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Alle Artikel und Hintergründe

Bundeshaushalt: Warum in Deutschland ein Shutdown unmöglich ist

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

In den USA ist der Government Shutdown eingetreten: Staatliche Behörden werden als Folge des Haushaltsstreits geschlossen. Hunderttausende Mitarbeiter sind im Zwangsurlaub. In Deutschland wäre ein solches Szenario nicht möglich - dank eines Kniffs im Grundgesetz. mehr...

Gefahr von höherer Neuverschuldung: Wirtschaftsministerium sieht Wahlversprechen der Regierung skeptisch

SPIEGEL ONLINE - 05.09.2013

Können Union und FDP ihre Wahlversprechen erfüllen und dennoch ihre Haushaltsziele erreichen? Im Bundeswirtschaftsministerium gibt es daran offenbar erhebliche Zweifel, berichtet die "Rheinische Post". Die Neuverschuldung würde sich laut Ministerium im kommenden Jahr "mehr als verdoppeln". mehr...

FINANZPOLITIK: Himmel, hilf!

DER SPIEGEL - 19.08.2013

In ihrer Geldnot nehmen die Länder den Bund aus, wo sie nur können. Eine Reform des Föderalismus könnte das Verhältnis kitten - und das Gesicht der Republik verändern. Wolfgang Schäuble macht seit 50 Jahren Politik, doch an diesem Mittwoch Mitte Ju... mehr...

Prognose: IWF warnt Deutschland vor hartem Sparkurs

SPIEGEL ONLINE - 06.08.2013

Mit dem Sparen kann man es auch übertreiben: Das ist eine Kernbotschaft des neuen IWF-Berichts über die Lage in Deutschland. Um die heimische Wirtschaft zu stärken, empfiehlt der Fonds auch Lohnerhöhungen. mehr...

ESSAY: Ein Fall von Elitenversagen

DER SPIEGEL - 05.08.2013

Wahl 2013. Die Regierung Merkel nötigt die Südländer zu tiefgreifenden Reformen und leugnet doch die gesamteuropäische Verantwortung für die Folgen ihrer Krisenpolitik. Unter der beschwörenden Überschrift "Kein deutsches Europa!" hat Wolfgang Schäu... mehr...

SPIEGEL-STREITGESPRÄCH: Ach, Herr Lucke!

DER SPIEGEL - 08.07.2013

Der Chef der konservativen AfD Bernd Lucke, 50, und Linkspartei-Vizin Sahra Wagenknecht, 43, erklären die Euro-Rettung für gescheitert. Wenn es aber um die Lösung der Krise geht, prallen ihre Vorstellungen aufeinander. SPIEGEL: Frau Wagenknecht, Si... mehr...

FINANZPOLITIK: Kaputtgespart

DER SPIEGEL - 24.06.2013

Deutschland lebt von der Substanz, es fehlen Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe, das zeigt eine neue Studie führender Ökonomen. Verspielt die Republik ihre Zukunft? Wenn die Hauptdarsteller des laufenden Bundestagswahlkampfs über Deutsch... mehr...

Lebensverhältnisse in den Ländern: Experten fordern Radikalreform des Finanzausgleichs

SPIEGEL ONLINE - 20.06.2013

Der Länderfinanzausgleich verfehlt sein Ziel. Die Lebensverhältnisse in Deutschland entwickelten sich drastisch auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertengruppe um den früheren Finanzminister Hans Eichel - und schlägt eine Radikalreform vor. mehr...

Haushaltsplus: Forscher warnen Merkel vor Wahlgeschenken

SPIEGEL ONLINE - 19.06.2013

"Die Spielräume im Haushalt dürfen nicht verpulvert werden": Das DIW warnt Kanzlerin Merkel vor sozialen Wohltaten im Wahlkampf. Für das kommende Jahr rechnen die Forscher mit einem kräftigen Wirtschaftswachstum. mehr...

Münchhausen-Check: Wer ist Europameister im Sparen?

SPIEGEL ONLINE - 05.06.2013

"Gut gemacht: Weniger Schulden, mehr Chancen", behauptet die FDP. SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Hat die schwarz-gelbe Koalition tatsächlich die Schuldenbremse gezogen? mehr...



Die Schuldenbremse
Regeln für den Bund
Durch die Föderalismusreform II wurde eine Schuldenbremse ins Grundgesetz aufgenommen. Demnach darf der Bund ab 2016 faktisch keine Kredite mehr aufnehmen und sich nur noch bis zu einer Höhe von maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes verschulden. Dies sind in absoluten Zahlen rund zehn Milliarden Euro.

Bis 2016 will die Bundesregierung das Defizit in gleichmäßigen Schritten reduzieren, das entspricht Einsparungen in Höhe von acht bis zehn Milliarden Euro pro Jahr.

Regelung und Hilfen für ärmere Länder
Die Schuldenbremse sieht vor, dass die Länder ab 2020 keine neuen Schulden mehr machen dürfen. Dafür sollen die finanzschwachen Länder Bremen, Saarland, Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein im Zeitraum 2011 bis 2019 beim Abbau ihrer Altschulden mit Hilfen in Höhe von insgesamt 800 Millionen Euro jährlich unterstützt werden. Diese insgesamt 7,2 Milliarden Euro teilen sich der Bund und die reichen Länder je zur Hälfte.
Ausnahmen
In Konjunkturkrisen und Notsituationen wie Naturkatastrophen sind unter strengen Bedingungen Ausnahmen möglich. In wirtschaftlich guten Jahren müssen Rücklagen gebildet oder Schulden getilgt werden.





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