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Alle Artikel und Hintergründe

Frag die Karriereberaterin Ich bin wer, ich kann was, wieso krieg ich keinen Job?

Frag die Karriereberaterin: Ich bin wer, ich kann was, wieso krieg ich keinen Job?
KarriereSPIEGEL - 17.06.2015

Der Bewerber ist der absolute Top-Kandidat. Er hat alles richtig gemacht. Und doch stellt ihn niemand ein - 161 Bewerbungen blieben erfolglos. Karriereexpertin Svenja Hofert rät zur Verstellung: Spielen Sie Schmidtchen und nicht Schmidt. mehr... Forum ]

PR-Coup Virgin-Chef Branson spendiert Mitarbeitern ein Jahr Elternzeit - jedenfalls einigen

PR-Coup: Virgin-Chef Branson spendiert Mitarbeitern ein Jahr Elternzeit - jedenfalls einigen
KarriereSPIEGEL - 11.06.2015

Die Ankündigung klingt toll: Richard Branson zahlt seinen Mitarbeitern für ein Jahr das Gehalt weiter, wenn sie sich um ihren Nachwuchs kümmern. Doch der Virgin-Chef ist nicht so großzügig, wie es scheint. Von Helene Endres mehr... Forum ]

Frag den Personalchef Wann geraten Bewerber unter Faulpelz-Verdacht?

Frag den Personalchef: Wann geraten Bewerber unter Faulpelz-Verdacht?
KarriereSPIEGEL - 10.06.2015

Unternehmen verlangen von Neulingen meist vollen Einsatz. Sollte man Themen wie Teilzeit oder Sabbaticals bei Bewerbungen besser meiden? In der neuen Serie "Jetzt mal ehrlich" spricht ein Personalchef Klartext. Von Adrian Schimpf mehr... Forum ]

Geld, Arbeitszeit, Familie Die Problemzonen der Arbeitnehmer

Geld, Arbeitszeit, Familie: Die Problemzonen der Arbeitnehmer
KarriereSPIEGEL - 03.06.2015

Höheres Gehalt, bessere Chefs - und mehr Zeit für Kinder. Wie Deutsche sich die Arbeit wünschen, zeigt eine Studie des Bundesarbeitsministeriums. In der Realität sind Überstunden bei vielen die Regel. Von Sara Schurmann mehr... Forum ]

Teilzeitarbeit Dauerpräsenz war gestern

Teilzeitarbeit: Dauerpräsenz war gestern
KarriereSPIEGEL - 24.05.2015

Zwei Kinder, ein Pflegefall in der Familie und trotzdem 40 Stunden im Büro? Wenn Mitarbeiter reduzieren möchten, müssen Chefs oft zustimmen. Manche wollen auch selbst weniger arbeiten - Tipps für einen Abschied aus der Vollzeit. mehr... Forum ]

Arbeit weltweit Immer weniger Menschen haben einen festen Job

Arbeit weltweit: Immer weniger Menschen haben einen festen Job
KarriereSPIEGEL - 19.05.2015

Nur ein Viertel der Arbeitskräfte weltweit ist angestellt und bezieht ein festes Gehalt. Die Internationale Arbeitsorganisation warnt vor zunehmender Unsicherheit, auch in Deutschland. mehr... Forum ]

Mehr Kreativität So planten Genies ihren Tag

Mehr Kreativität: So planten Genies ihren Tag
KarriereSPIEGEL - 24.03.2015

Von Beethoven bis Andy Warhol wussten sich berühmte Geistesgrößen zu helfen, um Raum für Kreativität zu schaffen. Der Trick mit dem abgeschraubten Türknauf oder Picassos "Zu-Hause-Tag" - der Überblick über sehr eigene Rituale. Von Kai Lange mehr... Forum ]

Job als Selbstverwirklichung Arbeit, einfach supergeil

Job als Selbstverwirklichung: Arbeit, einfach supergeil
KarriereSPIEGEL - 15.12.2014

Früher wurde gearbeitet, um Geld zu verdienen. Heute denken viele, dass der Job gefälligst auch noch Spaß machen soll: Arbeitszeit als Dauer-Happy-Hour. Geht's noch? Ein Gastbeitrag von Miriam Collée und Katrin Wilkens mehr... Forum ]

Arbeiten ohne festen Arbeitsplatz Mama, ich will Nomade werden

Arbeiten ohne festen Arbeitsplatz: Mama, ich will Nomade werden
KarriereSPIEGEL - 17.10.2014

Thorsten Kolsch, 34, hat einen Film über Menschen gedreht, die von unterwegs arbeiten, nur mit Laptop und Handy. Jetzt will er selbst digitaler Nomade werden. Seine Eltern sind entsetzt. Von Anja Tiedge mehr... Forum ]

Auszeit, Gehalt, Leistungen Was pflegende Angehörige wissen sollten

Auszeit, Gehalt, Leistungen: Was pflegende Angehörige wissen sollten
KarriereSPIEGEL - 15.10.2014

Die Regierung hat beschlossen, Menschen besser abzusichern, die kranke Angehörige pflegen. Wie lange kann man sich freistellen lassen? Wie sieht es mit dem Gehalt aus? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. mehr... Forum ]


