SPIEGEL ONLINE
- 22.02.2011
Seine Stühle haben weiche Beine, zersägte Geldstücke fügte er mit einem Scharnier zusammen: Der Künstler Stefan Wewerka ist ein Meister schrägen Humors, wie ein neues Buch zeigt. Von Ingeborg Wiensowski mehr... [ Forum ]
DER SPIEGEL - 22.09.2008
Gestorben Mauricio Kagel.
Mauricio Kagel , 76. Wir leben in einer Zufallskultur, so erklärte der Komponist die Gegenwart, entsprechend wollte er auch sein Werk verstanden wissen. Der 1957 anlässlich eines Stipendiums von Buenos Aires nach Köln über... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 18.09.2008
Wie kein anderer hielt Komponist Mauricio Kagel dem zeitgenössischen Musikbetrieb den Spiegel vor, zeigte Brüche auf, gab Widerworte. Dennoch war er kein Außenseiter - sondern der humorvollste Künstler, den die moderne Musik der vergangenen Jahrzehnte erleben durfte. mehr...
DER SPIEGEL - 18.05.1981
In Berlin scheiterte Mauricio Kagel, in München Giuseppe Sinopoli
bei ihren Versuchen, alte Zeiten modern zu veropern.
In Berlin rollt Goethe lautlos auf die Bühne. Zunächst geruht er,
ganz sinnierender Poet, sich mit breiter Hutkrempe und zeitg... mehr...
DER SPIEGEL - 18.02.1980
In Kagels Bühnenstück "Die Erschöpfung der Welt" wird die Genesis
eingeschwärzt: Gott zerstückelt die Menschen in einem Fleischwolf.
Zu den normalen Sterblichen fällt den Neutönern nicht mehr viel ein.
So setzen sie auf der Bühne immer häufiger ... mehr...
DER SPIEGEL - 29.11.1976
SPIEGEL-Interview mit dem Komponisten Mauricio Kagel.
SPIEGEL: Herr Kagel, an neuer Musik ist kein Mangel, wohl an Hörern dafür. Liegt das an der neuen Musik oder am dummen Publikum?KAGEL: Ich glaube nicht, daß die Töne neu oder die Hörer dumm sind... mehr...
DER SPIEGEL - 27.11.1972
Ich will der Menschheit keine schöne Musik schenken", bekennt der Komponist Mauricio Kagel, 41. "denn die Menschheit braucht keine Musik" Deshalb hatte Kagel ("ich bin bescheiden im Ziel, aber radikal in den Mitteln") bereits letztes Jahr bei seinen ... mehr...
DER SPIEGEL - 03.04.1972
Mauricio Kagel: "Atem", "Morceau de concours". "Ein pensionierter Bläser", so führt der Kölner Kagel in sein Stück "Atem" ein, "nimmt die Instrumente auseinander, ölt die Mechanik, trocknet Speichelreste, übt stumm, spricht gern mit sich selbst." Nur... mehr...
DER SPIEGEL - 08.11.1971
Um den "latenten Terror der Werbesprache freizulegen", läßt der Komponist Mauricio Kagel in seinem jüngsten Hörspiel eine halbe Stunde lang Reklamesprüche schreien.
Flirt jetzt! Lieb jetzt! Sing jetzt! -- Spül später! Mit dem Spulmittel "Sief", Sta... mehr...
DER SPIEGEL - 19.04.1971
Wer dies nicht für Musik hält, kann es auch ruhig anders nennen. John Cage.
Dreizehn Jahre lang hat der Kölner Komponist Mauricio Kagel, 39, "Theater aus dem Rucksack" gemacht. Das war für ihn "die einzige Möglichkeit, unabhängig vom Apparat" zu ar... mehr...
DER SPIEGEL - 07.09.1970
gilt als der bedeutendste Vertreter des "Instrumentalen Theaters", bei dem auch die sichtbaren Begleiterscheinungen des Musizierens -- wie Mimik und Gestik, Aktionen und Gänge der Interpreten -- mit ins Spiel einbezogen werden. Kagel, 38, vor 13 Jahr... mehr...