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Alle Artikel und Hintergründe

Dramatische Woche: Wie sich Griechenland zum Referendum zittern könnte

SPIEGEL ONLINE - 28.06.2015

Geschlossene Banken, leere Geldautomaten und ein drohender Staatsbankrott: Die nächsten Tage werden dramatisch für Griechenland. Dennoch könnte das Land die Woche bis zum Referendum überstehen - und auf eine neue Chance hoffen. mehr...

Hohe Abhebungen: EZB erhöht Nothilfen für griechische Banken

SPIEGEL ONLINE - 23.06.2015

Bei der Griechenland-Rettung können die Politiker zunächst weiter auf die Hilfe der Europäischen Zentralbank setzen. Diese stockte die Nothilfen für griechische Banken auf. Denn wegen der Unsicherheit im Schuldenstreit leeren Griechen ihre Konten. mehr...

Justiz: Gezähmte Banker

DER SPIEGEL - 20.06.2015

Die höchsten EU-Richter binden die Europäische Zentralbank an das Recht ? und kommen dem Verfassungsgericht überraschend weit entgegen. Nur wenige Zuschauer verloren sich am Dienstag im Großen Sitzungssaal des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Lu... mehr...

Europäischer Gerichtshof: EZB darf Anleihen von Krisenstaaten kaufen

SPIEGEL ONLINE - 16.06.2015

Die Europäische Zentralbank darf zur Eurorettung grundsätzlich Staatsanleihen kaufen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Das Bundesverfassungsgericht hatte ihn um Rat gebeten - muss aber selbst noch seine Entscheidung fällen. mehr...

Geldpolitik: EZB belässt Leitzins bei 0,05 Prozent

SPIEGEL ONLINE - 03.06.2015

0,05 Prozent - so niedrig ist der Leitzins in der Eurozone seit September vergangenen Jahres, und dabei bleibt es zunächst auch. Die Europäische Zentralbank belässt den wichtigsten Zins im Währungsraum auf dem Rekordtief. mehr...

Finanzmärkte: EZB bedient Insider

DER SPIEGEL - 23.05.2015

Investoren haben möglicherweise ihr Insider-Wissen genutzt. Es war ein exklusiver Kreis geladener Gäste, der sich am vergangenen Montagabend im Londoner Berkeley Hotel traf: Topleute der Europäischen Zentralbank (EZB) und weiterer Notenbanken, Akad... mehr...

Kommunikationspanne: EZB schafft Vorabinformationen für Journalisten ab

SPIEGEL ONLINE - 21.05.2015

Die EZB will Anleihen früher kaufen als ursprünglich geplant: Diese lukrative Information erhielt zunächst nur ein kleiner Kreis von Finanzmanagern. Strengere Regeln sollen solche Pannen künftig verhindern - sie treffen allerdings nur Journalisten. mehr...

Deutsche Bank: EZB soll gegen Abspaltung der Privatkundensparte gewesen sein

SPIEGEL ONLINE - 28.04.2015

Die Deutsche Bank hatte die komplette Abspaltung ihres Privatkundengeschäfts erwogen, entschied sich letztlich aber für eine weniger radikale Lösung. Laut einem Agenturbericht spielten dabei auch Bedenken der Europäischen Zentralbank eine Rolle. mehr...

Rekordtief: EZB hält an niedrigem Leitzins fest

SPIEGEL ONLINE - 15.04.2015

Banken im Euroraum können sich nach wie vor äußerst günstig Geld leihen: Die Europäische Zentralbank belässt ihren Leitzins bei 0,05 Prozent - und bestraft weiterhin Institute, die Geld lieber bei ihr parken. mehr...

Marodes Kunstwerk in Frankfurt: Der Euro braucht ein Hilfspaket

SPIEGEL ONLINE - 09.04.2015

Vor der alten EZB-Zentrale steht eine 14 Meter hohe Euro-Statue. Ihr droht der Verfall. Nun bemühen sich ihre Betreiber um ein Rettungspaket. mehr...


Wie Notenbanken funktionieren
Woher nehmen Notenbanken das ganze Geld?
Für die Milliardensummen, die die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) im Verlauf der Finanzkrise den Banken zur Verfügung stellten, müssen die Notenbanken nicht die Notenpresse anwerfen und Geldscheine drucken. Die Beträge werden lediglich auf den Konten der Geschäftsbanken gutgeschrieben, die bei den Notenbanken geführt werden. Gegen Wertpapiere als Sicherheiten leiht die EZB oder Fed Geld aus. Nach einer bestimmten Frist zahlen die Banken die Summe inklusive Zins zurück.
Können sie pleitegehen?
Technisch nein. Die EZB hat im Euro-Raum das Monopol über das Zentralbankgeld und kann unabhängig darüber entscheiden, wann sie wie viel Geld in Umlauf bringt.
Warum buttern sie so viel Geld in die Märkte?
Generell leihen sich Geldinstitute auf dem Geldmarkt untereinander oder bei der EZB oder Fed Geld aus und zahlen dafür Zinsen - so wie ein Bankkunde bei einer Bank einen Kredit bekommt und diesen abträgt. Für die Geschäftsbanken ist es wichtig, dass sie über flüssiges Geld (Liquidität) verfügen, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher. Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und eventueller noch unbekannter Risiken bei einzelnen Häusern sind die Banken jedoch misstrauischer geworden und nicht mehr im üblichen Maße bereit, sich gegenseitig Geld auszuleihen. In so einem Fall können die Notenbanken eine Finanzspritze geben, um einen Geldengpass (Kreditklemme) zu verhindern. Vorrangiges Ziel der Notenbanken sind stabile Preise. Die EZB ist laut EU-Vertrag aber auch für die Stabilität des Finanzsystems mitverantwortlich.






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