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Alle Artikel und Hintergründe

Festnahmen in Hamburg: PC-Betrüger sollen Bahn um Hunderttausende Euro gebracht haben

Festnahmen in Hamburg: PC-Betrüger sollen Bahn um Hunderttausende Euro gebracht haben

SPIEGEL ONLINE - 02.07.2014

Die Polizei hat am Dienstag vier Männer festgenommen, denen bandenmäßiger Computerbetrug vorgeworfen wird. Mit gestohlenen Kreditkartendaten sollen sie Tausende Bahn-Tickets gekauft haben. Der Schaden geht in die Hunderttausende. mehr... Forum ]

Fahndungsaktion: 183 Festnahmen bei Einsatz gegen Flugticket-Betrüger

Fahndungsaktion: 183 Festnahmen bei Einsatz gegen Flugticket-Betrüger

SPIEGEL ONLINE - 15.04.2014

An 68 Flughäfen in 32 Ländern schlugen die Ermittler gleichzeitig zu - und nahmen dabei 183 Menschen fest: Mit einer internationalen Großaktion ist die Polizei laut "Tagesspiegel" gegen Kreditkartenbetrüger im Luftverkehr vorgegangen. mehr...

Internet-Einkäufe: Plastikgeld-Betrug verursacht Schaden in Milliardenhöhe

Internet-Einkäufe: Plastikgeld-Betrug verursacht Schaden in Milliardenhöhe

SPIEGEL ONLINE - 25.02.2014

Im Euro-Raum nimmt der Betrug mit EC- und Kreditkarten zu - und verursacht einen Schaden in Milliardenhöhe. Ein Großteil der Fälle geht auf Bezahlvorgänge im Internet zurück. Besonders drei Länder sind von den Delikten betroffen. mehr... Forum ]

Skimming: Geldautomaten werden sicherer, Kriminelle weichen aus

Skimming: Geldautomaten werden sicherer, Kriminelle weichen aus

SPIEGEL ONLINE - 10.07.2013

Auch neue Sicherheitstechnik hält Kriminelle nicht völlig ab: Die Manipulation von Geldautomaten geht in Deutschland zwar zurück, doch noch immer kommen Verbrecher in vielen Staaten mit Daten deutscher Bankkunden an Geld. mehr... Forum ]

Expedia, Opodo, Tui: Dienstleister TravelTainment verliert Kreditkartendaten

SPIEGEL ONLINE - 22.04.2013

Dem Reisebuchungs-Dienstleister TravelTainment sind offenbar durch einen Angriff auf seine Computersysteme Kreditkartendaten abhanden gekommen. Die Firma wickelt Buchungen etwa für Opodo, Tui, Thomas Cook und Expedia ab. Betroffenen wird zum genauen Studium ihrer Abrechnungen geraten. mehr...

25.000 Falschkonten: US-Polizei deckt millionenschweren Kreditkartenbetrug auf

25.000 Falschkonten: US-Polizei deckt millionenschweren Kreditkartenbetrug auf

SPIEGEL ONLINE - 06.02.2013

Sie eröffneten 25.000 Scheinkonten und kauften sich Luxusautos, teure Kleidung und Elektrogeräte: Die US-Polizei hat einen extremen Fall von Kreditkartenbetrug aufgedeckt. Mehrere Verdächtige sind nun angeklagt. mehr... Forum ]

Sicherheitslücke: Terminals für EC-Kartenzahlung unsicher

SPIEGEL ONLINE - 12.07.2012

PIN abfangen und Karte kopieren: In Deutschland hunderttausendfach eingesetzte Terminals für das Zahlen mit EC-Karten lassen sich hacken. Das berichtet das ARD-Magazin "Monitor". Der Hersteller soll davon seit Monaten wissen, eine Lösung gibt es noch nicht. mehr... Forum ]

Dateneinbruch: Hacker stehlen 1,5 Millionen Kreditkartennummern

Dateneinbruch: Hacker stehlen 1,5 Millionen Kreditkartennummern

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2012

Erst auf öffentlichen Druck hin gab es eine offizielle Stellungnahme: Aus den Datenbanken eines US-Abrechnungsdienstleisters sind Daten von mehr als einer Million Kreditkarten entwendet worden. Das Unternehmen versucht, den Vorgang herunterzuspielen. mehr... Forum ]

Verdacht auf Kreditkartenbetrug: Visa und MasterCard warnen vor möglicher Sicherheitslücke

Verdacht auf Kreditkartenbetrug: Visa und MasterCard warnen vor möglicher Sicherheitslücke

SPIEGEL ONLINE - 30.03.2012

Die Sicherheitslücke könnte Millionen von Kreditkartennutzern betreffen: Die Unternehmen Visa und MasterCard haben am Freitag US-Banken vor einer möglichen Sicherheitslücke für die Daten ihrer Kunden gewarnt. Das Datenleck entstand mutmaßlich durch einen Drittanbieter. mehr... Forum ]

Kreditkarten-Betrug: Betrüger kaperte Konto des Microsoft-Mitgründers

Kreditkarten-Betrug: Betrüger kaperte Konto des Microsoft-Mitgründers

SPIEGEL ONLINE - 28.03.2012

Dieser Dieb hat so ziemlich alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte: Einem Kriminellen, der ausgerechnet das Konto des milliardenschweren Microsoft-Mitgründers Paul Allen plündern wollte, kam das FBI leicht auf die Spur. Er war einfach zu plump vorgegangen. mehr...


