ThemaKrebs

Alle Artikel und Hintergründe

Verdacht der Bestechlichkeit: Staatsanwälte ermitteln bundesweit gegen Krebsärzte

SPIEGEL ONLINE - 07.04.2012

Scheinstudien, angebliche Beraterverträge, illegale Importe: Wegen des Verdachts der Bestechlichkeit ermitteln Staatsanwälte aus ganz Deutschland nach SPIEGEL-Informationen bundesweit gegen Krebsärzte und Pharmaunternehmen. Auch Apotheker sind ins Visier der Ermittler geraten. mehr...

Reihenuntersuchung: Brustkrebs-Screening führt zu vielen unnötigen Therapien

SPIEGEL ONLINE - 03.04.2012

Was bringt das Brustkrebs-Screening für Frauen? Mediziner hegen seit langem den Verdacht, dass die Mammografien insgesamt mehr schaden als nutzen. Eine neue Studie verstärkt die Zweifel: Die Reihenuntersuchungen führen demnach zu zahlreichen unnötigen und schmerzvollen Krebstherapien. mehr...

Kein Durchbruch: Mehrzahl der Erfolge in Krebsforschung täuscht

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2012

Selbst Forscher zeigen sich schockiert: Die wenigsten der als Durchbruch vermeldeten neuen Ansätze in der Krebstherapie werden nach Jahren tatsächlich weiter verfolgt. Schuld seien zu frühe und unkritische Publikationen. Auch negative Ergebnisse müssten veröffentlicht werden, fordern Experten. mehr...

Krebsbekämpfung: Antikörper knackt Schutzmechanismus des Tumors

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2012

Schluss mit der Maskerade: Ein Antikörper stoppt das "Friss-mich-nicht-Signal" von Tumoren, die Zellen des Immunsystems können den Krebs wieder angreifen und zerstören. Was im Tierversuch schon funktioniert, wollen Forscher nun weiter ausbauen. mehr...

MEDIZIN: Ihre Heilungschancen wachsen

DER SPIEGEL - 19.03.2012

Wolfgang Aubke, 70, Mammografie-Experte bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin, über den Nutzen der Reihenuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs. SPIEGEL: Seit Ende 2009 gibt es das Brustkrebs-Screening für Frauen zwischen 50... mehr...

Test für neue Therapie: Mit Viren gegen den Krebs im Kopf

SPIEGEL ONLINE - 14.03.2012

Viren lösen Krankheiten aus und können zur Entstehung von Krebs beitragen. Einige Arten aber könnten auch Gutes tun: Mediziner planen den gezielten Einsatz gegen Tumorzellen. Deutsche Forscher haben weltweit die erste Therapie gestartet. mehr...

EU-Statistik: Deutschland hat höchste Brustkrebs-Todesrate

SPIEGEL ONLINE - 29.02.2012

In Deutschland werden in diesem Jahr mehr Frauen an Brustkrebs sterben als in anderen europäischen Ländern - auch pro hundert Einwohner gerechnet liegt die Bundesrepublik vorn. Der Trend ist aber positiv: Es fallen der Krankheit weniger Menschen zum Opfer als früher. mehr...

Lebenserwartung: Schlaftabletten erhöhen Krebsrisiko

SPIEGEL ONLINE - 28.02.2012

Das Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen. mehr...

KREBSVORSORGE: Längeres Leben durch Darmspiegelung?

DER SPIEGEL - 27.02.2012

Verlängert eine Darmspiegelung das Leben?. Die Nachricht scheint angetan, jeden Vorsorgemuffel zu überzeugen: Wer seinen Darm spiegeln lässt, der halbiert das Risiko, an Dickdarmkrebs zu sterben, melden US-Ärzte in der aktuellen Ausgabe des "New En... mehr...

KREBS: Dschungel der Wunderheiler

DER SPIEGEL - 27.02.2012

Diagnose Brusttumor. Gibt es da eine Alternative zu OP und Chemotherapie? Eine Patientin aus Zürich wechselt, irregeleitet von falschen Versprechen, vier Jahre lang von einem Kurpfuscher zum anderen. Die Geschichte einer Odyssee. An einem Montag vo... mehr...


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Fakten: Familiärer Brustkrebs
In Deutschland liegt die Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs bei mehr als 57.000 Frauen pro Jahr. Bei jeder 20. Frau ist eine genetische Mutation in einem der beiden Hochrisikogene BRCA 1 oder BRCA 2 für die Erkrankung verantwortlich. Während in der Allgemeinbevölkerung eine von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt, trifft die Erkrankung rund sieben von zehn Frauen mit einer Mutation.
Prostatakrebs
Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorart bei Männern in Deutschland. Jedes Jahr erkranken mehr als 60.000 Männer neu daran, rund 12.000 sterben im gleichen Zeitraum an den Folgen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt derzeit bei 69 Jahren. Vor dem 50. Lebensjahr tritt dieses Karzinom sehr selten auf, und bei jungen Männern ist die Erkrankung unbekannt.

Humane Papillomaviren
DPA
Humane Papillomaviren (HPV) lösen unterschiedliche Erkrankungen der Haut und Schleimhäute aus. Mittlerweile sind mehr als 100 verschiedene Subtypen der DNA-Viren bekannt, die durch sexuelle Übertragung häufig zu gutartigen Tumoren und Feigwarzen im Genitalbereich führen. Mindestens 13 Subtypen von HPV können allerdings Gebärmutterhalskrebs auslösen. Das hat der deutsche Forscher Harald zur Hausen entdeckt, der 2008 dafür mit dem Nobelpreis geehrt wurde.
Darmkrebs und Vorsorge
Darmkrebs entsteht aus anfangs gutartigen Darmpolypen, pilzförmigen Geschwülsten der Darmschleimhaut. Da Darmkrebs erst relativ spät Symptome zeigt, wird er auch spät erkannt - fatal, denn die Heilungschancen liegen nur bei 40 bis 60 Prozent.

Im Rahmen des Vorsorgeprogramms der gesetzlichen Krankenkassen wird allen Versicherten ab einem Alter von 56 Jahren empfohlen, alle zehn Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie) vorzunehmen, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen.

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