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Alle Artikel und Hintergründe

Jahresbericht: IWF vergibt Kredite fast nur noch an Euro-Krisenländer

Jahresbericht: IWF vergibt Kredite fast nur noch an Euro-Krisenländer

SPIEGEL ONLINE - 02.10.2013

Dem Internationalen Währungsfonds gehören 188 Staaten aus aller Welt an. Neue Hilfskredite bekommen derzeit aber nahezu ausschließlich die Krisenländer der Euro-Zone. Rund 90 Prozent des Volumens gingen im vergangenen Geschäftsjahr an Griechenland, Portugal und Irland. mehr... Forum ]

Trotz Megaschulden: Griechenland will 50 Millionen Euro für EU-Vorsitz ausgeben

Trotz Megaschulden: Griechenland will 50 Millionen Euro für EU-Vorsitz ausgeben

SPIEGEL ONLINE - 01.10.2013

Griechenland hat mehr als 300 Milliarden Euro Schulden, der Staat wird seit Jahren mit externen Hilfen vor der Pleite bewahrt - ihren EU-Vorsitz will sich die Regierung dennoch gut 50 Millionen Euro kosten lassen. Ab Januar führt Athen für sechs Monate Europas Geschäfte. mehr... Forum ]

Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahn wird Investmentbanker

Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahn wird Investmentbanker

SPIEGEL ONLINE - 25.09.2013

Zwei Jahre nach dem Sexskandal ist Dominique Strauss-Kahn wieder im Geschäft. Neben einem Aufsichtsratsmandat in Russland und einem Beraterjob in Serbien wird er nun Präsident der Finanzfirma Anatevka. Die benennt sich extra für Strauss-Kahn um. mehr... Forum ]

Vater des Euro-Beitritts: "Griechenland hat nie betrogen"

Vater des Euro-Beitritts: "Griechenland hat nie betrogen"

SPIEGEL ONLINE - 25.09.2013

Hat Griechenland sich in die Euro-Zone geschummelt? Der damals verantwortliche Finanzminister Nikos Christodoulakis empört sich über diesen Vorwurf. Bei den Verhandlungen hätten fast alle getrickst, sagt er - auch die Deutschen. Ein Interview von Georgios Christidis mehr... Forum ]

Proteste gegen Sparpolitik: Griechische Streikwoche beginnt

Proteste gegen Sparpolitik: Griechische Streikwoche beginnt

SPIEGEL ONLINE - 23.09.2013

In Griechenland hat eine Woche mit Protesten gegen die Sparpolitik und Entlassungen im öffentlichen Bereich begonnen: Gymnasiallehrer legen für 48 Stunden die Arbeit nieder, Angestellte der Kommunen streikten, an vielen Orten bleibt der Müll liegen. mehr... Forum ]

Euro-Krisenland: Warum Zinssenkungen für Griechenland verpuffen würden

Euro-Krisenland: Warum Zinssenkungen für Griechenland verpuffen würden

SPIEGEL ONLINE - 19.09.2013

Griechenland braucht neue Milliarden, das räumen kurz vor der Wahl auch Vertreter von Schwarz-Gelb ein. Unionspolitiker wie Volker Bouffier wollen die Zinsen weiter senken. Doch das bringt nach Berechnungen von SPIEGEL ONLINE nur einen Bruchteil der benötigten Summe. Von David Böcking mehr... Forum ]

Kriseninsel: IWF überweist rund 85 Millionen Euro an Zypern

Kriseninsel: IWF überweist rund 85 Millionen Euro an Zypern

SPIEGEL ONLINE - 17.09.2013

Zypern bekommt frisches Geld. Der Internationale Währungsfonds hat weitere Hilfsgelder freigegeben. Allerdings warnte IWF-Chefin Lagarde: "Die Risiken bleiben erheblich." mehr... Forum ]

Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahn wird Finanzberater von Serbien

Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahn wird Finanzberater von Serbien

SPIEGEL ONLINE - 13.09.2013

Nach den Skandalen tritt Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn vor allem als Wirtschaftsberater auf. Neben Aufträgen für russische Unternehmen soll der Franzose jetzt Serbien helfen, seine Schulden loszuwerden. mehr... Forum ]

