Sonntag, 26. Mai 2013
Wirtschaft


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Alle Artikel und Hintergründe

Razzia: Zeitarbeitsfirma soll Vietnamesen eingeschleust haben

SPIEGEL ONLINE - 26.04.2012

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern: Eine Zeitarbeitsfirma soll systematisch Vietnamesen ohne Aufenthaltserlaubnis beschäftigt haben. Ermittler haben nun eine Razzia in sechs Bundesländern durchgeführt. mehr...

Werkverträge: Gewerkschaft prangert moderne Sklaverei in Firmen an

SPIEGEL ONLINE - 02.04.2012

Sie verdienen noch schlechter als Leiharbeiter und sind deshalb bei den Unternehmen begehrt: In der Ernährungsindustrie steigt laut einer Gewerkschaftsumfrage die Zahl der Beschäftigten mit Werkverträgen. Kritiker warnen vor einem "neuen Modell der Ausbeutung". mehr...

Schwarzbuch Leiharbeit: 127 Seiten Anklage

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2012

Mehr als 900.000 Menschen arbeiten in Deutschland als Zeitarbeiter. Rund tausend Betroffene geben jetzt im "Schwarzbuch Leiharbeit" Einblick in ihren Job-Alltag. Eine schonungslose Abrechnung mit Arbeitgebern und Politik. mehr...

Streit um Leiharbeit: BMW kann die Werke für vier Monate zusperren

SPIEGEL ONLINE - 29.03.2012

Jeder fünfte BMW-Werker in Leipzig ist Leiharbeiter. Mit kurzfristiger Beschäftigung hat das oft wenig zu tun, kritisiert Manfred Schoch, Chef des Konzernbetriebsrats. Im Interview sagt er, wie das Unternehmen mit weniger Leihkräften flexibel bleiben kann - und was die Stammbelegschaft dafür alles tun will. mehr...

Arm trotz Arbeit: Soziale Isolation lässt die Menschen zerbrechen

SPIEGEL ONLINE - 27.03.2012

Sie verdingen sich für minimalen Lohn als Erntehelfer oder am Fließband: Leiharbeiter stehen in der Beschäftigungshierarchie ganz unten. Bestsellerautor Günter Wallraff beklagt im Interview die wachsende Zahl dieser Jobs. Am schlimmsten aber sei der Verlust der Solidarität untereinander. mehr...

Studie: Firmen nutzen Leiharbeiter als Billigkräfte

SPIEGEL ONLINE - 26.03.2012

Firmen nutzen Leiharbeiter laut einer Studie für Lohndumping: Zeitarbeiter bekommen in Unternehmen bei vergleichbaren Tätigkeiten teils nur die Hälfte des Lohns von Stammkräften, berichtet die "FAZ". Die Aushilfen seien aber keine Gefahr für die Festangestellten. mehr...

HANDEL: Miss Management

DER SPIEGEL - 12.03.2012

Zumindest in einem war der Drogerie-Konzern Schlecker seiner Zeit voraus: Er beschäftigte überwiegend Frauen. Tausende bangen jetzt um ihren Job. Drei Schlecker-Frauen - drei Perspektiven. Wenn die Rettung des Drogerie-Riesen Schlecker etwas mit öf... mehr...

ARBEITSMARKT: Theaterleute wehren sich gegen Billigjobs

DER SPIEGEL - 27.02.2012

Theaterleute solidarisieren sich mit Hamburger Kollegen. Rund tausend Theater- und Musical-Beschäftigte solidarisieren sich mit den Bühnenarbeitern des Hamburger Operettenhauses, in dem derzeit das Musical "Sister Act" aufgeführt wird. Die Kultursc... mehr...

Hoher Leiharbeiter-Anteil: IG Metall greift BMW wegen Personalpolitik an

SPIEGEL ONLINE - 20.02.2012

Die Metallgewerkschaft legt sich mit BMW an: Der Münchner Autobauer setze in seinen Werken zu viele Leiharbeiter ein, moniert die IG Metall. Das Unternehmen weist die Kritik zurück - Zeitarbeit sei wichtig, um flexibel produzieren zu können. mehr...

Dumpinglohn-Offensive: Gericht erlaubt Leih-Stewardessen bei der Lufthansa

SPIEGEL ONLINE - 15.02.2012

Schlappe für die Arbeitnehmervertreter der Lufthansa: Das Arbeitsgericht in Frankfurt erlaubt dem Flugzeugkonzern den Einsatz von 200 Zeitarbeiterinnen als Stewardessen. Doch der Kampf ist noch nicht vorbei. mehr...


EU-Beschluss
Die Höchstarbeitszeit pro Woche beträgt 48 Stunden, durch individuelle Vereinbarung kann es aber auch mehr sein.
Allerdings kann die Bereitschaftszeit in aktive und inaktive Phasen gesplittet werden. Aktive Bereitschaftszeit gilt als Arbeitszeit, inaktive Bereitschaftszeit nicht.
Inaktive Bereitschaftszeit kann als Arbeitszeit berechnet werden, wenn nationale Gesetze dies vorsehen oder die Sozialpartner das vereinbaren.
Eine Arbeitszeit von mehr als 60 Wochenstunden ist nur ausnahmsweise und durch Vereinbarung der Tarifparteien möglich.
Für Beschäftigte, bei denen durch Ausnahmeregelungen die inaktive Bereitschaftszeit als Arbeitszeit gerechnet wird, gilt eine neue Obergrenze von 65 Stunden pro Woche.

Schröders Erbe: Die Reformen der "Agenda 2010"
Der Kündigungsschutz wurde flexibilisiert, heißt: Er besteht seit Januar 2004 nur für Betriebe mit mehr als zehn Arbeitnehmern (vorher fünf). Gesellen dürfen nun in einem Großteil der Handwerke nach sechs Jahren im Beruf auch ohne Meisterbrief einen Betrieb gründen. Eingangs- und Spitzensteuersatz sind auf schließlich 15 beziehungsweise 42 Prozent gedrückt worden.





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