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Alle Artikel und Hintergründe

Ortstermin: Kraichgauer Abendland

DER SPIEGEL - 31.01.2015

Die Räte der "Melanchthonstadt" Bretten debattieren, ob der Islam zur Stadt gehört. Und wie man die Moschee versteckt. Es gehört ein gewisser Mut dazu, sich als Wahrzeichen den Mops zu wählen. Die Stadt Bretten, im Kraichgau gelegen, 22 Kilometer n... mehr...

Fußball: DFL wollte Profis das Fasten untersagen

DER SPIEGEL - 31.01.2015

DFL plante Fastenverbot für Profis. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plante ein Fastenverbot für Bundesligaprofis. Dies geht aus dem 29 Seiten umfassenden Entwurf eines Mustervertrags hervor, den die DFL im April 2014 formuliert hat. Unter der Übers... mehr...

Mythos Bilderverbot: Muslime, holt die Buntstifte raus!

SPIEGEL ONLINE - 25.01.2015

Darf man Mohammed zeigen? Nein, das ist nicht erlaubt, sagen die meisten Muslime. Doch der Islam kennt kein Bilderverbot. Jahrhundertelang haben Künstler den Propheten gezeichnet. mehr...

Union: Das letzte Gefecht

DER SPIEGEL - 24.01.2015

Mit dem Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" bringt Angela Merkel die Parteikonservativen um ihr wichtigstes Thema - auch Fraktionschef Kauder. Horst Seehofer kommt Angela Merkel nicht zu Hilfe. Die CSU tagt im legendären ehemaligen Sanatorium in... mehr...

Sicherheit: Gefühle sind Tatsachen

DER SPIEGEL - 24.01.2015

Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily, 82, warnt vor einer Ausgrenzung der Pegida-Demonstranten und fordert einen kritischen Blick auf den Islam. SPIEGEL: Herr Schily, jeden Montag demonstrieren in Dresden über 10?000 Menschen gegen die "Is... mehr...

Global Village: Wutbürger in Böhmen

DER SPIEGEL - 24.01.2015

Ein Imam aus Palästina vermittelt im Kurbad Teplice zwischen ängstlichen Tschechen und reichen Arabern. . Das Jahr 1436 islamischer Zeitrechnung soll ein gutes Jahr werden für die Muslime von Teplice, dem alten Kurbad in Böhmen. Imam Marei Abbas lä... mehr...

Barbarische Strafen: Saudi-Arabien richtet wie der Islamische Staat

SPIEGEL ONLINE - 23.01.2015

In Saudi-Arabien wird der Blogger Raif Badawi ausgepeitscht - wegen Kritik an der Religionspolizei. Eine grausame Strafe, wie sie auch der "Islamische Staat" verhängt. Beide Regime teilen eine ähnliche Ideologie. mehr...

Muslime und Toleranz: Wer Allah liebt, verteidigt keinen Mord

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2015

Der Islam muss Kritik aushalten. Und er muss endlich aufhören, Morde im Namen des Glaubens zu verteidigen. Wo sind die Muslime, die für Meinungsfreiheit auf die Straße gehen? Es ist Zeit für ein Zeichen. mehr...

Karfreitag und Ramadan

DER SPIEGEL - 17.01.2015

Der Islam gehört zu Deutschland. Deshalb muss der Staat sein Verhältnis zur Religion überdenken. Nun hat ihn die Kanzlerin noch einmal bekräftigt, den Satz, von dem der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff bis heute glaubt, dass er ihn sein Am... mehr...

Union: Widerstand gegen Islam-Äußerung

DER SPIEGEL - 17.01.2015

Merkel wegen Islam-Äußerung unter Druck. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt wegen des Satzes, der Islam gehöre zu Deutschland, in ihrer Partei unter Druck. "Solange muslimische Gelehrte die Scharia als Teil des Islam betrachten, bin ich vorsichtig... mehr...


