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Alle Artikel und Hintergründe

EZB-Entscheidung: Griechenland auf Crashkurs

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank greift in den Konflikt zwischen Griechenland und seinen Geldgebern mit einer Drohung ein: Wenn das Land das Reformprogramm aufkündigt, dreht die EZB den Banken den Geldhahn zu. Ein riskantes Manöver. mehr...

Nach EZB-Entscheidung: Griechische Regierung beschwichtigt Anleger

SPIEGEL ONLINE - 05.02.2015

Die Europäische Zentralbank erschwert griechischen Banken den Zugang zu frischem Geld. Das macht Investoren und Sparer nervös, Aktien griechischer Finanzinstitute brechen ein. Die Regierung in Athen versucht zu beruhigen. mehr...

Griechenland: EZB durchkreuzt Tsipras' Schuldenpläne

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2015

Die griechische Regierung braucht Geld und will daher neue Schulden bei privaten Gläubigern machen. Die Europäische Zentralbank will den Plan nicht genehmigen. mehr...

EZB-Anleihenkauf: Draghis Doppelfehler

SPIEGEL ONLINE - 24.01.2015

Der Staatsanleihenkauf der EZB geht von einer falschen Annahme aus und erhält zudem einen gravierenden Fehler. EZB-Chef Draghi verwandelt die Eurozone in eine Gemeinschaft mit beschränkter Haftung - mit fatalen Folgen. mehr...

Währungen: Die Weichmacher

DER SPIEGEL - 24.01.2015

Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank drückt den Kurs des Euro und beflügelt die deutsche Konjunktur. Gleichzeitig wächst jedoch die Gefahr heftiger Verwerfungen an den Finanzmärkten. Die Sorge war allgegenwärtig beim Weltwirtschaftsforum i... mehr...

Börsenhausse: EZB-Entscheidung heizt dem Dax ein

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2015

An den Finanzmärkten gab es am Tag nach der EZB-Entscheidung für billionenschwere Anleihekäufe kein Halten mehr. Der Dax springt in Hunderter-Schritten. Experten warnen bereits vor einer Blasenbildung. mehr...

Kommentar zur Griechenland-Wahl: Das Märchen von den allmächtigen Deutschen

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2015

Deutschland diktiert dem Rest Europas seinen Willen: Unter diesem Eindruck wird in Griechenland am Wochenende ein neues Parlament gewählt. Doch Deutschland ist keineswegs allmächtig - das zeigt die jüngste Entscheidung der EZB. mehr...

Schnellüberblick zum EZB-Entscheid: Draghis neue Billionenspritze

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

EZB-Präsident Mario Draghi zieht seine letzte Trumpfkarte gegen die Deflation: den Staatsanleihenkauf in großem Stil. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Entscheidung im Überblick. mehr...

Kauf von Staatsanleihen: EZB flutet Märkte mit 60 Milliarden Euro pro Monat

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Notbremse gegen die drohende Deflation: Die Europäische Zentralbank will monatlich 60 Milliarden Euro in Staatsanleihen stecken. Das Programm soll zunächst bis Ende September 2016 laufen. mehr...

Kommentar zu EZB-Anleihekäufen: Deutschlands scheinheilige Draghi-Kritik

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Vor allem in Deutschland wehren sich Politiker gegen das geplante EZB-Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen. Doch die Europäische Zentralbank macht nur ihren Job. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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