Beruf und Erziehung Frühe Kinderkrippe schadet nicht

Beruf und Erziehung: Frühe Kinderkrippe schadet nicht
KarriereSPIEGEL - 12.06.2013

Leidet der Nachwuchs, wenn die Mutter schon im ersten Lebensjahr des Kindes wieder arbeitet? Britische Forscher geben darauf eine überraschende Antwort: früher ja, heute nein. mehr... Forum ]

Krankenkassen-Studie Teilzeitjobs machen Männer krank

Krankenkassen-Studie: Teilzeitjobs machen Männer krank
KarriereSPIEGEL - 08.06.2013

Kürzere Arbeitszeiten schlagen Männern aufs Gemüt. Teilzeitarbeiter werden häufiger depressiv und nehmen mehr Psychopharmaka als Kollegen mit Vollzeitjobs. Auch unter befristeten Verträgen leiden Männer besonders stark. mehr... Forum ]

Kita und Beruf Krise am Betreuungsstandort Deutschland

Kita und Beruf: Krise am Betreuungsstandort Deutschland
KarriereSPIEGEL - 28.05.2013

Kind da, aber keine Kita: So ist es oft aussichtslos, Familie und Beruf zu koordinieren. Immer öfter springen Unternehmen ein und suchen für die Kinder von Mitarbeitern nach Betreuungsplätzen. Hilft das nicht, können Eltern auf Unterstützung vom Amt pochen. mehr... Forum ]

Frust bei der Arbeit Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Job

Frust bei der Arbeit: Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Job
KarriereSPIEGEL - 07.05.2013

Die Bezahlung ist lausig, der Abteilungsleiter ein Soziopath und das Arbeitsklima niederschmetternd: 48 Prozent der deutschen Arbeitnehmer hadern mit ihrem Job. Eine andere Stelle wollen die meisten aber trotzdem nicht suchen. mehr... Forum ]

Teilzeit-Verächter Deutsche Chefs schlagen Wurzeln im Büro

Teilzeit-Verächter: Deutsche Chefs schlagen Wurzeln im Büro
KarriereSPIEGEL - 06.05.2013

Eltern pflegen, Kinder betreuen, mehr Sport treiben - Gründe, weniger zu arbeiten, gibt es viele. Doch Führungskräfte arbeiten in Deutschland meistens Vollzeit. Eine internationale Studie zeigt, wo Manager weniger arbeiten - und wie wichtig sie als Vorbilder sind. mehr... Forum ]

Neuer Job in der Elternzeit Seitensprung mit Comeback-Garantie

Neuer Job in der Elternzeit: Seitensprung mit Comeback-Garantie
KarriereSPIEGEL - 21.03.2013

Zwei Arbeitsverträge bei zwei verschiedenen Firmen? Die Elternzeit macht es möglich. Verweigert der Chef eine Teilzeitstelle, dürfen die Angestellten bei anderen Firmen anheuern - und spätestens nach drei Jahren trotzdem auf eine Rückkehr in den alten Job pochen. Von Annick Eimer mehr... Forum ]

Beruf und Familie Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit

Beruf und Familie: Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit
KarriereSPIEGEL - 07.03.2013

Sie pflegen Kinder, sie betreuen Angehörige: Familiäre Pflichten hindern knapp die Hälfte aller Frauen in Deutschland daran, ganztätig zu arbeiten. Rund 45 Prozent von ihnen sind nur in Teilzeit tätig. Nur die Niederlande toppen diese Quote in Europa noch. mehr... Forum ]

Jobs im Silicon Valley Arbeiten in der Oase

Jobs im Silicon Valley: Arbeiten in der Oase
KarriereSPIEGEL - 02.03.2013

Schluss mit Heimarbeit, alle ins Büro. Für ihren Vorstoß erntet Yahoo-Chefin Marissa Mayer Kritik im Silicon Valley. Warum eigentlich? Die Unternehmen im Tech-Eldorado bieten ein Jobumfeld, von dem viele nur träumen können. Für manchen Angestellten ist die Firma schon längst das Zuhause. Aus San Francisco berichtet Jochen A. Siegle mehr... Forum ]

Debatte um Home-Office Ode ans Büro

Debatte um Home-Office: Ode ans Büro
KarriereSPIEGEL - 28.02.2013

Home-Office war gestern: Die Yahoo-Chefin beordert ihre Mitarbeiter dorthin zurück, wo Arbeit hingehört, und die Welt schreit auf. Warum eigentlich? Büros fördern Kreativität, verhindern Faulheit wie Selbstausbeutung und sorgen für ein besseres Privatleben. Ein Kommentar von Thomas Tuma mehr... Forum ]

Diskussion über Heimarbeit "Yahoo katapultiert sich ins Abseits"

Diskussion über Heimarbeit: "Yahoo katapultiert sich ins Abseits"
KarriereSPIEGEL - 28.02.2013

Interview Schluss mit Home Office - ab Juni gilt bei Yahoo wieder Anwesenheitspflicht. Diese Nachricht sorgte weltweit für Diskussionen. Bei Microsoft entscheidet noch jeder selbst, wann und wo er arbeiten will. Hat sich das Konzept schon wieder überholt? Ein Anruf bei Microsoft-Personalchefin Brigitte Hirl-Höfer. mehr... Forum ]


