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Wirtschaftsweiser gegen Niedrigzinspolitik: "Es bauen sich Risiken auf"

Wirtschaftsweiser gegen Niedrigzinspolitik: "Es bauen sich Risiken auf"

SPIEGEL ONLINE - 24.08.2016

Die Kritik an der lockeren Geldpolitik der EZB wird vehementer. Jetzt greift auch ein Wirtschaftsweiser Linie von Mario Draghi an - die Währungshüter würden "mehr und mehr Teil des Problems". mehr... Forum ]

Wirtschaftsweiser gegen Niedrigzinspolitik: „Es bauen sich Risiken auf“

SPIEGEL ONLINE - 24.08.2016

Die Kritik an der lockeren Geldpolitik der EZB wird vehementer. Jetzt greift auch ein Wirtschaftsweiser Linie von Mario Draghi an - die Währungshüter würden „mehr und mehr Teil des Problems“. mehr...

Zinssenkung gegen Brexit-Krise: Große Geldflut, wenig Wirkmacht

SPIEGEL ONLINE - 04.08.2016

Die britische Notenbank stemmt sich mit voller Kraft gegen eine drohende Rezession. Doch ihr Einfluss ist begrenzt. Nur ein entschiedenes Vorgehen der Regierung kann die Folgen des Brexits lindern. mehr...

Geringe Inflation: EZB belässt Leitzins bei null Prozent

SPIEGEL ONLINE - 21.07.2016

Der Leitzins im Euroraum bleibt auf einem Rekordtief: Die Europäische Zentralbank hält weiter am Nullzins fest. mehr...

Reformkurs anerkannt: EZB gewährt Griechenlands Banken billige Kredite

SPIEGEL ONLINE - 23.06.2016

Griechenland arbeitet sich aus der Krise. Die Europäische Zentralbank gibt den Banken des Landes wieder Zugang zu günstigen Notenbankkrediten. Sie könnten so bis zu 500 Millionen Euro sparen. mehr...

Brexit: Fed-Chefin warnt vor wirtschaftlichen Auswirkungen

SPIEGEL ONLINE - 21.06.2016

US-Notenbankchefin Janet Yellen hat einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens als großes Risiko für die Weltwirtschaft bezeichnet. Der drohende Brexit sei auch einer der Gründe für die Zinspolitik der Fed. mehr...

Urteil zu Anleihekäufen der EZB: Karlsruhe scheut den Euro-Eklat

SPIEGEL ONLINE - 21.06.2016

Geht die Europäische Zentralbank in ihrer Krisenpolitik zu weit? Drei Jahre hat das Bundesverfassungsgericht mit dieser Frage gerungen. Die Antwort ist ein zähneknirschendes Bekenntnis zu einem geeinten Europa. mehr...

Umstrittene Anleihenkäufe: Bundesverfassungsgericht billigt EZB-Krisenkurs unter Auflagen

SPIEGEL ONLINE - 21.06.2016

Die Europäische Zentralbank hat beim Kampf gegen die Eurokrise ihre Kompetenzen nicht offensichtlich überschritten. Das Bundesverfassungsgericht wies Beschwerden gegen die umstrittenen Anleihenkäufe der Notenbank zurück. mehr...

Geringe Inflation: Europäische Zentralbank hält an Nullzins fest

SPIEGEL ONLINE - 02.06.2016

Die Europäische Zentralbank bleibt bei ihrer Politik des ultrabilligen Geldes. Die Währungshüter beließen den Leitzins auf dem Rekordtief von null Prozent und kündigten den Start eines neuen Kaufprogramms für Anleihen an. mehr...

Aus für 500-Euroschein: Bares bleibt Wahres

SPIEGEL ONLINE - 05.05.2016

Der 500-Euroschein wird nicht weiter produziert. Sollte man jetzt Bargeld gleich ganz abschaffen? Drei Interessengruppen sind dafür. Doch ihre Argumente überzeugen nicht. mehr...

Niedrigzinsen: CSU fordert Hilfe für Sparer

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2016

Für Sparer in Deutschland ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ein Problem. Nun will die CSU die Folgen abmildern. Möglich seien etwa ein Garantiezins oder höhere Pauschbeträge. mehr...



Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.


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