Formel-1-Pressestimmen: Sebastian Vettel, Chaos-Prinz von Monaco

SPIEGEL ONLINE - 30.05.2011

"Nerven wie aus Stahl": Die internationale Presse adelt Sebastian Vettel für seinen hart erkämpften Sieg in Monaco. In Italien gibt es Kritik für die Rennleitung, in Österreich wird nach den vielen Unfällen das Stadtrennen generell in Frage gestellt. mehr...

Vettel-Erfolg im Fürstentum: Der König von Monaco

SPIEGEL ONLINE - 29.05.2011

Die Formel 1 wird immer mehr zur Formel Vettel. Der Weltmeister hat im sechsten Saisonrennen zum fünften Mal gewonnen. Dabei profitierte er auch von einem schweren Crash. Verfolger Lewis Hamilton enttäuschte und warf den Rennkommissaren Rassismus vor - später entschuldigte er sich dafür. mehr...

Grand Prix von Monaco: Vettel siegt im Chaosrennen

SPIEGEL ONLINE - 29.05.2011

Sebastian Vettel ist nicht zu stoppen. Der Formel-1-Weltmeister siegte auch in Monaco. Wegen eines Unfalls wurde das Rennen kurz vor dem Ende unterbrochen und dann neu gestartet. mehr...

Formel-1-Qualifying in Monaco: Pérez-Unfall forciert Debatte über Sicherheit

SPIEGEL ONLINE - 28.05.2011

Sergio Pérez hat den Unfall beim Qualifying in Monaco ohne schwere Verletzungen überstanden - die Ärzte diagnostizierten eine Gehirnerschütterung. Der Crash war aber bereits der vierte in dieser Woche und fördert Kritik an dem gefährlichen Kurs durch die Stadt. mehr...

Grand Prix von Monaco: Vettel holt Pole Position

SPIEGEL ONLINE - 28.05.2011

Sebastian Vettel hat das vom schweren Unfall des Mexikaners Sergio Pérez überschattete Qualifying in Monaco gewonnen. Hinter dem Weltmeister und WM-Spitzenreiter landete ein McLaren-Pilot. mehr...

Formel-1-Qualifying: Pérez bei Unfall in Monaco verletzt

SPIEGEL ONLINE - 28.05.2011

Schon wieder ein Crash in Monaco: Nach dem Unfall von Nico Rosberg beim freien Training ist auch Sauber-Pilot Sergio Pérez verunglückt. Mit hoher Geschwindigkeit raste der Mexikaner gegen eine Absperrung - er musste ins Krankenhaus gebracht werden. mehr...

F1-Training in Monaco: Rosberg übersteht schweren Crash unverletzt

SPIEGEL ONLINE - 28.05.2011

Das Freie Training in Monte Carlo hätte für Nico Rosberg böse enden können. Nach einem Bremsmanöver krachte der Mercedes-Pilot bei fast 300 km/h in die Leitplanke. Sein Rennwagen flog kurz durch die Luft - und verfehlte eine Mauer nur um Zentimeter. mehr...

Formel 1: Crash von Schumacher, Bestzeit von Alonso

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2011

Michael Schumacher hatte am ersten Trainingstag in Monaco seinen Mercedes nicht unter Kontrolle. Ferrari-Fahrer Fernando Alonso fuhr die schnellste Zeit, Sebastian Vettel reihte sich auf Platz fünf ein. mehr...

F1-Pressestimmen: Button vom Hero zum Zero

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2010

England zeigt sich über Jenson Buttons Ausfall erschüttert, die internationale Presse feiert die Helden von Monte Carlo: Das Red-Bull-Team um Mark Webber und Sebastian Vettel sowie das Meisterstück von Fernando Alonso, der vom letzten auf den sechsten Platz fuhr. mehr...

Großer Preis von Monaco: Webber und Vettel vorn, Strafe für Schumacher

SPIEGEL ONLINE - 16.05.2010

Doppelsieg für Red Bull: Mark Webber triumphierte beim Großen Preis von Monaco vor Sebastian Vettel. Enttäuschung hingegen bei Mercedes: Zwar überholte Michael Schumacher Ferrari-Pilot Fernando Alonso in der letzten Kurve, wurde für dieses Manöver aber sechs Plätze zurückgesetzt. mehr...



Fotostrecke
Formel-1-Fahrer 2014: Fünf Weltmeister, drei Neue und "Disco Dan"
Formel 1: Rennkalender 2014
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 16.03. Australien (Melbourne)
2 30.03. Malaysia (Sepang)
3 06.04. Bahrain (Manama)
4 20.04. China (Shanghai)
5 11.05. Spanien (Barcelona)
6 25.05. Monaco (Monte Carlo)
7 08.06. Kanada (Montreal)
8 22.06. Österreich (Spielberg)
9 06.07. Großbritannien (Silverstone)
10 20.07. Deutschland (Hockenheimring)
11 27.07. Ungarn (Budapest)
12 24.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
13 07.09. Italien (Monza)
14 21.09. Singapur (Singapur)
15 05.10. Japan (Suzuka)
16 12.10. Russland (Sotschi)
17 02.11. USA (Austin)
18 09.11. Brasilien (São Paulo)
19 23.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)

