S.P.O.N - Die Spur des Geldes: Wie Eurobonds - nur teurer

SPIEGEL ONLINE - 08.12.2014

Die Europäische Zentralbank bereitet sich auf massive Käufe von Staatsanleihen vor. Sie sind der vielleicht letzte Ausweg, um Staaten wie Italien vor der Pleite zu bewahren. Dabei hätte es billigere Auswege gegeben. mehr...

Wirtschaftsflaute: Notenbanker streiten über Kauf von Staatsanleihen

SPIEGEL ONLINE - 04.12.2014

Anfang 2015 will die Europäische Zentralbank entscheiden, ob sie in großem Stil Staatsanleihen kauft. Doch Präsident Mario Draghi lässt durchblicken, dass die Währungshüter zerstritten sind. Vor allem die Deutschen wollen offenbar nicht mitmachen. mehr...

EZB-Entscheidung: Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 04.12.2014

0,05 Prozent - so niedrig bleibt der Leitzins im Euroraum. Das hat die Europäische Zentralbank entschieden. Noch offen ist, was die Notenbanker planen, um die Inflation anzutreiben. mehr...

Müllers Memo: Draghi bläst zur Operation schwacher Euro

SPIEGEL ONLINE - 30.11.2014

Die Europäische Zentralbank schickt sich an, in großem Stil Anleihen zu kaufen. Verbrämtes Ziel der Operation: den Euro gegenüber anderen Währungen zu schwächen. Das böse Szenario eines Währungskriegs rückt näher. mehr...

Neubau der EZB: Pfefferspray, Farbbeutel und Verletzte bei Demonstration

SPIEGEL ONLINE - 22.11.2014

Bei einem Angriff auf den Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main sind mehr als zwei Dutzend Menschen verletzt worden. Die Aktivisten kündigten weitere Aktionen an. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Warum Anleihekäufe nicht zu Inflation führen

SPIEGEL ONLINE - 17.11.2014

Heizt die Geldpolitik von EZB-Chef Draghi die Inflation an? Diese Angst treibt viele Deutsche um. Doch ihre Sorge beruht auf einem Missverständnis, das teilweise bewusst geschürt wird. mehr...

Kampf gegen die Krise: Draghi bereitet neues Notfallpaket vor

SPIEGEL ONLINE - 06.11.2014

Die Europäische Zentralbank stellt neue geldpolitische Lockerungen in Aussicht. Entsprechende Maßnahmen seien "weit fortgeschritten und gut vorbereitet", sagt EZB-Chef Draghi. Der Dax steigt sprunghaft an. mehr...

Kampf gegen die Krise: EZB belässt Leitzins auf Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 06.11.2014

Die Politik des billigen Geldes geht weiter. Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins auf dem historischen Tief von 0,05 Prozent. Private Institute können sich damit fast umsonst Geld bei der EZB leihen. mehr...

Geldpolitik: Letzte Patrone

DER SPIEGEL - 03.11.2014

Um eine gefährliche Deflation zu verhindern, plant Europas Zentralbank den massenhaften Ankauf von Staatsanleihen. Die Währungshüter sind gespalten: Können sie auf diese Weise den Euro retten, oder werden sie zu Geiseln der Politik? Von den heiklen... mehr...

Umzug in den Neubau: Die EZB passt in 20.000 Kisten

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2014

Erste Kartons werden verladen, Laster rollen durch Frankfurt am Main. Die Europäische Zentralbank startet den Umzug in ihr neues Hauptquartier. Es gibt viel zu schleppen: rund 20.000 Kisten. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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