Medienbericht: Griechische Wirtschaft schrumpft langsamer

Medienbericht: Griechische Wirtschaft schrumpft langsamer

SPIEGEL ONLINE - 12.09.2013

Pünktlich zum Kontrollbesuch der sogenannten Troika in Athen kommen positive Nachrichten aus Griechenland. Einer griechischen Zeitung zufolge rechnet die Regierung in diesem Jahr nur noch mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft um 3,8 Prozent - im kommenden Jahr soll die Wirtschaft wieder wachsen. mehr... Forum ]

Streit zwischen EU und EZB: IWF-Chefin Lagarde fordert schnelle Umsetzung der Bankenunion

Streit zwischen EU und EZB: IWF-Chefin Lagarde fordert schnelle Umsetzung der Bankenunion

SPIEGEL ONLINE - 10.09.2013

Der Internationale Währungsfonds schaltet sich in den Streit über die Bankenunion ein. IWF-Chefin Christine Lagarde drängt EU-Parlament und Europäische Zentralbank, die Vorschläge schnell umzusetzen. mehr... Forum ]

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr...

WÄHRUNGSUNION: Ritter der Tadelrunde

DER SPIEGEL - 03.06.2013

Das Führungsgremium des Internationalen Währungsfonds stellt der europäischen Rettungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Programm für Zypern sei unrealistisch, die politische Einigung des Kontinents komme nicht voran. Paulo Nogueira Batista... mehr...

KARRIEREN: Unter Männern

DER SPIEGEL - 04.03.2013

Christine Lagarde ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Um den Euro zu retten, legt sie sich mit den wichtigsten Geldgebern an. Sie hat gelernt, sich durchzusetzen. Von Marc Hujer. Herr Botschafter", sagt Christine Lag... mehr...

Reaktionen auf Griechenland-Hilfe: Schäuble fordert Bundestags-Votum am Freitag

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2012

In Brüssel herrscht Erleichterung über die neue Hilfen für Athen. Die Chefs von EZB und IWF lobten die Einigung, Bundesfinanzminister Schäuble will das Paket rasch im Bundestag abstimmen lassen. Der griechische Premier Samaras zeigte sich begeistert: "Für alle Griechen bricht ein neuer Tag an." mehr...

Brandbrief: IWF-Ökonom rechnet mit Lagarde ab

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2012

20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der Ökonom Peter Doyle eine verheerende Bilanz über den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er schäme sich, je für die Organisation gearbeitet zu haben. mehr...

Griechischer Linken-Politiker Tsipras: Der Euro-Schreck

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2012

Den Euro behalten, ohne die Sparauflagen zu erfüllen: Mit dieser Forderung steuert Alexis Tsipras weiter auf Konfrontationskurs zu EU und IWF. Seine Protestrhetorik kommt bei vielen Bürgern an, meint die Journalistin Theodora Mavropoulos - den Wahlsieg aber hat er noch nicht in der Tasche. mehr...

Ringen um IWF-Kredite: Mister Schäuble auf Euro-Mission

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2012

Finanzfestspiele in der US-Hauptstadt: IWF und Weltbank laden zum Frühjahrsgipfel, sammeln 430 Milliarden Dollar für Krisenhilfen ein. Mittendrin der deutsche Finanzminister mit dem Versuch, Europa nach vorn zu reden. mehr...

IWF-Frühjahrstagung: Schäuble pokert um höhere Hilfen für Europa

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2012

Europa hat genug getan, jetzt sind die anderen dran: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht den Internationalen Währungsfonds am Zug. Tatsächlich verdichten sich die Anzeichen, dass die IWF-Krisenkasse um 400 Milliarden Dollar aufgestockt wird - mindestens. mehr...

Reformstau bei IWF und Weltbank: Die verbohrten Zwillinge

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2012

Bei der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank droht Ärger: Die Schwellenländer wollen dem Westen nicht länger die Macht überlassen und ihn zugleich mit neuen Milliarden aus der Krise retten. In der Weltwirtschaft beginnt ein Rollentausch. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

Fotostrecke
Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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