmärkten haben nichts mit mieser Stimmung zu tun. Investoren reagieren vielmehr mit präziser Logik auf eine neue Situation - und die lässt für die nahe Zukunft Schlechtes erahnen. mehr...

Inflation: Draghis Bazooka hat Ladehemmungen

SPIEGEL ONLINE - 05.01.2016

Die Milliarden der EZB reichen nicht, um die Verbraucherpreise anzuheben. Die Inflation in der Eurozone bleibt auch im Dezember rekordverdächtig niedrig. Anleger erwarten, dass Mario Draghi bald nachlegt. mehr...

EZB: Ende der Heimlichkeit

DER SPIEGEL - 12.12.2015

EZB will Geheimvereinbarung der Notenbanken offenlegen. In der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wächst die Bereitschaft, eine umstrittene Geheimvereinbarung der Notenbanken des Eurosystems offenzulegen. Die sogenannte Anfa-Vereinbarung reg... mehr...

Mögliche Staatsanleihekäufe: Politiker wollen Geheimpakt der Notenbanken offenlegen

SPIEGEL ONLINE - 09.12.2015

Ein Geheimabkommen der europäischen Notenbanken sorgt für Wirbel. Still und leise sollen die Währungshüter Finanzpapiere im Wert von mehr als 500 Milliarden Euro aufgekauft haben. Deutsche Politiker reagieren empört. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Die Schummel-Argumente deutscher Ökonomen

SPIEGEL ONLINE - 04.12.2015

Es gibt linke Ökonomen, und es gibt rechte - in Deutschland eher nur rechte. Unter diesen hat sich in den letzten Jahren eine Tendenz zu intellektueller Korruption ausgebreitet. mehr...

Geldpolitik: Europäische Zentralbank verschärft Strafzins für Banken

SPIEGEL ONLINE - 03.12.2015

Die EZB hat den sogenannten Einlagensatz von minus 0,2 auf minus 0,3 Prozent gesenkt. Damit wird es für Banken noch teurer, überschüssiges Geld bei der Zentralbank zu parken. mehr...

Umstrittenes Programm: Europäische Zentralbank flutet Märkte mit noch mehr Geld

SPIEGEL ONLINE - 03.12.2015

Die Europäische Zentralbank öffnet die Geldschleusen noch weiter. Ihr umstrittenes Anleihenkaufprogramm soll mindestens sechs Monate länger laufen als geplant. Anleger reagieren enttäuscht: Der Dax bricht zeitweise um mehr als drei Prozent ein. mehr...

Umstrittene Billionenspritze: Draghi enttäuscht seine Jünger

SPIEGEL ONLINE - 03.12.2015

Gegen alle Kritik weitet EZB-Chef Draghi die umstrittenen Anleihekäufe aus. Bis zum Frühjahr 2017 will er 1,5 Billionen Euro in die Märkte pumpen. Doch die Anleger hatten sich noch mehr Billiggeld erhofft. mehr...

Halbzeit für den EZB-Chef: Mario Draghi setzt zum nächsten Schlag an

SPIEGEL ONLINE - 29.11.2015

Seit vier Jahren ist Mario Draghi Chef der Europäischen Zentralbank. In dieser Zeit hat die Notenbank die Eurokrise mit immer gewaltigeren Mitteln bekämpft. Diese Woche wird Draghi wohl nachlegen. Ein riskanter Plan. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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