S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Draghi hat recht - aber nicht genug

SPIEGEL ONLINE - 01.09.2014

Darf der das? EZB-Chef Mario Draghi liebäugelt öffentlich mit einer Abkehr vom strengen Sparkurs - und muss sich dafür gegenüber Angela Merkel rechtfertigen. Doch viel wichtiger ist die Frage, ob Draghis Ideen weit genug gehen. mehr...

Draghi drängt auf Sparkurs-Lockerung: Die Rückkehr der Euro-Angst

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2014

Die Wachstumszahlen enttäuschen, EZB-Chef Mario Draghi deutet eine Lockerung des Sparkurses an. Gerät der Euro wieder in Schwierigkeiten? Experten geben Entwarnung - aber Angela Merkels Spardiktat ist in Gefahr. mehr...

Mario Draghi: EZB warnt vor Folgen politischer Krisen für die Eurozone

SPIEGEL ONLINE - 07.08.2014

Die EZB hält am historisch niedrigen Leitzins fest, und ihr Präsident Mario Draghi bereitet die Eurozone auf eine schwache Konjunktur vor: Die Krisen in Syrien, im Irak und in der Ukraine bergen demnach "geopolitische Risiken". mehr...

Das Lohnparadox

DER SPIEGEL - 04.08.2014

Warum die Bundesbank mit ihrer Forderung nach höheren Gehältern recht hat. Es kann ein böses Ende nehmen, wenn man die Wahrheit nicht erträgt, das lehrt die Geschichte vom Rumpelstilzchen. Die schöne Müllerstochter brauchte nur seinen richtigen Nam... mehr...

Banken: Verlustgefahr für die EZB

DER SPIEGEL - 04.08.2014

EZB drohen womöglich Verluste aus Sicherheiten für portugiesische Krisenbank. Der Europäischen Zentralbank (EZB) drohen womöglich Verluste aus Sicherheiten für die portugiesische Krisenbank Banco Espírito Santo, weil sie sich auf die Bewertung der ... mehr...

Löhne: EZB auf Kurs der Bundesbank

DER SPIEGEL - 28.07.2014

EZB springt Bundesbank bei. Die EZB unterstützt die Forderung der Bundesbank nach höheren Löhnen in Deutschland. In manchen Krisenländern der Eurozone mit hoher Arbeitslosigkeit seien aktuell eher "niedrige Lohnabschlüsse erforderlich, um Wettbewer... mehr...

Angriff auf Datenbank: Hacker knacken EZB-Computersystem

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2014

In eine Datenbank der Europäischen Zentralbank sind Hacker eingedrungen. Die Angreifer erbeuteten 20.000 E-Mail-Adressen und weitere Kontakte - und versuchten, die Notenbank zu erpressen. mehr...

EZB-Stresstest: Draghis Drahtseilakt

SPIEGEL ONLINE - 17.07.2014

EZB-Chef Draghi hat die Regeln festgelegt, mit denen er Europas Risikobanken stabilisieren will. Sein Ziel: Das Misstrauen bekämpfen, das Europas Wirtschaft lähmt. Doch wenn er nicht aufpasst, zerstört er noch mehr Vertrauen. mehr...

Reform bei der Notenbank: EZB will seltener über Zinsen entscheiden

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2014

Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins auf seinem Rekordtief und will bald deutlich seltener über den Preis des Geldes beraten. Ab 2015 sollen die Notenbanker nur noch alle sechs Wochen entscheiden. mehr...

Müllers Memo: Money for nothing

SPIEGEL ONLINE - 29.06.2014

Der Druck auf die Europäische Zentralbank wächst, noch mehr Geld in die Märkte zu pumpen. Nützen würde das wenig, wie die Erfahrungen anderer Länder zeigen. Auch in der deutschen Industrie schwindet der Optimismus. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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