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Alle Artikel und Hintergründe

bento über Iraner auf Instagram: Wenn Imame Hipster spielen
Instagram / Talabe Today

bento über Iraner auf Instagram: Wenn Imame Hipster spielen

SPIEGEL ONLINE - 09.02.2016

Auf Instagram inszenieren sich iranische Ajatollahs als Berlin-Mitte-Hipster. Die Fotos zeigen, wie sich das Land langsam öffnet. Doch unkritisch sollte man sie nicht sehen, erklärt bento. mehr...

Umkämpfte Rückzugsorte an Unis: Zum Beten bitte hinter den Vorhang

SPIEGEL ONLINE - 09.02.2016

Die TU Dortmund hat ihren "Raum der Stille" geschlossen, weil Muslime eine Trennwand zwischen Männern und Frauen errichtet hatten. Auch an anderen Universitäten gibt es Konflikte. mehr...

Moschee-Besuch: Obama kritisiert Rhetorik gegen Muslime

SPIEGEL ONLINE - 03.02.2016

US-Präsident Obama hat sich gegen antimuslimische Stimmung in den USA starkgemacht - und konnte sich einen Seitenhieb auf Donald Trump nicht verkneifen. Muslime und Terror dürften nicht gleichgesetzt werden. mehr...

Sexualität und Islam: Mohammed war in gewisser Weise Feminist

SPIEGEL ONLINE - 26.01.2016

Ist der Islam aggressiv und antifeministisch? Die ägyptische Wissenschaftlerin Shereen El Feki plädiert dafür, genauer hinzusehen - und erklärt, was Sexualität mit Abschiebung zu tun hat. mehr...

Fatwa: Saudi-Arabiens Großmufti verbietet Schach

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2016

Schachmatt in Saudi-Arabien: Der Großmufti des Landes hat das Spiel für unislamisch erklärt. Der Gelehrte fürchtet, dass die Muslime ihre Gebete vergessen könnten. mehr...

Universitäten: Wanka will Islamische Theologie weitere fünf Jahre fördern

SPIEGEL ONLINE - 19.01.2016

Vor fünf Jahren startete die Islam-Theologie an deutschen Unis - mit Unterstützung der Bundesregierung. Die will das Projekt auch künftig vorantreiben - zumal die Studentenzahlen steigen. mehr...

Moschee in Istanbul: Ein Herz für Katzen

SPIEGEL ONLINE - 19.01.2016

Eine Moschee in Istanbul öffnet ihre Tore für frierende Katzen. Der Imam wird dafür in den sozialen Medien gefeiert. mehr...

Pakistan: Teenager hackt sich wegen Blasphemie-Vorwurf die Hand ab

SPIEGEL ONLINE - 18.01.2016

Während einer Predigt hebt ein Jugendlicher an der falschen Stelle die Hand, die Anwesenden unterstellen ihm Gotteslästerung. Als Zeichen der Reue schneidet er sich die Hand ab - und wird in Pakistan dafür gefeiert. mehr...

Nigeria: Scharia-Gericht verurteilt islamischen Geistlichen zum Tode

SPIEGEL ONLINE - 06.01.2016

Erstmals hat ein Scharia-Gericht in Nigeria einen Angeklagten wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Auch neun Anhänger des Geistlichen Abdulaziz Dauda sollen gehängt werden. mehr...

Fatwa in der Türkei: Flirten verboten

SPIEGEL ONLINE - 04.01.2016

Verlobte sollten in der Öffentlichkeit nicht Händchenhalten, flirten oder "anderes Benehmen" an den Tag legen, das "nicht im Islam gebilligt" werde. Das untersagte jetzt die oberste Religionsbehörde der Türkei. Und noch mehr sollten Verliebte besser nicht tun. mehr...

Dschihadisten: IS-Fatwa belegt brutalen Missbrauch von Sklavinnen

SPIEGEL ONLINE - 29.12.2015

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat den Umgang mit versklavten Frauen bürokratisch genau geregelt. Das belegt eine Fatwa, die ein US-Spezialkommando in Syrien erbeutet hat. Das Dokument ist ein weiterer Beleg dafür, wie der IS den Islam verzerrt. mehr...


