SPIEGEL ONLINE - 19.01.2012
Von sexuellen Begierden und religiösem Wahn verzehrt: Sherwood Anderson porträtiert ein Dorf der Verlorenen. Bei Louis Paul Boon begegnen sich Mann und Frau im Permafrost. Hans Joachim Schädlich zeigt Friedrich den Großen als erledigten Fall. Die interessantesten Literatur-Neuerscheinungen des Monats. mehr...
DER SPIEGEL - 20.10.2003
Der Schriftsteller Hans Joachim Schädlich provoziert mit einem
bissigen Buch über prominente Täuschungskünstler - und tarnt es als
einen "Roman".
Kriechtiere und Lurche ändern oft ihre Hautfarbe je nach
Beschaffenheit des Bodens, auf dem sie län... mehr...
DER SPIEGEL - 20.09.1999
Rowohlt-Autoren protestieren gegen Publikation von Schalck-Biografie.
Rumoren im Hause Rowohlt: Vier angesehene Autoren protestieren
in Briefen an den Verleger dagegen, dass Rowohlt die Autobiografie
des zwielichtigen ehemaligen DDR-Devisenbesc... mehr...
SPIEGEL SPECIAL - 01.10.1996
Wolfram Bickerich über das Aus- und Einkommen von Autoren.
Die Einnahmen aus meinem Gesamtwerk waren, bei aller Einrechnung
der Zeitumstände, unter allem Erwarten.
Thomas Mann an seinen Verleger (1938)
Schicksale der literarischen Szene, s... mehr...
DER SPIEGEL - 19.02.1996
Schädlich-Buch 'Mal hören, was noch kommt'.
Der alte Mann liegt im Bett, starr auf dem Rücken: Er kann sich
nicht mehr bewegen. "Irgendwas läuft immer aus dem raus, und wenn es
seine Gedärme persönlich sind." Die weiße Zimmerdecke ist des
Ärms... mehr...
DER SPIEGEL - 19.02.1996
Die Schriftstellerin Ruth Klüger ("weiter leben") hat Hans
Joachim Schädlich den diesjährigen Kleist-Preis zugesprochen.
Feministinnen, die Schädlichs neueste Erzählungen für
unappetitliche, frauenfeindliche Männerprosa halten, kritisierten
ihre Ents... mehr...
SPIEGEL SPECIAL - 01.10.1995
Mit den Augen des Insekts: Hans Joachim Schädlich beschreibt Mann
und Frau als Beziehungs-Invaliden.
Der Mann, der die Frauen liebte, liegt im Sterben. Die wenigen
Besucherinnen seines Krankenzimmers halten Taschentücher vors
Gesicht: halb aus ... mehr...
DER SPIEGEL - 28.08.1995
Autoren: Zitier- u. Anspielungseifer.
Literatur, so empfahl einst der Poet Helmut Heißenbüttel,
brauche weniger Einbildungskraft "als vielmehr Material", an dem sie
sich "montierend betätigt". Der Vorschlag hatte Folgen, unter denen
die deutsc... mehr...
DER SPIEGEL - 21.08.1995
Selten hat ein Buch schon vor seinem Erscheinen soviel Aufsehen
erregt wie "Ein weites Feld", der Deutschland-Roman von Günter
Grass. Seit Kritiker Marcel Reich-Ranicki im April dieses Jahres dem
Autor bei einer Lesung daraus applaudierte, wartet all... mehr...
DER SPIEGEL - 21.08.1995
Ein Brief von Marcel Reich-Ranicki an Günter Grass zu dessen
Roman "Ein weites Feld". Brief zu Grass-Buch 'Ein weites Feld'.
Mein lieber Günter Grass, es gehöre "zu den schwierigsten und
peinlichsten Aufgaben des Metiers" - meinte Fontane -, "of... mehr...