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Alle Artikel und Hintergründe

Hilfskredite: Griechenland zahlte Deutschland 360 Millionen Euro Zinsen

Hilfskredite: Griechenland zahlte Deutschland 360 Millionen Euro Zinsen

SPIEGEL ONLINE - 05.03.2015

Die Kredite für Griechenland bringen dem Bund zumindest ein paar Zinsen ein. Insgesamt 360 Millionen Euro kamen seit 2010 zusammen. mehr... Video | Forum ]

Appell an den Westen: US-Investor Soros fordert 50 Milliarden für die Ukraine

Appell an den Westen: US-Investor Soros fordert 50 Milliarden für die Ukraine

SPIEGEL ONLINE - 27.02.2015

Der amerikanische Großinvestor George Soros hat mehr westliche Hilfe für die Ukraine angemahnt. Im SPIEGEL fordert er 50 Milliarden Dollar für das Land, sonst drohe der wirtschaftliche Zusammenbruch. mehr... Forum ]

Varoufakis in "Charlie Hebdo": "Macht euch auf das Schlimmste gefasst"

Varoufakis in "Charlie Hebdo": "Macht euch auf das Schlimmste gefasst"

SPIEGEL ONLINE - 25.02.2015

"Charlie Hebdo" druckt nicht nur Karikaturen, sondern auch Interviews. In der aktuellen Ausgabe wettert der griechische Finanzminister Varoufakis gegen die Euro-Gruppe - mit einem gewagten Vergleich aus dem Mittelalter. mehr... Forum ]

Schuldenkrise: Griechenland schickt Reformliste an Geldgeber

Schuldenkrise: Griechenland schickt Reformliste an Geldgeber

SPIEGEL ONLINE - 22.02.2015

Das Dokument ging schneller bei den Gläubigern ein als erwartet: Griechischen Zeitungen zufolge hat Athen eine dreiseitige Liste mit Reformvorschlägen erstellt - und seine Geldgeber gebeten, ihre Anmerkungen zu schicken. mehr... Video | Forum ]

Reformen in Griechenland: Varoufakis geht von Zustimmung der Geldgeber aus

Reformen in Griechenland: Varoufakis geht von Zustimmung der Geldgeber aus

SPIEGEL ONLINE - 22.02.2015

Griechenlands Liste mit Reformvorschlägen soll schon an diesem Sonntag fertig sein: Finanzminister Varoufakis sagt, er sei "vollkommen sicher", dass die Geldgeber zustimmen werden. mehr... Video | Forum ]

Streit mit Euro-Partnern: Tsipras erklärt sich im Griechenland-Poker zum Sieger

Streit mit Euro-Partnern: Tsipras erklärt sich im Griechenland-Poker zum Sieger

SPIEGEL ONLINE - 21.02.2015

"Wir lassen die Sparmaßnahmen hinter uns": Der griechische Premier Tsipras hält seine Regierung für die Gewinnerin im Streit mit den Euro-Partnern - auch wenn das Beobachter ganz anders sehen. mehr... Video | Forum ]

Einigung im Schuldenstreit: Unionspolitiker kündigen Ärger wegen Griechenland-Hilfe an

Einigung im Schuldenstreit: Unionspolitiker kündigen Ärger wegen Griechenland-Hilfe an

SPIEGEL ONLINE - 21.02.2015

Die vorläufige Einigung mit Griechenland steht - doch die Verlängerung der Hilfen muss noch durch den Bundestag. Unionsvertreter kündigen bereits an, das Paket so nicht durchzuwinken. mehr... Video | Forum ]

Reaktionen aus Athen: "Die griechische Regierung ist in der Realität angekommen"

Reaktionen aus Athen: "Die griechische Regierung ist in der Realität angekommen"

SPIEGEL ONLINE - 21.02.2015

Griechische Journalisten und Politiker reagieren erleichtert auf die Einigung im Schuldenstreit. Es gehe nun "um eine neue Phase der Stabilität und des Wachstums", hoffen Regierungsanhänger. Andere sind deutlich skeptischer. mehr... Video | Forum ]

