SPIEGEL ONLINE - 08.04.2012
Die israelische Regierung legt nach: Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", schimpfte Innenminister Jischai, man müsste ihm den Literaturnobelpreis aberkennen. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über das Einreiseverbot für Grass. mehr... [ Video | Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 08.04.2012
Günter Grass darf nach einem Beschluss der Regierung in Jerusalem nicht mehr nach Israel reisen. Ein alberner und zynischer Beschluss, kritisiert der israelische Historiker Tom Segev. Im Interview spricht Segev über Zensur - und Grass' Umgang mit seinem umstrittenen Gedicht. mehr... [ Video | Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 08.04.2012
Israel hat den Literaturnobelpreisträger Günter Grass nach der Veröffentlichung seines umstrittenen Gedichts zur Persona non grata erklärt. Ein Sprecher des Innenministers bestätigte eine entsprechende Entscheidung. Dies bedeutet de facto ein Einreiseverbot. mehr... [ Video | Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 08.04.2012
Außenminister Westerwelle hat als erstes Mitglied der Bundesregierung in die Debatte über Günter Grass eingegriffen. Es sei absurd, Israel und Iran auf die gleiche moralische Stufe zu stellen. Wolf Biermann nannte das umstrittene Gedicht des Nobelpreisträgers eine "literarische Todsünde". mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 07.04.2012
Die Liste der Grass-Gegner wird um einen bedeutenden Namen länger: Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki bezeichnete dessen Israel-Gedicht als ekelhaft, es sei politisch und literarisch wertlos. "Das ist eine Gemeinheit, so etwas zu publizieren." mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 07.04.2012
Günter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Rolf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass. mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 06.04.2012
In mehreren europäischen Zeitungen hat Günter Grass diese Woche ein Gedicht über die Lage im Nahen Osten veröffentlicht, und das Presse-Echo war gewaltig. "Grass hätte lieber schweigen sollen", schreibt die "Presse" in Wien. "Das Problem ist das Schuldgefühl der Deutschen", kommentiert "Le Monde". Von Carolin Lohrenz mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 06.04.2012
Günter Grass wehrt sich in einem Zeitungsinterview erneut gegen die Angriffe wegen seines Israel-Gedichts - besonders der "pauschale Vorwurf des Antisemitismus" kränke ihn. Allerdings: Seine Zeilen würde er anders formulieren, seine Kritik richte sich allein gegen Premier Netanjahu. mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 06.04.2012
Es ist die schärfste Waffe im öffentlichen Streit: der Verweis auf Hitler. Nazijägerin Beate Klarsfeld setzt sie jetzt ein und greift Günter Grass an. Mit seinem Israel-Gedicht spiele er die gleiche "antisemitische Musik" wie einst der Diktator. mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 06.04.2012
Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zu Recht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt. Ein Debattenbeitrag von Jakob Augstein mehr... [ Forum ]
SPIEGEL ONLINE - 06.04.2012
Erst im "heute-journal", dann in den "Tagesthemen": Mit seinem Auftritt im Abendprogramm des deutschen Fernsehens verstrickt sich Günter Grass noch tiefer in seinen selbstverzapften Unsinn. Und das, obwohl er sogar "haufenweise" zustimmende Mails bekommen haben will. Von Arno Frank mehr... [ Forum ]