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Alle Artikel und Hintergründe

Alltag im "Islamischen Staat": Die Regeln des Horrors

Alltag im "Islamischen Staat": Die Regeln des Horrors

SPIEGEL ONLINE - 27.06.2015

Von der Propaganda-Abteilung des "Islamischen Staats" kommen Gräuelbilder von Enthauptungen und Verbrennungen. Doch wie lebt es sich unter den Dschihadisten? Die Unterdrückung hat erstaunlich bürokratische Regeln, erklärt SPIEGEL-Autor Uwe Buse. mehr... Video ]

Pilgerfahrt Hadsch: Wie Mekka die Massen leitet

Pilgerfahrt Hadsch: Wie Mekka die Massen leitet

SPIEGEL ONLINE - 26.06.2015

Die Wege der Gläubigen dürfen sich nicht kreuzen: Um tödliches Gedränge zu verhindern, führen saudi-arabische Städteplaner die Menschenmassen auf neuen Wegen nach und durch Mekka - mit Unterstützung aus Deutschland. mehr...

Pilgerfahrt Hadsch: Wie Mekka die Massen leitet

SPIEGEL ONLINE - 26.06.2015

Die Wege der Gläubigen dürfen sich nicht kreuzen: Um tödliches Gedränge zu verhindern, führen saudi-arabische Städteplaner die Menschenmassen auf neuen Wegen nach und durch Mekka - mit Unterstützung aus Deutschland. mehr...

Golanhöhen: Drusen in Israel lynchen verwundeten syrischen Rebellen

SPIEGEL ONLINE - 23.06.2015

Israels Armee wollte zwei verwundete syrische Rebellen zur Behandlung in ein Hospital bringen. Aufgebrachte Drusen stoppten den Krankenwagen auf den Golanhöhen und prügelten einen der Kämpfer zu Tode. mehr...

Ramadan 2015: Das große Fasten beginnt

SPIEGEL ONLINE - 18.06.2015

Für Muslime in aller Welt beginnt die wichtigste Zeit des Jahres, der Fastenmonat Ramadan. 29 Tage lang dürfen sie tagsüber weder essen noch trinken - im Hochsommer eine Tortur. mehr...

Fastenmonat: Pakistan setzt Hinrichtungen während Ramadan aus

SPIEGEL ONLINE - 18.06.2015

"Aus Ehrfurcht vor dem Monat wird niemand gehängt werden": Die pakistanische Regierung will während des Ramadans ihre Hinrichtungsserie unterbrechen. Tausende Häftlinge sind in dem Land zum Tode verurteilt. mehr...

Bürgerkrieg: Syriens Drusen geraten zwischen die Fronten

SPIEGEL ONLINE - 17.06.2015

Der religiösen Minderheit der Drusen ist es vier Jahre lang gelungen, sich weitgehend aus dem syrischen Bürgerkrieg herauszuhalten. Doch nun rücken islamistische Rebellen auf ihre Hochburgen vor. Die Drusen hoffen auf Hilfe aus Israel. mehr...

Geplante Moschee-Eröffnung in Bayern: Morddrohungen gegen Bürgermeister

SPIEGEL ONLINE - 12.06.2015

"Wir werden euch totprügeln" - solche Drohungen gingen zuletzt bei zwei Bürgermeistern im bayerischen Pfaffenhofen ein. Beide hatten eine Demonstration von Islamgegnern in ihrer Stadt kritisiert. mehr...

Islam in Deutschland: Gleiche Freiheit heißt gleiche Verantwortung

SPIEGEL ONLINE - 04.06.2015

Muss der Staat Muslimen mehr Rechte einräumen? mehr...

Belgische Stadt Arlon: Muslime spenden für Renovierung der Synagoge

SPIEGEL ONLINE - 21.05.2015

Eines der ältesten jüdischen Gotteshäuser Belgiens muss dringend renoviert werden - und das kostet Hunderttausende Euro. Jetzt bekam die Gemeinde in der Stadt Arlon Hilfe von unerwarteter Stelle. mehr...

Anordnung des Friseurverbandes: Iran verbietet satanische und homosexuelle Frisuren

SPIEGEL ONLINE - 06.05.2015

Der Teufel greift nach den Haaren der Iraner - davon ist der Chef des nationalen Friseurverbandes überzeugt. Deshalb hat Mohammed Govahi neue Regeln für islamkonforme Haarschnitte erlassen. "Satanische Schnitte" sind fortan verboten. mehr...