Einigung im Griechenland-Streit: Zuerst gezuckt

Einigung im Griechenland-Streit: Zuerst gezuckt

SPIEGEL ONLINE - 21.02.2015

Lange haben Griechenland und seine Geldgeber gerungen, nun gibt es eine Einigung. Als Sieger darf sich die von Deutschland angeführte Euro-Gruppe fühlen. Athen hat nur minimale Zugeständnisse erreicht - und könnte wieder aufbegehren. Von Stefan Kaiser mehr... Video | Forum ]

Einigung mit Griechenland: Vertrauensvorschuss aus Brüssel

Einigung mit Griechenland: Vertrauensvorschuss aus Brüssel

SPIEGEL ONLINE - 20.02.2015

"Grexit" und Staatsbankrott sind erst einmal abgewendet. Doch die viermonatige Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland lässt viele Fragen offen und schiebt manche Entscheidung auf. Für Jubel ist es zu früh. Von Gregor Peter Schmitz, Brüssel mehr... Video | Forum ]

IWF-Treffen und die Ukraine-Krise: Bloß kein Zoff mit Russland

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Das IWF-Frühjahrstreffen steht im Schatten der Ukraine-Krise. Man will tadeln, man will helfen - doch keiner weiß wie. Deutschlands Finanzminister Schäuble sagt: "Wir wollen keine Eskalation." mehr...

NSA-Untersuchung: Obama stoppt Ausspähung von IWF und Weltbank

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2013

Die NSA hat offenbar auch Weltbank und Internationalen Währungsfonds in Washington ausgespäht. US-Präsident Obama stoppte die Überwachung laut der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf eine Überprüfung der Aktivitäten des Geheimdienstes. mehr...

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr...

WÄHRUNGSUNION: Ritter der Tadelrunde

DER SPIEGEL - 03.06.2013

Das Führungsgremium des Internationalen Währungsfonds stellt der europäischen Rettungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Programm für Zypern sei unrealistisch, die politische Einigung des Kontinents komme nicht voran. Paulo Nogueira Batista... mehr...

KARRIEREN: Unter Männern

DER SPIEGEL - 04.03.2013

Christine Lagarde ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Um den Euro zu retten, legt sie sich mit den wichtigsten Geldgebern an. Sie hat gelernt, sich durchzusetzen. Von Marc Hujer. Herr Botschafter", sagt Christine Lag... mehr...

Reaktionen auf Griechenland-Hilfe: Schäuble fordert Bundestags-Votum am Freitag

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2012

In Brüssel herrscht Erleichterung über die neue Hilfen für Athen. Die Chefs von EZB und IWF lobten die Einigung, Bundesfinanzminister Schäuble will das Paket rasch im Bundestag abstimmen lassen. Der griechische Premier Samaras zeigte sich begeistert: "Für alle Griechen bricht ein neuer Tag an." mehr...

Brandbrief: IWF-Ökonom rechnet mit Lagarde ab

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2012

20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der Ökonom Peter Doyle eine verheerende Bilanz über den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er schäme sich, je für die Organisation gearbeitet zu haben. mehr...

Griechischer Linken-Politiker Tsipras: Der Euro-Schreck

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2012

Den Euro behalten, ohne die Sparauflagen zu erfüllen: Mit dieser Forderung steuert Alexis Tsipras weiter auf Konfrontationskurs zu EU und IWF. Seine Protestrhetorik kommt bei vielen Bürgern an, meint die Journalistin Theodora Mavropoulos - den Wahlsieg aber hat er noch nicht in der Tasche. mehr...

Ringen um IWF-Kredite: Mister Schäuble auf Euro-Mission

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2012

Finanzfestspiele in der US-Hauptstadt: IWF und Weltbank laden zum Frühjahrsgipfel, sammeln 430 Milliarden Dollar für Krisenhilfen ein. Mittendrin der deutsche Finanzminister mit dem Versuch, Europa nach vorn zu reden. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

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Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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