ThemaHans Fallada

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Chronist des kleinen Mannes

Er nannte sich nach dem geschundenen Schimmel Falada aus dem grimmschen Märchen, dessen abgeschlagenes Haupt die Wahrheit spricht. Hans Fallada, der eigentlich Rudolf Ditzen hieß, wurde mit Romanen wie "Kleiner Mann - was nun?", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" und "Der eiserne Gustav" bekannt. Der Schriftsteller starb 1947 morphium- und alkoholabhängig an Herzversagen. Die ungekürzte Neuausgabe des Romans "Jeder stirbt für sich allein", die Fallada kurz vor seinem Tod in kürzester Zeit geschrieben hat, wurde postum ein Weltbestseller.


AUTOREN: Buch aus dem Nichts

DER SPIEGEL - 18.04.2011

Schon 1947 erschien Hans Falladas Widerstandsroman "Jeder stirbt für sich allein". Jetzt wird das Buch weltweit zum Bestseller, auch weil es überraschende Helden hat: gute Deutsche. Man kann die Sehnsucht nach dem guten Deutschen in Zahlen fassen: ... mehr...

Deutscher Weltbestseller: Noch ein Schnaps, bevor die Gestapo kommt

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2011

Säufer, Zocker und Widerstandskämpfer im Nazi-Berlin: Im Morphiumrausch verfasste Hans Fallada 1946 in Rekordzeit "Jeder stirbt für sich allein". Mit 65 Jahren Verspätung wird sein Roman jetzt zum Welterfolg - und erscheint erstmals ohne entstellende Kürzungen. mehr...

LITERATUR: So leicht zu verführen

DER SPIEGEL - 25.05.2009

Nach mehr als 60 Jahren ist jetzt ein Tagebuch entziffert und publiziert worden, das der Schriftsteller Hans Fallada 1944 heimlich in der Haft schrieb. Er ist abhängig vom Alkohol, seine literarische Karriere auf dem Nullpunkt, seine Ehe zerbrochen... mehr...

Fallada-Premiere: Treten, um selbst nicht getreten zu werden

SPIEGEL ONLINE - 19.04.2009

Arbeitslosigkeit, Ausbeutung, Ausgrenzung: Hans Falladas sozialkritischer Roman "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" (1934) erscheint zeitlos. Die Premiere des Dramas am Schauspielhaus Hamburg aber zeigt: Das Stück hat Staub angesetzt. mehr...

LITERATURGESCHICHTE: Zweifelhafte Einstellung

DER SPIEGEL - 06.01.2003

Hat sich Hans Fallada für Nazi-Propaganda missbrauchen lassen?. Hat sich der berühmte Schriftsteller Hans Fallada ("Wer einmal aus dem Blechnapf frißt", "Kleiner Mann - was nun?") von den Nazis für Propagandazwecke missbrauchen lassen? Der SPIE... mehr...

Fernsehen: In vino vanitas

DER SPIEGEL - 27.11.1995

Der Schauspieler und Entertainer Harald Juhnke brilliert in der ARD-Verfilmung des Hans-Fallada-Romans "Der Trinker". Ein Promi der Gemütlichkeit. Gesoffen wird in Deutschland wie sonst nirgends auf der Welt: 2,5 Millionen Menschen sind hierzula... mehr...

Autoren: Herzblut von Fallada

DER SPIEGEL - 16.05.1994

Hans Fallada: 'Das Herz, das dir gehört'. Der Berliner Aufbau-Verlag, der gerade mit Rowohlt um die Rechte am Werk des Autors Hans Fallada streitet, kündigt für September demonstrativ einen bisher unveröffentlichten Fallada-Roman an. Das Werk,... mehr...

FERNSEHEN: Guter Sozi

DER SPIEGEL - 23.04.1973

Die sechste Fallada-Verfilmung im westdeutschen Fernsehen: Egon Monk hat nun "Bauern, Bonzen und Bomben", ein Kleinstadt-Epos aus der Weimarer Republik, gedreht. Kleiner Mann -- was nun schon wieder? Wenn deutsche Fernseh-Dramaturgen den Kleinstbür... mehr...

FALLADA: Morgens Kognak

DER SPIEGEL - 22.05.1963

SCHRIFTSTELLER. Er nannte sich nach dem geschundenen Opfergaul aus dem Märchenbuch der Brüder Grimm, nach Falada, dem glücklosen Schimmelpferd, dessen abgeschlagenes Haupt da hängt und die Wahrheit spricht.Der Name war treffend gewählt: Ein ganze... mehr...

Er nannte sich Hans Fallada

DER SPIEGEL - 08.02.1947

Der Chronist des Kleinen Mannes starb. Im Krankenhaus in Berlin-Pankow starbam 5. Februar der Schriftsteller Hans Fallada an akuter Herzschwäche. Fallada, der eigentlich Rudolf Dietzen hieß, ist 54 Jahre alt geworden.Es war im Sommer 1945, als Fa... mehr...


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Wikipedia

Hans Fallada

Hans Fallada (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) war ein deutscher Schriftsteller. Er gehört zu den bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind zum überwi...mehr...


Buchtipp

Hans Fallada:
Jeder stirbt für sich allein.

Aufbau Verlag; 704 Seiten; 19,95 Euro.

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