ThemaMax Horkheimer

Alle Artikel und Hintergründe

KULTURGESCHICHTE: Gipfeltreffen im Nebel

DER SPIEGEL - 29.04.2002

Theodor W. Adornos nun veröffentlichter Briefwechsel mit Thomas Mann ist ein Dialog zweier unverwandter Geister: Die beiden hatten sich wenig zu sagen. mehr...

PHILOSOPHEN: Der satte Fisch

DER SPIEGEL - 11.05.1998

Die geistigen Väter der Revolte von 1968, Adorno und Marcuse, waren tief zerstritten - das zeigt eine neue Studie, die mit bisher unveröffentlichten Dokumenten die Dramatik jener Ereignisse nachzeichnet. Von Reinhard Mohr mehr...

Retten, was zu retten ist

DER SPIEGEL - 20.01.1992

Der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa hat die linken Leitbilder westeuropäischer Intellektueller schwer in Mitleidenschaft gezogen. Alle Utopien sind fragwürdig geworden; Marxisten und Reformsozialisten suchen nun nach neuen Orientierungen und Gesellschaftsmodellen - bisher jedoch mit geringem Erfolg. mehr...

PHILOSOPHEN: Die Hölle ist los

DER SPIEGEL - 14.10.1974

Bislang unbekannte Notizen des im vergangenen Jahr verstorbenen Philosophen Max Horkheimer werden jetzt veröffentlicht. mehr...

„Es geht um die Moral der Deutschen“

DER SPIEGEL - 16.07.1973

Das nachstehende Gesprächsprotokoll wurde von Max Horkheimer mit „geringen Änderungen“, die in den Text übernommen worden sind, genehmigt. Einen Tag vor seiner Reise nach Nürnberg, wo er am vorletzten Sonnabend, 78 Jahre alt, starb, erklärte er in einem Telephonat aus Zürich, wie wichtig ihm gerade dieses Gespräch sei. mehr...

MAX HORKHEIMER

DER SPIEGEL - 16.07.1973

„Ich will“, so notiert er 1915, als Zwanzigjähriger, „nach meinem Wahrheitsdrang leben und erforschen, was ich wissen möchte, den Gequälten helfen, meinen Haß des Unrechts befriedigen und die Pharisäer besiegen.Max Horkheimer,… mehr...

„WAS WIR 'SINN' NENNEN, WIRD VERSCHWINDEN“

DER SPIEGEL - 05.01.1970

SPIEGEL-Gespräch mit dem Philosophen Max Horkheimer; SPIEGEL: Herr Professor, Sie und Ihr Freund Adorno waren die Begründer der Kritischen Theorie, die jahrelang als die Philosophie der revolutionären Jugend in Deutschland galt. Neuerdings haben Sie… mehr...

PHILOSOPHIE / HORKHEIMER: Auf das Andere hoffen

DER SPIEGEL - 05.01.1970

Die Diskussion um Gott ist an überraschender Stelle neu entflammt -unter den Gesellschaftskritikern. die von Marx herkommen und gemeinhin als Atheisten und Materialisten gelten.Freilich ist der Anstoß zu der neuen Gottes-Diskussion schon über 25… mehr...

Philosophie: „HIMMEL, EWIGKEIT UND SCHÖNHEIT“

DER SPIEGEL - 11.08.1969

Theodor Wiesengrund Adorno, der 65jährig am Mittwoch letzter Woche starb, verband eine jahrzehntelange Freundschaft mit Max Horkheimer, 74. Als Studenten der Frankfurter Universität waren sie sich zum ersten Male begegnet. 1930 holte Horkheimer den Freund an das von ihm geleitete Institut für Sozialforschung. 1933 trennten sich für kurze Zeit ihre Wege. Horkheimer ging an die Columbia Universität, Adorno nach Oxford. 1938 wurde Adorno wieder Mitarbeiter an dem von Horkheimer in New York errichteten Institut. Gemeinsam kehrten sie 1949 nach Frankfurt zurück, gemeinsam leiteten sie das neugegründete Institut für Sozialforschung, gemeinsam begründeten sie die Kritische Gesellschaftstheorie der Frankfurter Schule. Sie waren, so haben sie sich einmal gestanden, voneinander fasziniert -- Horkheimer vom „Genie“ des Freundes, Adorno von Horkheimers „Vorstellung einer richtigen Gesamtverfassung der Menschheit“ verbunden „mit Ehrfurcht vorm Glück eines jeden einzelnen“. mehr...

SOZIOLOGEN FRANKFURTER SCHULE: China am Rhein

DER SPIEGEL - 17.03.1969

Die Idee Gottes als des Vaters, als des Weisesten und Ältesten und als jenes Wesens, dessen Alter genügt, um respektiert und gefürchtet zu werden, existiert nicht mehr. Ich sage das mit Bedauern."Der Philosoph, der in dieser provozierend… mehr...