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Corbis

Komplexe Schaltzentrale

Das Gehirn ist ein hochkomplexes Netzwerk von Milliarden Nervenzellen - und bildet das Zentrum unserer geistigen und seelischen Fähigkeiten. Es ist für die Ausprägung von Denken, Fühlen, Erinnern, für Bewusstsein und Intelligenz verantwortlich. Können Wissenschaftler inzwischen die Sprache des Gehirns verstehen?

Speedzellen: Nobelpreisträger entdecken Tacho im Hirn

Speedzellen: Nobelpreisträger entdecken Tacho im Hirn

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2015

Wie schnell laufe ich? Das verraten sogenannte Speedzellen, die Forscher nun erstmals im Gehirn von Ratten nachgewiesen haben. Sie sind umso aktiver, je schneller sich die Tiere bewegen. mehr... Video | Forum ]

Alzheimer-Patienten: Musik bleibt

Alzheimer-Patienten: Musik bleibt

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2015

Selbst wenn sie ihre Enkel nicht mehr erkennen, können viele Alzheimer-Patienten noch Lieder mitsingen. Deutsche Forscher haben jetzt eine Erklärung gefunden: Offenbar sind Teile des Gehirns unempfindlicher gegen die Erkrankung. Von Gunnar Römer mehr... Forum ]

Alzheimer-Patienten: Musik bleibt

SPIEGEL ONLINE - 15.07.2015

Selbst wenn sie ihre Enkel nicht mehr erkennen, können viele Alzheimer-Patienten noch Lieder mitsingen. Deutsche Forscher haben jetzt eine Erklärung gefunden: Offenbar sind Teile des Gehirns unempfindlicher gegen die Erkrankung. mehr...

Facebook-Appell: Rätsel der Frau ohne Gedächtnis gelöst

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2015

"Sam" wusste nicht, wer sie war oder woher sie kam - die Frau ohne Gedächtnis stellte die Behörden in Kalifornien vor ein Rätsel. Nun ist es gelöst, dank einer Medienkampagne. mehr...

Junge Demenz-Patienten: Zwischen Berufsleben, Kindern und dem Vergessen

SPIEGEL ONLINE - 29.06.2015

Gudrun T. war 62 Jahre alt, als ihre Alzheimer-Erkrankung mit Halluzinationen begann. Für junge Demenz-Patienten wie sie fehlt es an Hilfsangeboten, bemängeln Experten. mehr...

Demenz-Frühtest: Fragwürdiges Geschäft mit der Alzheimer-Angst

SPIEGEL ONLINE - 24.06.2015

Alzheimer ist eine gefürchtete Diagnose. Eine teure Untersuchung soll bestimmen, wie hoch das Risiko einer Erkrankung ist. Was bringt dieser Test - und hilft er wirklich, der Krankheit etwas entgegen zu setzen? mehr...

Hirnforschung: Die Auslöschung des Willens

DER SPIEGEL - 20.06.2015

Was denken und fühlen Menschen, die im eigenen Körper gefangen sind? Der Tübinger Neurobiologe Niels Birbaumer hat eine Methode entwickelt, mit Locked-in-Patienten zu kommunizieren. Für die Betroffenen ist er die letzte Hoffnung. Gut 40 Jahre nach ... mehr...

Fußnote: 257 Milliarden

DER SPIEGEL - 13.06.2015

257 Milliarden Nervenzellen im Gehirn eines Afrikanischen Elefanten. Nervenzellen haben Forscher im Gehirn eines Afrikanischen Elefanten ausgemacht ? das sind dreimal so viele wie im menschlichen Denkorgan. Dass der Elefant trotzdem über geringere ... mehr...

Schauspiel-Legende: Omar Sharif an Alzheimer erkrankt

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

Mit Filmen wie "Lawrence von Arabien" und "Doktor Schiwago" schrieb Omar Sharif Filmgeschichte. Nun hat sein Sohn Gerüchte über eine Alzheimer-Erkrankung seines 83-jährigen Vaters bestätigt. mehr...