Formel-1-Saison 2014: Die wichtigsten Änderungen
Motor
Die Ära der Saugmotoren ist vorbei. Statt der 2,4-Liter-Triebwerke mit acht Zylindern stecken nun 1,6-Liter-Turbomaschinen mit sechs Zylindern unter der Fahrzeugabdeckung. Pro Saison darf ein Fahrer nur fünf Motoren einsetzen, bisher waren es acht. Ab dem sechsten Motor muss er aus der Boxengasse starten.
Hybridsystem
Das Hybridsystem ERS (Energy Recovery System) liefert pro Runde zusätzlich 160 PS für 33,3 Sekunden. Die beiden Elektromotoren speisen sich aus der Wärmeenergie des Abgasstrahls sowie kinetischer Energie des Bremsvorgangs.
Spritlimit
Erlaubt sind für jedes Rennen nur noch 100 statt bislang 150 Kilogramm Sprit. Die Folge ist, dass die Fahrer verbrauchsschonender fahren müssen. Wer nur auf dem Gaspedal steht, wird das Ziel nicht erreichen.
Fahrzeugnase
Sie wurde drastisch abgesenkt. Zuletzt war eine Maximalhöhe von 55 Zentimetern erlaubt. Nun sind es nur noch 18,5 Zentimeter von der Spitze der Rennwagen zum Boden. Die Nasen liegen damit unwesentlich höher als der Frontflügel. Der Grund für die Änderung: Durch die noch tiefer liegende Wagenspitze soll bei Kollisionen die Gefahr weiter gemindert werden, dass andere Piloten von ihr getroffen werden.
Frontflügel
Er ist schmaler geworden. Statt 1,80 Metern beträgt die erlaubte Maximalbreite 1,65 Meter. Auswirkung hat das auf die sogenannten Endplatten, die für die Luftführung vor den Vorderreifen wichtig sind.
Heckflügel
Das untere Heckflügel-Element, der sogenannte Beamwing, ist nicht mehr erlaubt. Für die Ingenieure besteht auch hier die Herausforderung darin, den dadurch verlorenen Abtrieb zu kompensieren.
Auspuff
Nur noch ein Endrohr ist erlaubt. Bislang wurden die Abgase über zwei seitliche Kanäle abgeleitet und so auf das Heck geführt, dass auch dadurch weiterer Abtrieb erreicht wurde, sprich: eine bessere Straßenlage. Das neue Endrohr muss mittig angebracht sein.
Startnummern
Erstmals tragen die Piloten nicht mehr die Startnummern nach der Abschlussrangliste der vorhergehenden Saison. Nur die 1 ist weiter dem Titelverteidiger vorbehalten, ansonsten durften sich die Piloten ihre Startnummer aussuchen. Zur Wahl standen Zahlen von 2 bis 99.
Strafen
Es gibt nun Strafpunkte für bestimmte Vergehen. Diese werden in einem Jahr zusammengerechnet, ähnlich wie bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Kommt ein Fahrer auf zwölf Punkte, muss er ein Rennen pausieren. Eine Verwarnung, beispielsweise wegen des Überfahrens einer durchgezogenen Linie, hat einen Punkt zur Folge. Eine Durchfahrtsstrafe zieht zwei Punkte nach sich. Wird ein Pilot beim Qualifying von einem Gegner extrem behindert, muss der Übeltäter nicht nur fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten, sondern bekommt auch drei Punkte. Eine Rückstufung von zehn Startplätzen (zum Beispiel als Schuldiger einer Kollision) bedeutet fünf Strafpunkte. Zudem können die Rennkommissare 2014 schon für kleinere Vergehen wie Verlassen der Fahrlinie Fünf-Sekunden-Strafen aussprechen.
WM-Punkte
Wie in den vergangenen Jahren bekommen die zehn besten Fahrer des Rennens Punkte, der Sieger erhält 25. Neu ist, dass es beim letzten der 19 Rennen in Abu Dhabi die doppelte Punktzahl gibt. Der Sieger erhält dann 50 Zähler, der Zweite 36 statt 18, und für Platz zehn gibt es anstatt eines Punktes dann zwei Zähler.
Die neue "Power Unit"

Fotostrecke
Formel-1-Autos 2014: Ameisenbären und ein Staubsauger
Formel 1: Teams und Fahrer 2014
Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Daniel Ricciardo
Ferrari Kimi Räikkönen Fernando Alonso
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Lotus Romain Grosjean Pastor Maldonado
McLaren Jenson Button Kevin Magnussen
Sauber Adrian Sutil Esteban Gutiérrez
Force India Nico Hülkenberg Sergio Pérez
Toro Rosso Jean-Eric Vergne Daniil Kwjat
Williams Felipe Massa Valtteri Bottas
Caterham Marcus Ericsson Kamui Kobayashi
Marussia Max Chilton Jules Bianchi



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