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Drama in US-Botschaft

Es war eine der längsten Geisel­nahmen der Geschichte: Am 4. November 1979 stürmten etwa 400 iranische Studenten die US-Botschaft in Teheran und hielten 52 US-Diplo­maten für 444 Tage gefangen, ein Befreiungsversuch misslang. Das Ereignis war eine Demütigung für die Supermacht USA und kostete US-Präsident Carter die Wiederwahl.

TOP-ARTIKEL ZUR GEISELNAHME

Geiselnahme in Iran: "Das Schlimmste waren die Scheinerschießungen"

Geiselnahme in Iran "Das Schlimmste waren die Scheinerschießungen"

SPIEGEL ONLINE - 19.01.2011

Es war die längste Geiselnahme der Geschichte: Vor 30 Jahren endete für die Mitarbeiter der US-Botschaft in Teheran eine 444-tägige Gefangenschaft. Wachmann Kevin J. Hermening erinnert sich an brutale Verhöre, gescheiterte Fluchtversuche - und Verräter in den eigenen Reihen. Von Christian Gödecke mehr...

US-Botschaftsbesetzung in Teheran: Kampf um "Operation Adlerkralle"
AP

US-Botschaftsbesetzung in Teheran Kampf um "Operation Adlerkralle"

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2008

Superstar George Clooney will den Stoff jetzt verfilmen: 444 Tage dauerte die Geiselnahme von 52 US-Diplomaten in Teheran, mit der die Mullahs 1979/80 die Supermacht USA demütigten. Die Rolle der Deutschen in dem Drama wird Hollywood wohl aussparen - zu Unrecht. Von Klaus Wiegrefe mehr...

Ihr habt doch Angst vor Amerika

DER SPIEGEL - 26.01.1981

Warum Teheran die Geiseln freigab. Es wurde Nacht über dem Teheraner Flughafen Mihrabad. Immer noch warteten die beiden algerischen Maschinen mit den 52 US-Geiseln an Bord auf die Freigabe des Starts. In Washington schickte sich Amerikas neu... mehr...

SPIEGEL-Titel 18/1980: "Wir marschieren unvermeidlich ins Unglück"
DER SPIEGEL

SPIEGEL-Titel 18/1980 "Wir marschieren unvermeidlich ins Unglück"

SPIEGEL ONLINE - 28.04.1980

Monatelang bereitete Präsident Carter ein Kommando-Unternehmen zur gewaltsamen Befreiung der Geiseln in der Teheraner US-Botschaft vor. Doch die Supermacht USA war auch dazu nicht in der Lage: Kläglich scheiterte vorigen Freitag der Versuch, die Erpressung durch einen militärischen Handstreich zu beenden. mehr...

SPIEGEL-Titel 47/1979: "Mit dem Teufel Carter reden wir nicht"

SPIEGEL-Titel 47/1979 "Mit dem Teufel Carter reden wir nicht"

SPIEGEL ONLINE - 19.11.1979

Unter dem Druck der Volkswut eröffnete Präsident Carter den Wirtschaftskrieg gegen den Ajatollah Chomeini, Amerika scharte sich, wie immer in außenpolitischen Krisen, um den Präsidenten. Chomeini-Anhänger drohten "härtere Maßnahmen" gegen die Geiseln in Teheran an. Carter drohte, sie dafür "verantwortlich zu machen". mehr...

ALLE ARTIKEL · CHRONOLOGISCH

Geiselnahme in Iran "Das Schlimmste waren die Scheinerschießungen"

SPIEGEL ONLINE - 19.01.2011

Es war die längste Geiselnahme der Geschichte: Vor 30 Jahren endete für die Mitarbeiter der US-Botschaft in Teheran eine 444-tägige Gefangenschaft. Wachmann Kevin J. Hermening erinnert sich an brutale Verhöre, gescheiterte Fluchtversuche - und Verräter in den eigenen Reihen. Von Christian Gödecke mehr...

US-Botschaftsbesetzung in Teheran: Kampf um "Operation Adlerkralle"
AP

US-Botschaftsbesetzung in Teheran Kampf um "Operation Adlerkralle"

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2008

Superstar George Clooney will den Stoff jetzt verfilmen: 444 Tage dauerte die Geiselnahme von 52 US-Diplomaten in Teheran, mit der die Mullahs 1979/80 die Supermacht USA demütigten. Die Rolle der Deutschen in dem Drama wird Hollywood wohl aussparen - zu Unrecht. Von Klaus Wiegrefe mehr...

Irans Präsident Geiselnehmer dementieren Beteiligung Ahmadinedschads

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2005

Mehrere Geiselnehmer haben die Vorwürfe einer Beteiligung des designierten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an der Besetzung der US-Botschaft im Jahr 1979 dementiert. Allerdings soll er bei Planungssitzungen teilgenommen haben. Gleichzeitig tauchten auch neue Vorwürfe auf. Von Matthias Gebauer mehr...

Vorwürfe gegen Ahmadinedschad Bush verlangt Antworten

SPIEGEL ONLINE - 01.07.2005

Zweifel in Washington, Dementis aus Teheran - US-Präsident Bush fordert Aufklärung: War der neue iranische Präsident 1979 an der Besetzung der US-Botschaft in Iran beteiligt, wie einige ehemalige Geiseln behaupten? Ahmadinedschad bestreitet das. mehr...

Iran Ein Präsident unter Verdacht

SPIEGEL ONLINE - 30.06.2005

War der designierte iranische Präsident einer der Männer, die am 4. November 1979 die US-Botschaft in Teheran besetzten? Mehrere US-Geiseln und auch der BBC-Journalist John Simpson sind sich sicher, Geiselnehmer bestreiten die Vorwürfe. Allein der Verdacht wird das Verhältnis zwischen Iran und den USA belasten. Von Matthias Gebauer und Charles Hawley mehr...

US-Botschaftsbesetzung 1979 Ex-Geiseln erheben Vorwürfe gegen Irans Präsidenten

SPIEGEL ONLINE - 30.06.2005

Fünf Amerikaner wollen in Irans neuem Präsidenten einen der Geiselnehmer erkannt haben, die 1979 monatelang US-Bürger in Teheran gefangen hielten. Ahmadinedschad sei einer der Anführer gewesen. Andere widersprechen den Anschuldigungen jedoch. mehr...


Der SPIEGEL

Wikipedia

Geiselnahme von Teheran

Bei der Geiselnahme von Teheran wurden 52 US-Diplomaten 444 Tage lang vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten, nachdem eine Gruppe iranischer Studenten die US-amerikanische Botschaft in Teheran im Verlauf der Islamischen Re...mehr...


Chronik
AFP
Im Zweiten Weltkrieg gilt der monarchische Staat Iran als Freund der Achsenmächte. Britische und sowjetische Truppen besetzen daher 1941 das Land. Resa Schah muss abdanken. Die Alliierten inthronisieren seinen Sohn Mohammed Resa . Wegen seiner proamerikanischen Reformpolitik gerät der Schah erstmals 1963 in die Kritik von Ajatollah Ruhollah Chomeini, einem damals hochrangigen religiösen Führer, den die Regierung ein Jahr später in die Türkei abschiebt. Chomeini geht schließlich in den Irak. Dort bleibt er 13 Jahre und entwickelt er das Staatsmodell des islamischen Staates. Mit seiner repressiven Politik und seinem dekadenten Herrschaftsstil bringt der Schah eine wachsende Opposition aus sehr unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Schichten gegen sich auf.
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