Fotostrecke
EC-Karten-Skimming: So sehen präparierte Automaten aus

Kreditkartenmissbrauch - So schützen Sie sich
Abrechnung kontrollieren
Kreditkartenabrechnungen sollten schnell kontrolliert werden, unlogischen Abbuchungen sofort widersprochen werden. Banken räumen in der Regel eine Frist von vier bis sechs Wochen ein. "Aber auch wenn Kunden später eine falsche Abbuchung bemerken, sollten sie in jedem Fall unverzüglich reklamieren", sagt Sylvia Beckerle, Referentin für Finanzdienstleistungen von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Rechtliche Beratung
Sollte eine Auszahlung verweigert werden, kann sich der Kunde in letzter Konsequenz noch immer Rechtsbeistand holen. Die ist in der Regel über eine Rechtsschutzversicherung gedeckt. Auch Verbraucherzentralen bieten eine umfassende Rechtsberatung an.
Neues Konto
Thomas Hagen, Pressesprecher der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, sieht die Chancen, sich umfassend zu schützen, relativ schlecht. "Jeder Kunde muss davon ausgehen, dass seine Daten ausgespäht werden können und unberechtigt bei ihm abgebucht werden kann", sagt er. Eine umfassende Sicherheit gebe es nicht, dazu seien schon jetzt zu viele Daten im Umlauf.

Eine sinnvolle Maßnahme, um Missbrauch mit bereits geklauten Daten zu vermeiden, sei, sich eine neue Bankverbindung nebst neuer Kreditkarte einrichten zu lassen. Diese biete allerdings nur zusätzlich Sicherheit, wenn man besonders restriktiv mit den neuen Daten umgehe. Das bedeute: keine Lastschriften, keine unseriösen Zahlungen im Internet, keine telefonische Datenweitergabe. jch
Verlorene Karte sperren
Wenn der Diebstahl oder Verlust auffällt, muss die Karte so schnell wie möglich gesperrt werden. Während der Geschäftszeiten sollte sofort die ausgebende Bank oder Sparkasse angerufen werden. Rund um die Uhr sind die kostenpflichtige zentrale Sperrnummer 01805-021021 oder die gebührenfreie Nummer 116116 zu erreichen. Das Einspeichern von Sperrnummern im Handy kann außerdem im Ernstfall hilfreich sein. Ein Diebstahl sollte zudem bei der Polizei angezeigt werden.
EMV-Chips
Wofür steht EMV?
Geldkarten mit EMV-Technologie haben einen Prozessorchip. Die Abkürzung EMV setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Gesellschaften zusammen, die den internationalen Standard für Karten und Geräte wie Geldautomaten entwickelt haben: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und Visa.
dpa
Wozu dienen die Chips?
Der Chip ist eine Art Mini-Computer und soll gespeicherte Daten besser gegen Missbrauch schützen als der herkömmliche Magnetstreifen. Die Technologie soll das Kopieren und Fälschen von Geldkarten eindämmen. Der Datensatz wird sicher verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft. Außerdem ist eine PIN nötig. Durch seine Rechenleistung bietet der Chip die Möglichkeit für Zusatzfunktionen. Der EMV-Standard soll die Magnetstreifen- Technologie ablösen. Nach Angaben des Unternehmens EMVCo, das die Technologie entwickelt, waren 2008 weltweit mehr als 730 Millionen Geldkarten mit dem EMV-Standard ausgestattet.
dpa

Diese Konzerne tauschen Karten aus
Lufthansa
Die Lufthansa nimmt Tausende ihrer Miles-and-More-Karten mit Bezahlfunktion zurück. Genauere Angaben macht das Unternehmen nicht.
Barclays
Die Deutschlandtochter von Barclays tauscht Tausende Karten aus. Genauere Angaben macht das Unternehmen nicht.
Volks- und Raiffeisenbanken
Die Volks- und Raiffeisenbanken haben rund laut "Financial Times Deutschland" rund 60.000 der von ihnen ausgegebenen Kreditkarten aus dem Verkehr gezogen.
Karstadt-Quelle Bank
Die Karstadt-Quelle Bank hat laut "Financial Times Deutschland" bereits im Oktober 15.000 Plastikkarten aus dem Verkehr gezogen.
Deutsche Bank
Bei der Deutschen Bank werden mehr Kreditkarten ausgetauscht als üblich, so ein Sprecher.
Alles zum Thema Skimming und Kartenbetrug
Sie sind Skimming-Opfer geworden?

