SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Mission not accomplished - Donald Rumsfeld, der älteste und umstrittenste Politiker der Bush-Regierung, muss als Sündenbock für das Irak-Desaster herhalten und abtreten. Seine Mission, ein radikaler Umbau der US-Armee, ist gescheitert, seine massiven Fehler werden Bush und Co. weiter verfolgen. Von Matthias Gebauer, New York mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Neuer Mann, gleicher Kurs: George Bush tauscht seinen Verteidigungsminister aus. Der ehemalige CIA-Chef Robert Gates löst Donald Rumsfeld ab. An seiner Irakpolitik will der US-Präsident trotzdem festhalten. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Nancy Pelosi, die designierte Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, gilt als knallharte Linksliberale. Selbst ihre eigene Fraktion ist moderater als sie. In ihrem neuen Posten wird sie sich umgewöhnen müssen: Die Amerikaner wollen keine Extreme mehr. Von Marc Pitzke, New York mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Geheimdienstler und Bush-Gefolgsmann: Der neue Pentagon-Chef Robert Gates ist ein alter Kämpe im US-Sicherheitsapparat. Er war der erste, der sich als einfacher Mitarbeiter in der CIA an die Spitze hocharbeitete - und der in der Iran-Contra-Affäre gerade noch davonkam. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die Schlappe der Republikaner hat das erste politische Opfer gefordert: Verteidigungsminister Rumsfeld tritt ab. Doch: Eine brutale Abrechnung der Demokraten mit US-Präsident Bush wird es auch nach dem Wahlsieg nicht geben. Die beiden großen Parteien müssen jetzt miteinander auskommen. Von Marc Pitzke, New York mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Nach dem Wahldebakel der Republikaner bei den Kongresswahlen hat US-Präsident Bush den Rücktritt von Verteidigungsminister Rumsfeld bekannt gegeben. Ex-CIA-Chef Gates wird Rumsfeld nachfolgen. Bush verteidigte seine Irakpolitik: Man wolle erst nach einem Sieg heimkehren. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die Stimmauszählung in Montana ist beendet: Auch der Senatssitz dieses Staates geht an die Demokraten. Nun hängt die Mehrheit im Senat am Ergebnis aus Virginia. Doch das lässt auf sich warten. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Zum ersten Mal in der US-Geschichte zieht ein bekennender Sozialist in den mächtigen Senat ein: Bernie Sanders vertritt künftig Vermont, das für seine eigenwilligen Bewohner berühmt ist. Mit Zweidrittelmehrheit deklassierte er seinen republikanischen Rivalen, einen Software-Millionär. Von Hans Michael Kloth mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die Mehrheit im Repräsentantenhaus ist den Demokraten sicher, doch wer künftig im Senat das Sagen hat, steht auf Messers Schneide. Mit 7847 Stimmen führt der demokratische Herausforderer Webb derzeit in Virginia vor Noch-Senator Allen. Eine Neuauszählung könnte bis in den Dezember dauern. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Der Wahlsieg spült reichlich "Freshmen" der Demokraten ins Parlament. Wer von den Neuen eine linksliberale Wende erwartet, wird jedoch enttäuscht: Viele sind wertkonservativ, wirtschaftsfreundlich, militärische Falken - fast Republikaner. Der Konflikt mit der Parteispitze ist programmiert. Von Marc Pitzke, New York mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Der charismatische Republikaner John McCain hat den Glauben an Präsident Bush verloren: Die Niederlage bei den Kongresswahlen nannte er einen "Weckruf" für seine Partei. Doch von der Schlappe könnte McCain persönlich profitieren - als Kandidat bei den nächsten Präsidentschaftswahlen. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die US-Wahl wurde zu einem Debakel für Bush und die Republikaner: Erstmals seit zwölf Jahren haben die Demokraten wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus. Wer die Mehrheit im Senat gewinnt, entscheidet sich in Virginia. Dort ist das Ergebnis so knapp, dass juristische Scharmützel drohen. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus haben die Republikaner von Präsident George W. Bush eine verheerende Niederlage gegen die Demokraten einstecken müssen. Bilder aus der Nacht der Entscheidung. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die entscheidende Frage der US-Kongresswahlen droht noch längere Zeit offen zu bleiben: Gelingt es der demokratischen Partei, den Republikaner die Mehrheit im Senat abzujagen? Solche Kopf-an-Kopf-Rennen haben bei amerikanischen Wahlen Tradition. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die Niederlage der Republikaner im Repräsentantenhaus ist ein Desaster für George W. Bush: Mit dem US-Präsidenten lassen sich keine Wahlen mehr gewinnen. Wer ihn beerben will, muss ab sofort auf Distanz zu ihm gehen. Von Georg Mascolo, Washington mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Diesmal sollte alles besser werden: Unzuverlässige Wahlmaschinen wollte Amerika nicht noch einmal erleben. Doch auch die neuen, teuren Computer zeigten sich störrisch. Bisher gibt es zwar keine Fälschungsvorwürfe, doch die Generalprobe der neuen Technik ging gründlich daneben. Von Matthias Gebauer, New York mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Weiterer Schritt auf dem Weg zur Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahlen? Hillary Clinton hat ihren Sitz im Kongress verteidigt und die Senatswahl in New York gewonnen. Sie setzte sich deutlich gegen ihren republikanischen Herausforderer Spencer durch. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Der 43-jährige Demokrat Keith Ellison ist als erster Muslim überhaupt in den US-Kongress gewählt worden. Der Afroamerikaner setzte sich in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gegen den Republikaner Alan Fine durch. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Erdrutschartige Verluste für Bushs Republikaner: Das US-Repräsentantenhaus haben die Demokraten klar gewonnen, auch im Senat könnte es für eine knappe Mehrheit reichen. Entscheidend sind die Wahlen in Virginia und Montana, wo die Demokraten derzeit einen hauchdünnen Vorsprung haben. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Hillary Clinton hat bei der Senatswahl in New York einen klaren Sieg eingefahren. Damit hat sich die demokratische Politikerin ihre Ausgangsposition für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur gesichert. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Es ist eine spannende Wahl-Nacht. Nach den ersten Prognosen der Senats- und Kongresswahlen in den USA war das Rennen völlig offen. Derzeit sieht es nach einem Vorteil für die Demokraten aus. Doch noch ist nichts entschieden: Die letzten Wahllokale schließen erst in mehreren Stunden. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 08.11.2006
Die jüngsten Schmuddel-Geschichten dürften die Republikaner mehr Stimmen gekostet haben als der immer unbeliebter werdende Irak-Krieg. Einer Umfrage zufolge machen die Sex-Skandale und Korruptions-Schlagzeilen der Partei von George W. Bush schwer zu schaffen. mehr...