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Alle Artikel und Hintergründe

Wechselkursschock: Schweizer Notenbank macht 50 Milliarden Franken Minus

Wechselkursschock: Schweizer Notenbank macht 50 Milliarden Franken Minus

SPIEGEL ONLINE - 31.07.2015

Die Schweizerische Nationalbank SNB leidet unter der starken Währung des Landes: Sie schreibt für das erste Halbjahr 2015 einen Verlust von 50,1 Milliarden Franken. mehr... Forum ]

Reaktion auf Wirtschaftskrise: Troika mildert Sparvorgaben für Griechenland ab

Reaktion auf Wirtschaftskrise: Troika mildert Sparvorgaben für Griechenland ab

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2015

Griechenlands Wirtschaft ist erneut eingebrochen. Die Sparziele sind daher illusorisch - so sehen das die ehemals als Troika bekannten Institutionen. Nun wollen sie nach SPIEGEL-Informationen die Vorgaben lockern. mehr... Forum ]

Neue Verhandlungen in Athen: Troika wird zur Quadriga

Neue Verhandlungen in Athen: Troika wird zur Quadriga

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2015

Erst kam die Troika nach Griechenland, dann war nur noch von den "Institutionen" die Rede. Jetzt beginnen neue Verhandlungen mit der Regierung in Athen - mit am Tisch sitzen Vertreter des Euro-Rettungsfonds ESM. mehr... Video | Forum ]

Griechische Banken: EZB stockt Notkredite offenbar um 900 Millionen Euro auf

SPIEGEL ONLINE - 22.07.2015

Am Abend soll das griechische Parlament ein zweites Reformpaket verabschieden. Kurz zuvor hat die EZB laut Medienberichten die sogenannten ELA-Notkredite um 900 Millionen Euro aufgestockt. mehr...

Drohender Finanzkollaps: EZB erhöht Nothilfen für griechische Banken

SPIEGEL ONLINE - 16.07.2015

Die Europäische Zentralbank hat überraschend den Rahmen für Hilfskredite an griechische Banken erhöht - und damit einen Finanzkollaps des Landes verhindert. mehr...

Geldpolitik: EZB hält Leitzins auf Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 16.07.2015

Die Europäische Zentralbank hält den Leitzins im Euroraum wie erwartet auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. Kredite für Geschäftsbanken bleiben damit weiterhin extrem günstig. mehr...

Faule Schiffskredite: EZB greift bei HSH Nordbank durch

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2015

Die Europäische Zentralbank (EZB) macht beim Umbau der HSH Nordbank Druck. Die Landesbank soll faule Schiffskredite in Milliardenhöhe ausmisten. mehr...

Geldversorgung: EZB will offenbar Nothilfen für griechische Banken verlängern

SPIEGEL ONLINE - 06.07.2015

Nach dem Nein Griechenlands zu den Sparauflagen sehen viele Finanzexperten die Banken vor dem Kollaps. Einzig die Nothilfen der EZB sichern bislang noch eine Grundversorgung - sie bleiben den Griechen wohl zunächst erhalten. mehr...

Ela-Notkredite: EZB verschärft Regeln für griechische Banken

SPIEGEL ONLINE - 06.07.2015

Die Europäische Zentralbank gewährt den griechischen Geldhäusern weiter Nothilfe, allerdings zu härteren Bedingungen. Ein klarer Warnschuss an die Institute - und an die Regierung in Athen. mehr...

Lichtinstallation in Frankfurt: EZB außer Betrieb

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2015

Lichtkünstler Oliver Bienkowski war wieder am Werk: Auf der Fassade der Europäischen Zentralbank in Frankfurt prangte in der Nacht der Schriftzug "Außer Betrieb".  mehr...

Notkredite: EZB versorgt Griechenlands Banken weiter mit frischem Geld

SPIEGEL ONLINE - 01.07.2015

Griechische Banken werden weiterhin mit frischem Geld von der Notenbank versorgt. Der Kreditrahmen wird jedoch nicht erhöht. mehr...

Schuldenkrise: EZB verlängert Nothilfen für griechische Banken

SPIEGEL ONLINE - 28.06.2015

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat entschieden: Die Ela-Nothilfen an griechische Banken fließen vorerst weiter, werden aber nicht mehr erhöht. Damit werden Kapitalkontrollen immer wahrscheinlicher. mehr...

Dramatische Woche: Wie sich Griechenland zum Referendum zittern könnte

SPIEGEL ONLINE - 28.06.2015

Geschlossene Banken, leere Geldautomaten und ein drohender Staatsbankrott: Die nächsten Tage werden dramatisch für Griechenland. Dennoch könnte das Land die Woche bis zum Referendum überstehen - und auf eine neue Chance hoffen. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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