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Alle Artikel und Hintergründe

Halbzeit für den EZB-Chef: Mario Draghi setzt zum nächsten Schlag an

SPIEGEL ONLINE - 29.11.2015

Seit vier Jahren ist Mario Draghi Chef der Europäischen Zentralbank. In dieser Zeit hat die Notenbank die Eurokrise mit immer gewaltigeren Mitteln bekämpft. Diese Woche wird Draghi wohl nachlegen. Ein riskanter Plan. mehr...

Geldpolitik: EZB warnt vor Turbulenzen an den Finanzmärkten

SPIEGEL ONLINE - 25.11.2015

Die Lage an den europäischen Finanzmärkten ist vergleichsweise ruhig - doch das könnte sich bald ändern: Die Europäische Zentralbank sieht in ihrem Bericht zur Lage des Finanzsystems große Gefahren heraufziehen. mehr...

Schwaches Wachstum, lasche Behörden: Finanzriese Blackrock warnt vor Risiken in Europa

SPIEGEL ONLINE - 23.11.2015

Europas Wirtschaft wächst langsamer als die amerikanische, im VW-Skandal und anderen Affären versagen die Behörden: Der US-Finanzgigant Blackrock sieht massive Risiken. "Was hier passiert, ist besorgniserregend", sagt Vizechef Philipp Hildebrand. mehr...

Debatte um mehr Anleihekäufe: Weidmann attackiert Draghis Billiggeldkurs

SPIEGEL ONLINE - 20.11.2015

EZB-Chef Mario Draghi ist offenbar entschlossen, mit weiteren Anleihekäufen und Zinssenkungen die niedrige Inflation in die Höhe zu treiben. Bundesbank-Chef Jens Weidmann hält dagegen - und warnt vor den Gefahren der Nullzinspolitik. mehr...

Kommentar: Gauweilers Gift

DER SPIEGEL - 13.11.2015

Der CSU-Mann schürt mit seiner Verfassungsbeschwerde Ressentiments. Peter Gauweiler hat wieder einmal die Europäische Zentralbank (EZB) attackiert. Der Applaus der Eurogegner ist ihm sicher. Doch auch wenn er zu Recht immer wieder Demokratiedefizit... mehr...

Auswertung von Terminkalendern: EZB-Spitzenkräfte trafen Finanzmanager vor wichtigen Beschlüssen

SPIEGEL ONLINE - 03.11.2015

Vier Direktoriumsmitglieder der Europäischen Zentralbank haben sich laut "Financial Times" vor wichtigen Entscheidungen mit Vertretern der Finanzbranche getroffen. Wie heikel solche Gesprächsrunden sind, zeigt ein Fall aus dem Mai. mehr...

Niedrige Inflation: EZB belässt Leitzins auf Rekordtief

SPIEGEL ONLINE - 22.10.2015

Die EZB setzt im Kampf gegen die niedrige Inflation weiter auf billiges Geld. Sie belässt den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. mehr...

Aussicht auf mehr Billiggeld: Draghi lässt die Anleger jubeln

SPIEGEL ONLINE - 22.10.2015

EZB-Chef Mario Draghi bereitet Investoren auf eine Ausweitung der umstrittenen Anleihekäufe vor. Im Dezember soll die Geldpolitik überprüft werden, auch weitere Zinssenkungen seien dann möglich. Die Aktienmärkte reagieren mit Kurssprüngen. mehr...

EZB und Fed: Das unsinnige Viel-hilft-viel-Prinzip

SPIEGEL ONLINE - 18.10.2015

EZB-Chef Draghi bereitet die Märkte auf weitere Geldspritzen vor. Dabei haben die bisherigen Maßnahmen teils das Gegenteil des Erwarteten bewirkt. Die Notenbanker stochern im Nebel - und gehen große Risiken ein. mehr...

SPIEGEL-Gespräch: Für mich überwiegen die Risiken

DER SPIEGEL - 02.10.2015

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, 47, über die Staatsanleihenkäufe der EZB, die verschobene Zinswende und falsche Lehren aus der Eurokrise. SPIEGEL: Herr Weidmann, die Leitzinsen in den USA sind seit fast zehn Jahren nicht mehr gestiegen, sie lie... mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.


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