Teure Konten, kein Dispo Wie Banken Freiberufler benachteiligen

Teure Konten, kein Dispo: Wie Banken Freiberufler benachteiligen
KarriereSPIEGEL - 13.02.2014

Millionen Menschen arbeiten in Deutschland als Freiberufler. Viele verdienen gut - und dennoch verweigern ihnen Banken häufig Kredite oder günstige Konten. Wehren können sich die Freien bisher kaum. Von Tobias Lill mehr... Forum ]

Firmengründung In fünf Etappen zum eigenen Unternehmen

Firmengründung: In fünf Etappen zum eigenen Unternehmen
KarriereSPIEGEL - 20.01.2014

"Da gründe ich lieber gleich eine eigene Firma": Wer es damit ernst meint, muss sich Zweiflern und knallharten Bankern stellen - und seinen eigenen Schwächen. Berater und erfolgreiche Entrepreneure beschreiben den Weg in die große Freiheit. Von Peter Wagner mehr... Video | Forum ]

Fashion Week Berlin Der Sound der Mode

Fashion Week Berlin: Der Sound der Mode
KarriereSPIEGEL - 18.01.2014

Designer Marc Cain klingt nach Grunge, Lala Berlin nach orientalischem Punk, Karl Lagerfeld nach allem, aber nicht so elektronisch. Bei den Shows der Fashion Week muss jeder Ton stimmen. Den richtigen Klang sucht eine Berliner Agentur. Von Sarah J. Tschernigow mehr... Forum ]

Unternehmerinnen "Ich arbeite 75 Stunden die Woche, und ich liebe es"

Unternehmerinnen: "Ich arbeite 75 Stunden die Woche, und ich liebe es"
KarriereSPIEGEL - 15.01.2014

Interview Nicht alle Frauen sind Schwestern, sagt Firmengründerin Julie Meyer. Die Chefin einer Risikokapitalfirma erklärt, warum Unternehmerinnen ein Riesen-Ego brauchen - und was Mädchen von Brüdern lernen können. Ein Interview von Julia Graven mehr... Forum ]

Die eigene Kneipe Harte Tour hinter die Theke

Die eigene Kneipe: Harte Tour hinter die Theke
KarriereSPIEGEL - 13.01.2014

Wer nichts wird, wird Wirt? Von wegen. Verlangt wird eine Mischung aus Manager und Ingenieur. Nur wer die Zapfmaschine beherrscht und schummelnde Kellner unter Kontrolle bekommt, hält durch - das schaffen nicht viele. Von Maria Rossbauer mehr... Forum ]

Start-ups in Berlin Zwischen Hype und Realität

Start-ups in Berlin: Zwischen Hype und Realität
KarriereSPIEGEL - 10.01.2014

Magnet Berlin: Mehr als 100.000 neue Jobs werden Start-ups in den kommenden Jahren in der Hauptstadt schaffen, orakelt McKinsey. Für billige und hochqualifizierte Arbeitskräfte ziehen Firmen sogar aus Singapur her. Restlos begeistert sind nicht alle. mehr... Forum ]

Eingewanderte Unternehmer Gekommen, um zu gründen

Eingewanderte Unternehmer: Gekommen, um zu gründen
KarriereSPIEGEL - 21.12.2013

Ein fremdes, bürokratisches Land - und trotzdem gründen viele Einwanderer in Deutschland ein eigenes Unternehmen. Warum tun sie sich das an? Dieser Frage geht eine Studie nach. Und erklärt, warum diese Jungunternehmer oft schon sehr deutsch wirken. mehr... Forum ]

Hamburger Kreativprojekt Kunst auf Lager

Hamburger Kreativprojekt: Kunst auf Lager
KarriereSPIEGEL - 20.12.2013

Schaufensterpuppen, Bühnenbilder, Löwenfiguren - zwei Hamburger Gründer hatten eine wunderbare Idee: Was Theater oder Filmfirmen sonst wegschmeißen, kann man bei der Hanseatischen Materialverwaltung leihen oder kaufen. Und so zugleich die Kulturszene unterstützen. Von Phillip Bittner mehr... Forum ]

Frauen als Firmengründer "Ich bin gerne Chef"

Frauen als Firmengründer: "Ich bin gerne Chef"
KarriereSPIEGEL - 14.12.2013

Sie sind gut vorbereitet, investieren nachhaltig und bleiben länger im Markt - weibliche Gründer sind erfolgreich. Aber sie sind auch vorsichtiger als Männer und fangen deshalb oft klein an. Schade, denn mit etwas mehr Mut könnten sie Zehntausende neue Jobs schaffen. mehr... Forum ]

Brautmoden-Designerin Maßgeschneidert in die Homo-Ehe

Brautmoden-Designerin: Maßgeschneidert in die Homo-Ehe
KarriereSPIEGEL - 12.12.2013

Eingetragene Lebenspartnerschaften gibt es längst. Aber kaum Hochzeitsmode für Homosexuelle. Damit hat die Mainzer Modedesignerin Helen Bender eine Marktlücke entdeckt. Sogar zur Fashion Week in New York wurde sie schon eingeladen. Von Steve Przybilla mehr...




