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Alle Artikel und Hintergründe

Ökonom Fuest zur Griechenlandkrise: "Das schlimmste Szenario"

Ökonom Fuest zur Griechenlandkrise: "Das schlimmste Szenario"

SPIEGEL ONLINE - 04.07.2015

Ein Nein beim Referendum am Sonntag hätte katastrophale Folgen für das griechische Volk, sagt Clemens Fuest. Der Ökonom rät auch zum Ja, damit Premier Tsipras und seine Regierung verschwinden. Ein Interview von Alexander Neubacher mehr... Video | Forum ]

Konflikt um Griechenland: Kampf der Ideologen

Konflikt um Griechenland: Kampf der Ideologen

SPIEGEL ONLINE - 04.07.2015

Warum kochen die Emotionen beim Thema Griechenland so hoch? Weil der Konflikt auch ein Wettkampf der Ideologien ist. Was die einen für verrückt halten, scheint für die anderen völlig logisch. Der Versuch einer Erklärung. Von Stefan Kaiser mehr... Forum ]

Antrag abgewiesen: Verwaltungsgericht weist Klage gegen Referendum ab

Antrag abgewiesen: Verwaltungsgericht weist Klage gegen Referendum ab

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2015

Das Oberste Verwaltungsgericht in Griechenland hat das geplante Referendum bewilligt. Zwei Privatpersonen hatten Einspruch gegen das Referendum eingelegt. mehr... Forum ]

Griechenland: Wenn einem Land das Geld ausgeht

Griechenland: Wenn einem Land das Geld ausgeht

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2015

In Griechenlands Geschäften wird das Wechselgeld knapp. Unternehmer wissen nicht, womit sie ihre Einfuhren bezahlen sollen. Die Arbeit ruht vielerorts. Einblicke in eine Ökonomie auf dem Weg zur Tauschwirtschaft. Aus Athen berichtet Alexander Neubacher mehr... Video | Forum ]

Stationen der Griechenlandkrise: Chronik einer Eskalation

Stationen der Griechenlandkrise: Chronik einer Eskalation

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2015

Zum Eurobeitritt feierten die Griechen ein Freudenfest, nun ist das Land zerrüttet. Dazwischen: gigantische Hilfspakete, drastische Reformen - und zunehmend Streit mit den Partnerländern. Die Chronik der Krise. mehr...

Griechenland: Die Angst vor Montag

Griechenland: Die Angst vor Montag

SPIEGEL ONLINE - 03.07.2015

Was passiert nach dem Referendum? Stimmen die Griechen mit Nein, droht dem Land ein wirtschaftlicher Totalzusammenbruch. Doch auch bei einem Ja dürfte es schwierig werden. Von Stefan Kaiser mehr... Forum ]

Merkels Griechenland-Politik: Die überschätzte Kanzlerin und ein Dachschaden

Merkels Griechenland-Politik: Die überschätzte Kanzlerin und ein Dachschaden

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2015

In der Griechenlandkrise richten sich große Erwartungen an die Kanzlerin als ultimative Retterin des Euro. Doch Angela Merkel kann und will nicht um jeden Preis helfen. Ein Kommentar von Christian Reiermann mehr... Video | Forum ]

Neue IWF-Analyse: Athen braucht mindestens 50 weitere Milliarden Euro

Neue IWF-Analyse: Athen braucht mindestens 50 weitere Milliarden Euro

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2015

Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds für die kommenden drei Jahre unbedingt ein neues Hilfspaket. Umfang: mindestens 50 Milliarden Euro. mehr... Video | Forum ]

Bankentöchter auf dem Balkan: Sorgen um das Sparbuch beim Griechen

Bankentöchter auf dem Balkan: Sorgen um das Sparbuch beim Griechen

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2015

Griechische Banken haben in zahlreichen Balkan-Ländern zahlreiche Ableger. Müssen die Kunden in Bulgarien oder Mazedonien um ihre Ersparnisse fürchten? Von Philipp Seibt mehr... Video | Forum ]

