SPIEGEL ONLINE - 19.01.2012
Die Soldaten an der Front bekamen "V-Drops", die Waffen-SS Vitamin C aus Gladiolen - und Hausfrauen sollten Hagebutten einkochen: Die Nationalsozialisten waren fasziniert von Vitaminen. So schufen sie den ersten Massenmarkt für die Nährstoffe. mehr...
DER SPIEGEL - 05.09.2011
Archäologen entdecken Gehhilfe aus dem Frühmittelalter.
Im späten 7. Jahrhundert starb bei Würzburg am Westrand des Steigerwaldes ein humpelnder Ritter mit einer seltsamen Gehhilfe ("Orthese") am Fuß. Das unlängst entdeckte Gerät bestand aus zwei U... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 01.09.2011
Es ist ein erstaunliches Relikt aus dem Altertum: Eine Etrusker-Büste stellt die inneren Organe eines Menschen dar - und beweist damit, wie detailliert das anatomische Wissen vor rund 2200 Jahren sein konnte. mehr...
SPIEGEL ONLINE - 30.08.2011
Der Schwarze Tod raffte ein Drittel von Europas Bevölkerung dahin, lange haben Experten über den Auslöser der mittelalterlichen Seuche gerätselt: Ebola-ähnliche Viren und Milzbrand-Erreger galten als verdächtig. Forscher haben jetzt das Mysterium entzaubert - auf einem alten Londoner Friedhof. mehr...
DER SPIEGEL - 11.07.2011
Im 17. Jahrhundert testeten Ärzte die Blutübertragung von Tier auf Mensch. Ein Buch zeigt, wie sie das Leben der Patienten gefährdeten.
Das Leben meinte es nicht allzu gut mit Antoine Mauroy. Geschlagen mit einer Geisteskrankheit, rannte er nackt d... mehr...
DER SPIEGEL - 04.04.2011
Harvey Cushing galt als Ausnahme-Chirurg. Seine Notizen aber zeigen: Er beging im OP schlimme Fehler. Taugt er trotzdem als Vorbild für heutige Ärzte?
Der Arzt Harvey Cushing, der manchmal übermüdet im OP stand, der Stofffetzen in seinen Patienten ... mehr...
SPIEGEL ONLINE - 14.02.2011
Prothesen sind offenbar viele Jahrhunderte älter als angenommen. In mehr als 2000 Jahre alten ägyptischen Gräbern haben Archäologen künstliche Zehen entdeckt. Sie dienten als Ersatz für verlorene Gliedmaßen - das zeigen Tests mit Behinderten. mehr...
DER SPIEGEL - 18.10.2010
Historiker haben den Niedergang der Charité zu DDR-Zeiten erforscht. In der weltberühmten Uni-Klinik fehlten Spritzen und Operationsbesteck. Zugleich entstand ein bizarrer Spitzelkult.
Die Meinung des Einzelnen zählte im Kollektivstaat DDR für gewö... mehr...
DER SPIEGEL - 20.09.2010
Thomas Schnalke und Isabel Atzl: "Dem Leben auf der Spur im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité" .
Als Gutenachtlektüre ist das Werk nicht zu empfehlen: Auf den Fotos sind Knochensägen, präpariertes Tumorgewebe und eine eiserne Lunge z... mehr...
DER SPIEGEL - 13.09.2010
Archäologie: Die Schädel-OPs der Bronzezeit-Chirurgen .
In einem kleinen Dorf am Schwarzen Meer lebten vor über 4000 Jahren Menschen, die offenbar schon überaus geschickt am offenen Schädel operieren konnten. So haben Ausgräber der Siedlung Ikiztep... mehr...