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Alle Artikel und Hintergründe

S.P.O.N. - Im Zweifel links: Keine Panik? Und ob!

SPIEGEL ONLINE - 21.07.2016

Wann nennen wir eine Gewalttat Terror, wann nennen wir sie Amok? Bei der Frage steht viel auf dem Spiel. Unsere Sicherheit und unsere Demokratie. Beide sind in Gefahr. Eine Kolumne von Jakob Augstein mehr... Forum ]

Handschlag-Eklat in Berlin: Schule entschuldigt sich bei Imam

SPIEGEL ONLINE - 14.07.2016

Eine Lehrerin fordert einen Imam im Elterngespräch dazu auf, ihr die Hand zu geben. Der Muslim weigert sich aus religiösen Gründen und reicht Klage ein. Nun bittet die Schule um Entschuldigung. mehr...

Schüler verweigert Handschlag: Liebe Lehrer, bleibt gelassen

SPIEGEL ONLINE - 12.07.2016

Ein Schüler wollte seiner Lehrerin nicht die Hand schütteln - aus religiösen Gründen. Die Schulleiterin akzeptierte das. Dafür muss sie nun viel Kritik einstecken. Dabei hat sie vieles richtig gemacht. mehr...

Eklat an Hamburger Schule: Schüler verweigert Handschlag - Lehrer boykottieren Abiball

SPIEGEL ONLINE - 11.07.2016

Erneut sorgt ein verweigerter Handschlag für Ärger an einer Schule: In Hamburg sind sieben Lehrer dem Abiball ferngeblieben, weil ein muslimischer Schüler einer Kollegin nicht die Hand geben wollte. mehr...

Terror in Nigeria: Attentäter tötet sechs Gläubige in Moschee

SPIEGEL ONLINE - 08.07.2016

Im Nordosten Nigerias sind mehrere Menschen bei Terrorangriffen auf muslimische Gotteshäuser getötet worden. Das Militär beschuldigt die Terrorgruppe Boko Haram, die Selbstmordbomber geschickt zu haben. mehr...

Interview mit Autorin Ramita Navai: „Das Problem ist nicht der Islam, sondern unterdrückte Sexualität“

SPIEGEL ONLINE - 07.07.2016

<onlinemarker typ="laterpay“ /> Um in Teheran zu überleben, muss man lügen, sagt die ehemalige „Times“-Korrespondentin Ramita Navai - sie hofft trotzdem auf ein freieres Leben. mehr...

Anschläge im Fastenmonat: Warum der IS im Ramadan besonders brutal zuschlägt

SPIEGEL ONLINE - 04.07.2016

Eine „Ramadan-Kampagne“ hatte der IS für den Fastenmonat angekündigt, weltweit folgten schwere Attentate. Die Gewalt rechtfertigen die Terroristen mit dem Propheten - dabei geht es nur um Machtdemonstration. mehr...

Fastende Schüler im Ramadan: Zu schwach für den Unterricht

SPIEGEL ONLINE - 23.06.2016

Tagsüber keine Getränke und keine Nahrung - so schreibt es der Koran für den Fastenmonat Ramadan vor. Doch Lehrer warnen: Fastende Schüler könnten zu schwach für Unterricht und Klassenarbeiten sein. mehr...

Erdogan zu Angriff auf Radiohead-Fans: „Beide Seiten sind im Unrecht“

SPIEGEL ONLINE - 20.06.2016

Radiohead-Fans waren in Istanbul zusammengeschlagen worden, weil sie während des Fastenmonats Ramadan Alkohol getrunken haben sollen. Nun hat Präsident Erdogan sich zu dem Angriff geäußert. mehr...

Wegen Alkohol im Ramadan: Unbekannte attackieren Radiohead-Fans in Istanbul

SPIEGEL ONLINE - 18.06.2016

In Istanbul trafen sich junge Musikfans und hörten das neue Radiohead-Album. Plötzlich wurden sie von Unbekannten attackiert - angeblich, weil sie während des Ramadans Alkohol getrunken hatten. mehr...

Bauland für Moscheen: Monheim überlässt islamischen Gemeinden Grundstück für 850.000 Euro

SPIEGEL ONLINE - 17.06.2016

Die Stadt Monheim am Rhein stellt zwei islamischen Gemeinden Bauland für die Errichtung von Moscheen zur Verfügung. Einer der Verbände ist nicht unumstritten. mehr...