Islamische Verbände in Deutschland
Zentralrat der Muslime
Er ist am bekanntesten. Das liegt am Vorsitzenden Aiman Mazyek, öffentliches Gesicht der Muslime in Deutschland. Er nimmt häufig Stellung zu aktuellen Fragen und ist gut vernetzt. Mazyek setzt sich gegen Islamophobie und für einen christlich-islamischen Dialog ein. Der ZMD in Köln hat 24 muslimische Organisationen als Mitglieder. Unter den Dachverbänden gehört er aber zu den Kleinen - mit 300 Moscheegemeinden und 15.000 bis 20.000 Mitgliedern. Der Verband vertritt Muslime aus vielen Ländern. Islamexpertin Lale Akgün sagt: "Herr Mazyek ist medial sehr präsent, kann aber nur für eine kleine Minderheit der Muslime sprechen."
Ditib
Die Türkisch Islamische Union ist mit Abstand die größte muslimische Organisation, wächst weiter und vertritt rund 900 Gemeinden. Sie untersteht der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Ihre Ortsvereine machen vielerorts in Deutschland durch Moscheebauten auf sich aufmerksam. In Köln baut sie den bundesweit größten Moscheekomplex. Die Ditib gilt als konservativ. Sie richtet sich strikt an den Vorgaben aus Ankara aus. Der Vorstandsvorsitzende wechselt häufig. Bekanntestes Gesicht ist der langjährige Dialogbeauftragte und Geschäftsführer Bekir Alboga.
Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ)
Mit 300 Moschee- und Bildungsvereinen gilt er als unpolitisch und tief religiös. Er bildet Imame aus und hat überwiegend türkische Mitglieder.
Koordinationsrat der Muslime (KRM)
Hier sind seit 2007 neben ZMD und Ditib auch Islamrat und VIKZ zusammengeschlossen. Die Verbände wollen sich damit besser Gehör verschaffen und auch als Ansprechpartner für die Politik mehr Einfluss zu gewinnen. Der KRM geht davon aus, er vertrete 85 Prozent der Moscheegemeinden. Islamwissenschaftler Ralph Ghadban sagt: maximal 15 Prozent. Die KRM-Mitglieder laden alljährlich am 3. Oktober zum Tag der Offenen Moschee.
Islamrat
Er bekennt sich uneingeschränkt zum Grundgesetz und den Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie es in seiner Selbstdarstellung heißt. Sein größtes Mitglied Milli Görüs (MG) ist aber umstritten, der Verfassungsschutz führt MG als islamistische Organisation, allerdings ist diese Einschätzung nach Reformen bei Milli Görüs in der Diskussion. Der Hamburger Verfassungsschutz beobachtet Milli Görüs nach Reformen - getragen durch jüngere Mitglieder - weitgehend nicht mehr.
Liberal-Islamische Bund (LIB)
Der LIB ist ein neuer, kleiner Verband. Die Vorsitzende Lamya Kaddor ist derzeit gefragte Interview-Partnerin. In Abgrenzung zu den anderen Verbänden legt der LIB den Islam bewusst sehr zeitgemäß aus. Kaddor sagt: "Wir Muslime müssen Extremismus in unseren Reihen bekämpfen. Da müssen wir viel entschlossener ran."
Alevitische Gemeinde Deutschland
Aleviten sind nach den Sunniten die zweitgrößte Konfession der Türken in Deutschland. Ihre religiösen Regeln sind weniger streng, viele Kurden in Deutschland sind Aleviten.
Religionsräte
In Ländern wie Niedersachsen, Hamburg oder Bremen haben sich religiöse Dachverbände (Schura) gebildet, um der Politik als Ansprechpartner etwa für Religionsunterricht zu dienen. Der Islam-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dietmar Molthagen, sagt: "Sie schaffen es, den Vertretungsanspruch einzulösen." In Berlin wird derzeit die Gründung einer Schura erwogen.
Türkische Gemeinde in Deutschland
Die Türkische Gemeinde ist eine säkulare politische Interessenvertretung. Ihr Ex-Chef Kenan Kolat trat umtriebig für Integration ein. Seine Nachfolger Gökay Sofuoglu und Safter Çinar sind noch nicht so präsent.






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