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Alle Artikel und Hintergründe

Neuer Milliardenstreit: Plötzlich ist die Griechenland-Krise wieder da

Neuer Milliardenstreit: Plötzlich ist die Griechenland-Krise wieder da

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2016

Griechenland braucht frische Milliarden, lehnt neue Sparmaßnahmen aber ab. Der alte Konflikt droht zu eskalieren - in einer Zeit, in der Europa viele andere Sorgen hat. Von Markus Becker, Brüssel mehr... Forum ]

Absage an Tsipras: Schäuble lehnt Griechenland-Sondergipfel ab

Absage an Tsipras: Schäuble lehnt Griechenland-Sondergipfel ab

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2016

"Die Antwort lautet Nein": Sehr deutlich hat Bundesfinanzminister Schäuble auf den Wunsch von Griechenlands Premier Tsipras nach einem EU-Sondergipfel reagiert. mehr... Forum ]

Neue Kredite für Griechenland: Tsipras bringt EU-Sondergipfel ins Gespräch

Neue Kredite für Griechenland: Tsipras bringt EU-Sondergipfel ins Gespräch

SPIEGEL ONLINE - 27.04.2016

Griechenland braucht frisches Geld, doch die Verhandlungen sind vorerst gescheitert. Regierungschef Tsipras dringt nun auf einen Sondergipfel der EU. Auch über Neuwahlen wird spekuliert. mehr... Forum ]

Griechenland-Verhandlungen: "Neuwahlen würden die gesamte Eurozone destabilisieren"

Griechenland-Verhandlungen: "Neuwahlen würden die gesamte Eurozone destabilisieren"

SPIEGEL ONLINE - 25.04.2016

Die Griechenland-Gespräche gehen in die heiße Phase. Dimitris Papadimoulis, griechischer Vizepräsident des Europaparlaments, hofft auf eine kritische Haltung gegenüber dem IWF und warnt vor Neuwahlen in seiner Heimat.   Ein Interview von Giorgos Christides mehr... Forum ]

Notfallplan: Geldgeber verstärken Druck auf Griechenland

Notfallplan: Geldgeber verstärken Druck auf Griechenland

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2016

Griechenland soll mehr sparen und einen Notfallplan für den Staatshaushalt vorlegen. Dann könnte über die Umstrukturierung der Schulden gesprochen werden, stellen die internationalen Geldgeber in Aussicht. mehr...

Privatisierung in Griechenland: "Der deutsche Druck hat positive Folgen"

Privatisierung in Griechenland: "Der deutsche Druck hat positive Folgen"

SPIEGEL ONLINE - 21.04.2016

Stergios Pitsiorlas soll Griechenlands Staatsbesitz versilbern - nur dann bekommt das Land frische Kredite. Hier spricht der Chef der Privatisierungsbehörde über den Widerstand in der eigenen Regierung. Ein Interview von Giorgos Christides mehr... Forum ]

7,2 Prozent Defizit: Griechenland bekommt Neuverschuldung nicht in den Griff

7,2 Prozent Defizit: Griechenland bekommt Neuverschuldung nicht in den Griff

SPIEGEL ONLINE - 21.04.2016

Im griechischen Haushalt klafft schon wieder ein gewaltiges Loch. Auch in den früheren Euro-Krisenländern Spanien und Portugal ist die Neuverschuldung weit höher als geplant. mehr...

Sparverhandlungen: Tsipras bat Merkel am Telefon um Entgegenkommen

Sparverhandlungen: Tsipras bat Merkel am Telefon um Entgegenkommen

SPIEGEL ONLINE - 20.04.2016

Während der Gespräche mit den Gläubigern in Athen hofft Griechenlands Regierungschef Tsipras auf Hilfe der Bundeskanzlerin - und bittet sie um keine neuen Sparvorgaben. mehr...

