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Chronist des kleinen Mannes

Er nannte sich nach dem geschundenen Schimmel Falada aus dem grimmschen Märchen, dessen abgeschlagenes Haupt die Wahrheit spricht. Hans Fallada, der eigentlich Rudolf Ditzen hieß, wurde mit Romanen wie "Kleiner Mann - was nun?", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" und "Der eiserne Gustav" bekannt. Der Schriftsteller starb 1947 morphium- und alkoholabhängig an Herzversagen. Die ungekürzte Neuausgabe des Romans "Jeder stirbt für sich allein", die Fallada kurz vor seinem Tod in kürzester Zeit geschrieben hat, wurde postum ein Weltbestseller.

Premiere von Jeder stirbt für sich allein: Dem Tod ins Gesicht lachen

SPIEGEL ONLINE - 14.10.2012

Denunzianten, Einfaltspinsel, Machos: Grausig-genial erzählt Hans Fallada in "Jeder stirbt für sich allein" von den Sadisten des Zweiten Weltkriegs und ihren Opfern. Jetzt traute sich das Hamburger Thalia-Theater, den Roman auf die Bühne zu bringen - und meisterte das Wagnis souverän. mehr...

Hans Falladas Haus in Carwitz: Idylle mit Einschussloch

SPIEGEL ONLINE - 12.10.2012

Nervenheilanstalten, Trunksucht, Ärger mit dem NS-Regime: Das Leben des deutschen Autors Hans Fallada war voller Rückschläge. Seine besten Jahre verlebte er im mecklenburgischen Carwitz - bis ihn ein Pistolenschuss vor Gericht brachte. Ein Besuch im Haus des Schriftstellers. mehr...

Taschenbuch-Bestseller: Später Ruhm eines rauschhaften Romans

SPIEGEL ONLINE - 30.04.2012

Mehr als 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung erfährt "Jeder stirbt für sich allein" von Hans Fallada weltweit eine Renaissance. Die neu aufgelegte Taschenbuch-Ausgabe erobert nun auch in Deutschland Platz 13 der SPIEGEL-ONLINE-Belletristik-Bestsellerliste. mehr...

AUTOREN: Buch aus dem Nichts

DER SPIEGEL - 18.04.2011

Schon 1947 erschien Hans Falladas Widerstandsroman "Jeder stirbt für sich allein". Jetzt wird das Buch weltweit zum Bestseller, auch weil es überraschende Helden hat: gute Deutsche. Man kann die Sehnsucht nach dem guten Deutschen in Zahlen fassen: ... mehr...

Deutscher Weltbestseller: Noch ein Schnaps, bevor die Gestapo kommt

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2011

Säufer, Zocker und Widerstandskämpfer im Nazi-Berlin: Im Morphiumrausch verfasste Hans Fallada 1946 in Rekordzeit "Jeder stirbt für sich allein". Mit 65 Jahren Verspätung wird sein Roman jetzt zum Welterfolg - und erscheint erstmals ohne entstellende Kürzungen. mehr...

LITERATUR: So leicht zu verführen

DER SPIEGEL - 25.05.2009

Nach mehr als 60 Jahren ist jetzt ein Tagebuch entziffert und publiziert worden, das der Schriftsteller Hans Fallada 1944 heimlich in der Haft schrieb. Er ist abhängig vom Alkohol, seine literarische Karriere auf dem Nullpunkt, seine Ehe zerbrochen... mehr...

Fallada-Premiere: Treten, um selbst nicht getreten zu werden

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2009

Arbeitslosigkeit, Ausbeutung, Ausgrenzung: Hans Falladas sozialkritischer Roman "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" (1934) erscheint zeitlos. Die Premiere des Dramas am Schauspielhaus Hamburg aber zeigt: Das Stück hat Staub angesetzt. mehr...

LITERATURGESCHICHTE: Zweifelhafte Einstellung

DER SPIEGEL - 06.01.2003

Hat sich Hans Fallada für Nazi-Propaganda missbrauchen lassen?. Hat sich der berühmte Schriftsteller Hans Fallada ("Wer einmal aus dem Blechnapf frißt", "Kleiner Mann - was nun?") von den Nazis für Propagandazwecke missbrauchen lassen? Der SPIE... mehr...

Fernsehen: In vino vanitas

DER SPIEGEL - 27.11.1995

Der Schauspieler und Entertainer Harald Juhnke brilliert in der ARD-Verfilmung des Hans-Fallada-Romans "Der Trinker". Ein Promi der Gemütlichkeit. Gesoffen wird in Deutschland wie sonst nirgends auf der Welt: 2,5 Millionen Menschen sind hierzula... mehr...

Autoren: Herzblut von Fallada

DER SPIEGEL - 16.05.1994

Hans Fallada: 'Das Herz, das dir gehört'. Der Berliner Aufbau-Verlag, der gerade mit Rowohlt um die Rechte am Werk des Autors Hans Fallada streitet, kündigt für September demonstrativ einen bisher unveröffentlichten Fallada-Roman an. Das Werk,... mehr...

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