Kampf gegen hohen Wechselkurs: Der Fluch des starken Euro

Kampf gegen hohen Wechselkurs: Der Fluch des starken Euro

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2014

Der Euro stand kurz vor dem Kollaps, erst zwei Jahre ist das her. Jetzt ist der Wechselkurs der Währung so hoch gestiegen wie selten zuvor. Doch für die Krisenländer im Süden ist die neue Stärke eine Horrornachricht. Von Stefan Kaiser mehr... Video | Forum ]

Boom auf Pump: Das Ende des China-Wunders

Boom auf Pump: Das Ende des China-Wunders

SPIEGEL ONLINE - 13.04.2014

Während Europa sich über den Aufschwung freut, drohen in China Rückschläge. Das Land ächzt unter hohen Schulden, das Wachstum erlahmt. Einem der wichtigsten Handelspartner Deutschlands drohen heftige Rückschläge. Von Henrik Müller mehr... Video | Forum ]

Bundesbankpräsident: Weidmann hält Deflationsrisiko für gering

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2014

Der Preisauftrieb dürfte wieder an Schwung gewinnen: Bundesbankpräsident Weidmann sieht ungeachtet der jüngst sehr niedrigen Teuerung aktuell so gut wie keine Gefahr für eine Deflation. Erwartungen an die EZB verpasste er einen Dämpfer. mehr...

Deflation: EZB rechnet Anleihekäufe für 1000 Milliarden Euro durch

SPIEGEL ONLINE - 04.04.2014

Eine Inflation von 0,5 Prozent - für die europäische Zentralbank ist ein solcher Wert ein Alarmsignal, weil er als Vorbote einer Deflation gilt. Die Experten rechneten jetzt schon mal ein großzügiges Programm durch, um die Preissteigerung ein wenig anzuheizen. mehr...

Anleihekäufe gegen Deflation: Draghi bricht das nächste Tabu

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2014

Im Kampf gegen die drohende Deflation ist die Europäische Zentralbank bereit, eine Revolution zu wagen. Sie erwägt, in großem Stil Anleihen am Kapitalmarkt aufzukaufen. Dagegen hatte sich die Bundesbank gewehrt, nun lenkt sie womöglich ein. mehr...

Euro-Zone: EZB belässt Leitzins auf Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2014

Die Inflation in der Euro-Zone ist auf ein Rekordtief gefallen, trotzdem belässt die Europäische Zentralbank den Leitzins bei 0,25 Prozent. EZB-Chef Mario Draghi stellte jedoch eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht - auch durch Anleihenkäufe. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Jetzt kann uns nur noch mehr Inflation helfen

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2014

Italien und Frankreich wollen wieder mehr Schulden machen - und gefährden so den europäischen Fiskalpakt. Wenn jetzt die Zentralbank die Inflation nicht nach oben bringt, steht am Ende der Schuldenschnitt. mehr...

Euro-Krise: Deflation bedroht den Aufschwung

SPIEGEL ONLINE - 01.04.2014

In Athen feiern Europas Finanzminister die neuen Erfolge der Krisenstaaten: Griechenland und Portugal scheinen über den Berg. Doch großen Teilen der Währungsunion droht schon eine neue Abwärtsspirale aus sinkenden Preisen. mehr...

Müllers Memo: Risiken weg, Nebenwirkungen bleiben

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2014

Vor der EZB-Sitzung in dieser Woche laufen die Spekulationen über eine weitere Lockerung der Geldpolitik heiß. Mit Mario Draghi und Jens Weidmann haben die beiden wichtigsten Figuren in der Führung der Euro-Bank jüngst Einblicke in ihre Pläne gewährt - in erstaunlichem Gleichklang. mehr...

Deflationsgefahr: Wirtschaftsforscher drängt EZB zu neuem Milliardenprogramm

SPIEGEL ONLINE - 10.03.2014

Die Europäische Zentralbank soll erneut Milliarden in die Märkte pumpen: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fordert die Notenbank auf, staatliche und private Anleihen der Euro-Länder aufzukaufen. Das Ziel: eine drohende Deflation verhindern. mehr...

VERFASSUNG: Die Anmaßung

DER SPIEGEL - 10.03.2014

Das Bundesverfassungsgericht gilt als nationale Instanz, nun wird es so scharf kritisiert wie selten zuvor. Die Richter fühlen sich missverstanden. Doch mit ihren Urteilen zu Europa haben sie Geister gerufen, die sie nicht mehr loswerden. Anfang Se... mehr...

Arbeitsbelastung: EZB-Gewerkschaft warnt vor Problemen bei Bankenaufsicht

SPIEGEL ONLINE - 07.03.2014

Leiharbeit, befristete Verträge, hohe Belastung: Gewerkschafter zeigen sich besorgt über die Arbeitsbedingungen bei der Europäischen Zentralbank. Diese könnten das gesamte Projekt der geplanten europäischen Bankenaufsicht gefährden. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






Themen von A-Z