Rückschritt Frauenanteil in Dax-Vorständen sinkt

Rückschritt: Frauenanteil in Dax-Vorständen sinkt
KarriereSPIEGEL - 17.07.2014

Von der angestrebten Frauenquote in Vorstandsetagen sind die Dax-Unternehmen weiter weg als je zuvor: Nur noch 5,5 Prozent der Vorstände sind weiblich. Bis 2016 sollen es 30 Prozent sein. mehr... Forum ]

Nach Diskriminierungs-Hinweis Personalberater muss an Firma zahlen

Nach Diskriminierungs-Hinweis: Personalberater muss an Firma zahlen
KarriereSPIEGEL - 10.05.2014

Wir wollen keine Frau - ein klarer Fall von Diskriminierung. Von diesem Absagegrund erzählte ein Personalberater der Bewerberin, sie erhielt 8500 Euro von der Firma. Das verblüffende Ende vor Gericht: Jetzt muss der Headhunter Schadensersatz zahlen. mehr... Forum ]

Manager-Casting Artenschutz für Nieten

Manager-Casting: Artenschutz für Nieten
KarriereSPIEGEL - 22.01.2014

Interview Top-Jobs bekommen zu oft die falschen oder unfähige Führungskräfte, sagt Personalauswahl-Experte Leopold Hüffer. Und woran liegt's? An überforderten bis arroganten Entscheidern und mitunter auch an Headhuntern, die als Märchenerzähler brillieren. Ein Interview von Bärbel Schwertfeger mehr... Forum ]

Rückschritt Weniger Frauen in den Vorständen der Dax-Konzerne

Rückschritt: Weniger Frauen in den Vorständen der Dax-Konzerne
KarriereSPIEGEL - 15.01.2014

Mehr Frauen rücken in die Aufsichtsräte deutscher Spitzenunternehmen auf, doch die Vorstandsetagen bleiben ihnen meist verwehrt. 2013 ist der Anteil der Frauen in den Vorständen der Dax-Konzerne sogar gesunken. mehr... Forum ]

Fehlbesetzungen Den Job bekommt oft der Falsche

Fehlbesetzungen: Den Job bekommt oft der Falsche
KarriereSPIEGEL - 13.12.2013

In Personalabteilungen sitzen keineswegs nur Profis mit goldenem Händchen für die richtigen Bewerber. Eine Studie zeigt: Häufig treffen Chefs und Personalentscheider teure Fehlentscheidungen - ob sie selbst in sozialen Netzwerken fischen oder Headhunter jagen lassen. Von Helene Endres mehr...

Geschlechterstudie Er macht Karriere, sie hütet die Kinder

Geschlechterstudie: Er macht Karriere, sie hütet die Kinder
KarriereSPIEGEL - 25.11.2013

Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren. mehr... Forum ]

Diskussion um Frauenquote Und jetzt die Väter

Diskussion um Frauenquote: Und jetzt die Väter
KarriereSPIEGEL - 23.11.2013

Gastbeitrag Frauenquote, wie soll das gehen? Indem man mehr Väter in Elternzeit schickt. Klingt zunächst verrückt, doch so könnten Firmen die alten Rollenmuster aufbrechen, zum Vorteil von Männern wie Frauen. Und das ganz ohne staatlichen Zwang. Ein Gastbeitrag von Hans-Georg Nelles mehr... Forum ]

Frauenquote in Aufsichtsräten "Ich habe schon eine Handvoll Damen in petto"

Frauenquote in Aufsichtsräten: "Ich habe schon eine Handvoll Damen in petto"
KarriereSPIEGEL - 21.11.2013

Interview Die Frauenquote in Aufsichtsräten kommt, aber woher kommen die Frauen? Eine Herausforderung für Headhunter wie Sabine Hansen. Sie erklärt, warum Arbeitgeber aufschreien, die Quote trotzdem Strahlkraft entwickeln wird und gute Schminke auch in der Autobranche hilft. mehr... Forum ]

Arbeitgeber-Bewertung im Netz Erst die Masse macht's

Arbeitgeber-Bewertung im Netz: Erst die Masse macht's
KarriereSPIEGEL - 01.08.2013

Hier lästert man über den Chef. Oder lobt seine Firma in den Himmel. Auf Bewertungsportalen können sich Jobwechsler ein Bild von Arbeitgebern machen. Inzwischen nutzen Firmen die Seiten auch verstärkt, um neue Mitarbeiter zu ködern. mehr... Forum ]

Headhunter "Angerufen werden ist noch kein Kompliment"

Headhunter: "Angerufen werden ist noch kein Kompliment"
KarriereSPIEGEL - 10.07.2013

Auf der Suche nach der perfekten Besetzung für einen Job kennen manche Headhunter keine Skrupel: Sie geben sich als Journalisten aus, als Feuerwehrleute oder als Mitarbeiter des Paketdienstes. Annette Kinnear, selbst langjährige Headhunterin, erklärt ihre Tricks. mehr... Forum ]



Lotsen für den Aufstieg
Umgang mit Headhuntern
Was tun, wenn der Headhunter anruft? Der Kandidat darf das durchaus als Anerkennung für seine Arbeit verstehen. Aber wie sollte man reagieren, wie vermeidet man einen Fauxpas, was geschieht nach dem Erstkontakt? Christine Stimpel, Deutschland-Chefin von Heidrick & Struggles, gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Personalberatern.
Beziehungspflege
Spätestens mit Mitte 30 sollten Sie Kontakte zu zwei, drei Headhuntern knüpfen. Etwa, indem Sie ihnen mit Einschätzungen oder Referenzen weiterhelfen. Generell sollte ein Personalberater nicht nur in seiner Funktion für ein Unternehmen oder einen Kandidaten gesehen und behandelt werden, sondern auch als Persönlichkeit und Teil der eigenen Community.