Jahrzehnte im Koma: 1973 vergewaltigte Inderin ist tot

SPIEGEL ONLINE - 18.05.2015

Eine indische Krankenschwester ist gestorben, 42 Jahre nachdem sie vergewaltigt wurde. Aruna Shanbaug hatte seit der Tat im Koma gelegen - ihr Fall löste eine Debatte über Sterbehilfe aus. mehr...

Essay: Mein Joghurt-Wunder

DER SPIEGEL - 09.05.2015

Über den heilsamen Umgang mit einer unheilsamen Krankheit Von Stefan Berg. Im Sommer vorigen Jahres wurde ein Medizinwunder vermeldet. Ein Professor aus Dresden habe einen Wirkstoff gegen Morbus Parkinson in einigen Joghurtsorten entdeckt, vornehml... mehr...

Meningitis in Niger: Hunderte Tote, Tausende Erkrankte und kaum Impfstoff

SPIEGEL ONLINE - 06.05.2015

Bei einem Meningitis-Ausbruch in Niger sind mehr als 260 Menschen an den Folgen der Gehirnhautentzündung gestorben, Tausende sind erkrankt. Das ärmste Land der Welt hat nicht genügend Impfstoff, um die Bevölkerung zu schützen. mehr...


Kurzer Wegweiser durch das Gehirn
Gehirn: Steuerzentrale des Körpers
Als Gehirn bezeichnet man den im Kopf gelegenen Abschnitt des Nervensystems, der die zentrale Steuerungszentrale des Körpers bildet. Bei höher entwickelten Tieren bildet das Gehirn zusammen mit dem Rückenmark das Zentralnervensystem. In ihm sind die Sinneszentren und übergeordnete Schaltzentren (Koordinations- und Assoziationszentren) zusammengefasst. Es ist für die Ausbildung komplizierter Handlungsabläufe, für die Fähigkeit des Gedächtnisses und für die Ausprägung von Denken, Gefühlen, Bewusstsein und Intelligenz verantwortlich.
Gehirnteile: Vorderhirn, Mittelhirn, Rautenhirn
Das menschliche Gehirn und auch das Gehirn vieler Tiere ist in drei Hauptteile gegliedert: Vorderhirn, Mittelhirn und Rautenhirn. Schon bei niederen Wirbeltieren entstehen aus dem Vorderhirn (Prosencephalon) das der Nase zugeordnete Endhirn (Großhirn) und das den Augen zugeordnete Zwischenhirn. Das Mittelhirn (Mesencephalon) bleibt ungegliedert erhalten. Das Rautenhirn (Rhombencephalon) gliedert sich weiter auf in das Hinterhirn mit dem Kleinhirn und der Brücke sowie in das verlängerte Mark, das den Übergang zum Rückenmark bildet. Mit zunehmender Höherentwicklung vergrößern sich die Teile und differenzieren sich weiter.
Großhirn: Spezialität des menschlichen Gehirns
Speziell für das menschliche Gehirn ist die Größe und Komplexität des Großhirns. Die Faltung seiner Oberfläche bewirkt eine enorme Oberflächenvergrößerung, so dass es die übrigen Hirnteile überwölbt. Das Großhirn ist das Zentrum für unsere geistigen und seelischen Fähigkeiten und damit für die komplexesten Gehirnleistungen. Es besteht aus zwei Hälften (Hemisphären), die durch ein dickes Bündel Nervenfasern, den sogenannten Balken, miteinander verbunden sind.
Großhirnrinde: Sitz der "grauen Zellen"
Die äußere Schicht des Großhirns wird als Großhirnrinde (Cortex cerebri, kurz Cortex) bezeichnet. Sie ist nur etwa zwei bis fünf Millimeter dick und enthält die erstaunliche Menge von 10 bis 14 Milliarden Nervenzellen. Wenn Gehirne in Formalin haltbar gemacht werden, sieht die Großhirnrinde grau aus. Sie wird deshalb auch als graue Substanz bezeichnet und umgangssprachlich spricht man oft von "grauen Zellen". Der übrige Teil des Großhirns besteht aus Nervenfasern, welche die Nervenzellen mit anderen Hirnteilen verbinden. Dieser Teil wird auch als weiße Substanz bezeichnet.

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Gehirn in 3D: Brodmann-Areale waren gestern

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