Arbeiten ohne festen Arbeitsplatz Mama, ich will Nomade werden

Arbeiten ohne festen Arbeitsplatz: Mama, ich will Nomade werden
KarriereSPIEGEL - 17.10.2014

Thorsten Kolsch, 34, hat einen Film über Menschen gedreht, die von unterwegs arbeiten, nur mit Laptop und Handy. Jetzt will er selbst digitaler Nomade werden. Seine Eltern sind entsetzt. Von Anja Tiedge mehr... Forum ]

Auszeit, Gehalt, Leistungen Was pflegende Angehörige wissen sollten

Auszeit, Gehalt, Leistungen: Was pflegende Angehörige wissen sollten
KarriereSPIEGEL - 15.10.2014

Die Regierung hat beschlossen, Menschen besser abzusichern, die kranke Angehörige pflegen. Wie lange kann man sich freistellen lassen? Wie sieht es mit dem Gehalt aus? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. mehr... Forum ]

Studie zu Mehrarbeit Arbeitgeber zahlen nicht mal jede zweite Überstunde

Studie zu Mehrarbeit: Arbeitgeber zahlen nicht mal jede zweite Überstunde
KarriereSPIEGEL - 03.09.2014

Für viele Arbeitnehmer sind Überstunden die Regel - doch das wird kaum honoriert. Deutsche Unternehmen zahlen laut einer neuen Studie nicht einmal die Hälfte der Mehrarbeit. mehr... Forum ]

Arbeitsrecht Wie Chefs Teilzeit ausnutzen - und wie Sie sich wehren

Arbeitsrecht: Wie Chefs Teilzeit ausnutzen - und wie Sie sich wehren
KarriereSPIEGEL - 05.08.2014

Wer Teilzeit arbeitet, verdient zwar weniger, ist dafür aber flexibler. Das hat auch mancher Chef erkannt - und setzt seine Teilzeitkräfte spontan auf Abruf ein. Doch die müssen sich nicht alles gefallen lassen. mehr... Forum ]

Kinderbetreuung im Unternehmen Klein, aber Kita

Kinderbetreuung im Unternehmen: Klein, aber Kita
KarriereSPIEGEL - 10.07.2014

Bis zu 1500 Euro pro Kind und Monat: Eine Betriebskita zu betreiben ist nicht nur teuer, sondern auch aufwendig. Viele Konzerne verzichten deshalb darauf. Ein 70-Mann-Unternehmen zeigt, dass es doch geht - und warum sich der Aufwand lohnt. Von Peter Ilg mehr... Forum ]

Rente mit 63 Betriebe rechnen mit Ruhestandswelle

Rente mit 63: Betriebe rechnen mit Ruhestandswelle
KarriereSPIEGEL - 08.07.2014

Die Rente mit 63 ist in Kraft - was heißt das für die Unternehmen? Die Hälfte der Betriebe erwartet, dass sich nun viele Kollegen aufs Altenteil verabschieden. Die Nachbesetzung sehen sie als Problem. Von Matthias Kaufmann mehr... Forum ]

EU-Ländervergleich Wo es den Mindestlohn schon gibt

EU-Ländervergleich: Wo es den Mindestlohn schon gibt
KarriereSPIEGEL - 03.07.2014

Jahrelang wurde in Deutschland um den Mindestlohn gestritten, jetzt ist er beschlossene Sache. Damit ist die Bundesrepublik spät dran, in den meisten EU-Staaten gibt es bereits eine Lohnuntergrenze. Vorreiter ist eines der kleinsten Länder Europas. mehr... Forum ]

Mindestlohn Firmen planen kaum Entlassungen

Mindestlohn: Firmen planen kaum Entlassungen
KarriereSPIEGEL - 20.03.2014

Nicht unter 8,50 Euro pro Stunde: Der Mindestlohn soll für soziale Gerechtigkeit sorgen, Skeptiker fürchten aber Entlassungswellen. Zu Unrecht, wie eine Ifo-Umfrage zeigt. Die meisten Unternehmen zahlen ohnehin mehr. mehr... Forum ]

Immer weniger Heimarbeiter "Viele Chefs sind Kontrollfreaks"

Immer weniger Heimarbeiter: "Viele Chefs sind Kontrollfreaks"
KarriereSPIEGEL - 20.02.2014

Interview Die Zahl der Heimarbeiter in Deutschland sinkt - während im Rest Europas immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten. Arbeitsmarktexperte Karl Brenke erklärt im Interview, woran das liegen könnte und was die Heimarbeit mit dem Wetter zu tun hat. Ein Interview von Anja Tiedge mehr... Forum ]

Home Office Immer weniger Deutsche arbeiten von zu Hause aus

Home Office: Immer weniger Deutsche arbeiten von zu Hause aus
KarriereSPIEGEL - 19.02.2014

Heimarbeit schien jahrelang auf dem Vormarsch. Viele hofften, Job und Familie so leichter unter einen Hut zu bekommen. Doch tatsächlich arbeiten immer weniger Menschen in den eigenen vier Wänden, so eine Studie des DIW. Besonders überraschend ist die Entwicklung bei Frauen. mehr... Forum ]



