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Alle Artikel und Hintergründe

Traktor-Blockade griechischer Bauern: Highway to Hellas

Traktor-Blockade griechischer Bauern: Highway to Hellas

SPIEGEL ONLINE - 09.02.2016

Griechische Hauptstraßen und Grenzübergänge sind dicht, weil Bauern gegen den Sparkurs demonstrieren. Einigen bulgarischen Lkw-Fahrern reichte es nun: Sie durchbrachen die Traktor-Blockade mit Gewalt. mehr... Forum ]

Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahn arbeitet künftig für ukrainische Bank

Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahn arbeitet künftig für ukrainische Bank

SPIEGEL ONLINE - 04.02.2016

Neue Aufgabe für Dominique Strauss-Kahn: Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds sitzt künftig im Aufsichtsrat einer ukrainischen Bank. Geholt hat ihn der zweitreichste Mann des Landes. mehr... Forum ]

Rennen um IWF-Chefposten: Lagarde verkündet Kandidatur für zweite Amtszeit

Rennen um IWF-Chefposten: Lagarde verkündet Kandidatur für zweite Amtszeit

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2016

Nun hat sie es öffentlich bestätigt: Christine Lagarde will für eine zweite Amtszeit als Chefin des Internationalen Währungsfonds kandidieren. Eine alte Finanzaffäre könnte aber noch zum Problem werden. mehr... Forum ]

Rennen um IWF-Chefposten: Lagarde verkündet Kandidatur für zweite Amtszeit

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2016

Nun hat sie es öffentlich bestätigt: Christine Lagarde will für eine zweite Amtszeit als Chefin des Internationalen Währungsfonds kandidieren. Eine alte Finanzaffäre könnte aber noch zum Problem werden. mehr...

Rennen um IWF-Chefposten: Großbritannien und Deutschland nominieren Lagarde

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2016

Bei ihren Ambitionen auf eine zweite Amtszeit als Chefin des Internationalen Währungsfonds kann Christine Lagarde auf die Unterstützung Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs zählen. Ihr droht jedoch noch ein Strafverfahren. mehr...

IWF und Griechenland: Lagarde lässt Euroretter zappeln

SPIEGEL ONLINE - 15.01.2016

Der Internationale Währungsfonds beteiligt sich womöglich erneut an Finanzhilfen für Griechenland. Deutschland wünscht sich das, doch IWF-Chefin Lagarde hält die Europäer hin. mehr...

IWF: Ab ins Körbchen

DER SPIEGEL - 12.09.2015

Yuan-Anteil am IWF-Währungskorb wird möglicherweise bei rund zehn Prozent gedeckelt. Chinas Anteil am Währungskorb des Internationalen Währungsfonds (IWF) würde nach gegenwärtigem Stand höher ausfallen als der von Großbritannien oder Japan. Der Yua... mehr...

Euro: Ernsthafter Mitspieler

DER SPIEGEL - 29.08.2015

Zum Ärger des IWF sitzt der europäische Rettungsschirm ESM mit am Verhandlungstisch. Das wird auch bei künftigen Krisen so bleiben. Mit seinem Titel bewegt sich Klaus Regling, Chef des europäischen Rettungsschirms ESM, immerhin schon auf Augenhöhe ... mehr...

Europa: Der Frauenbund

DER SPIEGEL - 22.08.2015

Griechenland wird zur Schicksalsfrage für Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde. Beide können sich ein Scheitern der Rettungspolitik nicht leisten. Es gibt Zufälle, die sogar Angela Merkel schätzt. Vor ziemlich genau drei Jahren, im Juli 2... mehr...

Maurice Obstfeld: Ex-Obama-Berater wechselt zum IWF

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2015

Personalwechsel beim Internationalen Währungsfonds: Der frühere US-Regierungsberater Maurice Obstfeld wird neuer Chefökonom. Damit beaufsichtigt er auch die Finanzhilfen für Griechenland. mehr...

Zahlungsverzug: Griechenland bleibt weitere Rate an den IWF schuldig

SPIEGEL ONLINE - 14.07.2015

Athens Zahlungsrückstand beim Internationalen Währungsfonds wird immer größer. Eine weitere fällige Rate in Höhe von 456 Millionen Euro ist nicht beim IWF eingegangen. mehr...

Währungen: Der Fluch der Troika

DER SPIEGEL - 11.07.2015

Auf Wunsch der Kanzlerin sollte der IWF mithelfen, Griechenland zu retten. Nun wird er für die Fehler der Mission verantwortlich gemacht, seine Autorität ist lädiert. Es ist Tag drei nach dem griechischen Referendum, und vor dem Büro von IWF-Chefin... mehr...

Griechenlandkrise: Die unheilvolle Rolle des IWF

SPIEGEL ONLINE - 07.07.2015

Nach außen reagiert der Internationale Währungsfonds gelassen auf das griechische Nein beim Referendum. Doch auch der IWF muss nun um Milliarden fürchten - und Chefin Christine Lagarde um ihren Job. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

Fotostrecke
Der IWF: Struktur des Währungsfonds

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