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Existenzgründer: "Es ist einfach das eigene Baby"
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Daneben gegründet: Drei, die in die Falle liefen

Erste Hilfe für Existenzgründer
Ein Gewinn für alle
DPA
Wenn eine Firmengründung gelingt, profitieren alle: der Gründer selbst, der Arbeitsmarkt (weil neue Stellen entstehen), der Staat (durch Steuereinnahmen). Darum werden Existenzgründer vielfältig unterstützt. So vielfältig, dass der Durchblick schwierig wird - eine Übersicht über die wichtigsten Förderer.
Gründungszuschuss
Als Firmengründer kann man die Arbeitsagentur schon mal gleich vergessen? Ganz falsch: Die Agentur für Arbeit bezuschusst Gründer, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen. Direkt nach dem alten Job kann man den Gründungszuschuss nicht beziehen; es muss mindestens ein Tag Arbeitslosigkeit dazwischen liegen und der Gründer mindestens noch 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. In einem Businessplan muss er ausreichend Fachwissen für das neue Unternehmen nachweisen. Dass es tragfähig ist, sollen die Bestätigung eines Steuerberaters, einer Handelskammer oder einer anderen unabhängigen Stelle zeigen.

Sind all diese Hürden genommen, kann der Gründer zunächst neun Monate den Zuschuss in Höhe des zuletzt gezahlten Arbeitslosengeldes und 300 Euro zur sozialen Absicherung bekommen. Sofern das Geschäft nachweislich läuft, sind für weitere sechs Monate 300 Euro möglich. Wer den alten Job selbst kündigt, muss mit einer mehrwöchigen Sperrfrist rechnen.
Kredite der KfW
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hat einige auf Gründer zugeschnittene Programme. Sehr verbreitet ist der KfW-Gründerkredit StartGeld, den auch Gründer ohne Eigenkapital in Anspruch nehmen können. Sie müssen den Kredit bei der Hausbank beantragen und bekommen ihn durch die KfW leichter, da sie 80 Prozent der Haftung übernimmt. Der Höchstbetrag liegt bei 100.000 Euro, der Kredit läuft bis zu zehn Jahre. Zur Entlastung für das junge Unternehmen gewährt die KfW bis zu zwei tilgungsfreie Jahre und einen Festzinssatz für die gesamte Laufzeit. Der Antrag muss bei der Hausbank gestellt werden, bevor investiert wird.
Coaching
Zusätzlich bietet die KfW Gründercoaching an: Existenzgründer können einen Coach beauftragen, der ihnen in verschiedenen Bereichen zur Seite steht, etwa in betriebswirtschaftlichen oder organisatorischen Fragen. Beauftragt werden dürfen nur anerkannte Berater der KfW-Beraterbörse. Das Institut erstattet 90 Prozent des Beraterhonorars, das aber höchstens 4000 Euro betragen darf.
Existenzgründerprogramme
Neben einigen Initiativen von Hochschulen und anderen Institutionen ist eines der bekanntesten Programme Exist, das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Es richtet sich an Studenten, Absolventen und Wissenschaftler an Hochschulen. Besonders gefördert werden technologieorientierte Gründungen und "wissensbasierte Gründungen", die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebaut sein sollen. Gründer besuchen ein eintägiges Seminar zum Thema "Gründerpersönlichkeit", präsentieren nach fünf Monaten erste Ergebnisse der Überlegungen zum Businessplan und legen ihn nach zehn Monaten vor.

Das Stipendium beträgt monatlich 2500 Euro für promovierte Gründer, 2000 Euro für Absolventen und 800 Euro für Studenten. Bis zu 10.000 Euro kann es außerdem für Sachausgaben geben, darüber hinaus gibt es maximal 5000 Euro für Coaching. Die maximale Förderdauer beträgt ein Jahr. Bereits gegründete Unternehmen fördert Exist nicht. Den Antrag muss die Forschungseinrichtung stellen, die auch die Fördermittel verwaltet.

In Hamburg gibt es das an Exist angelehnte Hamburger Existenzgründungsprogramm HEP, das Absolventen aus Hamburger Hochschulen fördert. Hier wurde die finanzielle Förderung eingestellt, HEP bietet aber weiterhin angehenden Unternehmern ideelle Förderung und berät bei der Beantragung des Exist-Stipendiums.

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