DER SPIEGEL - 13.11.2000
Wenig Sonne, viel Politik - in der Verfilmung von Tucholskys
"Schloss Gripsholm" überzeugt nur der Girlie-Star Heike Makatsch.
Eine "kleine Liebesgeschichte" möge Kurt Tucholsky schreiben,
bettelte der Berliner Verleger Ernst Rowohlt in einem Br... mehr...
SPIEGEL SPECIAL - 01.10.1997
Eva Karcher liest in den Liebesbriefen berühmter Männer.
Mit dem Beginn der Romantik und der Empfindsamkeit um die Mitte
des späten 18. Jahrhunderts entdecken Männer und Frauen die
Einzigartigkeit ihrer Gefühle. Wo, wenn nicht im Brief, konnten... mehr...
SPIEGEL SPECIAL - 01.01.1997
Schriftsteller über Tierliebe und Tierhaß.
Eine der größten Unverfrorenheiten des Menschen ist, dies oder
jenes Tier mit Emphase falsch zu nennen, als ob es ein noch
falscheres Wesen gäbe in seinem Verhältnis zu den anderen Wesen
als den Mensc... mehr...
DER SPIEGEL - 18.03.1996
SPIEGEL-Redakteur Reinhard Mohr über Peter Handkes
Leseprozession zum Wohle der Serben. Handkes Leseprozession zum Wohle der Serben.
Die Kostümierung paßt zur Inszenierung. Unter einem sackförmigen
Wolloberteil raffen Bundfalten graue Tuchkaskad... mehr...
DER SPIEGEL - 16.10.1995
FAZ: Seibt - Literaturkritik im Fernsehzeitalter.
"Welche Literaturkritik brauchen wir?" Unter dieser Überschrift
aus dem Stilbaukasten altpreußischer Akademiefragen erörterte letzte
Woche FAZ-Literaturchef Gustav Seibt, 36, die theoretischen
... mehr...
DER SPIEGEL - 26.09.1994
Von Daniel Doppler. Politiker sind doof.
Auch auf der Heckscheibe, dem Kofferraum und dem Stoßdämpfer
herrscht Meinungsfreiheit. Sie wird im Regelfall mit Bekenntnissen
bedient wie "Pinneberg grüßt den Rest der Welt" oder "Nicht hupen,
Fahrer ... mehr...
DER SPIEGEL - 12.10.1992
Ein General als Kunstkenner: Dem Ost-Befehlshaber von Scheven
mißfiel eine Tucholsky-Ausstellung in Rheinsberg.
Werner von Scheven, Befehlshaber des "Korps und
Territorialkommandos Ost" der gesamtdeutschen Bundeswehr in Potsdam,
ist im Bonner V... mehr...
DER SPIEGEL - 28.02.1977
Nachgelassen. Tucholsky-Briefe werfen neues Licht auf die letzte Lebensphase des Schriftstellers, der sich im schwedischen Exil das Leben nahm.
Am 17. Dezember 1935 schrieb Kurt Tucholsky aus Schweden an seine Freundin Hedwig Müller in der Schweiz,... mehr...
DER SPIEGEL - 22.12.1969
"Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt", so lautete seine Journalistenmoral, auch in eigener Sache, "muß sich von jedem sagen lassen, wieviel Punkte er geworfen hat." Kritik, fand er, sei folglich schweigend zu quittieren.Doch 1929 gestattete sich ... mehr...
DER SPIEGEL - 18.03.1968
"Lieber Gott", flehte Kurt Tucholsky im Jahre 1927, "gib mir den Himmel der Geräuschlosigkeit, gib mir die Ruhe, die Lautlosigkeit und die Stille. Amen."Tucholsky suchte -- vor Hundegebell und Babygeplärr -- noch Zuflucht im Gebet. Vier Jahrzehnte sp... mehr...