Home Office Ein Drittel der Firmen schickt die Mitarbeiter heim

Home Office: Ein Drittel der Firmen schickt die Mitarbeiter heim
KarriereSPIEGEL - 25.10.2013

Als Yahoo Hunderte Mitarbeiter vom Home Office in die Konzernzentrale zurückpfiff, war die Aufregung groß. Kein Wunder: Telearbeit zu Hause ist populär. Deutsche Firmen, die sich darauf einlassen, bauen das Angebot oft zügig aus. mehr... Forum ]

Interimsmanager Flatrate für Lückenfüller

Interimsmanager: Flatrate für Lückenfüller
KarriereSPIEGEL - 04.10.2013

Wenn es im Betrieb rumpelt, müssen oft Interimsmanager ran. Die Vermittlung der schnellen Helfer lassen sich spezialisierte Agenturen teuer bezahlen. Jetzt will ein Online-Portal per Flatrate vermitteln - und damit das Geschäft mit der schnellen Nummer revolutionieren. mehr... Forum ]

Moderne Nomadin Arbeit ist da, wo das Notebook ist

Moderne Nomadin: Arbeit ist da, wo das Notebook ist
KarriereSPIEGEL - 26.09.2013

Job und Wohnung gekündigt, die Habseligkeiten verkauft - seit zwei Jahren lebt Frances M. Thompson völlig losgelöst. Ihre Familie denkt, sie sei auf Dauerurlaub. Dabei hat sie nun mehr Stress als früher. Hier verrät sie, wie man aus seinem Leben eine Weltreise macht. mehr... Forum ]

Digitale Tagelöhner Manila oder München, Hauptsache Internet

Digitale Tagelöhner: Manila oder München, Hauptsache Internet
KarriereSPIEGEL - 25.09.2013

Online-Arbeiter finden weltweit Aufträge in Jobportalen. Und begeben sich in den Preiskampf mit Fernost. Übersetzerin Irene Jaindl hat ihre attraktive Nische gefunden. Doch andere erhalten Löhne wie in Bangladesch und werden mit Schnüffelsoftware überwacht. Von Julia Graven mehr... Forum ]

Vollzeit-Jobs Überstunden sind der Normalfall für Angestellte

Vollzeit-Jobs: Überstunden sind der Normalfall für Angestellte
KarriereSPIEGEL - 13.09.2013

Von wegen 40-Stunden-Woche: Die meisten Vollzeitbeschäftigten sind länger auf der Arbeit - ohne, dass das im Vertrag steht. Dabei schieben Männer deutlich mehr Überstunden als Frauen. mehr... Forum ]

Wertewandel Die Hausfrau stirbt aus

Wertewandel: Die Hausfrau stirbt aus
KarriereSPIEGEL - 10.09.2013

Bügeln, waschen, Kinder erziehen, damit kann man locker seine Tage füllen. Immer weniger junge Frauen wollen das, ein gut bezahlter Job ist ihnen wichtiger. Das passt auch den Männern: Sie mögen nicht mehr die Alleinverdiener sein, zeigt eine Studie. mehr... Forum ]

Familie und Beruf Papas Überstunden machen Söhne aggressiv

Familie und Beruf: Papas Überstunden machen Söhne aggressiv
KarriereSPIEGEL - 02.09.2013

Wenn die Mutter Überstunden anhäuft, ist das kein Problem. Wenn der Vater lange schuften muss, dann schon. Männer, die im Job stark eingespannt sind, haben öfter Söhne mit auffälligem Verhalten - das zeigt eine neue Studie. Für Töchter gilt das nicht. Von Jana Hauschild mehr... Forum ]

Freiluft-Büro Ein Job im Kornfeld

Freiluft-Büro: Ein Job im Kornfeld
KarriereSPIEGEL - 22.08.2013

Sitzen Sie etwa noch im Büro, bei diesem Sommerwetter? Oder haben Sie die Arbeit mit ins Freie genommen? Eine kleine Flucht, ein lauschiges Arbeitsplätzchen - schicken Sie uns Bilder von Ihren liebsten Sommer-Oasen! mehr... Forum ]

Auszeit vom Job Elternzeit hält geistig fit

Auszeit vom Job: Elternzeit hält geistig fit
KarriereSPIEGEL - 14.08.2013

Eine längere Pause vom Job kann bereichern - oder krank machen. Eine europaweite Studie zeigt: Elternzeit und Weiterbildungen halten das Gehirn jung. Arbeitslosigkeit und Hausfrauentum hingegen schaden der geistigen Fitness oft. Von Jana Hauschild mehr... Forum ]

Karriereknick nach Babypause Frauen, hört auf zu jammern

Karriereknick nach Babypause: Frauen, hört auf zu jammern
KarriereSPIEGEL - 17.07.2013

Die ersten Sprossen der Karriereleiter sind erklommen, dann kommt das erste Kind - und statt Excel-Tabellen sind auf einmal Schnittmuster und Bastelbögen angesagt. Warum eigentlich? Der Nachwuchs ist jedenfalls nicht daran schuld. Ein Gastbeitrag von Miriam Collée und Katrin Wilkens mehr... Forum ]



