Eingewanderte Unternehmer Gekommen, um zu gründen

Eingewanderte Unternehmer: Gekommen, um zu gründen
KarriereSPIEGEL - 21.12.2013

Ein fremdes, bürokratisches Land - und trotzdem gründen viele Einwanderer in Deutschland ein eigenes Unternehmen. Warum tun sie sich das an? Dieser Frage geht eine Studie nach. Und erklärt, warum diese Jungunternehmer oft schon sehr deutsch wirken. mehr... Forum ]

Hamburger Kreativprojekt Kunst auf Lager

Hamburger Kreativprojekt: Kunst auf Lager
KarriereSPIEGEL - 20.12.2013

Schaufensterpuppen, Bühnenbilder, Löwenfiguren - zwei Hamburger Gründer hatten eine wunderbare Idee: Was Theater oder Filmfirmen sonst wegschmeißen, kann man bei der Hanseatischen Materialverwaltung leihen oder kaufen. Und so zugleich die Kulturszene unterstützen. Von Phillip Bittner mehr... Forum ]

Frauen als Firmengründer "Ich bin gerne Chef"

Frauen als Firmengründer: "Ich bin gerne Chef"
KarriereSPIEGEL - 14.12.2013

Sie sind gut vorbereitet, investieren nachhaltig und bleiben länger im Markt - weibliche Gründer sind erfolgreich. Aber sie sind auch vorsichtiger als Männer und fangen deshalb oft klein an. Schade, denn mit etwas mehr Mut könnten sie Zehntausende neue Jobs schaffen. mehr... Forum ]

Brautmoden-Designerin Maßgeschneidert in die Homo-Ehe

Brautmoden-Designerin: Maßgeschneidert in die Homo-Ehe
KarriereSPIEGEL - 12.12.2013

Eingetragene Lebenspartnerschaften gibt es längst. Aber kaum Hochzeitsmode für Homosexuelle. Damit hat die Mainzer Modedesignerin Helen Bender eine Marktlücke entdeckt. Sogar zur Fashion Week in New York wurde sie schon eingeladen. Von Steve Przybilla mehr...

Studie "Arbeitgeber sehen eher Schwächen von Behinderten"

Studie: "Arbeitgeber sehen eher Schwächen von Behinderten"
KarriereSPIEGEL - 03.12.2013

Interview Die Wirtschaft wächst, Unternehmer jubeln - doch Behinderte profitieren kaum von diesem Aufschwung. Der Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup hat den Arbeitsmarkt für Menschen mit Handicap untersucht. Im Interview sagt er, warum sie oft die besseren Mitarbeiter sind. Von Anja Tiedge mehr...

Hundewaschanlagen Knurren, schäumen, schütteln

Hundewaschanlagen: Knurren, schäumen, schütteln
KarriereSPIEGEL - 27.11.2013

Einmal mit Shampoo, bitte: Drei Gründer aus Pforzheim verkaufen Waschanlagen für Hunde. Die Geräte stehen an Baumärkten, Zoohandlungen und Autowaschstraßen. Tierhalter sind unsicher, ob sie so was brauchen. Testhündin Leo hat ihr Urteil schon gefällt. Von Steve Przybilla mehr... Forum ]

Behinderte Existenzgründer Der Chef war schwer vermittelbar

Behinderte Existenzgründer: Der Chef war schwer vermittelbar
KarriereSPIEGEL - 30.10.2013

Der eine hat Beinprothesen, der andere ist fast taub. Bei ihren alten Arbeitgebern hatten beide Berliner es schwer. Ali Lacin machte sich als Süßwarenhändler selbständig, Thore Krietemeyer als Galerist. Nun bestimmen sie die Regeln ihres Arbeitstages selbst. Von David Krenz mehr... Forum ]

Umsatteln im Beruf Der Traum vom anderen Leben

Umsatteln im Beruf: Der Traum vom anderen Leben
KarriereSPIEGEL - 25.10.2013

Wenn der Job nur noch nervt, muss ein neuer her. Von der Anwältin zur Schauspielerin, vom Manager zum Winzer: Fabelhaft gebrochene Karrieren gehören zur Folklore der Arbeitswelt. Oft hilft ein Coach beim Richtungswechsel - oder treibt dem Kunden die Flausen aus. Von Manfred Dworschak mehr... Forum ]

Start-up für Aroma-Bier Chili und Malz, Gott erhalt's

Start-up für Aroma-Bier: Chili und Malz, Gott erhalt's
KarriereSPIEGEL - 02.10.2013

Pulver rein, gären lassen, fertig ist das Mango-Weißbier: Münchner Studenten verkaufen Sets, mit denen sich Bier in Tausenden Geschmacksrichtungen brauen lässt. Eine Lücke im Reinheitsgebot macht's möglich. Das Geschäft brummt, die Brauer-Lobby schäumt. Von Hannes Külz mehr... Forum ]