Die wunderbare Welt der flexiblen Arbeit
Wir sind hier bei "Wünsch dir was"
Corbis
Für flexible Arbeitszeiten gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Modellen. Manche werden in vielen Unternehmen, andere nur ausnahmsweise praktiziert. Insgesamt arbeiten gut 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mit einem solchen Stundenplan. Ein kleines Glossar der modernen Welt der Arbeitszeiten.
Reduzierte Tagesarbeitszeit
Der Klassiker, der kaum Freiräume ermöglicht. Ein Angestellter arbeitet zum Beispiel nur vormittags oder nachmittags. Die Zeitfenster ändern sich nicht.
Reduzierte Wochenarbeitszeit
Eine fast ebenso gängige Variante: Drei- oder Viertagewoche, die übrigen Tage sind frei, und Teilzeitmitarbeiter bestimmen in Absprache mit ihrem Team den freien Tag oft selbst.
Reduzierte Monatsarbeitszeit
Wenig verbreitet: Man verteilt ein Zeitbudget beliebig auf den Kalendermonat. Drei Wochen am Stück arbeiten, eine Woche frei - das geht.
Gleitzeit
Auch "gleitende Arbeitszeit" genannt, bedeutet, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt sind, sondern zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verabredet werden. Man unterscheidet "einfache" und "qualifizierte" Gleitzeit. Bei der "einfachen" Gleitzeit wird eine feste "Kernarbeitszeit" und ein "Gleitzeitrahmen" festgelegt, z.B. 7-20 Uhr Gleitzeitrahmen / 10-17 Uhr Kernarbeitszeit. Bei der "qualifizierten" Gleitzeit wird die "Kernarbeitszeit" noch einmal reduziert oder ganz abgeschafft. Vereinbart wird meist eine bestimmte Stundenzahl in der Woche, im Monat oder im Jahr. Die weitere Planung der Arbeitszeit übernimmt der Arbeitnehmer in eigener Verantwortung.
Arbeitszeitkonten
Viele Unternehmen haben mittlerweile Konten eingeführt, auf welchen die Arbeitszeit laut Vertrag, Tarif oder Vereinbarung mit der tatsächlich geleisteten Arbeit verrechnet wird. Besonders bei Modellen wie Gleitzeit oder bei Schichtarbeit werden sie eingesetzt; zudem gibt es meist Vereinbarungen, wie viel "Guthaben" oder "Schulden" auf einem solchen Konto angesammelt werden dürfen.
Sabbatical
Im Sabbatjahr ließen die Bauern Israels, so erzählt das Alte Testament, die Felder ruhen und alle Schulden wurden erlassen. In der Arbeitswelt können Beschäftigte in regelmäßigen Zeiträumen ein bezahltes Sabbatjahr nehmen, wenn sie zum Beispiel Arbeitszeit angespart oder eine Zeitlang Vollzeit für das halbe Gehalt gearbeitet haben.
Jahresarbeitszeit
Streng genommen eine Variante der Gleizeit: Arbeitgeber und Angestellte verteilen in Absprache das Arbeitszeitvolumen eines Betriebs nicht gleichmäßig, sondern flexibel über ein Jahr. Dieses Modell bietet sich dann an, wenn es vorhersehbare saisonale Schwankungen im Arbeitsaufkommen gibt.
Job-Sharing
Ein recht seltenes Modell: Ein, zwei oder auch drei Kollegen teilen sich eine Vollzeitstelle. Wer wann im Büro sitzt, machen sie unter sich aus. Jeder Jobpartner ist im Prinzip für sich selbst verantwortlich. Eine weitere Variante ist das "Job-Pairing", bei dem mehrere Kollegen ein Team bilden, das die Verantwortung, meist für ein weit gestecktes Arbeitsziel oder Projekt, gemeinsam trägt.
Vertrauensarbeitszeit
Dieses Arbeitszeitmodell hat kaum noch mit dem genauen Zeitraum zu tun, der für Arbeit aufgewandt werden muss. Es orientiert sich eher an einem bestimmten Arbeitsziel, einem Produkt zum Beispiel, das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein soll. Bei der Vertrauensarbeitszeit liegt es weitgehend in der Verantwortung des Arbeitnehmers, seine Zeit und seine Arbeit zu organisieren. Überstunden gibt es bei diesem Modell nicht, dafür auch kein Zuspätkommen. Eine vertraglich festgelegte Arbeitszeit aber sehr wohl, sie wird jedoch meist nicht kontrolliert.


Wie wir ticken
Im Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt...
DPA
Mit seiner Arbeitsgruppe an der LMU München erforscht Till Roenneberg, wie das Licht den Tagesrhythmus des Menschen beeinflusst und wie die verschiedenen Chronotypen reagieren. "Unser biologischer Rhythmus ist angeboren, und seine Missachtung hat gesundheitliche Folgen", sagt er.
Forschung zum Tag- und Nachtrhythmus
Roenneberg und sein Forscherteam sammeln im Rahmen der Forschungsnetzwerke ClockWORK und EUCLOCK seit über zehn Jahren per Internet-Fragebögen Informationen über menschliche Tagesabläufe. 110.000 EU-Bürger haben bisher mitgemacht, von Kindern bis zu alten Menschen. Online gaben sie Auskünfte über ihre Bettzeit, Schlafdauer, Weckzeit und die Stunden, die sie täglich draußen bei Tageslicht verbringen. Zusammen mit Schlaftagebüchern, -laboren und Aktivitätsmessgeräten liefern all diese Daten weitere Erkenntnisse über die innere Uhr.
Und welcher Chronotyp sind Sie?
Wer einen der MCTQ-Fragebogen (Munich Chronotype Questionnaire) beantwortet, bekommt als Feedback eine Beurteilung seiner persönlichen Innenzeit. Den Fragebogen gibt es hier: www.imp-muenchen.de. In seinem neuen Buch "Wie wir ticken" erklärt Till Roenneberg an vielen Fallbeispielen alle Fragen rund um die innere Uhr.


Social Networks