Die wunderbare Welt der flexiblen Arbeit
Wir sind hier bei "Wünsch dir was"
Corbis
Für flexible Arbeitszeiten gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Modellen. Manche werden in vielen Unternehmen, andere nur ausnahmsweise praktiziert. Insgesamt arbeiten gut 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mit einem solchen Stundenplan. Ein kleines Glossar der modernen Welt der Arbeitszeiten.
Reduzierte Tagesarbeitszeit
Der Klassiker, der kaum Freiräume ermöglicht. Ein Angestellter arbeitet zum Beispiel nur vormittags oder nachmittags. Die Zeitfenster ändern sich nicht.
Reduzierte Wochenarbeitszeit
Eine fast ebenso gängige Variante: Drei- oder Viertagewoche, die übrigen Tage sind frei, und Teilzeitmitarbeiter bestimmen in Absprache mit ihrem Team den freien Tag oft selbst.
Reduzierte Monatsarbeitszeit
Wenig verbreitet: Man verteilt ein Zeitbudget beliebig auf den Kalendermonat. Drei Wochen am Stück arbeiten, eine Woche frei - das geht.
Gleitzeit
Auch "gleitende Arbeitszeit" genannt, bedeutet, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt sind, sondern zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verabredet werden. Man unterscheidet "einfache" und "qualifizierte" Gleitzeit. Bei der "einfachen" Gleitzeit wird eine feste "Kernarbeitszeit" und ein "Gleitzeitrahmen" festgelegt, z.B. 7-20 Uhr Gleitzeitrahmen / 10-17 Uhr Kernarbeitszeit. Bei der "qualifizierten" Gleitzeit wird die "Kernarbeitszeit" noch einmal reduziert oder ganz abgeschafft. Vereinbart wird meist eine bestimmte Stundenzahl in der Woche, im Monat oder im Jahr. Die weitere Planung der Arbeitszeit übernimmt der Arbeitnehmer in eigener Verantwortung.
Arbeitszeitkonten
Viele Unternehmen haben mittlerweile Konten eingeführt, auf welchen die Arbeitszeit laut Vertrag, Tarif oder Vereinbarung mit der tatsächlich geleisteten Arbeit verrechnet wird. Besonders bei Modellen wie Gleitzeit oder bei Schichtarbeit werden sie eingesetzt; zudem gibt es meist Vereinbarungen, wie viel "Guthaben" oder "Schulden" auf einem solchen Konto angesammelt werden dürfen.
Sabbatical
Im Sabbatjahr ließen die Bauern Israels, so erzählt das Alte Testament, die Felder ruhen und alle Schulden wurden erlassen. In der Arbeitswelt können Beschäftigte in regelmäßigen Zeiträumen ein bezahltes Sabbatjahr nehmen, wenn sie zum Beispiel Arbeitszeit angespart oder eine Zeitlang Vollzeit für das halbe Gehalt gearbeitet haben.
Jahresarbeitszeit
Streng genommen eine Variante der Gleizeit: Arbeitgeber und Angestellte verteilen in Absprache das Arbeitszeitvolumen eines Betriebs nicht gleichmäßig, sondern flexibel über ein Jahr. Dieses Modell bietet sich dann an, wenn es vorhersehbare saisonale Schwankungen im Arbeitsaufkommen gibt.
Job-Sharing
Ein recht seltenes Modell: Ein, zwei oder auch drei Kollegen teilen sich eine Vollzeitstelle. Wer wann im Büro sitzt, machen sie unter sich aus. Jeder Jobpartner ist im Prinzip für sich selbst verantwortlich. Eine weitere Variante ist das "Job-Pairing", bei dem mehrere Kollegen ein Team bilden, das die Verantwortung, meist für ein weit gestecktes Arbeitsziel oder Projekt, gemeinsam trägt.
Vertrauensarbeitszeit
Dieses Arbeitszeitmodell hat kaum noch mit dem genauen Zeitraum zu tun, der für Arbeit aufgewandt werden muss. Es orientiert sich eher an einem bestimmten Arbeitsziel, einem Produkt zum Beispiel, das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein soll. Bei der Vertrauensarbeitszeit liegt es weitgehend in der Verantwortung des Arbeitnehmers, seine Zeit und seine Arbeit zu organisieren. Überstunden gibt es bei diesem Modell nicht, dafür auch kein Zuspätkommen. Eine vertraglich festgelegte Arbeitszeit aber sehr wohl, sie wird jedoch meist nicht kontrolliert.


Wie wir ticken
Im Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt...
DPA
Mit seiner Arbeitsgruppe an der LMU München erforscht Till Roenneberg, wie das Licht den Tagesrhythmus des Menschen beeinflusst und wie die verschiedenen Chronotypen reagieren. "Unser biologischer Rhythmus ist angeboren, und seine Missachtung hat gesundheitliche Folgen", sagt er.
Forschung zum Tag- und Nachtrhythmus
Roenneberg und sein Forscherteam sammeln im Rahmen der Forschungsnetzwerke ClockWORK und EUCLOCK seit über zehn Jahren per Internet-Fragebögen Informationen über menschliche Tagesabläufe. 110.000 EU-Bürger haben bisher mitgemacht, von Kindern bis zu alten Menschen. Online gaben sie Auskünfte über ihre Bettzeit, Schlafdauer, Weckzeit und die Stunden, die sie täglich draußen bei Tageslicht verbringen. Zusammen mit Schlaftagebüchern, -laboren und Aktivitätsmessgeräten liefern all diese Daten weitere Erkenntnisse über die innere Uhr.
Und welcher Chronotyp sind Sie?
Wer einen der MCTQ-Fragebogen (Munich Chronotype Questionnaire) beantwortet, bekommt als Feedback eine Beurteilung seiner persönlichen Innenzeit. Den Fragebogen gibt es hier: www.imp-muenchen.de. In seinem neuen Buch "Wie wir ticken" erklärt Till Roenneberg an vielen Fallbeispielen alle Fragen rund um die innere Uhr.


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