Handball-EM der Männer 2012
Vom 15. bis 29. Januar spielen 16 Teams in Serbien den EM-Titel im Männerhandball aus. Das Land ist zum ersten Mal Gastgeber des Turniers, das seit 1994 alle zwei Jahre ausgetragen wird. In vier Orten - Belgrad, Nis, Novi Sad und Vrsac - wird gespielt. Titelverteidiger ist Frankreich, das vor zwei Jahren in Österreich Europameister wurde.
Rekordsieger ist Schweden mit vier Titeln (1994, 1998, 2000, 2002). Frankreich gewann zweimal (2006, 2010), Deutschland (2004), Dänemark (2008) und Russland (1996) je einmal. Das DHB-Team ist eine von fünf Nationen, die bei jeder Europameisterschaft dabei waren. Das gelang sonst nur Frankreich, Kroatien, Russland und Spanien.
Vier Gruppen à vier Nationen bilden die Vorrunde, die im Jeder-gegen-Jeden-Modus ausgetragen wird. Deutschland spielt in Gruppe B gegen Schweden, Tschechien und Mazedonien. Gruppe A besteht aus Gastgeber Serbien, Polen, Dänemark und der Slowakei. In Gruppe C stehen Titelverteidiger Frankreich, Ungarn, Spanien und Russland. Die Gruppe D wird gebildet aus Kroatien, Norwegen, Island und Slowenien.
Die drei ersten Teams jeder Vorrundengruppe erreichen die Hauptrunde, der Vierte scheidet aus. Die Qualifizierten aus den Vorrundengruppen A und B spielen in der Hauptrundengruppe I, diejenigen aus Vorrundengruppe C und D bilden die Hauptrundengruppe II. Jede Nation absolviert drei Spiele gegen die Teams aus der anderen Vorrundengruppe. Die Ergebnisse gegen qualifizierte Mannschaften aus der eigenen Vorrundengruppe werden in die Hauptrunde mitgenommen.
In den beiden Halbfinals treffen der Erste der Hauptrundengruppe I und der Zweite der Hauptrundengruppe II sowie der Zweite der Hauptrundengruppe I und der Erste der Hauptrundengruppe II aufeinander. Die beiden Sieger stehen im Endspiel, die Verlierer spielen Platz drei aus. Auch die Partie um Rang fünf wird ausgetragen.