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Alle Artikel und Hintergründe

Börsenhausse: EZB-Entscheidung heizt dem Dax ein

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2015

An den Finanzmärkten gab es am Tag nach der EZB-Entscheidung für billionenschwere Anleihekäufe kein Halten mehr. Der Dax springt in Hunderter-Schritten. Experten warnen bereits vor einer Blasenbildung. mehr...

EZB-Anleihenkauf: Die große Geldflut

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Die Erwartungen waren gewaltig, und Mario Draghi hat sie noch übertroffen. Mit 1,1 Billionen Euro will der Chef der Europäischen Zentralbank die Wirtschaft der Eurozone beleben. Ein riskantes Manöver. mehr...

Quantitative Easing: Staatsanleihenkäufe - wer hat's vorgemacht?

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Die Europäische Zentralbank bricht mit dem Kauf von Staatsanleihen ein Tabu? Von wegen: Das sogenannte Quantitative Easing ist schon lange in Mode. Die deutsche Notenbank hat es sogar schon in den Siebzigern eingesetzt. mehr...

Folgen des EZB-Anleihenkaufs: Sparer leiden, Kreditnehmer jubeln

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Wird's im Supermarkt jetzt teurer? Lohnt sich ein Hauskauf? Und was ist mit den Aktien? Der milliardenschwere EZB-Anleihenankauf wirft viele Fragen auf. Hier finden Sie Antworten. mehr...

Schnellüberblick zum EZB-Entscheid: Draghis neue Billionenspritze

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

EZB-Präsident Mario Draghi zieht seine letzte Trumpfkarte gegen die Deflation: den Staatsanleihenkauf in großem Stil. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Entscheidung im Überblick. mehr...

Kauf von Staatsanleihen: EZB flutet Märkte mit 60 Milliarden Euro pro Monat

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Notbremse gegen die drohende Deflation: Die Europäische Zentralbank will monatlich 60 Milliarden Euro in Staatsanleihen stecken. Das Programm soll zunächst bis Ende September 2016 laufen. mehr...

Kommentar zu EZB-Anleihekäufen: Deutschlands scheinheilige Draghi-Kritik

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Vor allem in Deutschland wehren sich Politiker gegen das geplante EZB-Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen. Doch die Europäische Zentralbank macht nur ihren Job. mehr...

Spekulation über Anleihekäufe: EZB will offenbar 50 Milliarden Euro ausgeben - pro Monat

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2015

Jetzt gibt es die erste Zahl: Die Europäische Zentralbank will Medienberichten zufolge Staatsanleihen im Wert von rund 50 Milliarden Euro monatlich ankaufen - und das mindestens ein Jahr lang. mehr...

Debatte über EZB-Anleihenkäufe: Wir Deutsche haben ein falsches Bild von der Krise

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2015

Die Europäische Zentralbank will Staatsanleihen kaufen und so die Wirtschaft ankurbeln. Viele Deutsche regen sich auf - zu Unrecht, sagt Ökonom Marcel Fratzscher. "Wir profitieren mehr als jeder andere Staat von der Währungsunion." mehr...

Erwarteter Staatsanleihenkauf der EZB: Und schon schimpfen sie

SPIEGEL ONLINE - 20.01.2015

Die Europäische Zentralbank dürfte bald Staatsanleihen aufkaufen - in Deutschland ist die Entrüstung groß. Banken, Regierungsmitglieder und Ökonomen halten die geplante Aktion für hochriskant. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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