Donnerstag, 2. Mai 2013
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AP/ Air Photo Service

Super-GAU in Japan

In gleich drei Reaktoren des Atom­kraftwerks Fukushima Daiichi kam es nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 zur Kernschmelze. Radioaktive Stoffe wurden in großen Mengen frei, weite Gebiete mussten evakuiert werden. Die Aufräumarbeiten werden Jahr­zehnte dauern.

Fukushima: Reaktoren laufen mit Grundwasser voll

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2013

Jede Minute sickern 280 Liter Grundwasser in die Atomruine von Fukushima. Sie werden zu einem strahlenden Problem. Kritiker werfen dem Betreiber Tepco vor, das Problem verschleppt zu haben. Denn die gigantischen Speichertanks werden langsam voll - und es gibt Lecks. mehr...

Reiserecht: Bei Reaktorunglück gibt's Geld zurück

SPIEGEL ONLINE - 08.04.2013

Wer unmittelbar nach einer Atomkatastrophe seine Reise stornieren muss, kann den gezahlten Preis vom Anbieter zurückverlangen. Laut einem Gericht ist es nicht zumutbar, Urlauber in Regionen zu schicken, in denen gesundheitliche Schäden durch radioaktive Strahlung möglich sind. mehr...

Bilder aus der Sperrzone: Neue Street-View-Aufnahmen zeigen Fukushima

SPIEGEL ONLINE - 28.03.2013

Menschenleere Städte, Trümmer und aufs Land gespülte Schiffe: Zwei Jahre nach der Katastrophe an der japanischen Küste durfte Google erstmals Street-View-Aufnahmen der Region machen. mehr...

Vorher/nachher in Japan: Die Narben des Tsunamis

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2013

Japan gedenkt der Opfer der Katastrophe von 2011: Erdbeben und Tsunami verwüsteten damals ganze Landstriche. Der Wiederaufbau kommt an manchen Orten nur schleppend voran - das zeigen eindrucksvolle Fotos aus den betroffenen Gebieten. mehr...

Japans Atomkatastrophe: Fukushima-Opfer verklagen Regierung und Tepco

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2013

Mehr als 300.000 Menschen in provisorischen Behausungen, ganze Landstriche noch immer wie niedergewalzt: Seit der Katastrophe von Fukushima sind zwei Jahre vergangen - doch die Aufräumarbeiten werden wohl noch Jahrzehnte dauern. Jetzt haben Hunderte Opfer die Regierung verklagt. mehr...

Katastrophe von 2011: Japans Beben schickte Schockwellen bis ins All

SPIEGEL ONLINE - 10.03.2013

Das Beben in Japan war eine der verheerendsten Naturkatastrophen der Geschichte. Gut zwei Jahre nach dem Unglück haben Wissenschaftler festgestellt: Die Schockwellen der Erdstöße gelangten bis zum äußersten Rand der Atmosphäre - und wurden sogar von Satelliten gemessen. mehr...

Bilanz nach Fukushima: Warum Japans Energiewende stockt

SPIEGEL ONLINE - 10.03.2013

Heiße Quellen, steile Berge und an allen Seiten Meer: Japan hat beste Voraussetzungen für erneuerbare Energien - und setzte doch lieber auf Atomstrom. Rückwärtsgewandte Stromkonzerne geben sich alle Mühe, damit sich das auch nur langsam ändert. mehr...

WHO-Report: Nur gering höheres Krebsrisiko nach Fukushima

SPIEGEL ONLINE - 28.02.2013

Wie gefährlich für die Gesundheit war das Fukushima-Desaster? Zwei Jahre nach der Katastrophe legt die WHO den ersten Bericht vor: Nur in der Umgebung des Reaktors ist das Krebsrisiko leicht gestiegen. Die Experten fordern dennoch, die Gesundheit der Menschen langfristig zu beobachten. mehr...

Prototyp: Roboter soll in Fukushima aufräumen

SPIEGEL ONLINE - 21.11.2012

Einige Bereiche in der AKW-Ruine von Fukushima können Menschen nicht betreten - die Strahlung ist zu hoch. Ein japanischer Konzern stellt jetzt einen Roboter vor, der beim Aufräumen helfen könnte. Doch bis dahin ist noch etwas Entwicklungsarbeit nötig. mehr...

Reaktorkatastrophe in Japan: Fukushima-Fische strahlen noch immer

SPIEGEL ONLINE - 25.10.2012

Die Fische im Meer vor dem Katastrophen-AKW in Fukushima sind genau so stark verseucht wie vor anderthalb Jahren. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Belastung geht nicht zurück, weil gleich zwei radioaktive Quellen die Tiere weiter vergiften. mehr...


Kernkraftwerke in Fukushima
Das Atomkraftwerk Fukushima I (Fukushima Daiichi) besteht aus sechs Blöcken mit jeweils einem Reaktor. Probleme gibt es vor allem in Block 1 und Block 3. Bei beiden Reaktoren wird zumindest eine teilweise Kernschmelze befürchtet. Die Kühlsysteme sind ausgefallen, die Betreiber haben Meerwasser in die Reaktoren gepumpt. Das Gebäude um Block 1 explodierte am Samstag - Grund soll eine Verpuffung der Gase zwischen Reaktor und Reaktorhülle gewesen sein. Der atomare Notstand wurde ausgerufen, im Umkreis von 20 Kilometern wurde evakuiert. Am Montag ereignete sich eine weitere Explosion. Nach Angaben der Regierung hat die Stahlhülle des Blocks 3 aber standgehalten. Die schlechten Nachrichten reißen allerdings nicht ab: Auch in Reaktor 2 ist die Kühlung inzwischen ausgefallen.

Karte: Erdbeben- und Tsunamigebiet in JapanZur Großansicht
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Karte: Erdbeben- und Tsunamigebiet in Japan

Die wichtigsten Fragen zur Strahlengefahr
Corbis
Die Schwere der Schäden hängt davon ab, welches Gewebe wie stark von der Strahlung betroffen ist. Erste Symptome einer Strahlenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sie treten wenige Stunden nach Einwirken der Strahlung auf den Körper auf. Klingen die Symptome ab, stellt sich nach einigen Tagen Appetitlosigkeit, Übermüdung und Unwohlsein ein, die einige Wochen andauern.
Wie qualvoll eine akute Strahlenkrankheit bei hoher Dosis enden kann, zeigen die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobyl-Katastrophe. Haarausfall, unkontrollierte Blutungen, ein zerstörtes Knochenmark, Koma, Kreislaufversagen und andere dramatische Auswirkungen können den Tod bringen.





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