Klare Verhältnisse
Klären Sie, ob der Personalberater Sie kontaktiert, weil er Ihre Hilfe bei einer anderen Suche benötigt oder ob er Ihnen selbst ein Jobangebot machen will. Im zweiten Fall stellen Sie sicher, dass er ein exklusives Mandat für die Suche hat.
Fettnäpfchen vermeiden
Seien Sie ehrlich, agieren Sie nicht zu taktisch oder divenhaft. Fragen nach dem Namen der suchenden Firma oder dem Gehalt sind im Erstgespräch verpönt.
Informationen sammeln
Fragen Sie nach einer mündlichen oder schriftlichen "Positionsbeschreibung" des Jobs. Bitten Sie um Bedenkzeit - üblich sind zwei Tage. Bei Interesse schicken Sie Ihren Lebenslauf. Überlegen Sie sich rechtzeitig gute Referenzgeber.
Lebensplanung
Definieren Sie Ihre persönlichen Karriereziele - und prüfen Sie, ob und wie das Angebot dazu passt.
Souveräner Auftritt
Bereiten Sie sich auf die Gespräche mit Headhunter und Zielfirma intensiv vor. Nutzen Sie Ihren Personalberater auch als Coach und Sparringspartner. Betonen und belegen Sie Ihre Stärken. Beantworten Sie nicht nur brav alle Fragen, sondern geben Sie eigene Impulse und erklären Sie, welche Schwerpunkte Sie im Job setzen möchten - aber ohne besserwisserisch zu sein.
Klug verhandeln
Pokern Sie nicht zu hoch, und schieben Sie nicht ständig neue Forderungen nach.

Pssstt, ich bin Headhunter - ein Branchen-Überblick
Licht im Berater-Dschungel
Da hat einer angerufen... aber wer war das genau, wie kann man ihn einschätzen? Fach- und Führungskräfte verirren sich schnell in der zersplitterten Landschaft der Headhunter. Selbst Personalprofis in Unternehmen finden sich kaum noch zurecht: eine Übersicht über die Großen und Kleinen, die Spezialisten und Generalisten der Branche.
Global Player
Egon Zehnder, Heidrick & Struggles, Korn/Ferry, Russell Reynolds, Spencer Stuart: Auf diese fünf Namen stößt jeder, der sich in der Personalberater-Branche umsieht. Die Big Five des Search Business zählen mit jeweils Hunderten von Mitarbeitern und zahlreichen Büros rund um den Globus weltweit zu den Marktführern. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass die Big Five den Markt dominieren würden. Selbst Einzelkämpfer schnappen den Großen immer wieder lukrative Mandate vor der Nase weg. Weiteres Merkmal der Big Five: Die Berater dieser Firmen haben sich meist auf zwei oder drei Branchen spezialisiert. Sie arbeiten in Abteilungen (Practices) über Grenzen und Kontinente hinweg zusammen. Daneben gibt es Practices für bestimmte Funktionen, etwa für die Suche nach Finanzchefs oder Marketing-Experten.
Netzwerker
Wer nach Alternativen zu den Big Five sucht, klopft meist bei jenen Firmen an, die sich in internationalen Netzwerkorganisationen zusammengeschlossen haben. Beispiele sind Amrop Delta, Boyden International oder Odgers Berndtson. Bei vielen Netzwerkfirmen ist Vorsicht geboten: Selbst Einmannbetriebe versuchen heute, sich als Dienstleister mit zumindest internationaler, wenn nicht gar globaler Reichweite zu präsentieren. Ihre Organisationen verfügen jedoch gerade einmal über eine gemeinsame Website, nur wenige dieser Firmen arbeiten wirklich grenzüberschreitend zusammen. Ein Unternehmer, der Personal für eine Niederlassung im Ausland sucht, tut daher gut daran, sich von einem Headhunter Referenzen geben lassen, die einen nachprüfbaren Beleg über erfolgreich im Zielland abgeschlossene Aufträge bieten.
Spezialisten
Industrieverbände können helfen, das Personalberater-Dickicht zu lichten. Fragt man dort nach, so hört man vor allem die Namen von Spezialisten wie Hofmann Consultants (Handel und Konsumgüter), Courland Automotive (Autoindustrie), Mediatum (Life Sciences), Docs (Krankenhäuser, Gesundheitsindustrie), Harvey Nash (IT-Unternehmen), GJP International (Stromerzeuger, Gas- und Öl-Industrie), Green Leaders (Erneuerbare Energien), Linden & Company (Medien, Verlage, Autoindustrie), Ganz & Stock (Computerspiele, Medienhäuser, Internetunternehmen) und viele mehr. Hinzu kommen Beratungsfirmen, die sich auf bestimmte Berufsgruppen konzentrieren, etwa Hopp PSC (Juristen) oder Robert Half (Finanz- und Steuerexperten).
Generalisten
Unter diese Rubrik fallen Search-Boutiquen, die sich auf das Top-Segment des Suchgeschäfts spezialisiert haben. Beispiele sind Rickert & Fulghum, Board Consultants Sendele & Partner, Heiner Thorborg und Van Emmerich Consulting.
Konvertiten
Unter diesem Begriff fasst man jene Berater zusammen, die lange Zeit ausschließlich auf Stellenanzeigen als Suchmethode gesetzt hatten. Seit einigen Jahren bieten die Konvertiten auch Executive Search an - also die systematische Personalsuche per telefonischer Direktansprache. Zu den bekanntesten Beispielen in diesem Segment zählen Kienbaum Executive Consultants, Steinbach & Partner oder Baumann.

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