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Alle Artikel und Hintergründe

Wirtschaftskrise in der Ukraine: Jazenjuks Milliarden-Abrechnung 

Wirtschaftskrise in der Ukraine: Jazenjuks Milliarden-Abrechnung 

SPIEGEL ONLINE - 12.12.2014

Mit einer emotionalen Rede hat der ukrainische Premier Jazenjuk die Bürger auf harte Reformen eingestimmt. Das Bankensystem ist angeschlagen, die IWF-Kredite reichen nicht. Jetzt sollen erneut Europa und Amerika mit Milliarden helfen. Von Benjamin Bidder mehr... Forum ]

Reformstau in Griechenland: Leg dich nicht mit Spyros an

Reformstau in Griechenland: Leg dich nicht mit Spyros an

SPIEGEL ONLINE - 26.11.2014

Spyros Priftis wollte nur einen Friseurladen eröffnen und scheiterte dabei an der griechischen Bürokratie. Der Friseur wehrte sich - mit Erfolg. Doch manche Veränderung kommt nicht nur für ihn viel zu spät. Von Giorgos Christides, Thessaloniki mehr... Forum ]

Troika-Gespräche: Griechenland ringt um weitere Unterstützung

Troika-Gespräche: Griechenland ringt um weitere Unterstützung

SPIEGEL ONLINE - 24.11.2014

Schaulaufen der Sanierer: Den Haushältern der griechische Regierung bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Geldgeber von IWF, EZB und EU von ihren Zahlen zu überzeugen. Dennoch kommen die Gespräche nur mühsam voran. mehr... Forum ]

Lagardes Kritik an EU-Defizitgrenze: Madame hat ein Herz für Schuldensünder

Lagardes Kritik an EU-Defizitgrenze: Madame hat ein Herz für Schuldensünder

SPIEGEL ONLINE - 10.11.2014

Die Schuldenobergrenze von 60 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung gilt als Eckpfeiler der Eurozone. Nun stellt Christine Lagarde diese Hürde infrage. Spricht die IWF-Chefin dabei als Vertreterin der Schuldennation Frankreich? Von David Böcking mehr... Forum ]

Massenprotest gegen Sparpolitik: Irlands Wasserwut

Massenprotest gegen Sparpolitik: Irlands Wasserwut

SPIEGEL ONLINE - 02.11.2014

Weil Irland seit der Finanzkrise rigide spart, sollen die Bürger ab 2015 Wassergebühren zahlen. Im Massenprotest gegen die neue Belastung entlädt sich nun der Frust der Iren über die Zumutungen des Krisenmanagements. mehr... Forum ]

Luxusleben auf Bankkosten: Ex-IWF-Chef Rato muss in Bankia-Affäre drei Millionen hinterlegen

Luxusleben auf Bankkosten: Ex-IWF-Chef Rato muss in Bankia-Affäre drei Millionen hinterlegen

SPIEGEL ONLINE - 17.10.2014

Für Ex-IWF-Boss Rodrigo Rato wird es in Spanien eng. Als Beschuldigter muss er in der Finanzaffäre um die Pleite-Bank Bankia drei Millionen Euro aufbringen. Er ist aber nicht der Einzige, der im Visier der Justiz steht. mehr... Forum ]

Kurssturz: Griechisches Politik-Chaos schreckt Anleger auf

Kurssturz: Griechisches Politik-Chaos schreckt Anleger auf

SPIEGEL ONLINE - 16.10.2014

Weltweit fallen Börsenkurse - besonders steil bergab geht es in Griechenland: Die instabile Regierung in Athen verbreitet öffentlich Schreckensszenarien über einen möglichen Machtwechsel. Von Giorgos Christides, Thessaloniki mehr... Forum ]

S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Wir brauchen jetzt Billionen

SPIEGEL ONLINE - 13.10.2014

Sparen, sparen, aber nicht wachsen: Mit seiner Wirtschaftspolitik isoliert sich Deutschland international. Was jetzt wirklich helfen würde, wäre ein Billionen-Aufbauprogramm für den ganzen Euroraum. Eine Kolumne von Wolfgang Münchau mehr... Forum ]

