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Alle Artikel und Hintergründe

Corbis

Komplexe Schaltzentrale

Das Gehirn ist ein hochkomplexes Netzwerk von Milliarden Nervenzellen - und bildet das Zentrum unserer geistigen und seelischen Fähigkeiten. Es ist für die Ausprägung von Denken, Fühlen, Erinnern, für Bewusstsein und Intelligenz verantwortlich. Können Wissenschaftler inzwischen die Sprache des Gehirns verstehen?

Psychologie: Die Magie trauriger Musik

Psychologie: Die Magie trauriger Musik

SPIEGEL ONLINE - 17.06.2016

Moll statt Dur: Warum hören wir uns manchmal traurige Musik an - und genießen sie trotzdem? Forscher haben neue Antworten auf diese Frage gefunden. mehr...

Schlaganfall: Luftverschmutzung erhöht Schlaganfallrisiko

SPIEGEL ONLINE - 10.06.2016

Salz und Schreibtischarbeit, aber auch Feinstaub und Kohlenmonoxid können das Schlaganfallrisiko erhöhen. Eine globale Studie zeigt nun: Das Problem mit der schlechten Luft ist größer als bisher angenommen. mehr...

Hirnforschung: Fische merken sich Gesichter

SPIEGEL ONLINE - 07.06.2016

Gesichter zu unterscheiden ist ziemlich kompliziert, schließlich haben alle Augen, Nase, Mund. Das braucht sicher viel Gehirnleistung, glaubten Forscher. Bis sie die Schützenfische mit Mini-Hirn testeten. mehr...

Nach Hirnerkrankung: Italiener spricht plötzlich Französisch

SPIEGEL ONLINE - 02.06.2016

Frankreich hat ihn nie besonders interessiert. Doch nach einer Erkrankung im Hirn spricht ein 50-jähriger Italiener plötzlich nur noch Französisch. Auch sein Verhalten hat sich drastisch verändert. mehr...

Komapatienten: Was sagt der Zuckerumsatz über die Aufwachprognose?

SPIEGEL ONLINE - 30.05.2016

Vorhersagen zur Genesung von Komapatienten fallen Medizinern schwer. Dänische Forscher schlagen jetzt eine Methode vor, mit der sie genauer beurteilen können wollen, ob ein Betroffener wieder erwacht. mehr...

Hirnforschung: Wie Top-Mathematiker ticken

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2016

Sie beeindrucken mit ihren messerscharfen Analysen und genialen Ideen. Was aber geschieht im Gehirn von Mathematikern, wenn sie über knifflige Fragen nachdenken? Hirnscans zeigen es. mehr...

Hirnforschung: Der freie Un-Wille

DER SPIEGEL - 09.04.2016

Seit Langem gilt der freie Wille vielen Gelehrten nur noch als Illusion. Nun aber zeigen Experimente Berliner Neurowissenschaftler: Das Bewusstsein ist imstande, unbewusst eingeleitete Handlungen zu stoppen. mehr...

Schlaganfall bei jungen Menschen: Selten, aber nicht so selten

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2016

Der Musiker Roger Cicero ist an einem Schlaganfall gestorben. Obwohl die Krankheit vor allem Ältere trifft, erkranken in Deutschland jedes Jahr knapp 10.000 Menschen unter 45 Jahren. mehr...

Fußnote: 73

DER SPIEGEL - 12.03.2016

Studie: Zwischen 1880 und 1979 nahm Gehirnmasse von Männern in Deutschland um 73 Gramm zu; Gramm betrug die Zunahme an Gehirnmasse von Männern in Deutschland zwischen 1880 und 1979 (plus 5,5 Prozent). Bei Frauen lag die Zunahme bei… mehr...

Mögliche Komplikation: Mann erkrankt nach Zika-Infektion an Hirnentzündung

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2016

Bislang gilt Zika vor allem als Gefahr für ungeborene Babys. In seltenen Fällen kann das Virus jedoch auch dem Nervensystem Erwachsener schaden. Neue Hinweise dafür liefert der Fall eines Touristen. mehr...

Demenz vorbeugen: Tanzen hält auch das Gehirn fit

SPIEGEL ONLINE - 24.02.2016

Singen, musizieren, tanzen: Das alles fordert das Gehirn - und kann so wahrscheinlich vor einer Demenz schützen. mehr...


Kurzer Wegweiser durch das Gehirn
Gehirn: Steuerzentrale des Körpers
Als Gehirn bezeichnet man den im Kopf gelegenen Abschnitt des Nervensystems, der die zentrale Steuerungszentrale des Körpers bildet. Bei höher entwickelten Tieren bildet das Gehirn zusammen mit dem Rückenmark das Zentralnervensystem. In ihm sind die Sinneszentren und übergeordnete Schaltzentren (Koordinations- und Assoziationszentren) zusammengefasst. Es ist für die Ausbildung komplizierter Handlungsabläufe, für die Fähigkeit des Gedächtnisses und für die Ausprägung von Denken, Gefühlen, Bewusstsein und Intelligenz verantwortlich.
Gehirnteile: Vorderhirn, Mittelhirn, Rautenhirn
Das menschliche Gehirn und auch das Gehirn vieler Tiere ist in drei Hauptteile gegliedert: Vorderhirn, Mittelhirn und Rautenhirn. Schon bei niederen Wirbeltieren entstehen aus dem Vorderhirn (Prosencephalon) das der Nase zugeordnete Endhirn (Großhirn) und das den Augen zugeordnete Zwischenhirn. Das Mittelhirn (Mesencephalon) bleibt ungegliedert erhalten. Das Rautenhirn (Rhombencephalon) gliedert sich weiter auf in das Hinterhirn mit dem Kleinhirn und der Brücke sowie in das verlängerte Mark, das den Übergang zum Rückenmark bildet. Mit zunehmender Höherentwicklung vergrößern sich die Teile und differenzieren sich weiter.
Großhirn: Spezialität des menschlichen Gehirns
Speziell für das menschliche Gehirn ist die Größe und Komplexität des Großhirns. Die Faltung seiner Oberfläche bewirkt eine enorme Oberflächenvergrößerung, so dass es die übrigen Hirnteile überwölbt. Das Großhirn ist das Zentrum für unsere geistigen und seelischen Fähigkeiten und damit für die komplexesten Gehirnleistungen. Es besteht aus zwei Hälften (Hemisphären), die durch ein dickes Bündel Nervenfasern, den sogenannten Balken, miteinander verbunden sind.
Großhirnrinde: Sitz der "grauen Zellen"
Die äußere Schicht des Großhirns wird als Großhirnrinde (Cortex cerebri, kurz Cortex) bezeichnet. Sie ist nur etwa zwei bis fünf Millimeter dick und enthält die erstaunliche Menge von 10 bis 14 Milliarden Nervenzellen. Wenn Gehirne in Formalin haltbar gemacht werden, sieht die Großhirnrinde grau aus. Sie wird deshalb auch als graue Substanz bezeichnet und umgangssprachlich spricht man oft von "grauen Zellen". Der übrige Teil des Großhirns besteht aus Nervenfasern, welche die Nervenzellen mit anderen Hirnteilen verbinden. Dieser Teil wird auch als weiße Substanz bezeichnet.

Fotostrecke
Gehirn in 3D: Brodmann-Areale waren gestern

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