Echte Euroscheine überstehen eine Runde in der Waschmaschine völlig unbeschadet. Doch es gibt auch einfachere Wege, "Blüten" von Falschgeld zu unterscheiden. Die Banknoten haben etliche Sicherheitsmerkmale. Die Deutsche Bundesbank empfiehlt, stets mehrere davon zu prüfen. Die Faustregel ist: "Fühlen, Sehen, Kippen"
Durch den sogenannten Stichtiefdruck auf der Vorderseite der Scheine heben sich Teile von der Oberfläche ab und sind so ertastbar. Dazu zählen die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank am oberen Rand (BCE, ECB, EZB, EKT, EKP), die Wertzahlen des Scheines sowie die Abbildungen der Fenster und Tore, die sich auf den Motiven finden.
Im Gegenlicht werden drei Sicherheitsmerkmale sichtbar: Auf der unbedruckten Fläche schimmert das Wasserzeichen mit Motiv und Wertzahl. Außerdem ist dann der Sicherheitsfaden in der Mitte der Banknote erkennbar. Mit dem "Durchsichtsregister" links oben auf der Scheinvorderseite wird erst im Gegenlicht eine vollständige Zahl.
Bei Scheinen bis 20 Euro befindet sich ein Folienstreifen am rechten Rand der Vorderseite. Je nach Lichteinfall schimmert das Eurosymbol oder die Wertzahl. Bei Scheinen von 50 Euro an erscheint auf dem eckigen Folienelement zudem das Architekturmotiv des Scheins.