Islamische Verbände in Deutschland
Zentralrat der Muslime
Er ist am bekanntesten. Das liegt am Vorsitzenden Aiman Mazyek, öffentliches Gesicht der Muslime in Deutschland. Er nimmt häufig Stellung zu aktuellen Fragen und ist gut vernetzt. Mazyek setzt sich gegen Islamophobie und für einen christlich-islamischen Dialog ein. Der ZMD in Köln hat 24 muslimische Organisationen als Mitglieder. Unter den Dachverbänden gehört er aber zu den Kleinen - mit 300 Moscheegemeinden und 15.000 bis 20.000 Mitgliedern. Der Verband vertritt Muslime aus vielen Ländern. Islamexpertin Lale Akgün sagt: "Herr Mazyek ist medial sehr präsent, kann aber nur für eine kleine Minderheit der Muslime sprechen."
Ditib
Die Türkisch Islamische Union ist mit Abstand die größte muslimische Organisation, wächst weiter und vertritt rund 900 Gemeinden. Sie untersteht der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Ihre Ortsvereine machen vielerorts in Deutschland durch Moscheebauten auf sich aufmerksam. In Köln baut sie den bundesweit größten Moscheekomplex. Die Ditib gilt als konservativ. Sie richtet sich strikt an den Vorgaben aus Ankara aus. Der Vorstandsvorsitzende wechselt häufig. Bekanntestes Gesicht ist der langjährige Dialogbeauftragte und Geschäftsführer Bekir Alboga.
Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ)
Mit 300 Moschee- und Bildungsvereinen gilt er als unpolitisch und tief religiös. Er bildet Imame aus und hat überwiegend türkische Mitglieder.
Koordinationsrat der Muslime (KRM)
Hier sind seit 2007 neben ZMD und Ditib auch Islamrat und VIKZ zusammengeschlossen. Die Verbände wollen sich damit besser Gehör verschaffen und auch als Ansprechpartner für die Politik mehr Einfluss zu gewinnen. Der KRM geht davon aus, er vertrete 85 Prozent der Moscheegemeinden. Islamwissenschaftler Ralph Ghadban sagt: maximal 15 Prozent. Die KRM-Mitglieder laden alljährlich am 3. Oktober zum Tag der Offenen Moschee.
Islamrat
Er bekennt sich uneingeschränkt zum Grundgesetz und den Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie es in seiner Selbstdarstellung heißt. Sein größtes Mitglied Milli Görüs (MG) ist aber umstritten, der Verfassungsschutz führt MG als islamistische Organisation, allerdings ist diese Einschätzung nach Reformen bei Milli Görüs in der Diskussion. Der Hamburger Verfassungsschutz beobachtet Milli Görüs nach Reformen - getragen durch jüngere Mitglieder - weitgehend nicht mehr.
Liberal-Islamische Bund (LIB)
Der LIB ist ein neuer, kleiner Verband. Die Vorsitzende Lamya Kaddor ist derzeit gefragte Interview-Partnerin. In Abgrenzung zu den anderen Verbänden legt der LIB den Islam bewusst sehr zeitgemäß aus. Kaddor sagt: "Wir Muslime müssen Extremismus in unseren Reihen bekämpfen. Da müssen wir viel entschlossener ran."
Alevitische Gemeinde Deutschland
Aleviten sind nach den Sunniten die zweitgrößte Konfession der Türken in Deutschland. Ihre religiösen Regeln sind weniger streng, viele Kurden in Deutschland sind Aleviten.
Religionsräte
In Ländern wie Niedersachsen, Hamburg oder Bremen haben sich religiöse Dachverbände (Schura) gebildet, um der Politik als Ansprechpartner etwa für Religionsunterricht zu dienen. Der Islam-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dietmar Molthagen, sagt: "Sie schaffen es, den Vertretungsanspruch einzulösen." In Berlin wird derzeit die Gründung einer Schura erwogen.
Türkische Gemeinde in Deutschland
Die Türkische Gemeinde ist eine säkulare politische Interessenvertretung. Ihr Ex-Chef Kenan Kolat trat umtriebig für Integration ein. Seine Nachfolger Gökay Sofuoglu und Safter Çinar sind noch nicht so präsent.


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