Spekulationsblasen: Wirtschaftsweiser warnt vor Gefahren der Niedrigzinsen

SPIEGEL ONLINE - 16.06.2014

Mit niedrigen Zinsen treibt die Europäische Zentralbank Aktienkurse und Immobilienpreise nach oben. Der Wirtschaftsweise Volker Wieland warnt im Interview vor Spekulationsblasen - und zweifelt an der Macht von EZB-Chef Draghi. mehr...

EZB: Schäuble gegen Reform

DER SPIEGEL - 16.06.2014

Finanzminister Schäuble gegen EZB-Reform zugunsten der Bundesbank. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will sich nicht für ein ständiges Stimmrecht der Bundesbank im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) starkmachen. Vom nächsten Jahr an, wenn ... mehr...

Geldanlagen: Perlentaucher in der Flut

DER SPIEGEL - 16.06.2014

Die Liquiditätsschwemme der Notenbanken und ein Übermaß an Ersparnissen treiben Investoren in immer riskantere Investitionen. Die Angst vor dem nächsten Crash wächst. Muss der Staat für neue Anlagemöglichkeiten sorgen? Als Geldanlage mögen Meteorit... mehr...

Negativzins wirkt: Banken parken weniger Geld bei der EZB

SPIEGEL ONLINE - 12.06.2014

Der negative Einlagenzins der Europäischen Zentralbank wirkt: Bereits einen Tag nach Inkrafttreten haben die Banken im Euroraum kräftig reduziert. Jetzt parken die Institute so wenig wie zuletzt vor mehr als drei Jahren. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: So viel Geld - und alles für die Katz

SPIEGEL ONLINE - 09.06.2014

Die EZB überschwemmt die Märkte mit Geld, trotzdem reichen es die Banken kaum an Firmen und Privatleute weiter. Wer ist schuld an der Kreditklemme? Die bösen Banken sind es wahrscheinlich nicht - sondern Sie, liebe Leserinnen und Leser. mehr...

EZB-Kredite für Südeuropa: Draghi will Geldstrom in die Unternehmen leiten

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2014

Die Europäische Zentralbank stemmt sich mit billigem Geld gegen die Krise. Die Notenbank pumpt Kredite von bis zu 400 Milliarden Euro in die Banken, stellt diesen aber Bedingungen: Sie sollen das Geld an Unternehmen weiterreichen. mehr...

Neuer Rekord: Dax knackt 10.000-Punkte-Marke

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2014

Nach dem Zinsentscheid der EZB hat der Dax zum ersten Mal die Marke von 10.000 Punkten übersprungen. Die Notenbank kündigte auch neue milliardenschwere Geldspritzen an, um die Kreditvergabe in Südeuropa anzukurbeln. mehr...

EZB-Ratssitzung: Europas Notenbanker beschließen Minuszinsen

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2014

Die Europäische Zentralbank sendet ein radikales Signal an die Märkte: Die Notenbanker senken den Einlagenzins für Banken auf minus 0,1 Prozent und den Leitzins auf das Rekordtief von 0,15 Prozent. Außerdem kündigte die EZB weitere unkonventionelle Maßnahmen an. mehr...

Wegweisende EZB-Ratssitzung: Europas mächtigste Banker entscheiden über Minuszinsen

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2014

Im Frankfurter Euro-Tower ist der Rat der EZB zu einer der wichtigsten Sitzungen der letzten Jahre zusammengekommen: In Kürze wird wohl eine weitere Leitzinssenkung verkündet. Ökonomen warnen vor den Folgen. mehr...

Zinsentscheid der EZB: Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2014

Erstmals könnte ab diesem Donnerstag ein Minus vor einem EZB-Zinssatz stehen - ein sichtbares Symbol für die Krise des Kapitalismus. Wer Geld sicher anlegen will, wird nicht mehr belohnt, sondern bestraft. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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