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Alle Artikel und Hintergründe

Geringe Inflation: Europäische Zentralbank lässt Leitzins bei null Prozent

SPIEGEL ONLINE - 21.04.2016

Die Europäische Zentralbank hält an ihrer Politik des ultrabilligen Geldes fest. Der Leitzins bleibt auf Rekordtief. mehr...

Kritik an Draghi: CSU-Politiker fordern Deutschen als nächsten EZB-Chef

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Aus der Union kommen immer schärfere Attacken gegen EZB-Präsident Draghi. Es müsse einen deutschen Spezialisten an der Spitze geben, fordern CSU-Politiker. „Einen weiteren Draghi können wir uns nicht leisten.“ mehr...

Unabhängigkeit von Politik und Finanzbranche: Mission impossible für die Notenbanken

SPIEGEL ONLINE - 17.04.2016

Wie kann es sein, dass Notenbanken unabhängig sind? Warum unterliegen die mächtigen Geldbehörden keiner demokratischen Kontrolle? Die anschwellende deutsche Kritik an der EZB wirft grundsätzliche Fragen auf. mehr...

Streit unter Eurorettern: Tsipras, Zinsen und die AfD

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2016

Früher stritten sich vor allem die Griechen mit ihren Geldgebern. Bei der IWF-Frühjahrstagung zeigt sich: Jetzt zanken die Euroretter vor allem untereinander. mehr...

Umstrittene Geldpolitik der EZB: Union verschärft den Ton gegenüber Draghi

SPIEGEL ONLINE - 09.04.2016

Unionspolitiker attackieren EZB-Präsident Mario Draghi nach SPIEGEL-Informationen wegen seiner Nullzinspolitik. Die sei ein Angriff auf die Vermögen Millionen Deutscher. mehr...

Währungsunion: Fremd in Frankfurt

DER SPIEGEL - 09.04.2016

Die Regierungsspitze macht Front gegen die Niedrigzinspolitik von EZB-Chef Mario Draghi. Sie fürchtet sich vor der Wut der Sparer und einem neuen Gewinnerthema für die AfD. mehr...

EZB: Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird teuer

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2016

Die EZB will den 500-Euro-Schein aus dem Verkehr ziehen. Laut einem Bericht rechnet die Zentralbank dafür mit Kosten von Hunderten Millionen Euro - die müsste der Steuerzahler tragen. mehr...

Sitzungsprotokoll: EZB entschied sich trotz Bedenken für Erhöhung der Strafzinsen

SPIEGEL ONLINE - 07.04.2016

Vor einem Monat überraschte die EZB mit der Erhöhung der Strafzinsen für Banken. Das nun veröffentlichte Protokoll zeigt: In der Führung der Zentralbank war der Schritt umstritten. mehr...

Europäische Zentralbank: Die überforderte Notenbank riskiert ihre Glaubwürdigkeit

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2016

Die EZB kämpft mit immer krasseren Maßnahmen gegen unkontrollierbare Kräfte. Dabei riskiert sie ihre Glaubwürdigkeit - ein gefährliches Spiel. mehr...

Gefahren der Niedrigzinsen: Bundesbank warnt vor Immobilienblase

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2016

Der Immobilienmarkt boomt - und die Bundesbank sieht erste Anzeichen einer gefährlichen Preisblase. Die Kreditvergabe sei zuletzt bedenklich gestiegen, warnt Vorstand Andreas Dombret im Interview. mehr...



Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.


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