1. Benachrichtigen Sie sofort Ihre Bank, lassen Sie die betroffene Karte sperren.

2. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei - gehen Sie zur Wache, dort erhalten Sie im Gegensatz zur Online-Anzeige sofort ein Aktenzeichen, das Sie Ihrer Bank mitteilen können.

3. Beobachten Sie Ihr Konto, Abbuchungen aus dem Ausland können dort ein paar Tage verspätet auftauchen - aktualisieren Sie gegebenenfalls Ihre Anzeige, informieren Sie Ihre Bank.

4. Bei erfolgter Anzeige sollten Sie problemlos Ihr Geld wiederbekommen.

So schützen Sie sich vor Skimmern

1. Achten Sie auf Ihre PIN: Geben Sie die Nummer nur komplett verdeckt ein – nutzen Sie die freie Hand oder einen Geldbeutel. Eine versteckte Kamera im Automatendach könnte Ihre Finger beobachten. Ohne PIN sind Ihre Kartendaten für Skimmer wertlos.

2. Untersuchen Sie den Geldautomaten auf merkwürdige Anbauten, Erhebungen, Löchern und wackligen Bauteilen. Kontrollieren Sie besonders den Kartenschlitz. Leichtes Rütteln erlaubt. Nutzen Sie möglichst immer denselben Automaten. Fallen Ihnen Veränderungen auf, benachrichtigen Sie die Bank, bei Schalterschluss die Polizei.

3. Meiden Sie freistehende Automaten, nutzen Sie weniger frequentierte Automaten Ihrer Bank.

4. Benutzen Sie keine Geldautomaten, die mit spezieller Beschilderung oder ungewöhnlichen Warnungen versehen sind. Das könnte ein Ablenkmanöver sein.

5. Verwenden Sie zum Betreten der Filiale und zum Geldabheben, wenn möglich, verschiedene Karten.

6.Geben Sie die PIN nie an Türöffnern ein. Keine Bank oder Sparkasse verlangt dies.

7. Haben Sie einen Skimming-Verdacht? Benachrichtigen Sie sofort die Bank, bei Schalterschluss die Polizei.

8. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, Ihren Umsatz mittels Onlinebanking. Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank bei merkwürdigen Abbuchungen.

9. Beobachten Sie, was Personen, denen Sie Ihre EC-Karte geben mussten (etwa im Supermarkt) mit der Karte tun: vielleicht verstecken sie einen Skimming-Automaten unterm Tisch.

Hier sind Skimmer besonders aktiv

1. Achten Sie besonders bei Reisen in die Türkei, in den Libanon und nach Südafrika auf Ihre EC-Karte. Hier sind Skimmer besonders aktiv – und können direkt Geld abheben.

2. In Deutschland gibt es nach LKA-Angaben kein Skimming-Muster, generell gefährdet sind stark frequentierte Geldautomaten. Wo sich das Skimming lohnt, wird geskimmt.

3. Touristenzentren sind Skimming-Zentren.

4. Egal ob Stadt oder Land: Es herrscht Skimming-Gefahr.

Weitere Automaten-Betrugstechniken

1. In etwa einem Prozent der Skimming-Fälle greifen die Täter mit eigenen Tastenfeldern die PIN-Nummer ab. So ein Angriff ist äußerst schwer zu entdecken.

2. Skimmer tauschen bei einem Einbruch EC-Terminals in Supermärkten mit manipulierten Terminals aus - so ein Angriff ist sehr selten. 2007 erbeutete eine Bande so 4,5 Millionen Euro.

3. Die Täter verhindern die Kartenausgabe im Automaten, der Automat verweigert die Auszahlung - und gibt es dem nächsten Kunden das Geld zusätzlich aus. Ein Klassiker des Geldautomatenbetrugs.

4. Die Täter fangen mit einem Geldschaft-Aufsatz die Geldscheine ab und sammeln sie später ein.

5. Ein Täter beobachtet die PIN-Eingabe des Opfers, ein anderer lenkt es im Moment der Kartenausgabe ab und klaut die Karte. Am Automat nebenan heben die Täter sofort so viel Geld ab wie möglich.

Hier finden Sie weitere Informationen

1. Skimming auf Cyberfahnder.de: Hintergründe, juristische Handhabe, Erfahrungsberichte und ein Arbeitspapier zu den technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Skimming

2. "Setzen Sie nicht auf die falsche Karte" - Präventionsprogramm der Polizei

3. "Vorsicht Kartentricks" – Faltblatt der Polizei

4. Kartensicherheit.de - Portal zu "Aufklärung, Vernetzung, Information" der Banken- und Sparkassenverbände





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