SPIEGEL ONLINE
- 18.10.2010
Ewiger Sohn, ewiger Grenzgänger: Wie kein zweiter deutscher Künstler arbeitete sich Thomas Harlan an seinem Vater Veit ab, der mit "Jud Süß" den perfidesten Hetzfilm des Dritten Reiches gedreht hatte. Jetzt erlag Harlan Junior mit 81 Jahren einem langjährigen Lungenleiden. Von Christian Buß mehr...
SPIEGEL ONLINE
- 23.09.2010
Geschichtsstunde als Familientherapie: In der Doku "Harlan - Im Schatten von Jud Süß" entwerfen die Nachkommen des berüchtigten NS-Regisseurs ein komplexes Bild ihres Vaters, Onkels und Großvaters. Ein Film, der viel ergiebiger über Verblendung und Verführung erzählt als Oskar Roehlers Kino-Event. Von Christian Buß mehr...
SPIEGEL ONLINE
- 21.09.2010
SS-Weiber geben sich Rollenspielen hin, Goebbels lässt die Hosen runter: Oskar Roehler zeichnet in "Jud Süß - Film ohne Gewissen" die Entstehungsgeschichte des übelsten aller NS-Propaganda-Filme nach - und liefert dabei einen gefährlich sexualisierten Blick auf das Dritte Reich. Von Christian Buß mehr... [ Forum ]
DER SPIEGEL - 13.09.2010
Aufarbeitung des Nazi-Films "Jud Süß" in Kino und Fernsehen .
Die Lemuren der Vergangenheit nahen wieder. Fernsehen, Kino, Buchmarkt - überall taucht Regisseur Veit Harlan (1899 bis 1964) auf, und immer geht es um seinen Film "Jud Süß", der als Hau... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 21.07.2008
Der nationalsozialistische Propagandafilm "Jud Süß" von 1940 ist in Budapest gezeigt worden - ohne die Erlaubnis der deutschen Stiftung, welche die Filmrechte verwaltet. Die Organisatoren der Vorführung sollen aus dem Neonazi-Umfeld kommen. mehr...
DER SPIEGEL - 03.10.1966
BIOGRAPHIEN.
Vater und Sohn, "Jud Süß"-Regisseur Veit Harlan, 1964 gestorben,
und sein Ältester, Thomas Christoph Harlan, 37, figurieren derzeit,
Buch an Buch, auf der literarischen Szene - der alte Harlan postum
als Autobiograph, der Junior als... mehr...
DER SPIEGEL - 15.09.1965
FILM.
Die deutschen Kinogänger der letzten NS-Jahre haben ihn noch als
schlimmen Unhold aus der schrecklichen Reichsfilmkammer des Dr.
Goebbels in Erinnerung - als einen Juden-Vampir nach "Stürmer"-Art,
der sie das Gruseln und Hassen lehren soll... mehr...
DER SPIEGEL - 22.04.1964
VEIT HARLAN , 64, Filmregisseur("Anders als Du und ich"), der 1940 im Auftrag des
Propagandaministers Goebbels den antisemitischen Film "Jud Süß"
gedreht hatte, nach dem Krieg wegen Verbrechens gegen die
Menschlichkeit angeklagt, jedoch vom Hambur... mehr...
DER SPIEGEL - 30.05.1962
THEATER.
In den letzten Apriltagen sandte der Direktor des Aachener
Zimmertheaters, Kurt Sieder, seinen Dramaturgen Jochen Weber-Unger
nach Degerndorf am Inn: Weber-Unger sollte den "Jud Süß"-Regisseur
Veit Harlan und dessen Frau, Kristina Söder... mehr...
DER SPIEGEL - 23.07.1958
Mit einer aus zwei kurzen Worten bestehenden Eintragung in das
Titelregister der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) hat der
Produzent Peter Goldbaum, 42, dem deutschen Kino-Volk für die
nächste Spielzeit einen Film verheißen, der einer düsteren
P... mehr...
DER SPIEGEL - 07.04.1954
Es war ein schlichter Akt. Im Beisein
eines Notars verbrannte Regisseur Veit
Harlan vergangene Woche - "um nicht als
Aushängeschild für einen neuen Antisemitismus
mißbraucht zu werden" - demonstrativ
eines der beiden noch vorhandenen
Negative s... mehr...
DER SPIEGEL - 30.04.1949
Wir bekommen keinen Pfennig davon.
Die Schlußszene des Harlan-Prozeß-"Films"
verlief genau so, wie sie sich
ein routinierter Filmregisseur ausgedacht
haben könnte. Nach beifalluntertöntem
Freispruch nahm das Ehepaar Harlan-Söderbaum
vor dem ge... mehr...
DER SPIEGEL - 05.03.1949
Das satanische Herz.
Harlan", sagte ein graumelierter, untersetzter
Herr im blauen Mantel und
bemühte sich um Einlaß in den publikums-
und polizeiumlagerten Schwurgerichtssaal
des Hamburger Strafjustizgebäudes.
Scharf musternd wies ihn der
Ju... mehr...