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Islamische Verbände in Deutschland
Zentralrat der Muslime
Er ist am bekanntesten. Das liegt am Vorsitzenden Aiman Mazyek, öffentliches Gesicht der Muslime in Deutschland. Er nimmt häufig Stellung zu aktuellen Fragen und ist gut vernetzt. Mazyek setzt sich gegen Islamophobie und für einen christlich-islamischen Dialog ein. Der ZMD in Köln hat 24 muslimische Organisationen als Mitglieder. Unter den Dachverbänden gehört er aber zu den Kleinen - mit 300 Moscheegemeinden und 15.000 bis 20.000 Mitgliedern. Der Verband vertritt Muslime aus vielen Ländern. Islamexpertin Lale Akgün sagt: "Herr Mazyek ist medial sehr präsent, kann aber nur für eine kleine Minderheit der Muslime sprechen."
Ditib
Die Türkisch Islamische Union ist mit Abstand die größte muslimische Organisation, wächst weiter und vertritt rund 900 Gemeinden. Sie untersteht der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Ihre Ortsvereine machen vielerorts in Deutschland durch Moscheebauten auf sich aufmerksam. In Köln baut sie den bundesweit größten Moscheekomplex. Die Ditib gilt als konservativ. Sie richtet sich strikt an den Vorgaben aus Ankara aus. Der Vorstandsvorsitzende wechselt häufig. Bekanntestes Gesicht ist der langjährige Dialogbeauftragte und Geschäftsführer Bekir Alboga.
Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ)
Mit 300 Moschee- und Bildungsvereinen gilt er als unpolitisch und tief religiös. Er bildet Imame aus und hat überwiegend türkische Mitglieder.
Koordinationsrat der Muslime (KRM)
Hier sind seit 2007 neben ZMD und Ditib auch Islamrat und VIKZ zusammengeschlossen. Die Verbände wollen sich damit besser Gehör verschaffen und auch als Ansprechpartner für die Politik mehr Einfluss zu gewinnen. Der KRM geht davon aus, er vertrete 85 Prozent der Moscheegemeinden. Islamwissenschaftler Ralph Ghadban sagt: maximal 15 Prozent. Die KRM-Mitglieder laden alljährlich am 3. Oktober zum Tag der Offenen Moschee.
Islamrat
Er bekennt sich uneingeschränkt zum Grundgesetz und den Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie es in seiner Selbstdarstellung heißt. Sein größtes Mitglied Milli Görüs (MG) ist aber umstritten, der Verfassungsschutz führt MG als islamistische Organisation, allerdings ist diese Einschätzung nach Reformen bei Milli Görüs in der Diskussion. Der Hamburger Verfassungsschutz beobachtet Milli Görüs nach Reformen - getragen durch jüngere Mitglieder - weitgehend nicht mehr.
Liberal-Islamische Bund (LIB)
Der LIB ist ein neuer, kleiner Verband. Die Vorsitzende Lamya Kaddor ist derzeit gefragte Interview-Partnerin. In Abgrenzung zu den anderen Verbänden legt der LIB den Islam bewusst sehr zeitgemäß aus. Kaddor sagt: "Wir Muslime müssen Extremismus in unseren Reihen bekämpfen. Da müssen wir viel entschlossener ran."
Alevitische Gemeinde Deutschland
Aleviten sind nach den Sunniten die zweitgrößte Konfession der Türken in Deutschland. Ihre religiösen Regeln sind weniger streng, viele Kurden in Deutschland sind Aleviten.
Religionsräte
In Ländern wie Niedersachsen, Hamburg oder Bremen haben sich religiöse Dachverbände (Schura) gebildet, um der Politik als Ansprechpartner etwa für Religionsunterricht zu dienen. Der Islam-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dietmar Molthagen, sagt: "Sie schaffen es, den Vertretungsanspruch einzulösen." In Berlin wird derzeit die Gründung einer Schura erwogen.
Türkische Gemeinde in Deutschland
Die Türkische Gemeinde ist eine säkulare politische Interessenvertretung. Ihr Ex-Chef Kenan Kolat trat umtriebig für Integration ein. Seine Nachfolger Gökay Sofuoglu und Safter Çinar sind noch nicht so präsent.


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