Sonntag, 27. Mai 2012
Wirtschaft


ThemaGesundheitssystem

Alle Artikel und Hintergründe

Unnötige Behandlungen: Ärzte operieren, um die Miete reinzubekommen

SPIEGEL ONLINE - 16.08.2011

"Vorsicht! Operation" heißt ein neues Internetportal, das helfen soll, unnötige Eingriffe zu vermeiden. Der Gründer des Projekts, der Heidelberger Chirurg Hans Pässler, erhebt im Interview schwere Vorwürfe gegen Ärzte: Patienten kämen oft wegen Lappalien unters Messer. mehr...

Demenz-Zentrum in Thailand: Vergessen im Paradies

SPIEGEL ONLINE - 06.08.2011

Liebe, Zärtlichkeit, Respekt: Was Demenzkranke brauchen, bekommen sie in Deutschland oft nicht, weil das Geld fehlt. Deshalb hat ein Schweizer in Thailand ein Pflegeheim eröffnet. Das Interesse ist groß. Doch darf man Angehörige in die Fremde abschieben? mehr...

Medizintourismus: Die Zähne von drüben

SPIEGEL ONLINE - 05.08.2011

Wer Urlaub machen will, muss manchmal leiden: Medizintourismus boomt und prägt ganze Landstriche. Aus polnischen Dörfern wurden Kurorte mit Klinikzentren und viel Kundschaft aus Westeuropa. Vor allem die billigen Behandlungen locken deutsche Gäste, die Risiken oft ausblenden. mehr...

PHARMAINDUSTRIE: Wir bleiben im Hintergrund

DER SPIEGEL - 11.07.2011

Der CDU-Politiker und Krisen-PR-Agent Wolfgang Stock gründete an der Uni Frankfurt (Oder) "Wiki-Watch", angeblich um Wikipedia-Opfern zu helfen. Zuvor aber schrieb er im Online-Lexikon Artikel zugunsten des Pharmariesen Sanofi-Aventis um. Wolfgang ... mehr...

Bahrs Ehec-Krisenmanagement: Verseucht, verheddert, vermurkst

SPIEGEL ONLINE - 06.06.2011

Erst Gurken, dann Sprossen - und nun? Deutschlands oberster Ehec-Manager Daniel Bahr jagt erfolglos nach dem Feind im Essen. Statt Führungsstärke zu zeigen, sieht der FDP-Minister zu, wie Erkenntnisse im Behördendickicht festhängen. mehr...

Gesundheit: Ärztepräsident verlangt Priorisierung bei Behandlungen

SPIEGEL ONLINE - 27.05.2011

Neues vom Provokateur: Weil nach Ansicht von Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe zu wenig Geld im Gesundheitswesen ist, sollen Mediziner vor allem wichtige Behandlungen vornehmen. Krankenkassen und Ministerium reagieren empört. mehr...

Elektronische Gesundheitskarte: Mega-Flop im Massentest

SPIEGEL ONLINE - 07.05.2011

Horrende Kosten, kein Zusatznutzen: Seit Jahren finanzieren die gesetzlich Versicherten ein Mammutprojekt namens elektronische Gesundheitskarte. Einst sollte diese das Gesundheitswesen revolutionieren, nun entpuppt sie sich als absoluter Flop. Eingeführt wird das Placebo-Kärtchen trotzdem. mehr...

Gesundheitsreport: Kassenpatienten fühlen sich schlecht behandelt

SPIEGEL ONLINE - 25.11.2010

Mehr als jeder zweite Arzt hat aus Kostengründen schon auf Behandlungen verzichtet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Allensbach-Instituts und des Finanzdienstleisters MLP. Im internationalen Vergleich schneidet das deutsche Gesundheitssystem schlecht ab. mehr...

Bezahlen bei jedem Arztbesuch: Röslers Prinzip Vorkasse sorgt für Empörung

SPIEGEL ONLINE - 30.09.2010

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will, dass Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen eine Behandlung beim Arzt selbst bezahlen und sich die Kosten später erstatten lassen. Die Opposition ist empört - aber auch in der Union grummelt es. mehr...

SPD-Experte Lauterbach: Das ist das Ende des solidarischen Gesundheitssystems

SPIEGEL ONLINE - 22.09.2010

An diesem Mittwoch will die Regierung ihre Gesundheitsreform absegnen - die Opposition ist empört: Die Pläne seien "Brandbeschleuniger für die Zweiklassenmedizin", wettert SPD-Sozialexperte Lauterbach im SPIEGEL-ONLINE-Interview. Minister Rösler richte "großen Schaden" an. mehr...


Wikipedia

Gesundheitssystem Deutschlands

Das deutsche Gesundheitssystem regelt die Beziehungen im Gesundheitswesen zwischen Versicherungen, Versicherten, Leistungserbringern und anderen eingebundenen Gruppen in Deutschland.mehr...

Chronologie der Gesundheitsreformen
Es dauert fast drei Jahrzehnte, bis es in der Bundesrepublik zur ersten größeren Gesundheitsreform kommt: Mit dem "Kostendämpfungsgesetz" der sozial-liberalen Koalition versucht die Regierung, die Inanspruchnahme von Leistungen zu steuern: Sie führt Zuzahlungen bei Arznei-, Verbands- und Heilmitteln ein - in Höhe des aus heutiger Sicht niedlichen Betrags von einer Mark pro Medikament.

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