Deutsche-Bank-Aussteiger Thomas Mayer: Top-Banker kämpft gegen das Geldsystem

Deutsche-Bank-Aussteiger Thomas Mayer: Top-Banker kämpft gegen das Geldsystem

SPIEGEL ONLINE - 13.10.2014

Thomas Mayer war mittendrin im Finanzsystem, als er an ihm zu zweifeln begann. Er verlor seinen Job als Chefvolkswirt der Deutschen Bank und schrieb ein Buch. Darin fordert er eine neue Geldordnung: Sie soll die Banken entmachten. Von Stefan Kaiser, Köln mehr... Forum ]

IWF-Treffen in Washington: Alle gegen Draghi

IWF-Treffen in Washington: Alle gegen Draghi

SPIEGEL ONLINE - 12.10.2014

In der Finanzwelt gilt EZB-Chef Draghi als Retter der Eurozone. Doch seine Politik scheint nicht mehr unantastbar: Beim IWF-Treffen warnen viele Experten vor den Gefahren des billigen Geldes - die schärfste Kritik kommt aus Deutschland. Aus Washington berichtet Stefan Kaiser mehr... Forum ]

IWF-Treffen und die Ukraine-Krise: Bloß kein Zoff mit Russland

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Das IWF-Frühjahrstreffen steht im Schatten der Ukraine-Krise. Man will tadeln, man will helfen - doch keiner weiß wie. Deutschlands Finanzminister Schäuble sagt: "Wir wollen keine Eskalation." mehr...

NSA-Untersuchung: Obama stoppt Ausspähung von IWF und Weltbank

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2013

Die NSA hat offenbar auch Weltbank und Internationalen Währungsfonds in Washington ausgespäht. US-Präsident Obama stoppte die Überwachung laut der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf eine Überprüfung der Aktivitäten des Geheimdienstes. mehr...

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...

Kritik des ESM-Chefs: Ökonomen widersprechen Reglings IWF-Schelte

SPIEGEL ONLINE - 14.06.2013

Der Internationale Währungsfonds solle sich auf lange Sicht aus der Euro-Rettung verabschieden, fordert Klaus Regling. Nun widersprechen führende deutsche Ökonomen dem Chef des ESM-Krisenfonds: Die Erfahrung des IWF sei unersetzbar. mehr...

WÄHRUNGSUNION: Ritter der Tadelrunde

DER SPIEGEL - 03.06.2013

Das Führungsgremium des Internationalen Währungsfonds stellt der europäischen Rettungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Programm für Zypern sei unrealistisch, die politische Einigung des Kontinents komme nicht voran. Paulo Nogueira Batista... mehr...

KARRIEREN: Unter Männern

DER SPIEGEL - 04.03.2013

Christine Lagarde ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Um den Euro zu retten, legt sie sich mit den wichtigsten Geldgebern an. Sie hat gelernt, sich durchzusetzen. Von Marc Hujer. Herr Botschafter", sagt Christine Lag... mehr...

Reaktionen auf Griechenland-Hilfe: Schäuble fordert Bundestags-Votum am Freitag

SPIEGEL ONLINE - 27.11.2012

In Brüssel herrscht Erleichterung über die neue Hilfen für Athen. Die Chefs von EZB und IWF lobten die Einigung, Bundesfinanzminister Schäuble will das Paket rasch im Bundestag abstimmen lassen. Der griechische Premier Samaras zeigte sich begeistert: "Für alle Griechen bricht ein neuer Tag an." mehr...

Brandbrief: IWF-Ökonom rechnet mit Lagarde ab

SPIEGEL ONLINE - 20.07.2012

20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der Ökonom Peter Doyle eine verheerende Bilanz über den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er schäme sich, je für die Organisation gearbeitet zu haben. mehr...

Griechischer Linken-Politiker Tsipras: Der Euro-Schreck

SPIEGEL ONLINE - 26.05.2012

Den Euro behalten, ohne die Sparauflagen zu erfüllen: Mit dieser Forderung steuert Alexis Tsipras weiter auf Konfrontationskurs zu EU und IWF. Seine Protestrhetorik kommt bei vielen Bürgern an, meint die Journalistin Theodora Mavropoulos - den Wahlsieg aber hat er noch nicht in der Tasche. mehr...

Ringen um IWF-Kredite: Mister Schäuble auf Euro-Mission

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2012

Finanzfestspiele in der US-Hauptstadt: IWF und Weltbank laden zum Frühjahrsgipfel, sammeln 430 Milliarden Dollar für Krisenhilfen ein. Mittendrin der deutsche Finanzminister mit dem Versuch, Europa nach vorn zu reden. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

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Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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