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Alle Artikel und Hintergründe

Börse im Plus: Tsipras lässt die Anleger hoffen

Börse im Plus: Tsipras lässt die Anleger hoffen

SPIEGEL ONLINE - 27.05.2015

"Wir sind auf der Zielgeraden zu einer Einigung." Mit diesem Satz macht der griechische Premier Tsipras Hoffnung auf ein Ende des Schuldenstreits. Der Dax legte prompt zu, doch in Brüssel und Deutschland gab man sich weniger euphorisch. mehr... Forum ]

Schuldenstreit mit Griechenland: Juncker rechnet mit Varoufakis ab

Schuldenstreit mit Griechenland: Juncker rechnet mit Varoufakis ab

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

Weiß Gianis Varoufakis, dass er Finanzminister eines Landes mit "großen Problemen" ist? EU-Kommissionspräsident Juncker hat seine Zweifel: Im Schuldenstreit sei der Grieche keine Hilfe. mehr... Forum ]

Schuldenverhandlungen mit der EU: Griechen erwarten von Tsipras maximale Härte

Schuldenverhandlungen mit der EU: Griechen erwarten von Tsipras maximale Härte

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

In Griechenlands Regierungspartei Syriza werden Stimmen laut, lieber aus dem Euro auszutreten als neue Sparauflagen der EU zu akzeptieren. Gleichzeitig fordern zwei Drittel der Bevölkerung von Premier Tsipras nicht nachzugeben. mehr... Forum ]

Schuldenkrise: Oberster Euro-Retter warnt vor Staatspleite Griechenlands

Schuldenkrise: Oberster Euro-Retter warnt vor Staatspleite Griechenlands

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2015

"Die Zeit wird knapp", sagt der Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM, Klaus Regling. Griechenland müsse sich schnell mit den Geldgebern auf eine verbindliche Reformliste einigen - andernfalls drohe der Staatsbankrott. mehr... Forum ]

Schuldenkrise: Griechenland will IWF-Kredit jetzt doch zurückzahlen

Schuldenkrise: Griechenland will IWF-Kredit jetzt doch zurückzahlen

SPIEGEL ONLINE - 25.05.2015

Alexis Tsipras pfeift seinen Innenminister zurück. Entgegen dessen Aussagen werde man die IWF-Kredite wie geplant zurückzahlen, sagt der Premier. Der Streit verdeutlicht einen Machtkampf zwischen dem Syriza-Chef und dem linken Parteiflügel. mehr... Forum ]

Schuldenkrise: Griechischer Minister will Rate an IWF nicht überweisen

Schuldenkrise: Griechischer Minister will Rate an IWF nicht überweisen

SPIEGEL ONLINE - 24.05.2015

Laut Athens Innenminister wird Griechenland keine weiteren Kreditraten an den Internationalen Währungsfonds überweisen. Damit droht dem Land die Staatspleite - doch Wolfgang Schäuble sieht wenig Spielraum für Kompromisse. mehr... Forum ]

Griechenland-Krise: Weidmann lehnt Fristverlängerung für Reformen ab

SPIEGEL ONLINE - 22.05.2015

Griechenland droht der Staatsbankrott, wenn das Land sich nicht mit seinen Geldgebern einigt. Während Premier Tsipras weiterhin Optimismus versprüht, verliert Bundesbank-Chef Weidmann bereits die Geduld. mehr... Forum ]

Finanzpoker: Schäuble bestreitet nahe Einigung mit Griechenland

Finanzpoker: Schäuble bestreitet nahe Einigung mit Griechenland

SPIEGEL ONLINE - 21.05.2015

Finanzminister Schäuble dämpft die Zuversicht seines griechischen Kollegen Varoufakis: Die Verhandlungen über Finanzhilfen kämen nur "sehr zögernd" voran. mehr... Forum ]

EU-Gipfel: Merkel und Hollande wollen mit Tsipras beraten

EU-Gipfel: Merkel und Hollande wollen mit Tsipras beraten

SPIEGEL ONLINE - 21.05.2015

Beim EU-Gipfel in Riga geht es vor allem um Osteuropa, aber Deutschland und Frankreich wollen das Treffen nutzen, um in der Griechenland-Krise voranzukommen - bei einem Gespräch mit Premier Tsipras. mehr... Forum ]

Griechenland vor der Pleite: Syriza droht mit Zahlungsstopp Anfang Juni

Griechenland vor der Pleite: Syriza droht mit Zahlungsstopp Anfang Juni

SPIEGEL ONLINE - 20.05.2015

Ist Griechenland Anfang Juni endgültig pleite? Das behauptet zumindest die regierende Syriza-Partei. Sollte das Land keine neuen Hilfen bekommen, werde es die Schulden beim IWF nicht bedienen. mehr... Forum ]

Olivier Blanchard: IWF-Chefvolkswirt tritt zurück

SPIEGEL ONLINE - 14.05.2015

Der Internationale Währungsfonds muss künftig ohne seinen bisherigen Chefvolkswirt auskommen. Der Franzose Olivier Blanchard kündigte seinen Rücktritt an. Vor allem deutsche Politiker dürften aufatmen. mehr...

Griechenlands Schuldenkrise: IWF droht offenbar mit Blockade von Hilfsgeldern

SPIEGEL ONLINE - 05.05.2015

Neue Sorgen um Griechenlands Haushalt: Die Vorgaben des laufenden Rettungsprogramms sind offenbar nicht zu erfüllen. Jetzt droht der IWF laut einem Zeitungsbericht, Hilfszahlungen zu blockieren, wenn die EU-Staaten Athen nicht notfalls einen Teil der Schulden streichen. mehr...

Griechenland-Hilfe: Stillstand bis Mitte April

DER SPIEGEL - 04.04.2015

IWF zieht Fachleute aus Griechenland vorübergehend ab. Nikos Theocharakis, Generalsekretär im griechischen Finanzministerium, hat angekündigt, dass sein Land eine nächste Woche fällige Kreditrate an den Internationalen Währungsfonds (IWF) wohl nich... mehr...

Griechenland und der IWF: Lagardes ultimatives Risiko

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2015

Die Griechenland-Verhandlungen stecken fest. Athen erwägt, die nächste Kreditrate an den IWF zu verschieben. Für den Währungsfonds und seine Chefin würde das einen herben Autoritätsverlust bedeuten. mehr...

Hilfskredite: IWF bewilligt 17,5 Milliarden für Ukraine

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2015

Die Ukraine bekommt im Kampf gegen die Staatspleite Unterstützung vom Internationalen Währungsfonds. Dieser billigte Kredite in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar. mehr...

IWF-Treffen und die Ukraine-Krise: Bloß kein Zoff mit Russland

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Das IWF-Frühjahrstreffen steht im Schatten der Ukraine-Krise. Man will tadeln, man will helfen - doch keiner weiß wie. Deutschlands Finanzminister Schäuble sagt: "Wir wollen keine Eskalation." mehr...

NSA-Untersuchung: Obama stoppt Ausspähung von IWF und Weltbank

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2013

Die NSA hat offenbar auch Weltbank und Internationalen Währungsfonds in Washington ausgespäht. US-Präsident Obama stoppte die Überwachung laut der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf eine Überprüfung der Aktivitäten des Geheimdienstes. mehr...

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr...

WÄHRUNGSUNION: Ritter der Tadelrunde

DER SPIEGEL - 03.06.2013

Das Führungsgremium des Internationalen Währungsfonds stellt der europäischen Rettungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Programm für Zypern sei unrealistisch, die politische Einigung des Kontinents komme nicht voran. Paulo Nogueira Batista... mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

Fotostrecke
Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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