Iranisches Nuklearprogramm: Iraner lehnen Vorschläge im Atomstreit ab

SPIEGEL ONLINE - 23.05.2012

Iran und die internationale Gemeinschaft verhandeln wieder über das umstrittene iranische Atomprogramm. Die Uno-Vetomächte und Deutschland machten dabei Vorschläge, die sie als interessant für die iranische Seite bezeichneten. Doch Teheran nannte sie kleinkariert. mehr...

Atomstreit: US-Senat votiert für schärfere Sanktionen gegen Iran

SPIEGEL ONLINE - 22.05.2012

Die USA erhöhen kurz vor einer neuen Verhandlungsrunde mit Iran im Atomstreit den Druck auf Teheran: Der Senat in Washington hat weitere Sanktionen gegen das Regime beschlossen. Sollte Iran bei den Gesprächen nicht kooperieren, werde man "die wirtschaftliche Schlinge weiter zuziehen". mehr...

Nuklearstreit: Iran will mit Atomwächtern kooperieren

SPIEGEL ONLINE - 22.05.2012

Die iranische Regierung will der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA Einblick in ihr Atomprogramm gewähren. Es gebe eine weitreichende Einigung, erklärte IAEA-Chef Amano - es müssten nur noch Details geklärt werden. mehr...

Parteienstreit: US-Senat blockiert weitere Sanktionen gegen Iran

SPIEGEL ONLINE - 17.05.2012

Im Atomstreit mit Iran können sich US-Republikaner und Demokraten vorerst nicht auf neue Sanktionen einigen. Sie wollten keine voreilige Entscheidung treffen, heißt es von den Konservativen. mehr...

Gespräche in Wien: Iran und IAEA verhandeln über Atomprogramm

SPIEGEL ONLINE - 14.05.2012

Die Internationale Atomenergiebehörde verlangt Zugang zu umstrittenen Nuklearanlagen in Iran. In Wien verhandelt die IAEA mit Teheran über die Arbeitsbedingungen ihrer Kontrolleure. Sorge bereiten Pläne des Regimes, in der kommenden Woche einen Satelliten ins All zu schießen. mehr...

Verhandlungen über Atomprogramm: Iran will Urananreicherung fortsetzen

SPIEGEL ONLINE - 04.05.2012

Irans Regime zeigt sich in Sachen Atomprogramm weiter unnachgiebig. Vor der nächsten Verhandlungsrunde in Bagdad lehnt Teheran Forderungen des Westens nach einem Stopp der Urananreicherung weiter ab. Die Gespräche mit den Uno-Vetomächten drohen damit erneut zu scheitern. mehr...

Angriffspläne gegen Iran: Israels Ex-Geheimdienstchef wirft Regierung Bluff vor

SPIEGEL ONLINE - 29.04.2012

Israels Regierung will eine iranische Atombombe notfalls mit einem Militärschlag verhindern. Das sei eine Täuschung der Öffentlichkeit, sagt der ehemalige Chef des Inlandsgeheimdiensts. Ein solcher Angriff könne Teherans Atomprogramm nicht aufhalten, sondern die Kriegsgefahr dramatisch erhöhen. mehr...

Israels Armeechef: Ich glaube nicht, dass Iran die Atombombe baut

SPIEGEL ONLINE - 25.04.2012

Israels Armeechef Benny Gantz rechnet nicht mit dem Bau einer Atombombe in Iran. Die Entscheidung darüber müsse das Regime in Teheran erst noch fällen, so der Generalleutnant. Er glaube an die Vernunft der iranischen Führung, gleichwohl müsse sich Israel alle Optionen offenhalten. mehr...

Iran und Nordkorea: Obama kämpft gegen das doppelte Atom-Problem

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2012

Iran treibt sein Atomprogramm voran, Nordkorea versucht sich an einer Rakete - und Barack Obama hat ein Problem im Wahlkampf: Rivale Mitt Romney wirft dem Präsidenten Schwäche gegenüber den Diktaturen vor. Laut Geheimdiensten soll Teheran ein wichtiges Bauteil für einen Atomsprengkopf getestet haben. mehr...

Atomprogramm: Erste Hoffnung nach Gesprächen mit Iran

SPIEGEL ONLINE - 14.04.2012

Ein Jahr lang lagen die Atomgespräche mit Iran auf Eis, jetzt sind sie wieder aufgenommen worden - und verliefen offenbar erfolgreich: Vertreter der Islamischen Republik und den Vetomächten der Uno plus Deutschland zeigten sich nach einem ersten Treffen zufrieden. Weitere Runden sollen folgen. mehr...


Wikipedia

Iranisches Atomprogramm

Das iranische Atomprogramm umfasst nach offizieller Verlautbarung die Bemühungen, die Energieversorgung des Landes um die Nutzung der Kernenergie zu ergänzen. Diese Bemühungen wurden bereits im Jahre 1959 aufgenommen. Durch die Islamische Revolution...mehr...

Irans Atomprogramm
AP
Iran unterzeichnete 1968 den Sperrvertrag für Atomwaffen . Dieser erlaubt die zivile Nutzung von Nuklearenergie und die dafür notwendige Forschung einschließlich der Urananreicherung .

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit Sitz in Wien kontrolliert die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags; sie erstellt regelmäßig Berichte über das iranische Atomprogramm .

Der Uno-Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1696 vom 31. Juli 2006 Iran erstmals aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen; Teheran weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag.

Als Vermittler tritt seit einigen Jahren auch die "EU-Troika" auf, bestehend aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland.


Fläche: 1.648.195 km²

Bevölkerung: 73,974 Mio.

Hauptstadt: Teheran

Staatsoberhaupt und Religionsführer:
Ajatollah Ali Chamenei

Staats- und Regierungschef:
Mahmud Ahmadinedschad

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Uran und Atomwaffen
Uran eignet sich sowohl für die Energiegewinnung als auch für den Einsatz in Atomwaffen. Entscheidend ist der Grad der Anreicherung. Der Ausgangsstoff Uranerz besteht zu rund 99,3 Prozent aus Uran 238; das spaltbare Uran 235 macht nur etwa 0,7 Prozent aus. Für die Nutzung in Kernreaktoren muss der Anteil von Uran 235 auf drei bis fünf Prozent gesteigert werden, für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 85 Prozent notwendig.

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