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Alle Artikel und Hintergründe

Freiwillige Einsätze: Regierung prüft Militärschutz für Ebola-Helfer

Freiwillige Einsätze: Regierung prüft Militärschutz für Ebola-Helfer

SPIEGEL ONLINE - 27.09.2014

Die Bundeswehr soll in den Ebola-Gebieten Westafrikas helfen. Doch wie sicher ist der Einsatz? Nach SPIEGEL-Informationen denkt man im Verteidigungsministerium bereits über eine militärische Absicherung der Freiwilligen nach. mehr... Forum ]

Letzte Troika-Mission in Griechenland: "Was sollen wir ohne die Barbaren tun?"

Letzte Troika-Mission in Griechenland: "Was sollen wir ohne die Barbaren tun?"

SPIEGEL ONLINE - 11.09.2014

Das Rettungspaket für Griechenland läuft aus, vollmundig verkündet Ministerpräsident Samaras das Ende der Bevormundung. Für viele Griechen ist das eher Grund zur Sorge: Sie vertrauen den Geldgebern mehr als ihrer Regierung. Von Giorgos Christides, Thessaloniki mehr... Forum ]

IWF-Bericht: Ukraine benötigt bei anhaltenden Kämpfen weitere Milliardenhilfen

IWF-Bericht: Ukraine benötigt bei anhaltenden Kämpfen weitere Milliardenhilfen

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2014

Der Internationale Währungsfonds sieht immense Risiken für die Wirtschaft in der Ukraine. Bei fortwährenden Kämpfen könnte das Land bis Ende 2015 demnach weitere Finanzhilfen benötigen - in Höhe von 19 Milliarden Dollar. mehr...

Ermittlungen gegen IWF-Chefin Lagarde: Madame und die Frage der Moral

Ermittlungen gegen IWF-Chefin Lagarde: Madame und die Frage der Moral

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2014

Christine Lagarde, Chefin des IWF, ist in einen französischen Finanzskandal verwickelt. Jetzt wird offiziell gegen sie ermittelt. Für ihre Kritiker - auch die im eigenen Haus - ein gefundenes Fressen. Von Marc Pitzke, New York mehr... Video | Forum ]

Finanzaffäre: Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde eingeleitet

Finanzaffäre: Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde eingeleitet

SPIEGEL ONLINE - 27.08.2014

Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde ist wegen ihrer Verwicklung in eine Finanzaffäre in Frankreich ein formales Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. mehr... Forum ]

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Feuert die Volkswirte!

SPIEGEL ONLINE - 25.08.2014

Fast immer daneben, fast immer zu optimistisch: Die meisten Konjunkturprognosen sind Lachnummern. Ökonomen wissen nicht mit Dynamischen Systemen umzugehen. Höchste Zeit, sie zu ersetzen. Eine Kolumne von Wolfgang Münchau mehr... Forum ]

Portugiesische Großbank: Ex-Chef der Banco Espírito Santo zahlt Millionen-Kaution

Portugiesische Großbank: Ex-Chef der Banco Espírito Santo zahlt Millionen-Kaution

SPIEGEL ONLINE - 06.08.2014

Die Vorwürfe wiegen schwer: Die portugiesische Justiz beschuldigt den früheren Bank-Chef Ricardo Espírito Santo Salgado des Betrugs und der Geldwäsche. Jetzt hat der Patriarch eine Kaution von drei Millionen Euro hinterlegt. mehr... Forum ]

EU-Rettungspaket: Portugal stützt Banco Espírito Santo mit Milliardenhilfe

EU-Rettungspaket: Portugal stützt Banco Espírito Santo mit Milliardenhilfe

SPIEGEL ONLINE - 04.08.2014

Portugals Großbank Espírito Santo taumelt - und bedroht womöglich die fragile Wirtschaft in dem Land. Jetzt erhält sie eine staatliche Finanzspritze in Rekordhöhe: rund 4,9 Milliarden Euro. mehr... Forum ]