Die wunderbare Welt der flexiblen Arbeit
Wir sind hier bei "Wünsch dir was"
Corbis
Für flexible Arbeitszeiten gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Modellen. Manche werden in vielen Unternehmen, andere nur ausnahmsweise praktiziert. Insgesamt arbeiten gut 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mit einem solchen Stundenplan. Ein kleines Glossar der modernen Welt der Arbeitszeiten.
Reduzierte Tagesarbeitszeit
Der Klassiker, der kaum Freiräume ermöglicht. Ein Angestellter arbeitet zum Beispiel nur vormittags oder nachmittags. Die Zeitfenster ändern sich nicht.
Reduzierte Wochenarbeitszeit
Eine fast ebenso gängige Variante: Drei- oder Viertagewoche, die übrigen Tage sind frei, und Teilzeitmitarbeiter bestimmen in Absprache mit ihrem Team den freien Tag oft selbst.
Reduzierte Monatsarbeitszeit
Wenig verbreitet: Man verteilt ein Zeitbudget beliebig auf den Kalendermonat. Drei Wochen am Stück arbeiten, eine Woche frei - das geht.
Gleitzeit
Auch "gleitende Arbeitszeit" genannt, bedeutet, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt sind, sondern zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verabredet werden. Man unterscheidet "einfache" und "qualifizierte" Gleitzeit. Bei der "einfachen" Gleitzeit wird eine feste "Kernarbeitszeit" und ein "Gleitzeitrahmen" festgelegt, z.B. 7-20 Uhr Gleitzeitrahmen / 10-17 Uhr Kernarbeitszeit. Bei der "qualifizierten" Gleitzeit wird die "Kernarbeitszeit" noch einmal reduziert oder ganz abgeschafft. Vereinbart wird meist eine bestimmte Stundenzahl in der Woche, im Monat oder im Jahr. Die weitere Planung der Arbeitszeit übernimmt der Arbeitnehmer in eigener Verantwortung.
Arbeitszeitkonten
Viele Unternehmen haben mittlerweile Konten eingeführt, auf welchen die Arbeitszeit laut Vertrag, Tarif oder Vereinbarung mit der tatsächlich geleisteten Arbeit verrechnet wird. Besonders bei Modellen wie Gleitzeit oder bei Schichtarbeit werden sie eingesetzt; zudem gibt es meist Vereinbarungen, wie viel "Guthaben" oder "Schulden" auf einem solchen Konto angesammelt werden dürfen.
Sabbatical
Im Sabbatjahr ließen die Bauern Israels, so erzählt das Alte Testament, die Felder ruhen und alle Schulden wurden erlassen. In der Arbeitswelt können Beschäftigte in regelmäßigen Zeiträumen ein bezahltes Sabbatjahr nehmen, wenn sie zum Beispiel Arbeitszeit angespart oder eine Zeitlang Vollzeit für das halbe Gehalt gearbeitet haben.
Jahresarbeitszeit
Streng genommen eine Variante der Gleizeit: Arbeitgeber und Angestellte verteilen in Absprache das Arbeitszeitvolumen eines Betriebs nicht gleichmäßig, sondern flexibel über ein Jahr. Dieses Modell bietet sich dann an, wenn es vorhersehbare saisonale Schwankungen im Arbeitsaufkommen gibt.
Job-Sharing
Ein recht seltenes Modell: Ein, zwei oder auch drei Kollegen teilen sich eine Vollzeitstelle. Wer wann im Büro sitzt, machen sie unter sich aus. Jeder Jobpartner ist im Prinzip für sich selbst verantwortlich. Eine weitere Variante ist das "Job-Pairing", bei dem mehrere Kollegen ein Team bilden, das die Verantwortung, meist für ein weit gestecktes Arbeitsziel oder Projekt, gemeinsam trägt.
Vertrauensarbeitszeit
Dieses Arbeitszeitmodell hat kaum noch mit dem genauen Zeitraum zu tun, der für Arbeit aufgewandt werden muss. Es orientiert sich eher an einem bestimmten Arbeitsziel, einem Produkt zum Beispiel, das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein soll. Bei der Vertrauensarbeitszeit liegt es weitgehend in der Verantwortung des Arbeitnehmers, seine Zeit und seine Arbeit zu organisieren. Überstunden gibt es bei diesem Modell nicht, dafür auch kein Zuspätkommen. Eine vertraglich festgelegte Arbeitszeit aber sehr wohl, sie wird jedoch meist nicht kontrolliert.


Wie wir ticken
Im Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt...
DPA
Mit seiner Arbeitsgruppe an der LMU München erforscht Till Roenneberg, wie das Licht den Tagesrhythmus des Menschen beeinflusst und wie die verschiedenen Chronotypen reagieren. "Unser biologischer Rhythmus ist angeboren, und seine Missachtung hat gesundheitliche Folgen", sagt er.
Forschung zum Tag- und Nachtrhythmus
Roenneberg und sein Forscherteam sammeln im Rahmen der Forschungsnetzwerke ClockWORK und EUCLOCK seit über zehn Jahren per Internet-Fragebögen Informationen über menschliche Tagesabläufe. 110.000 EU-Bürger haben bisher mitgemacht, von Kindern bis zu alten Menschen. Online gaben sie Auskünfte über ihre Bettzeit, Schlafdauer, Weckzeit und die Stunden, die sie täglich draußen bei Tageslicht verbringen. Zusammen mit Schlaftagebüchern, -laboren und Aktivitätsmessgeräten liefern all diese Daten weitere Erkenntnisse über die innere Uhr.
Und welcher Chronotyp sind Sie?
Wer einen der MCTQ-Fragebogen (Munich Chronotype Questionnaire) beantwortet, bekommt als Feedback eine Beurteilung seiner persönlichen Innenzeit. Den Fragebogen gibt es hier: www.imp-muenchen.de. In seinem neuen Buch "Wie wir ticken" erklärt Till Roenneberg an vielen Fallbeispielen alle Fragen rund um die innere Uhr.


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