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Alle Artikel und Hintergründe

Spekulation über Anleihekäufe: EZB will offenbar 50 Milliarden Euro ausgeben - pro Monat

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2015

Jetzt gibt es die erste Zahl: Die Europäische Zentralbank will Medienberichten zufolge Staatsanleihen im Wert von rund 50 Milliarden Euro monatlich ankaufen - und das mindestens ein Jahr lang. mehr...

Erwarteter Staatsanleihenkauf der EZB: Und schon schimpfen sie

SPIEGEL ONLINE - 20.01.2015

Die Europäische Zentralbank dürfte bald Staatsanleihen aufkaufen - in Deutschland ist die Entrüstung groß. Banken, Regierungsmitglieder und Ökonomen halten die geplante Aktion für hochriskant. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Es ist die entkoppelte Inflationserwartung, Dummkopf!

SPIEGEL ONLINE - 19.01.2015

Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank mutmaßlich den Ankauf von Staatsanleihen beschließen. Höchste Zeit, mit einigen Missverständnissen über solch ein Programm aufzuräumen. mehr...

Erwarteter EZB-Beschluss: Dax springt auf Rekordhoch

SPIEGEL ONLINE - 19.01.2015

Die Aussicht auf noch mehr billiges Geld von der Notenbank treibt Anleger in Aktien. Der Dax erklimmt erneut einen Rekord. Die Sorge um Euro und Konjunktur scheint verflogen. mehr...

Reaktionen auf EuGH-Gutachten: Das kommt einem Freibrief für die EZB gleich

SPIEGEL ONLINE - 14.01.2015

Die EZB darf Staatsanleihen von Euro-Krisenländern kaufen - diese Einschätzung des EuGH-Generalanwalts erregt die Gemüter. Die Bundesregierung fühlt sich bestätigt, die AfD und manche Ökonomen sind empört. mehr...

Rückendeckung vom EuGH: EZB darf Staatsanleihen kaufen

SPIEGEL ONLINE - 14.01.2015

Die Europäische Zentralbank darf nach Ansicht des Generalanwalts am EuGH massenhaft Staatsanleihen von Euro-Krisenländern kaufen. Sie muss dabei aber bestimmte Bedingungen einhalten. mehr...

Griechisches Schuldenkonzept: Der Freundeskreis der Gelddrucker

SPIEGEL ONLINE - 13.01.2015

Die Europäische Zentralbank soll einen Großteil der Schulden des Kontinents übernehmen: Für diesen Vorschlag wirbt das griechische Linksbündnis Syriza jetzt auch in Deutschland. Das Konzept ist umstritten, doch es hat prominente Unterstützer. mehr...

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Jetzt mach Dich mal quantitativ locker!

SPIEGEL ONLINE - 12.01.2015

Ende Januar berät die Europäische Zentralbank darüber, ob sie in großem Stil Staatsanleihen aufkauft. Das nährt gerade bei Deutschen Inflationsangst. Zu Recht? Ein Blick in die Bilanz einer Notenbank hilft, diese Frage zu beantworten. mehr...

S.P.O.N - Die Spur des Geldes: So funktioniert die Bilanz der Europäischen Zentralbank

SPIEGEL ONLINE - 05.01.2015

Jetzt wird's ernst: Die EZB will vermutlich Anfang 2015 über den möglichen Ankauf von Staatsanleihen entscheiden. Um diesen Schritt richtig einzuschätzen, muss man die Bilanz einer Zentralbank verstehen. Eine Erklärungshilfe. mehr...

Kampf gegen niedrige Inflation: EZB bereitet Kauf von Staatsanleihen vor

SPIEGEL ONLINE - 02.01.2015

Die Europäische Zentralbank kämpft gegen die niedrige Inflation - und bereitet mögliche Staatsanleihekäufe im neuen Jahr vor. Das Risiko, dass die Notenbank ihr Ziel stabiler Preise nicht erfülle, sei gestiegen, sagt EZB-Chef Mario Draghi. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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