Europäische Zentralbank: Ärger über Draghis Küchenkabinett

DER SPIEGEL - 27.10.2014

Draghi-Gegner im Aufwind. In der Europäischen Zentralbank (EZB) wächst der Unmut über Präsident Mario Draghi. Er mache seine Geldpolitik zunehmend mit einem exklusiven "Küchenkabinett", ärgern sich Kritiker. "Für gute Geldpolitik ist aber ein diszi... mehr...

Neubau der EZB: Hier residieren die Herrscher des Euro

SPIEGEL ONLINE - 21.10.2014

185 Meter hoch, 1,2 Milliarden Euro teuer, ein moderner Tempel des Geldes: Anfang November bezieht die Europäische Zentralbank ihr neues Hauptquartier im Frankfurter Ostend. Ein Rundgang in Bildern. mehr...

Kampf gegen Wirtschaftsflaute: EZB prüft offenbar Kauf von Unternehmensanleihen

SPIEGEL ONLINE - 21.10.2014

Die Europäische Zentralbank greift womöglich noch stärker in die Märkte ein als bisher. Laut einem Agenturbericht erwägt sie neben dem Kauf von Staatsanleihen auch den von Firmenpapieren. An der Börse steigen die Kurse. mehr...

Gauweiler-Klage: EuGH verhandelt über deutschen Streit um Euro-Rettung

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2014

Der Europäische Gerichtshof hat ein heikles Thema geerbt: Er verhandelt über die Aufkäufe von Staatsanleihen durch die EZB. In dem Prozess geht es nicht nur um Geld - die Balance im System der nationalen Gerichte in Europa steht auf dem Spiel. mehr...

IWF-Treffen in Washington: Alle gegen Draghi

SPIEGEL ONLINE - 12.10.2014

In der Finanzwelt gilt EZB-Chef Draghi als Retter der Eurozone. Doch seine Politik scheint nicht mehr unantastbar: Beim IWF-Treffen warnen viele Experten vor den Gefahren des billigen Geldes - die schärfste Kritik kommt aus Deutschland. mehr...

Kampf gegen die Krise: Draghis billionenschwere Verzweiflungstat

SPIEGEL ONLINE - 02.10.2014

Bis zu eine Billion Euro will EZB-Chef Mario Draghi ausgeben, um den Banken Kredite abzukaufen. So soll die Wirtschaft wieder in Schwung kommen. Doch der Plan ist eher ein Akt der Verzweiflung. mehr...

Kampf gegen die Krise: EZB belässt Leitzins auf Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 02.10.2014

Die Europäische Zentralbank hält den Preis für Geld so niedrig wie nie zuvor. Die Währungshüter beließen den Leitzins auf dem historischen Tief von 0,05 Prozent. Ankündigungen von EZB-Chef Draghi zu geplanten Wertpapierkäufen enttäuschten die Anleger. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Schickt endlich die Helikopter!

SPIEGEL ONLINE - 22.09.2014

Der Bankenrettungsschirm ESM soll jetzt helfen, Unternehmen mit Krediten zu versorgen. Ein Vorschlag von beeindruckender Mutlosigkeit. Wesentlich wirksamer wäre es, das Geld per Hubschrauber über der Eurozone abzuwerfen. mehr...

SPIEGEL-Gespräch: Die Ruhe ist trügerisch

DER SPIEGEL - 22.09.2014

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, 46, über die lockere Geldpolitik sowie die Gefahren für Staaten und Steuerzahler. SPIEGEL: Herr Weidmann, Sie gelten als notorischer Kritiker von EZB-Präsident Mario Draghi. Doch die Eurokrise scheint vorbei, vor... mehr...

Stresstest: Schwächstes Glied

DER SPIEGEL - 15.09.2014

Deutsche Aufseher und die EZB ringen um die HSH Nordbank. Der Fall steht für den Konflikt um die neue Bankenaufsicht. Vielleicht schwante Stefan Ermisch schon, was auf die HSH Nordbank zukommen könnte, als er Ende August die Halbjahreszahlen vorste... mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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