DER SPIEGEL - 14.11.1977
Hans Erich Nossack, 76. Als kurz nach Kriegsende seine ersten Bücher erschienen, war er bereits Mitte Vierzig. Der Hamburger Kaufmannssohn, der schon früh zu schreiben begonnen, sich zeitweise der KPD angeschlossen hatte und 1933 in die väterliche Im... mehr...
DER SPIEGEL - 21.11.1972
Hans Erich Nossack: "Die gestohlene Melodie". Suhrkamp; 252 Seiten; 22 Mark.
Sommer 1980: In einem Manager-Kurheim im Taunus drängt ein Werbefachmann dem zunächst widerstrebenden "Herausgeber dieser Notizen" als Filmvorlage die hochseltsame Geschic... mehr...
DER SPIEGEL - 01.12.1969
Hans Erich Nossack: "Dem unbekannten Sieger". Suhrkamp; 200 Sehen; 16 Mark.
Ein gewissenhafter und begriffsstutziger Studienrat der Geschichte, den seine Lehrerkarriere von Uelzen bis nach Celle geführt hat, wird seiner längst verjährten Dissertati... mehr...
DER SPIEGEL - 04.11.1968
Hans Erich Nossack: "Der Fall d'Arthez". Suhrkamp; 324 Selten; 20 Mark.
Mutmaßungen stellt nun auch Hans Erich Nossack, 67, an -- über Nasemann. Dieser Nasemann, soviel wird sicher, ist der verlorene Sohn einer beizeiten nach Westen verzogenen Dres... mehr...
DER SPIEGEL - 28.10.1964
Von einem unbestimmten, aberjedenfalls besseren Jenseits, das jenseits von St. Pauli liegt, und
vom umständlichen Sterben eines möglicherweise nur imaginären Herrn
André monologisiert die sterbende Dirne Maria vor einem anonymenMedizinstudenten, de... mehr...
DER SPIEGEL - 26.09.1962
SCHRIFTSTELLER.
Ernst Jünger, Arno Schmidt und Günter Eich verweigerten die
Aussage. Aber sechzehn andere deutschsprachige Autoren bekannten
dem Interviewer "Dinge, die ein Schriftsteller sein Leben lang
nicht ausspricht, es sei denn, er wird ei... mehr...
DER SPIEGEL - 14.03.1962
BÜCHER.
Der 61jährige Autor (Georg -Büchner-Preis 1961) läßt in seinem
neuen, als "Bericht" deklarierten Roman einen Münchner
Hotelportier, eine alternde Schauspielerin und einen jungen Mann,
der als Herausgeber des Berichts fungiert, über das L... mehr...
DER SPIEGEL - 10.12.1958
Ein bohrendes Buch, das der 57jährige Autor da schrieb, nachdem er
sich aus seiner Hamburger Kaffeehandelsfirma aufs - bayrische -
Land zurückgezogen hatte. Wie Nossacks frühere Romane ("Spätestens
im November" und "Spirale") begnügt sich "Der jün... mehr...
DER SPIEGEL - 20.03.1957
Hans Erich Nossack: "Spirale - Roman einer schlaflosen Nacht". Der
Autor läßt seinem Roman "Spätestens im November" eine Sammlung von
fünf fragmentarischen Erzählungen folgen, die wie Splitter und
Späne jener größeren Arbeit anmuten. Jedenfalls kr... mehr...
DER SPIEGEL - 28.05.1952
Als Jean-Paul Sartre bei seinem letztjährigen
Deutschlandbesuch gefragt
wurde, wen er für den bedeutendsten lebenden
deutschen Autor halte, antwortete er:
"Ohne Zweifel Nossack." Wer Nossack ist,
hätte von den Anwesenden, hauptsächlich
Deutsche... mehr...