Handball-WM der Männer 2011: Der Modus
Vom 13. bis 30. Januar spielen 24 Teams in Schweden den Weltmeistertitel der Handballer aus. Das Land war bereits in den Jahren 1954, 1967 und 1993 Gastgeber von Weltmeisterschaften, das Turnier wird an acht Spielorten ausgerichtet.
Vier Gruppen á sechs Nationen bilden die Vorrunde, die im Jeder-gegen-Jeden-System zwischen dem 13. bis zum 20. Januar ausgetragen wird. Deutschland spielt in Gruppe A gegen Titelverteidiger Frankreich, Spanien, Tunesien, Ägypten und Bahrain. Gruppe B besteht aus Island, Ungarn, Norwegen, Japan, Österreich und Brasilien. In Gruppe C stehen Kroatien, Rumänien, Dänemark, Australien, Algerien und Serbien. Gruppe D wird gebildet aus Gastgeber Schweden, Chile, Polen, Südkorea, Argentinien und die Slowakei.
Die drei ersten Teams jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde, die zwischen dem 22. und 25. Januar stattfindet. Die Qualifizierten aus den Vorrunden-Gruppen A und B spielen in der Hauptrunden-Gruppe I, diejenigen aus Vorrunden-Gruppe C und D bilden entsprechend die Hauptrunden-Gruppe II. Jede Nation absolviert drei Spiele gegen die Teams aus der anderen Vorrunden-Gruppe. Die Ergebnisse gegen qualifizierte Mannschaften aus der eigenen Vorrunden-Gruppe werden in die Hauptrunde übertragen.
In den beiden Halbfinals (28. Januar) treffen der Erste der Hauptrunden-Gruppe I und der Zweite der Hauptrunden-Gruppe II sowie der Zweite der Hauptrunden-Gruppe I und der Erste der Hauptrunden-Gruppe II aufeinander. Die beiden Sieger stehen im Endspiel, die Verlierer spielen Platz drei aus (jeweils am 30. Januar). Die weiteren Platzierungsspiele finden bereits am 27. und 28. Januar statt.