Leere Geldautomaten in Griechenland: Zehnjähriges Mädchen schenkt Eltern das Taschengeld

Leere Geldautomaten in Griechenland: Zehnjähriges Mädchen schenkt Eltern das Taschengeld

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2015

Die griechische Schuldenkrise führt auch zu rührenden Szenen: Eine Zehnjährige hat ihren Eltern einen Brief aufs Bett gelegt - und 55 Euro noch obendrauf. mehr... Forum ]

Stockende Verhandlungen: IWF bricht Griechenland-Gespräche ab

SPIEGEL ONLINE - 11.06.2015

Der Ton im Schuldenstreit mit Griechenland wird schärfer: Der Internationale Währungsfonds zieht seine Unterhändler aus Brüssel ab - wegen "großer Differenzen". Die Börsen gehen auf Talfahrt. mehr...

Olivier Blanchard: IWF-Chefvolkswirt tritt zurück

SPIEGEL ONLINE - 14.05.2015

Der Internationale Währungsfonds muss künftig ohne seinen bisherigen Chefvolkswirt auskommen. Der Franzose Olivier Blanchard kündigte seinen Rücktritt an. Vor allem deutsche Politiker dürften aufatmen. mehr...

Finanzpolitik: IWF lobt Deutschland

DER SPIEGEL - 09.05.2015

IWF lobt Deutschland. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist zufrieden mit dem Zustand der deutschen Wirtschaft und Staatsfinanzen. Beeindruckt sind die Experten aus Washington vor allem vom Arbeitsmarkt. Dessen Verfassung sei "stark" und werde... mehr...

Griechenlands Schuldenkrise: IWF droht offenbar mit Blockade von Hilfsgeldern

SPIEGEL ONLINE - 05.05.2015

Neue Sorgen um Griechenlands Haushalt: Die Vorgaben des laufenden Rettungsprogramms sind offenbar nicht zu erfüllen. Jetzt droht der IWF laut einem Zeitungsbericht, Hilfszahlungen zu blockieren, wenn die EU-Staaten Athen nicht notfalls einen Teil der Schulden streichen. mehr...

Griechenland-Hilfe: Stillstand bis Mitte April

DER SPIEGEL - 04.04.2015

IWF zieht Fachleute aus Griechenland vorübergehend ab. Nikos Theocharakis, Generalsekretär im griechischen Finanzministerium, hat angekündigt, dass sein Land eine nächste Woche fällige Kreditrate an den Internationalen Währungsfonds (IWF) wohl nich... mehr...

Griechenland und der IWF: Lagardes ultimatives Risiko

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2015

Die Griechenland-Verhandlungen stecken fest. Athen erwägt, die nächste Kreditrate an den IWF zu verschieben. Für den Währungsfonds und seine Chefin würde das einen herben Autoritätsverlust bedeuten. mehr...

Hilfskredite: IWF bewilligt 17,5 Milliarden für Ukraine

SPIEGEL ONLINE - 11.03.2015

Die Ukraine bekommt im Kampf gegen die Staatspleite Unterstützung vom Internationalen Währungsfonds. Dieser billigte Kredite in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar. mehr...

IWF-Treffen und die Ukraine-Krise: Bloß kein Zoff mit Russland

SPIEGEL ONLINE - 11.04.2014

Das IWF-Frühjahrstreffen steht im Schatten der Ukraine-Krise. Man will tadeln, man will helfen - doch keiner weiß wie. Deutschlands Finanzminister Schäuble sagt: "Wir wollen keine Eskalation." mehr...

NSA-Untersuchung: Obama stoppt Ausspähung von IWF und Weltbank

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2013

Die NSA hat offenbar auch Weltbank und Internationalen Währungsfonds in Washington ausgespäht. US-Präsident Obama stoppte die Überwachung laut der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf eine Überprüfung der Aktivitäten des Geheimdienstes. mehr...

