ThemaGehälter von FrauenRSS

Alle Artikel und Hintergründe

DIW-Studie: Steuersystem halbiert Lohnnachteile von Frauen

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2013

Frauen verdienen weniger als Männer - dafür zahlen Männer höhere Steuern. Laut einer DIW-Studie ist die Lücke zwischen den Geschlechtern beim Nettolohn nur halb so hoch wie beim Bruttolohn. Das Ehegattensplitting vergrößert die Einkommensnachteile dagegen. mehr...

Equal Pay Day: Frauen sollen das Doppelte verlangen

SPIEGEL ONLINE - 21.03.2013

Frauen stinkt es, dass sie meist weniger Lohn bekommen als ihre Kollegen. Fürs nächste Gehaltsgespräch erklärt Karriere-Coach Karsten Edelburg, wie sie die Verhandlung als Spiel begreifen und auch ohne Schlachtplan das Beste rausholen. mehr...

Lohnkluft: Frauen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer

SPIEGEL ONLINE - 19.03.2013

Frauenquote, Sheryl Sandberg - war da was? Laut statistischem Bundesamt werden Frauen im Job wie eh und je benachteiligt: In der Bundesrepublik verdienen sie im Schnitt gut 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Seit sechs Jahren hat sich die Lage fast nicht gebessert. mehr...

Ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen: Frankreich droht mit Strafen

SPIEGEL ONLINE - 08.03.2013

Gleicher Job, ungleiche Gehälter - die Bezahlung von Männern und Frauen liegt oft weit auseinander. Frankreich will nun dagegen vorgehen: Unternehmen, die ihre weiblichen Mitarbeiter schlechter bezahlen, sollen womöglich hohe Geldstrafen zahlen. mehr...

Wahlkampf: SPD und Grüne versprechen gleiche Bezahlung von Frauen und Männern

SPIEGEL ONLINE - 08.03.2013

Deutschland benötigt eine "Revolution im Verhältnis der Geschlechter" - so fordern es SPD-Chef Gabriel und die Grünen-Vorsitzende Roth. Im Fall eines Wahlsieges wollen sie die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern durchsetzen. mehr...

GLEICHBERECHTIGUNG: Placebo-Politik

DER SPIEGEL - 21.01.2013

Werden Frauen bei der Bezahlung diskriminiert? Union und SPD wollen das Thema in den Wahlkampf ziehen. Dabei zeigt ein Blick in die Statistik: Nicht Betriebe sind das Problem, sondern eine falsche Familienpolitik. Volker Kauder war bisher nicht als... mehr...

UNION: Gleiches Gehalt

DER SPIEGEL - 14.01.2013

Union fordert gleiches Gehalt für Männer und Frauen. Die Unionsfraktion im Bundestag will Unternehmen künftig verpflichten, Männer und Frauen für gleiche Tätigkeiten gleich zu bezahlen. Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat Fachpolitiker damit beau... mehr...

Gehaltslücke in Deutschland: Chefinnen verdienen 30 Prozent weniger

SPIEGEL ONLINE - 04.10.2012

Von Gleichstellung kann keine Rede sein. Laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen in Deutschland noch immer deutlich weniger als Männer. Besonders groß sind die Unterschiede in Chefetagen. mehr...

Frauen in Vorständen: Deutsche Top-Verdienerinnen arbeiten bei Siemens

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2012

Frauen im Vorstand großer Unternehmen verdienen ähnlich viel wie ihre männlichen Kollegen. Laut einem Magazinbericht fängt die Ungleichbehandlung erst im mittleren Management an. Spitzenreiterinnen beim Gehalt sind zwei weibliche Führungskräfte des Industriekonzerns Siemens. mehr...

Gehälter: Frauen steigen in den Club der Besserverdiener auf

SPIEGEL ONLINE - 23.03.2012

Es ist ein Fortschritt - wenn auch ein kleiner: Immer mehr Frauen gelingt der Sprung in die Gruppe der Besserverdienenden. Doch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind noch immer groß - vor allem bei den unteren Einkommen. mehr...


Verzerrt: Top-Frau will weniger als Durchschnitts-Mann Zur Großansicht
DER SPIEGEL

Verzerrt: Top-Frau will weniger als Durchschnitts-Mann


Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen in ausgewählten Berufen
Bürokaufleute
Bürokauffrauen mit bis zu drei Berufsjahren verdienen mit 1782 Euro nur rund 1,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, die auf 1813 Euro kommen. Bei Mitarbeitern mit vier bis zehn Berufsjahren steigt der Rückstand auf 10,7 Prozent.
Industriekaufleute
Industriekauffrauen mit bis zu drei Berufsjahren verdienen im Schnitt 11,5 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen (1962 statt 2216 Euro), in den folgenden Jahren (vier bis zehn Berufsjahre) schwächt sich die Einkommensdifferenz etwas ab; sie beträgt dann noch 10,3 Prozent.
Großhandelskaufleute
In diesem Beruf beträgt der Einkommensabstand der Frauen gegenüber den Männern gut 14 Prozent. In den ersten drei Jahren bedeutet dies einen Rückstand von durchschnittlich 286 Euro, bei Mitarbeitern mit vier bis zehn Berufsjahren wächst er absolut auf 335 Euro.
Buchhalter
In den ersten drei Berufsjahren liegen Frauen acht Prozent hinter den Männern zurück. Bei Mitarbeitern mit vier bis zehn Berufsjahren wächst dieser Rückstand auf 14,9 Prozent. Bei den Frauen steigt das durchschnittliche Einkommen von 2053 auf 2317 Euro, bei den Männern von 2230 Euro auf 2722 Euro.
Bankkaufleute
Bankkauffrauen verdienen in den ersten drei Jahren im Schnitt mit 2462 Euro insgesamt 105 Euro (4,1 Prozent) weniger als Bankkaufmänner. Dieser Abstand wächst in der Gruppe der Beschäftigten mit vier bis zehn Berufsjahren auf 217 Euro (7,4 Prozent).
Sozialpädagogen
Berufsanfängerinnen liegen mit einem Einkommen von 2211 Euro in den ersten drei Berufsjahren im Schnitt 5,6 Prozent vor ihren männlichen Kollegen (2093 Euro). Weibliche Angestellte mit vier bis zehn Berufsjahren verdienen dagegen im Schnitt 9,4 Prozent weniger als männliche Sozialpädagogen.
Mathematiker und Statistiker
Mathematikerinnen starten mit einem kräftigen Einkommensrückstand von 15,7 Prozent gegenüber ihren männlichen Kollegen. Sie verdienen im Schnitt in den ersten drei Jahren 3100 Euro, Männer 3677 Euro. In der Folgezeit (vier bis zehn Berufsjahre) steigern die Frauen ihr Durchschnittseinkommen auf 4237 Euro. Männer verdienen in dieser Zeitspanne im Schnitt 4187 Euro und liegen damit 1,2 Prozent hinter den Frauen.
Juristen
Zu Beginn ihrer Berufskarriere verdienen Juristinnen im Schnitt 7,3 Prozent weniger als Männer. Sie verdienen in den ersten drei Berufsjahren im Schnitt 3207 Euro, rund 252 Euro weniger als ihre Kollegen. Bei Mitarbeitern mit vier bis zehn Berufsjahren wächst der Abstand sogar auf 12,4 Prozent. Juristinnen verdienen dann im Schnitt 3845 Euro, Juristen 4391 Euro.

Fotostrecke
Rare Spezies: Karrierefrauen in Deutschland




Themen von A-Z