ThemaFukushima

Alle Artikel und Hintergründe

AP/ Air Photo Service

Super-GAU in Japan

In gleich drei Reaktoren des Atom­kraftwerks Fukushima Daiichi kam es nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 zur Kernschmelze. Radioaktive Stoffe wurden in großen Mengen frei, weite Gebiete mussten evakuiert werden. Die Aufräumarbeiten werden Jahr­zehnte dauern.

Uno-Studien: Strahlengefahr durch Fukushima-Gau geringer als befürchtet

SPIEGEL ONLINE - 24.05.2012

Der Atomunfall von Fukushima wird bei Menschen kaum gesundheitliche Schäden verursachen - zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien der Vereinten Nationen. Auch die Arbeiter, die an vorderster Front gegen die Katastrophe kämpften, seien bisher nicht erkrankt. mehr...

Brennstäbe in Fukushima: Gefahr aus dem Abklingbecken

SPIEGEL ONLINE - 03.05.2012

In den Abklingbecken des havarierten Atomkraftwerks Fukushima lagern bis heute ungeheure Mengen heißer Brennstäbe, und damit hochgefährliches Material. Ein weiteres Erdbeben könnte eine neue Atomkatastrophe auslösen. Denn niemand weiß, wie stabil die Gebäude noch sind. mehr...

Fukushima: Unterwasserfotos zeigen Trümmer im AKW

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2012

Mehr als ein Jahr nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima veröffentlicht der verantwortliche Konzern Tepco Unterwasserbilder aus dem havarierten AKW: Ein umgestürzter Kran dokumentiert die Gewalt der Explosionen im Atommeiler. mehr...

Meer vor Fukushima: Hohe Radioaktivität, geringe Gefahr

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2012

Forscher geben vorsichtig Entwarnung: Die radioaktive Belastung im Meer vor Fukushima sei wahrscheinlich kaum schädlich für Meereslebewesen - auch der Verzehr der Tiere sei ungefährlich. Dennoch können sie langfristige Risiken nicht ausschließen. mehr...

Fukushima: Japan lockert Bestimmungen für Evakuierungszone

SPIEGEL ONLINE - 31.03.2012

Es ist ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalität. Drei Gemeinden am Rand der Sperrzone von Fukushima werden teilweise wieder freigegeben. Bis zu 16.000 Menschen dürfen in ihre Heimat zurückkehren - dort aber noch nicht übernachten. mehr...

Japanisches AKW Fukushima: Nur noch 60 Zentimeter Wasser in Reaktor 2

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2012

Beunruhigende Mitteilung des japanischen AKW-Betreibers Tepco: In Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima befinden sich nur noch 60 Zentimeter Kühlwasser - deutlich weniger als bislang angenommen. Arbeiter melden außerdem neue Lecks, aus denen verstrahltes Kühlwasser austritt. mehr...

Ein Jahr nach dem Tsunami: Japanisches Geisterschiff treibt bis Kanada

SPIEGEL ONLINE - 24.03.2012

8000 Kilometer über den größten Ozean der Welt, ohne Kapitän und ohne Mannschaft: Ein japanischer Fischtrawler, der nach dem Tsunami im März 2011 verschwunden war, ist wieder aufgetaucht - vor der Küste Kanadas. Nun will das weitgereiste Geisterschiff niemand haben. mehr...

Katastrophe in Japan: Radioaktivität sickert tiefer in den Boden

SPIEGEL ONLINE - 14.03.2012

Regen verschlimmert offenbar die Vergiftung der Umgebung des Katastrophen-AKW von Fukushima: Einer Studie zufolge sind radioaktive Substanzen mittlerweile bis zu 30 Zentimeter in den Boden gesickert. mehr...

Fukushima-Katastrophe: Wir können nicht einfach traurig bleiben

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2012

Erdbeben, Tsunami, Atomdesaster - die Menschen in Japan gedenken heute dieser furchtbaren Katastrophen. Sie legten um 14.46 Uhr Ortszeit, dem Moment, in dem vor einem Jahr die Erde bebte, eine Minute der Stille ein. Premier Yoshihiko Noda versprach, den Wiederaufbau mit aller Kraft voranzutreiben. mehr...

Japans Katastrophe im Bild: Ich fotografierte, so viel ich konnte

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2012

Als der Tsunami zuschlug, saß Reporter Koichiro Tezuka im Helikopter. Er hatte gerade Schüler aus der Luft fotografiert, plötzlich verwandelte sich die Stadt unter ihm in ein Meer. Der 34-Jährige betäubte sein Entsetzen, indem er pausenlos den Auslöser drückte. Seine Bilder erschütterten die Welt. mehr...




SPIEGEL TV Magazin Spezial

Sonntag, 11.03.2012, 22.35 Uhr - 00.00 Uhr, RTL

Für diese Reportage ist Maria Gresz mit mehreren Kollegen ins Katastrophengebiet gereist. Der 75-minütige Film wird am ersten Jahrestag des Bebens bei RTL als eine SPIEGEL-TV-Magazin-Sondersendung gezeigt.


Die wichtigsten Fragen zur Strahlengefahr
Corbis
Die Schwere der Schäden hängt davon ab, welches Gewebe wie stark von der Strahlung betroffen ist. Erste Symptome einer Strahlenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sie treten wenige Stunden nach Einwirken der Strahlung auf den Körper auf. Klingen die Symptome ab, stellt sich nach einigen Tagen Appetitlosigkeit, Übermüdung und Unwohlsein ein, die einige Wochen andauern.
Wie qualvoll eine akute Strahlenkrankheit bei hoher Dosis enden kann, zeigen die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobyl-Katastrophe. Haarausfall, unkontrollierte Blutungen, ein zerstörtes Knochenmark, Koma, Kreislaufversagen und andere dramatische Auswirkungen können den Tod bringen.
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