Freiberufler-Träume im Herbst Und sie folgen der Sonne

Freiberufler-Träume im Herbst: Und sie folgen der Sonne
KarriereSPIEGEL - 30.09.2013

Wie wollen wir leben, wovon wollen wir träumen? Und wozu sollen wir im langen, grauen Herbst mit der Grippe ringen? Wer zum Arbeiten nur ein Notebook braucht, kann auch in Strandnähe kreativ sein. Coworking in sonnigen Büros macht's leichter. Von Stefanie Maeck mehr... Forum ]




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Existenzgründer: "Es ist einfach das eigene Baby"
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Daneben gegründet: Drei, die in die Falle liefen

Erste Hilfe für Existenzgründer
Ein Gewinn für alle
DPA
Wenn eine Firmengründung gelingt, profitieren alle: der Gründer selbst, der Arbeitsmarkt (weil neue Stellen entstehen), der Staat (durch Steuereinnahmen). Darum werden Existenzgründer vielfältig unterstützt. So vielfältig, dass der Durchblick schwierig wird - eine Übersicht über die wichtigsten Förderer.
Gründungszuschuss
Als Firmengründer kann man die Arbeitsagentur schon mal gleich vergessen? Ganz falsch: Die Agentur für Arbeit bezuschusst Gründer, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen. Direkt nach dem alten Job kann man den Gründungszuschuss nicht beziehen; es muss mindestens ein Tag Arbeitslosigkeit dazwischen liegen und der Gründer mindestens noch 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. In einem Businessplan muss er ausreichend Fachwissen für das neue Unternehmen nachweisen. Dass es tragfähig ist, sollen die Bestätigung eines Steuerberaters, einer Handelskammer oder einer anderen unabhängigen Stelle zeigen.

Sind all diese Hürden genommen, kann der Gründer zunächst neun Monate den Zuschuss in Höhe des zuletzt gezahlten Arbeitslosengeldes und 300 Euro zur sozialen Absicherung bekommen. Sofern das Geschäft nachweislich läuft, sind für weitere sechs Monate 300 Euro möglich. Wer den alten Job selbst kündigt, muss mit einer mehrwöchigen Sperrfrist rechnen.
Kredite der KfW
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hat einige auf Gründer zugeschnittene Programme. Sehr verbreitet ist der KfW-Gründerkredit StartGeld, den auch Gründer ohne Eigenkapital in Anspruch nehmen können. Sie müssen den Kredit bei der Hausbank beantragen und bekommen ihn durch die KfW leichter, da sie 80 Prozent der Haftung übernimmt. Der Höchstbetrag liegt bei 100.000 Euro, der Kredit läuft bis zu zehn Jahre. Zur Entlastung für das junge Unternehmen gewährt die KfW bis zu zwei tilgungsfreie Jahre und einen Festzinssatz für die gesamte Laufzeit. Der Antrag muss bei der Hausbank gestellt werden, bevor investiert wird.
Coaching
Zusätzlich bietet die KfW Gründercoaching an: Existenzgründer können einen Coach beauftragen, der ihnen in verschiedenen Bereichen zur Seite steht, etwa in betriebswirtschaftlichen oder organisatorischen Fragen. Beauftragt werden dürfen nur anerkannte Berater der KfW-Beraterbörse. Das Institut erstattet 90 Prozent des Beraterhonorars, das aber höchstens 4000 Euro betragen darf.
Existenzgründerprogramme
Neben einigen Initiativen von Hochschulen und anderen Institutionen ist eines der bekanntesten Programme Exist, das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Es richtet sich an Studenten, Absolventen und Wissenschaftler an Hochschulen. Besonders gefördert werden technologieorientierte Gründungen und "wissensbasierte Gründungen", die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebaut sein sollen. Gründer besuchen ein eintägiges Seminar zum Thema "Gründerpersönlichkeit", präsentieren nach fünf Monaten erste Ergebnisse der Überlegungen zum Businessplan und legen ihn nach zehn Monaten vor.

Das Stipendium beträgt monatlich 2500 Euro für promovierte Gründer, 2000 Euro für Absolventen und 800 Euro für Studenten. Bis zu 10.000 Euro kann es außerdem für Sachausgaben geben, darüber hinaus gibt es maximal 5000 Euro für Coaching. Die maximale Förderdauer beträgt ein Jahr. Bereits gegründete Unternehmen fördert Exist nicht. Den Antrag muss die Forschungseinrichtung stellen, die auch die Fördermittel verwaltet.

In Hamburg gibt es das an Exist angelehnte Hamburger Existenzgründungsprogramm HEP, das Absolventen aus Hamburger Hochschulen fördert. Hier wurde die finanzielle Förderung eingestellt, HEP bietet aber weiterhin angehenden Unternehmern ideelle Förderung und berät bei der Beantragung des Exist-Stipendiums.

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Schattenseiten von Firmengründern: Narzissten, Machiavellisten, subklinische Psychopathen

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