Tourismusboom: Griechenlands Wirtschaft wächst erstmals seit 2008

Tourismusboom: Griechenlands Wirtschaft wächst erstmals seit 2008

SPIEGEL ONLINE - 01.08.2014

Es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für Griechenland. Im zweiten Quartal ist die Wirtschaft erstmals seit 2008 wieder gewachsen - wenn auch nur marginal. mehr... Forum ]

Konjunktur in der Ukraine-Krise: IWF senkt weltweite Wachstumsprognose

Konjunktur in der Ukraine-Krise: IWF senkt weltweite Wachstumsprognose

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2014

Die Weltwirtschaft erholt sich weiter, aber nur langsam. Grund dafür sind laut Internationalem Währungsfond unter anderem die Krisen in der Ukraine und in Nahost. Besonders starke Auswirkungen muss Russland fürchten. mehr... Forum ]

IWF-Treffen und die Ukraine-Krise: Bloß kein Zoff mit Russland

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Das IWF-Frühjahrstreffen steht im Schatten der Ukraine-Krise. Man will tadeln, man will helfen - doch keiner weiß wie. Deutschlands Finanzminister Schäuble sagt: "Wir wollen keine Eskalation." mehr...

NSA-Untersuchung: Obama stoppt Ausspähung von IWF und Weltbank

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2013

Die NSA hat offenbar auch Weltbank und Internationalen Währungsfonds in Washington ausgespäht. US-Präsident Obama stoppte die Überwachung laut der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf eine Überprüfung der Aktivitäten des Geheimdienstes. mehr...

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr...

WÄHRUNGSUNION: Ritter der Tadelrunde

DER SPIEGEL - 03.06.2013

Das Führungsgremium des Internationalen Währungsfonds stellt der europäischen Rettungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Programm für Zypern sei unrealistisch, die politische Einigung des Kontinents komme nicht voran. Paulo Nogueira Batista... mehr...

KARRIEREN: Unter Männern

DER SPIEGEL - 04.03.2013

Christine Lagarde ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Um den Euro zu retten, legt sie sich mit den wichtigsten Geldgebern an. Sie hat gelernt, sich durchzusetzen. Von Marc Hujer. Herr Botschafter", sagt Christine Lag... mehr...

Reaktionen auf Griechenland-Hilfe: Schäuble fordert Bundestags-Votum am Freitag

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2012

In Brüssel herrscht Erleichterung über die neue Hilfen für Athen. Die Chefs von EZB und IWF lobten die Einigung, Bundesfinanzminister Schäuble will das Paket rasch im Bundestag abstimmen lassen. Der griechische Premier Samaras zeigte sich begeistert: "Für alle Griechen bricht ein neuer Tag an." mehr...

Brandbrief: IWF-Ökonom rechnet mit Lagarde ab

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2012

20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der Ökonom Peter Doyle eine verheerende Bilanz über den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er schäme sich, je für die Organisation gearbeitet zu haben. mehr...

Griechischer Linken-Politiker Tsipras: Der Euro-Schreck

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2012

Den Euro behalten, ohne die Sparauflagen zu erfüllen: Mit dieser Forderung steuert Alexis Tsipras weiter auf Konfrontationskurs zu EU und IWF. Seine Protestrhetorik kommt bei vielen Bürgern an, meint die Journalistin Theodora Mavropoulos - den Wahlsieg aber hat er noch nicht in der Tasche. mehr...

Ringen um IWF-Kredite: Mister Schäuble auf Euro-Mission

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2012

Finanzfestspiele in der US-Hauptstadt: IWF und Weltbank laden zum Frühjahrsgipfel, sammeln 430 Milliarden Dollar für Krisenhilfen ein. Mittendrin der deutsche Finanzminister mit dem Versuch, Europa nach vorn zu reden. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

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Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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