SPIEGEL ONLINE - 13.05.2011
Das Ende seiner Amtszeit hatte sich Muhammad Yunus vermutlich anders vorgestellt: Der Friedensnobelpreisträger ist als Chef der Grameen Bank zurückgetreten. Er wirft dem Staat vor, die Bank übernehmen zu wollen. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 26.04.2011
Mit Mikrokrediten für Arme wurde er berühmt. Dann hieß es, Muhammad Yunus hätte Hilfsgelder in Höhe von 65 Millionen Euro unterschlagen. Jetzt hat eine Kommission den Friedensnobelpreisträger von den Vorwürfen freigesprochen - zurück an die Spitze der Bank kehrt der 70-Jährige wohl trotzdem nicht. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.03.2011
Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus kämpft um seinen Ruf: Nach der Regierung hat nun auch das Oberste Gericht in Bangladesch seinen Rauswurf als Bankchef gebilligt. Verzweifelt bittet der einstige Volksheld seine Landsleute um Beistand. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 03.03.2011
Der Vater der Mikrokredite will sich nicht zwangsverrenten lassen: Muhammad Yunus geht juristisch gegen den Rausschmiss aus seiner eigenen Bank vor. Bangladeschs oberstes Gericht soll sich umgehend mit dem Fall beschäftigen. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 01.03.2011
Neuer Ärger für Muhammad Yunus: Die Regierung von Bangladesh will den Geschäftsführer der Grameen Bank feuern. Offizielle Begründung: Er sei zu alt. Der Friedensnobelpreisträger selbst beteuert, er wolle im Amt bleiben. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 14.12.2010
Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus gerät unter Druck: Kritiker werfen ihm Missbrauch von Entwicklungsgeldern vor - und sehen den Erfinder des Mikrokredits als Betrüger entlarvt. Was ist dran an den Anschuldigungen? mehr...
SPIEGEL ONLINE - 23.04.2009
Unerwartete Hilfe mitten in der Finanzkrise: Eigentlich hatte Muhammad Yunus seinen Nobelpreis erhalten, weil er in den ärmsten Staaten der Welt Kleinstkredite vergibt. Doch jetzt wendet er sein System der Mikrodarlehen auch in New York an - im Herzen des westlichen Kapitalismus. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 05.03.2009
Der Chemieriese BASF übt sich in Entwicklungshilfe: Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus gründet der Konzern eine Firma in Bangladesch, die Vitamine und Moskitonetze vertreibt. Ziel sei, den Menschen mit diesem Geschäftsmodell zu helfen - und Kunden zu gewinnen. mehr...
DER SPIEGEL - 11.08.2008
Erfunden wurden Mikrokredite von Menschenrechtlern, um in Ländern wie Bangladesch den Ärmsten eine sichere Existenz zu verschaffen. Jetzt steigen Großbanken und Pensionsfonds ins Geschäft ein, die Zinsen der Armen bringen hohe Renditen. Ist das Hilfe... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 13.10.2006
Die Grameen-Bank nimmt 20 Prozent Zinsen. Trotzdem bekam Muhammad Yunus für ihre Gründung den Friedensnobelpreis - denn das Geldinstitut vergibt Kleinstkredite an Mittellose, damit sie ein Kalb oder eine Nähmaschine kaufen. Millionen Arme wurden so schon Unternehmer. mehr...
Wikipedia
Die Grameen Bank (Bengalisch: গ্রামীণ ব্যাংক, Grāmīṇ Byāṃk; übersetzt etwa Dörfliche Bank) ist ein 1983 gegründetes Mikrofinanz-Kreditinstitut, das ohne klassische Sicherheiten, sondern durch Gruppendruck, Mikrokredite an Menschen ohne Einkommenssic...mehr...
Was ist ein Mikrokredit?
Mikrokredite sind ein Instrument der Wirtschaftshilfe. Dabei handelt es sich nicht um Spenden, sondern um eine Form der Finanzdienstleistung für Kleinstunternehmer in wirtschaftlich schwachen Regionen. Normalerweise stellen Banken der Bevölkerung dort keine Darlehen zur Verfügung, weil es an Sicherheiten fehlt und der Bearbeitungsaufwand angesichts der geringen Summen zu groß ist. Mikrokredite werden daher meist von spezialisierten Finanzdienstleistern und nichtstaatlichen Organisationen angeboten. Als Sicherheit dienen lokale Bürgen, die darüber wachen, dass das Geld entsprechend verwendet und zurückgezahlt wird.
Was ist Social Business?
Social Business ist ein Unternehmenskonzept, das auf den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zurückgeht. Im Unterschied zur herkömmlichen Wirtschaftsweise konzentriert sich Social Business auf die Lösung sozialer Probleme.
Macht das Unternehmen Gewinne, bleiben sie größtenteils im Unternehmen. Investoren bekommen nur das Geld zurück, das sie investiert haben. Eine Dividende gibt es in der Regel nicht.
Bekannte Unternehmen, die im Social Business aktiv sind, sind unter anderem BASF, Danone oder Veolia. BASF verkauft gemeinsam mit Yunus' Grameen Bank erschwingliche Moskitonetze in Bangladesch. Danone gründete mit der Grameen Bank ein Joint Venture und verkauft einen Joghurt, der mit wichtigen Nährstoffen angereichert ist, für umgerechnet sechs Cent. Veolia versorgt die ärmsten Gebiete in Bangladesch mit Trinkwasser.