Islamische Verbände in Deutschland
Zentralrat der Muslime
Er ist am bekanntesten. Das liegt am Vorsitzenden Aiman Mazyek, öffentliches Gesicht der Muslime in Deutschland. Er nimmt häufig Stellung zu aktuellen Fragen und ist gut vernetzt. Mazyek setzt sich gegen Islamophobie und für einen christlich-islamischen Dialog ein. Der ZMD in Köln hat 24 muslimische Organisationen als Mitglieder. Unter den Dachverbänden gehört er aber zu den Kleinen - mit 300 Moscheegemeinden und 15.000 bis 20.000 Mitgliedern. Der Verband vertritt Muslime aus vielen Ländern. Islamexpertin Lale Akgün sagt: "Herr Mazyek ist medial sehr präsent, kann aber nur für eine kleine Minderheit der Muslime sprechen."
Ditib
Die Türkisch Islamische Union ist mit Abstand die größte muslimische Organisation, wächst weiter und vertritt rund 900 Gemeinden. Sie untersteht der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Ihre Ortsvereine machen vielerorts in Deutschland durch Moscheebauten auf sich aufmerksam. In Köln baut sie den bundesweit größten Moscheekomplex. Die Ditib gilt als konservativ. Sie richtet sich strikt an den Vorgaben aus Ankara aus. Der Vorstandsvorsitzende wechselt häufig. Bekanntestes Gesicht ist der langjährige Dialogbeauftragte und Geschäftsführer Bekir Alboga.
Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ)
Mit 300 Moschee- und Bildungsvereinen gilt er als unpolitisch und tief religiös. Er bildet Imame aus und hat überwiegend türkische Mitglieder.
Koordinationsrat der Muslime (KRM)
Hier sind seit 2007 neben ZMD und Ditib auch Islamrat und VIKZ zusammengeschlossen. Die Verbände wollen sich damit besser Gehör verschaffen und auch als Ansprechpartner für die Politik mehr Einfluss zu gewinnen. Der KRM geht davon aus, er vertrete 85 Prozent der Moscheegemeinden. Islamwissenschaftler Ralph Ghadban sagt: maximal 15 Prozent. Die KRM-Mitglieder laden alljährlich am 3. Oktober zum Tag der Offenen Moschee.
Islamrat
Er bekennt sich uneingeschränkt zum Grundgesetz und den Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie es in seiner Selbstdarstellung heißt. Sein größtes Mitglied Milli Görüs (MG) ist aber umstritten, der Verfassungsschutz führt MG als islamistische Organisation, allerdings ist diese Einschätzung nach Reformen bei Milli Görüs in der Diskussion. Der Hamburger Verfassungsschutz beobachtet Milli Görüs nach Reformen - getragen durch jüngere Mitglieder - weitgehend nicht mehr.
Liberal-Islamische Bund (LIB)
Der LIB ist ein neuer, kleiner Verband. Die Vorsitzende Lamya Kaddor ist derzeit gefragte Interview-Partnerin. In Abgrenzung zu den anderen Verbänden legt der LIB den Islam bewusst sehr zeitgemäß aus. Kaddor sagt: "Wir Muslime müssen Extremismus in unseren Reihen bekämpfen. Da müssen wir viel entschlossener ran."
Alevitische Gemeinde Deutschland
Aleviten sind nach den Sunniten die zweitgrößte Konfession der Türken in Deutschland. Ihre religiösen Regeln sind weniger streng, viele Kurden in Deutschland sind Aleviten.
Religionsräte
In Ländern wie Niedersachsen, Hamburg oder Bremen haben sich religiöse Dachverbände (Schura) gebildet, um der Politik als Ansprechpartner etwa für Religionsunterricht zu dienen. Der Islam-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dietmar Molthagen, sagt: "Sie schaffen es, den Vertretungsanspruch einzulösen." In Berlin wird derzeit die Gründung einer Schura erwogen.
Türkische Gemeinde in Deutschland
Die Türkische Gemeinde ist eine säkulare politische Interessenvertretung. Ihr Ex-Chef Kenan Kolat trat umtriebig für Integration ein. Seine Nachfolger Gökay Sofuoglu und Safter Çinar sind noch nicht so präsent.






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