Griechenland-Gespräche: Athen bietet Gläubigern Zugeständnisse an

Griechenland-Gespräche: Athen bietet Gläubigern Zugeständnisse an

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Die Gespräche Griechenlands und seiner Gläubiger über Kredite gegen Reformen gehen in eine neue Runde. Schon vor dem Wochenende könnten sie sich einigen - Athen bietet offenbar Reformen auf Vorrat an. mehr... Forum ]

Griechenland-Gespräche: Athen bietet Gläubigern Zugeständnisse an

SPIEGEL ONLINE - 18.04.2016

Die Gespräche Griechenlands und seiner Gläubiger über Kredite gegen Reformen gehen in eine neue Runde. Schon vor dem Wochenende könnten sie sich einigen - Athen bietet offenbar Reformen auf Vorrat an. mehr...

Streit unter Eurorettern: Tsipras, Zinsen und die AfD

SPIEGEL ONLINE - 16.04.2016

Früher stritten sich vor allem die Griechen mit ihren Geldgebern. Bei der IWF-Frühjahrstagung zeigt sich: Jetzt zanken die Euroretter vor allem untereinander. mehr...

Schuldenkrise in Griechenland: Darüber wird in Athen jetzt verhandelt

SPIEGEL ONLINE - 09.04.2016

Vertreter von IWF, EZB und EU-Kommission sind zurück in Athen. Sie verhandeln mit der griechischen Regierung über weitere Spar- und Reformauflagen im Austausch für neue Kredite. Eine Einigung muss schnell her - hier der Überblick. mehr...

Streit über Griechenlandhilfen: Lagarde äußert sich zu veröffentlichtem IWF-Telefonat

SPIEGEL ONLINE - 04.04.2016

Das geleakte IWF-Protokoll sorgt für Verstimmung in Griechenland. Regierungschef Tsipras forderte eine Erklärung, nun meldet sich IWF-Chefin Lagarde zu Wort. mehr...

Streit zwischen IWF und EU: Endspiel um Griechenlands Schulden

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2016

Griechenland ist noch nicht gerettet - und der Streit zwischen IWF und den Europäern spitzt sich zu. In einem Gastbeitrag erwartet Griechenlands Ex-Finanzminister mehr...

WikiLeaks-Veröffentlichung: IWF-Verhandlungen zu Griechenland werden offenbar abgehört

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2016

Ein von WikiLeaks veröffentlichtes Protokoll soll eine interne Debatte des Internationalen Währungsfonds dokumentieren. Die IWF-Vertreter rätseln darin über Angela Merkel, den Brexit und einen erneuten Showdown mit Griechenland. mehr...

Zweite Amtszeit: Lagarde bleibt IWF-Chefin

SPIEGEL ONLINE - 19.02.2016

Christine Lagarde kann den Internationalen Währungsfonds für weitere fünf Jahre leiten. In der neuen Amtszeit erwartet die Französin auch eine Auseinandersetzung mit der heimischen Justiz. mehr...

Rennen um IWF-Chefposten: Lagarde für zweite Amtszeit nominiert

SPIEGEL ONLINE - 11.02.2016

Jetzt ist es offiziell: IWF-Chefin Christine Lagarde wurde für eine zweite Amtszeit an der Spitze des Internationalen Währungsfonds nominiert. mehr...

Rennen um IWF-Chefposten: Lagarde verkündet Kandidatur für zweite Amtszeit

SPIEGEL ONLINE - 22.01.2016

Nun hat sie es öffentlich bestätigt: Christine Lagarde will für eine zweite Amtszeit als Chefin des Internationalen Währungsfonds kandidieren. Eine alte Finanzaffäre könnte aber noch zum Problem werden. mehr...

Rennen um IWF-Chefposten: Großbritannien und Deutschland nominieren Lagarde

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2016

Bei ihren Ambitionen auf eine zweite Amtszeit als Chefin des Internationalen Währungsfonds kann Christine Lagarde auf die Unterstützung Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs zählen. Ihr droht jedoch noch ein Strafverfahren. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

Fotostrecke
Der IWF: Struktur des Währungsfonds

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