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Alle Artikel und Hintergründe

EZB-Kauf von Staatsanleihen: Das Billionenexperiment hat begonnen

SPIEGEL ONLINE - 09.03.2015

Seit dem Vormittag kauft die Europäische Zentralbank Staatsanleihen für viele Milliarden Euro. Erste Folgen der Geldflut: Der Preis für solche Papiere steigt, Länder können sich günstiger finanzieren, der Euro fällt. mehr...

EZB-Anleihekäufe: Draghis Geldschwemme hilft Schäuble

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Die Europäische Zentralbank öffnet die Geldschleusen. Die angekündigten Staatsanleihekäufe haben schon jetzt gewaltige Nebenwirkungen: Dem deutschen Finanzminister verhelfen sie zu einem milliardenschweren Vorteil. mehr...

Anleihenkäufe: EZB öffnet ab Montag die Geldschleusen

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Jetzt steht der Termin fest: In wenigen Tagen beginnt die Europäische Zentralbank, Staatsanleihen in Billionenhöhe zu kaufen. Die Währungshüter wollen so die Konjunktur ankurbeln. mehr...

Geplanter EZB-Anleihenkauf: Banken wollen Staatsanleihen lieber bunkern

SPIEGEL ONLINE - 19.02.2015

Die Europäische Zentralbank will Staatsanleihen im Wert von 920 Milliarden Euro kaufen und so die Wirtschaft der Eurozone beleben. Doch laut einem Zeitungsbericht wollen manche Banken ihre Bonds gar nicht so gern verkaufen. mehr...

Griechische Finanzkrise: EZB erweitert Notkredit-Rahmen für Banken

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2015

Griechische Bankkunden heben im großen Stil Geld ab und entziehen den Instituten so Liquidität. Die EZB versucht, die Löcher zu stopfen. Laut Berichten hat die Zentralbank nun weitere Milliarden Nothilfe draufgelegt. mehr...

Harter EZB-Kurs: Was Griechenland jetzt noch vom Euro-Aus trennt

SPIEGEL ONLINE - 10.02.2015

Ab diesem Mittwoch akzeptiert die EZB keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit - es geht um mehr als 50 Milliarden Euro. Die Zukunft des Landes hängt jetzt an einer einzigen Klausel, gedacht für Notfälle. mehr...

EZB-Entscheidung: Griechenland auf Crashkurs

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank greift in den Konflikt zwischen Griechenland und seinen Geldgebern mit einer Drohung ein: Wenn das Land das Reformprogramm aufkündigt, dreht die EZB den Banken den Geldhahn zu. Ein riskantes Manöver. mehr...

Nach EZB-Entscheidung: Griechische Regierung beschwichtigt Anleger

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank erschwert griechischen Banken den Zugang zu frischem Geld. Das macht Investoren und Sparer nervös, Aktien griechischer Finanzinstitute brechen ein. Die Regierung in Athen versucht zu beruhigen. mehr...

Griechenland: EZB erhöht den Druck

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank will schon bald keine griechischen Staatsanleihen als Sicherheiten für Bankkredite mehr akzeptieren. An den Kapitalmärkten sorgt dies für Unruhe. mehr...

Griechenland: EZB durchkreuzt Tsipras' Schuldenpläne

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2015

Die griechische Regierung braucht Geld und will daher neue Schulden bei privaten Gläubigern machen. Die Europäische Zentralbank will den Plan nicht genehmigen. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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