Internationaler Währungsfonds: Chinas Macht im IWF wächst

SPIEGEL ONLINE - 24.07.2013

Machtverschiebung beim Internationalen Währungsfonds: Die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen an Einfluss, größter Profiteur ist die Volksrepublik China. Die USA und Deutschland zählen zu den Verlierern. mehr...


Der IWF
Die Institution
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.

Die Arbeit des IWF
Der IWF tritt vor allem bei Finanz- und Wirtschaftskrisen öffentlich in Erscheinung. Indem er einzelne Staaten unterstützt, soll er vor allem verhindern, dass sich Krisen ausbreiten und ganze Regionen oder gar das gesamte internationale Finanzsystem treffen. Der Fonds kann mit kurzfristigen Krediten die Defizite in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgleichen. Zudem leistet er Mitgliedstaaten technischen Beistand für den Umbau von Institutionen und bei der Gestaltung von Finanz- und Wirtschaftspolitik.

Häufige Kritik
Die Bedingungen, die an die Vergabe der Gelder geknüpft werden, stoßen in den betroffenen Ländern und bei Globalisierungskritikern allerdings oft auf Unmut. Verordnet werden von der Institution aus Washington meist radikale Einschnitte in die Staatshaushalte, die Öffnung der Märkte und Privatisierungen. Diese jedoch verschärfen die Krisen nach Ansicht der Kritiker oft noch weiter. Nach Reformen ist inzwischen vorgesehen, dass der IWF verstärkt die sozialen Auswirkungen von Krisen und Hilfsmaßnahmen beachtet.

Die Direktorin
Seit Ende Juni 2011 steht die frühere französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde an der IWF-Spitze. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten.
Wer wählt den Direktor?
Das Exekutivdirektorium des IWF besteht aus 24 Direktoren. Fünf von ihnen werden von den Mitgliedstaaten mit den größten Quoten ernannt, die verbleibenden vertreten jeweils mehrere Mitgliedsländer. Je mehr ein Land einzahlt, desto höher ist seine Quote. Deshalb haben die USA einen Stimmanteil von fast 17 Prozent, Japan von etwas mehr als sechs und Deutschland knapp unter sechs Prozent. Die USA verfügen über eine Sperrminorität. Denn zentrale Beschlüsse im IWF - wie auch die Wahl des kommenden Geschäftsführenden Direktors - müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden.

Die Direktoren wählen den Geschäftsführenden Direktor. Er ist für das Tagesgeschäft, die Organisation und die Personalpolitik des Fonds zuständig. Der Direktor wird vom Exekutivdirektorium kontrolliert, dieses kann ihm die Amtsführung entziehen. Grundsatzentscheidungen werden vom Gouverneursrat des IWF und vom International Monetary and Financial Committee getroffen, die bei den Herbst- und Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank zusammenkommen.
Informelle Vereinbarung
Die USA und Europa haben sich informell darauf verständigt, wichtige Posten untereinander aufzuteilen. So stellen die USA traditionell den Direktor der Weltbank, während der Geschäftsführende Direktor des IWF von einem EU-Mitgliedsland gestellt wird. In den Statuten ist diese Regelung nicht verankert. Besonders die Schwellenländer dringen seit Jahren darauf, dass das informelle Abkommen gekippt und der Posten des Direktors ausgeschrieben wird.
Bedingungen für Hilfe
Der IWF arbeitet mit dem Land ein Programm aus, das konkrete Vorgaben zur Überwindung der Krise umfasst, zum Beispiel Vorgaben zur Haushaltspolitik. Die Kreditlinien werden üblicherweise in mehrere Tranchen gestückelt, deren Auszahlung an das Erreichen von Zwischenzielen gebunden ist. Üblich sind Kreditlaufzeiten von bis zu drei Jahren, die bei schweren Krisen aber verlängert werden können. Das angeschlagene Land legt seinen Sparplan im Detail offen. Bei Bedarf sind nachträgliche Änderungen möglich.

Fotostrecke
Der IWF: Struktur des Währungsfonds





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