Neue Prognose: EZB verstärkt Deflationssorgen

SPIEGEL ONLINE - 06.03.2014

Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins auf 0,25 Prozent. Ihre ohnehin niedrige Inflationsprognose haben die Währungshüter um EZB-Chef Draghi aber weiter gesenkt. Damit erwarten sie Preise, die deutlich langsamer steigen als eigentlich gewünscht. mehr...

Leitzins-Entscheidung: EZB schreckt vor weiterer Zinssenkung zurück

SPIEGEL ONLINE - 06.03.2014

Anders als von einigen Volkswirten erwartet, hat die Europäische Zentralbank den Leitzins unverändert gelassen. Trotz der zuletzt sehr niedrigen Inflationsrate bleibt der Zins auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent. mehr...

FINANZSYSTEME: Die Angst vor dem Big Bang

DER SPIEGEL - 01.03.2014

In den Geldhäusern der Euro-Zone herrscht Ausnahmezustand: Tausende Entsandte der EZB durchleuchten die Bücher. Der Bilanztest soll die Wiederauferstehung der europäischen Banken markieren. Doch das Experiment birgt Risiken. Martin Blessing hat es ... mehr...

FINANZMÄRKTE: Die Deutschen tun zu wenig

DER SPIEGEL - 24.02.2014

US-Investor George Soros, 83, über die Fehler Angela Merkels in der Euro-Krise und die Frage, warum es sich lohnen kann, in Griechenland zu investieren. SPIEGEL: Herr Soros, die "Financial Times" hat Ihren Quantum-Fonds gerade zum "erfolgreichsten ... mehr...

Gehälter bei EZB und Fed: Draghi verdient mehr als doppelt so viel wie Yellen

SPIEGEL ONLINE - 20.02.2014

EZB-Präsident Mario Draghi hat im vergangenen Jahr insgesamt rund 378.000 Euro Gehalt bekommen. Damit verdiente er deutlich mehr als die Bundeskanzlerin - und mehr als doppelt so viel wie die Chefin der US-Notenbank. mehr...

GLOBALISIERUNG: Das OHIO-Prinzip

DER SPIEGEL - 17.02.2014

Beim G-20-Treffen der Finanzminister werden die Schwellenländer darauf drängen, gemeinsam gegen steigende Zinsen vorzugehen. Die Industriestaaten wollen davon nichts wissen. Ihr Motto: Jeder soll seine eigenen Probleme lösen. Für Finanzminister Wol... mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Wie die EZB das Verfassungsgericht clever umgehen kann

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2014

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts scheint die deutschen Euro-Skeptiker zu stärken. Doch tatsächlich könnten die Karlsruher Richter der Europäischen Zentralbank sogar einen Anlass geliefert haben, ihre umstrittenen Anleihekäufe deutlich auszuweiten. mehr...

S.P.O.N. - Im Zweifel links: Jetzt geht es um die Macht in Europa

SPIEGEL ONLINE - 10.02.2014

"Fuck the EU", schimpft eine US-Diplomatin - weil die Amis Europa nicht mehr verstehen. Dabei beginnt hier nach der Euro-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts eine wegweisende Debatte: Wer hat die Macht, Banker oder Bürger? mehr...

Ratssitzungen: EZB will keine detaillierten Protokolle veröffentlichen

SPIEGEL ONLINE - 10.02.2014

Die Europäische Zentralbank will ihre Ratssitzungen dokumentieren und so transparenter werden. Genaue Protokolle wird es einem Bericht zufolge aber nicht geben. Auch das genaue Abstimmungsverhalten könnte im Dunkeln bleiben. mehr...

VERFASSUNGSGERICHT: Europa oder Demokratie?

DER SPIEGEL - 10.02.2014

Karlsruhe treibt den Streit um die Euro-Rettung auf die Spitze. Die Richter stellen Europa vor die Alternative: Entweder der Europäische Gerichtshof stoppt die Zentralbank - oder das Verfassungsgericht macht es selbst. An dem Freitag, als sechs Bun... mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






Themen von A-Z