Die wunderbare Welt der flexiblen Arbeit
Wir sind hier bei "Wünsch dir was"
Für flexible Arbeitszeiten gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Modellen. Manche werden in vielen Unternehmen, andere nur ausnahmsweise praktiziert. Insgesamt arbeiten gut 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mit einem solchen Stundenplan. Ein kleines Glossar der modernen Welt der Arbeitszeiten.
Reduzierte Tagesarbeitszeit
Der Klassiker, der kaum Freiräume ermöglicht. Ein Angestellter arbeitet zum Beispiel nur vormittags oder nachmittags. Die Zeitfenster ändern sich nicht.
Reduzierte Wochenarbeitszeit
Eine fast ebenso gängige Variante: Drei- oder Viertagewoche, die übrigen Tage sind frei, und Teilzeitmitarbeiter bestimmen in Absprache mit ihrem Team den freien Tag oft selbst.
Reduzierte Monatsarbeitszeit
Wenig verbreitet: Man verteilt ein Zeitbudget beliebig auf den Kalendermonat. Drei Wochen am Stück arbeiten, eine Woche frei - das geht.
Gleitzeit
Auch "gleitende Arbeitszeit" genannt, bedeutet, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt sind, sondern zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verabredet werden. Man unterscheidet "einfache" und "qualifizierte" Gleitzeit. Bei der "einfachen" Gleitzeit wird eine feste "Kernarbeitszeit" und ein "Gleitzeitrahmen" festgelegt, z.B. 7-20 Uhr Gleitzeitrahmen / 10-17 Uhr Kernarbeitszeit. Bei der "qualifizierten" Gleitzeit wird die "Kernarbeitszeit" noch einmal reduziert oder ganz abgeschafft. Vereinbart wird meist eine bestimmte Stundenzahl in der Woche, im Monat oder im Jahr. Die weitere Planung der Arbeitszeit übernimmt der Arbeitnehmer in eigener Verantwortung.
Arbeitszeitkonten
Viele Unternehmen haben mittlerweile Konten eingeführt, auf welchen die Arbeitszeit laut Vertrag, Tarif oder Vereinbarung mit der tatsächlich geleisteten Arbeit verrechnet wird. Besonders bei Modellen wie Gleitzeit oder bei Schichtarbeit werden sie eingesetzt; zudem gibt es meist Vereinbarungen, wie viel "Guthaben" oder "Schulden" auf einem solchen Konto angesammelt werden dürfen.
Sabbatical
Im Sabbatjahr ließen die Bauern Israels, so erzählt das Alte Testament, die Felder ruhen und alle Schulden wurden erlassen. In der Arbeitswelt können Beschäftigte in regelmäßigen Zeiträumen ein bezahltes Sabbatjahr nehmen, wenn sie zum Beispiel Arbeitszeit angespart oder eine Zeitlang Vollzeit für das halbe Gehalt gearbeitet haben.
Jahresarbeitszeit
Streng genommen eine Variante der Gleizeit: Arbeitgeber und Angestellte verteilen in Absprache das Arbeitszeitvolumen eines Betriebs nicht gleichmäßig, sondern flexibel über ein Jahr. Dieses Modell bietet sich dann an, wenn es vorhersehbare saisonale Schwankungen im Arbeitsaufkommen gibt.
Job-Sharing
Ein recht seltenes Modell: Ein, zwei oder auch drei Kollegen teilen sich eine Vollzeitstelle. Wer wann im Büro sitzt, machen sie unter sich aus. Jeder Jobpartner ist im Prinzip für sich selbst verantwortlich. Eine weitere Variante ist das "Job-Pairing", bei dem mehrere Kollegen ein Team bilden, das die Verantwortung, meist für ein weit gestecktes Arbeitsziel oder Projekt, gemeinsam trägt.
Vertrauensarbeitszeit
Dieses Arbeitszeitmodell hat kaum noch mit dem genauen Zeitraum zu tun, der für Arbeit aufgewandt werden muss. Es orientiert sich eher an einem bestimmten Arbeitsziel, einem Produkt zum Beispiel, das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein soll. Bei der Vertrauensarbeitszeit liegt es weitgehend in der Verantwortung des Arbeitnehmers, seine Zeit und seine Arbeit zu organisieren. Überstunden gibt es bei diesem Modell nicht, dafür auch kein Zuspätkommen. Eine vertraglich festgelegte Arbeitszeit aber sehr wohl, sie wird jedoch meist nicht kontrolliert.


Wie wir ticken
Im Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt...
Mit seiner Arbeitsgruppe an der LMU München erforscht Till Roenneberg, wie das Licht den Tagesrhythmus des Menschen beeinflusst und wie die verschiedenen Chronotypen reagieren. "Unser biologischer Rhythmus ist angeboren, und seine Missachtung hat gesundheitliche Folgen", sagt er.
Forschung zum Tag- und Nachtrhythmus
Roenneberg und sein Forscherteam sammeln im Rahmen der Forschungsnetzwerke ClockWORK und EUCLOCK seit über zehn Jahren per Internet-Fragebögen Informationen über menschliche Tagesabläufe. 110.000 EU-Bürger haben bisher mitgemacht, von Kindern bis zu alten Menschen. Online gaben sie Auskünfte über ihre Bettzeit, Schlafdauer, Weckzeit und die Stunden, die sie täglich draußen bei Tageslicht verbringen. Zusammen mit Schlaftagebüchern, -laboren und Aktivitätsmessgeräten liefern all diese Daten weitere Erkenntnisse über die innere Uhr.
Und welcher Chronotyp sind Sie?
Wer einen der MCTQ-Fragebogen (Munich Chronotype Questionnaire) beantwortet, bekommt als Feedback eine Beurteilung seiner persönlichen Innenzeit. Den Fragebogen gibt es hier: www.imp-muenchen.de. In seinem neuen Buch "Wie wir ticken" erklärt Till Roenneberg an vielen Fallbeispielen alle Fragen rund um die innere Uhr.


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