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Mynheer Peeperkorn

Gerhart Hauptmann ist der wichtigste deutsche Vertreter des Naturalismus, seine sozialkritischen Dramen stehen immer noch auf den Spielplänen der Theater. Thomas Mann porträtierte den Nobelpreisträger im "Zauberberg" als "Mynheer Peeperkorn". Seine unkritische Position zum NS-Regime hat allerdings dunkle Flecken in seiner Biografie hinterlassen.

S.P.O.N. - Der Kritiker: Kapitalismuskritik auf Karnevalsniveau

SPIEGEL ONLINE - 04.03.2011

Wer sich, wie unlängst Angela Merkel, Volker Kauder und Sigmar Gabriel, in Berlin "Die Weber" von Gerhart Hauptmann anschaut, der wird weder den Kapitalismus noch unsere Gegenwart besser verstehen. Aber er wird die sieben Lügen des politischen Theaters kennenlernen. mehr...

WELTBILDER: Klassenkampf im Parkett

DER SPIEGEL - 07.02.2011

Eine neue Berliner Inszenierung der "Weber" von Gerhart Hauptmann lockt auch Politiker ins Theater. Deutschland 2011: Es geht recht gut, der Wirtschaft, den Menschen, sie kaufen, konsumieren, alles hätte viel schlimmer kommen können. Das ist gerade... mehr...

Kindsmörderinnen-Drama: Dorfschönheit auf dornigen Wegen

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2010

Gerhart Hauptmann war Nobelpreisträger, sein Stück "Rose Bernd" jedoch ist eher unbekannt. Zu Unrecht, findet der junge Regisseur Enrico Lübbe. Er inszeniert die Leidensgeschichte einer starken Frau nun auf der Bühne eines Renommierhauses. mehr...

Gerhart Hauptmanns Vor Sonnenaufgang: Kohlen-Kalauer auf Halde

SPIEGEL ONLINE - 08.02.2009

Gerhart Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang" war bei der Premiere vor hundert Jahren ein Skandal - das Stück handelt von Suff, Gewalt und Tod in der neureichen Bürgergesellschaft. Harter Stoff, den David Böschs Inszenierung am Hamburger Thalia Theater gnadenlos weichspülte. Das Werk verkommt zur Comedy-Klamotte. mehr...

Premiere Die Ratten: Vor dem Mietskasernengott sind alle gleich

SPIEGEL ONLINE - 07.10.2007

Den Abend verbringen die Schauspieler gebückt - das kostet eine Runde Wirbelsäulengymnastik. Regisseur Michael Thalheimer hindert sie in "Die Ratten" am aufrechten Gang, dem Hauptmann-Klassiker gewinnt die Inszenierung des Deutschen Theaters Berlin berührende Momente ab. mehr...

Umstrittene Weber-Inszenierung: Dresdner Schauspiel kämpft weiter

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2005

Ein Rechtsstreit mit dem lizenzgebenden Verlag hätte der Dresdner "Weber"-Inszenierung beinahe das Aus beschert. Dann lenkte das Staatsschauspiel ein, die Kontroverse schien beigelegt. Heute eröffneten die Dresdner den nächsten Akt. Das Theater geht weiter - wahrscheinlich vor Gericht. mehr...

THEATER: Blutsauger ohne Saft

DER SPIEGEL - 13.10.1997

Fünf Jahre Frank Castorf an der Berliner Volksbühne: Die Jubiläumsgala mit Hauptmanns "Die Weber" geriet zum Requiem auf bessere Tage. Die Schwundstufe des Revolutionärs heißt Funktionär, das ist im Theater nicht anders als im realen Arbeitslebe... mehr...

Ich fühle das Ereignis im Blut

DER SPIEGEL - 14.06.1976

Gerhart Hauptmann pries Hitlers "Weltgenie" und Mussolinis "griechische Jugendlichkeit", die "sentimentale Judenfrage" wollte er "ganz und gar abtun": "Höhere deutsche Dinge stehen auf dem Spiel" -- ein Berliner Literaturforscher zitiert Unbekanntes ... mehr...

Wolfgang Hildesheimer über Hauptmann: Die großen Erzählungen: OH, DU KEUSCHE, DU REINE ...

DER SPIEGEL - 22.05.1967

Wolfgang Hildesheimer, 50, erfolgreicher satirischer Erzähler ("lieblose Legenden"), Hörspiel- und Bühnenautor ("Der Drachenthron") und Romancier ("Tynsel"), ist 1966 mit dem Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgeze... mehr...

HAUPTMANN: Lage ist fürchterlich

DER SPIEGEL - 10.01.1966

SCHRIFTSTELLER. Der Dichter war über sich selbst verwundert: "Eigentümlicherweise" fühlte er sich "allerlei kleinen Anfällen des Eros ausgesetzt". Er träumte von "wütenden Mysterien phallischer Art", wurde von "Zeichnungen Beardsleys" erregt und... mehr...

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