ThemaHagenbecks Tierpark

Alle Artikel und Hintergründe

Nach Tigerattacke: Verletzter Dompteur kann wieder sprechen

SPIEGEL ONLINE - 03.01.2010

Anfang Dezember wurde er Opfer einer Tigerattacke im Hamburger Tierpark Hagenbeck, nun geht es dem 28-jährigen Dompteur wieder besser. Nach Angaben des Vaters könne sich sein Sohn an das Unglück erinnern und wieder sprechen. Unklar sei noch, was mit seinen zwölf Raubkatzen geschehen soll. mehr...

TIERE: Nichtschwimmer im Affenkäfig

DER SPIEGEL - 04.08.2008

Viele Affenarten bleiben während ihrer evolutionären Entwicklung Nichtschwimmer. Körperlich sind Gorillas, Orang- Utans oder Schimpansen ihren menschlichen Verwandten in vielem überlegen. Doch wenn sich die imposanten Herrentiere dem Wasser nähern,... mehr...

Hagenbeck wird 100: Vergesst Knut!

SPIEGEL ONLINE - 03.05.2007

Vor 100 Jahren revolutionierte Claus Hagenbeck die Zootierhaltung. Als Erster zeigte der Hamburger seine Tiere ohne Gitter. Zur Bescherung präsentiert Deutschlands größter Privatzoo nun ein Elefantenbaby, ungewöhnliche Begegnungen mit Haien und einen Abstecher in die Unterwelt. mehr...

EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE: Doktor Qualle

DER SPIEGEL - 11.03.2002

Ein Hamburger Zoologe entdeckt eine neue Tierart - im Zoo. Die Narbe am rechten Unterarm ist so groß wie ein Daumennagel. Gut zehn Jahre ist es her, sie drehten gerade einen Lehrfilm in Australien, als Gerhard Jarms sich übers Aquarium beugte u... mehr...

Urpferde: Geheimes Kommando

DER SPIEGEL - 23.08.1993

Das Urpferd, in freier Wildbahn längst ausgestorben, wurde nachgezüchtet und soll nun ausgewildert werden. Geduldig warten die stämmigen Pferde, bis die Stute mit dem mongolischen Namen Ashnai ("Das allerbeste Pferd") die Tränke räumt. Dann ers... mehr...

ZIIRKUS / REKLAME: Geh'n wir zu Hagenbeck

DER SPIEGEL - 12.08.1953

Direktor Lorenz Hagenbeck, Seniorchef der Firma Carl Hagenbeck ("Tierpark, Tierhandel, Circus") in Hamburg-Stellingen, hüllt sich in Schweigen, wenn gesprächsweise der Name seines Vetters Willy Hagenbeck fällt. Der 71jährige, zwar kränkelnde, a... mehr...

EINE »SPIEGEL«-SEITE FÜR LORENZ HAGENBECK

DER SPIEGEL - 03.04.1948

VERHINDERTER WELTREISENDER. Geboren 1882 in Hamburg. Letzter überlebender Sohn des Tierparkgründers Carl Hagenbeck und Enkel des Fischhändlers Gottlieb Clas. Carl H., der vor hundert Jahren, am 21. März 1848, mit der Ausstellung von sech... mehr...

ZOO: Waschbottich als Wiege

DER SPIEGEL - 10.01.1948

182 Millionen Elefanten. An die 500000 Elefanten gehen täglich aus der Hamburger Hauptpost heraus, auf Briefe und Karten gestempelt. Ratternd fressen die Stempelmaschinen den Hamburger Briefstrom und speien ihn in die Postsäcke. Bei jeder Umdr... mehr...

ZOOLOGIE: Sechs Mann gegen einen Strauß

DER SPIEGEL - 10.05.1947

Weinen und Lachen bei Hagenbeck. Es war fast wie in der "Dreigroschenoper": ein "reitender Bote" kam. Nach Stellingen, zu Hagenbeck. Die Einschiffung der 45 Tiere, die am Dienstagabend mit der "Chief Starling" nach London abgehen sollten, wurde ... mehr...

Fünf Elefanten und ein Schutzmann

DER SPIEGEL - 15.03.1947

Hugo Schmitts zoologischer Protest. Die schwedische Stadt Malmö hatte eine Sensation. Fünf Hagenbeck-Elefanten, die vor Kriegsschluß nicht mehr rechtzeitig nach Hamburg zurückkehren konnten, protestierten dagegen, zusammen mit anderen Tiergruppe... mehr...


Fotostrecken

Wikipedia

Tierpark Hagenbeck

Der Tierpark Hagenbeck (ehemals Hagenbecks Tierpark) ist ein Tierpark in Hamburg. Der im Stadtteil Stellingen gelegene Tierpark ist ebenso wie das 2007 daneben eröffnete Tropen-Aquarium Hagenbeck in Familienbesitz. Er geht auf die im Jahr 1863 von C...mehr...


Tierpark Hagenbeck
Tierpark Hagenbeck
1848: Im Hamburger Stadtteil St. Pauli entdeckt der Fischhändler Gottfried Clas Carl Hagenbeck, dass er nicht nur mit toten Fischen, sondern auch mit lebendigen Seehunden Geld machen kann. Fischer hatten bei ihm sechs Seehunde als Beifang abgeliefert, Hagenbeck stellte sie auf dem Spielbudenplatz aus.

1863: Hagenbeck eröffnet eine "Handelsmenagerie". Nach einigen erfolgreichen Käufen von exotischen Tieren ist aus dem Fisch- ein Tierhändler geworden.

1874: Sohn Carl Hagenbeck eröffnet am Neuen Pferdemarkt "Hagenbeck's Thierpark". Im Zentrum des Geschäfts steht nach wie vor der Tierhandel. Eine neue Attraktion werden jedoch auch die Völkerschauen, mit denen Hagenbeck auch auf Tournee geht.

1887: Hagenbeck eröffnet seinen ersten Zirkus.

1892: Bei Hagenbeck ist zum ersten mal eine "zahm dressierte" Raubtiergruppe zu sehen.

1896: Carl Hagenbeck lässt sich seine neue Art der Zootierhaltung patentieren: gitterlose Freianlagen.

7. Mai 1907: In Stellingen wird Hagenbecks Tierpark nach jahrelanger Bauzeit eröffnet.

1911: Eröffnung des Zoos in Rom, für den Carl Hagenbeck und sein Sohn Heinrich die Pläne entworfen haben.

14. April 1913: Carl Hagenbeck stirbt.

1919: Fritz Lang dreht im Tierpark "Harakiri" und "Die Spinnen".

1920 bis 1924: Der Tierpark bleibt wegen der Wirtschaftslage geschlossen.

1943: Der Tierpark wird im Bombenhagel fast vollständig zerstört. Neun Mitarbeiter und zahlreiche Tiere sterben.

1947: Die britische Besatzungsmacht lässt zahlreiche Tiere als Zwangsleihgabe für den Londoner Zoo verschiffen.

1964: Zum ersten Mal gelingt die Aufzucht eines Orang-Utans im Tierpark. Außerdem kommt zum ersten Mal in Deutschland ein Panzernashorn zur Welt.

1971: Eröffnung des Delphinariums

1992: Zum ersten Mal kommt bei Hagenbeck ein Elefantenbaby zur Welt.

1995: Das Delphinarium wird geschlossen und ein Jahr später abgerissen.

2003: Walross Antje stirbt im Alter von 27 Jahren. Zum ersten Mal kommt in einem deutschen Tierpark ein Elefant innerhalb der Herde zur Welt - Kandy.
Themen von A-Z





 
TOP



TOP