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Alle Artikel und Hintergründe

Drohung aus Athen: Griechenland will sich nicht an IWF-Zahlungsfrist halten

Drohung aus Athen: Griechenland will sich nicht an IWF-Zahlungsfrist halten

SPIEGEL ONLINE - 01.04.2015

Die griechische Regierung fordert Hilfszahlungen - innerhalb einer Woche. Sollten diese nicht kommen, droht die Regierung, fällige Schulden an den Währungsfonds erst später zurückzuzahlen. Das wäre ein beispielloser Affront. Von Katrin Kuntz, Athen mehr... Forum ]

Griechenlands Reformliste: Mit der Gyros-Steuer gegen die Staatspleite

Griechenlands Reformliste: Mit der Gyros-Steuer gegen die Staatspleite

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2015

"Einmal Gyros mit Pommes!" So leicht kann man vielleicht bald schon zur finanziellen Gesundung Griechenlands beitragen. Die Regierung in Athen plant eine Fettsteuer: Sie ist Teil der Reformliste, über die mit den Geldgebern verhandelt wird. mehr... Forum ]

Drohende Staatspleite: Griechenland bittet Russland um Hilfe

Drohende Staatspleite: Griechenland bittet Russland um Hilfe

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2015

Griechenland kämpft verzweifelt gegen die Pleite. Weil die Verhandlungen mit den Geldgebern stocken, sucht Athen nun nach Unterstützung in Russland. In Brüssel und Berlin beobachtet man die Annäherungsversuche misstrauisch. Von Giorgos Christides, Thessaloniki mehr... Forum ]

Rettungsfonds: Berlin lehnt Rückzahlung zu viel gezahlter Gelder an Athen ab

Rettungsfonds: Berlin lehnt Rückzahlung zu viel gezahlter Gelder an Athen ab

SPIEGEL ONLINE - 25.03.2015

Athen stößt mit seinem Ansinnen, Geld aus dem Bankenrettungsfonds zurückerstattet zu bekommen, bei den Mitgliedern der Eurozone auf wenig Gegenliebe. Die zuständigen Staatssekretäre sehen dafür keine Grundlage. mehr... Video | Forum ]

Rettungsfonds: Griechenland will zu viel gezahlte Milliarde wiederhaben

Rettungsfonds: Griechenland will zu viel gezahlte Milliarde wiederhaben

SPIEGEL ONLINE - 24.03.2015

Verzweifelt sucht Griechenland nach neuen Geldquellen - und ist dabei offenbar fündig geworden. Das pleitebedrohte Land möchte vom Euro-Rettungsfonds EFSF 1,2 Milliarden Euro zurückhaben, die es selbst erst kürzlich dorthin überwiesen hat. mehr... Video | Forum ]

Druck der Geldgeber: Griechenland plant höhere Steuern für Ferieninseln

Druck der Geldgeber: Griechenland plant höhere Steuern für Ferieninseln

SPIEGEL ONLINE - 24.03.2015

Die Reformen in Griechenland könnten bald auch deutsche Urlauber treffen: Auf Druck der internationalen Geldgeber will die Regierung in Athen auf beliebten Ferieninseln die Mehrwertsteuer erhöhen. mehr... Video | Forum ]

Kreditrückzahlung: Der IWF lässt Griechenland zur Ader

Kreditrückzahlung: Der IWF lässt Griechenland zur Ader

SPIEGEL ONLINE - 16.03.2015

Griechenland steht kurz vor der Staatspleite. Auch, weil das Land allein in dieser Woche rund eine Milliarde Euro an den Internationalen Währungsfonds zahlen muss. Die Regierung Tsipras büßt für eine völlig verkorkste Rettungspolitik. Von Stefan Kaiser mehr... Forum ]

Kredit-Rückzahlung: Griechenland überweist 588 Millionen Euro an IWF

Kredit-Rückzahlung: Griechenland überweist 588 Millionen Euro an IWF

SPIEGEL ONLINE - 16.03.2015

Noch kann Griechenland fällige Kredite begleichen - die Regierung in Athen hat eine halbe Milliarde Euro an den Internationalen Währungsfonds überwiesen. Ministerpräsident Tsipras pocht aber erneut auf ein Ende des Sparkurses. mehr... Forum ]

Nach Regierungsantritt: Griechische Steuereinnahmen brechen ein

Nach Regierungsantritt: Griechische Steuereinnahmen brechen ein

SPIEGEL ONLINE - 13.03.2015

Seit dem Amtsantritt von Alexis Tsipras hat sich die Schuldenkrise in Griechenland verschärft: Im Monat nach der Regierungsbildung lagen die Steuereinnahmen knapp eine Milliarde unter Plan. mehr... Forum ]

Treffen in Brüssel: Juncker und Tsipras vereinbaren Taskforce für Griechenland-Hilfen

Treffen in Brüssel: Juncker und Tsipras vereinbaren Taskforce für Griechenland-Hilfen

SPIEGEL ONLINE - 13.03.2015

EU-Kommissionschef Juncker will der Regierung in Athen helfen, Fördergelder besser zu nutzen - die Situation sei ernst. Währungskommissar Moscovici warnt im SPIEGEL-Interview eindringlich vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. mehr... Forum ]

Hilfskredite: IWF bewilligt 17,5 Milliarden für Ukraine

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2015

Die Ukraine bekommt im Kampf gegen die Staatspleite Unterstützung vom Internationalen Währungsfonds. Dieser billigte Kredite in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar. mehr...

IWF-Treffen und die Ukraine-Krise: Bloß kein Zoff mit Russland

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Das IWF-Frühjahrstreffen steht im Schatten der Ukraine-Krise. Man will tadeln, man will helfen - doch keiner weiß wie. Deutschlands Finanzminister Schäuble sagt: "Wir wollen keine Eskalation." mehr...

NSA-Untersuchung: Obama stoppt Ausspähung von IWF und Weltbank

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2013

Die NSA hat offenbar auch Weltbank und Internationalen Währungsfonds in Washington ausgespäht. US-Präsident Obama stoppte die Überwachung laut der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf eine Überprüfung der Aktivitäten des Geheimdienstes. mehr...

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr...

WÄHRUNGSUNION: Ritter der Tadelrunde

DER SPIEGEL - 03.06.2013

Das Führungsgremium des Internationalen Währungsfonds stellt der europäischen Rettungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Programm für Zypern sei unrealistisch, die politische Einigung des Kontinents komme nicht voran. Paulo Nogueira Batista... mehr...

KARRIEREN: Unter Männern

DER SPIEGEL - 04.03.2013

Christine Lagarde ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Um den Euro zu retten, legt sie sich mit den wichtigsten Geldgebern an. Sie hat gelernt, sich durchzusetzen. Von Marc Hujer. Herr Botschafter", sagt Christine Lag... mehr...

Reaktionen auf Griechenland-Hilfe: Schäuble fordert Bundestags-Votum am Freitag

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2012

In Brüssel herrscht Erleichterung über die neue Hilfen für Athen. Die Chefs von EZB und IWF lobten die Einigung, Bundesfinanzminister Schäuble will das Paket rasch im Bundestag abstimmen lassen. Der griechische Premier Samaras zeigte sich begeistert: "Für alle Griechen bricht ein neuer Tag an." mehr...

Brandbrief: IWF-Ökonom rechnet mit Lagarde ab

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2012

20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der Ökonom Peter Doyle eine verheerende Bilanz über den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er schäme sich, je für die Organisation gearbeitet zu haben. mehr...

Griechischer Linken-Politiker Tsipras: Der Euro-Schreck

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2012

Den Euro behalten, ohne die Sparauflagen zu erfüllen: Mit dieser Forderung steuert Alexis Tsipras weiter auf Konfrontationskurs zu EU und IWF. Seine Protestrhetorik kommt bei vielen Bürgern an, meint die Journalistin Theodora Mavropoulos - den Wahlsieg aber hat er noch nicht in der Tasche. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

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Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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